Die 5 besten CFD Broker ohne Nachschusspflicht im Vergleich

INHALTSÜBERSICHT

Wer auf die Preis- oder Kursentwicklung von Währungen, Rohstoffen, Aktien oder Indizes spekulieren möchte, der ist beim CFD Trading bestens aufgehoben. Grundlage für den Handel ist stets, dass zunächst ein Handelskonto bei einem CFD Broker eröffnet wird. Zwischen den einzelnen Brokern gibt es im Hinblick auf Bedingungen, Konditionen und Leistungen zum Teil erhebliche Unterschiede.

Eine Differenz kann darin bestehen, ob es sich um einen CFD Broker mit oder ohne Nachschusspflicht handelt. Doch was ist die Nachschusspflicht überhaupt, wie funktioniert das CFD Trading und vor allem: Was ist der beste Broker ohne Nachschusspflicht? Diese Fragen möchten wir in unserem Beitrag gerne beantworten.

Die besten CFD Broker ohne Nachschusspflicht

Im Folgenden möchten wir Ihnen fünf CFD Broker ohne Nachschusspflicht vorstellen, die aus unserer Sicht mit zu den besten Anbietern im Bereich des CFD Trading zählen. Die meisten der in der Folge genannten CFD Broker sind in der Europäischen Union ansässig, unterliegen der Regulierung durch die zuständigen Behörden und es gibt keine Nachschusspflicht, zumal diese für in der EU ansässigen Broker seit einigen Jahren verboten ist.

1. GBE Brokers

Bei GBE Brokers handelt es sich um einen CFD Broker, der zusätzlich auch den Handel mit Währungen offeriert und in Zypern ansässig ist. Das Unternehmen gibt es mittlerweile seit zehn Jahren, denn die Gründung von GBE Brokers geht auf das Jahr 2012 zurück. Reguliert wird der Broker durch die Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC), bei der es sich um die offizielle Aufsichtsbehörde in Zypern handelt. 

Unter anderem hat der Broker auch eine Niederlassung in Hamburg, sodass er insbesondere für deutsche Trader sehr interessant ist. Mehr als 500 CFDs können über den Broker gehandelt werden, wobei neben Aktien, Indizes, Währungen und Rohstoffe auch einige Kryptowährungen als Basiswerte genutzt werden können. Bei GBE Brokers gibt es keine Nachschusspflicht und Trader profitieren zudem von den folgenden Vorteilen:

  • Mehr als 500 unterschiedliche Basiswerte für die CFDs
  • Zugang zum Interbankenmarkt (DMA) und somit sehr kurze Ausführungszeiten
  • MetaTrader 4 und 5 nutzbar
  • Spreads ab 0 Pips
  • Mehr als 50 technische Indikatoren
  • Trading-Plattform und Webseite in mehr als 30 Sprachen verfügbar
  • Zahlreiche Funktionen, wie zum Beispiel Kursalarme
  • Automatisierter Handel mittels Expert Advisors

2. BlackBull Markets

Ein weiterer Anbieter, den wir ebenfalls zu den besten Brokern ohne Nachschusspflicht zählen, ist BlackBull Markets. Zwar ist der CFD Broker nicht in der Europäischen Union ansässig, sondern hat seinen Hauptsitz in Neuseeland. Trotzdem findet eine Regulierung statt, und zwar unter anderem durch die dort ansässige Aufsichtsbehörde, die Financial Service Provider Registry. Da diese ein Teil des Financial Service Complaint Limited (FSCL) Resolution Scheme ist, greifen insbesondere die Vorschriften der Finanzmarktaufsicht für die Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung und der Geldwäschebekämpfung (FMA). 

Eine Nachschusspflicht gibt es bei BlackBull Markets nicht. Die Gründung des Anbieters geht auf das Jahr 2014 zurück und es handelt sich um einen sogenannten ECN-Broker, sodass Orders durch ein elektronisches Netzwerk zugeordnet werden. Gehandelt werden können zahlreiche Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Währungen, Rohstoffe, Indizes und Aktien. Neben der Hauptniederlassung in Neuseeland ist der Broker ebenso in den USA und einigen anderen Ländern vertreten. Kunden profitieren von den folgenden Vorteilen: 

  • Kommissionsfreie Konten
  • MetaTrader 4 und 5
  • Non-dealing Desk
  • ECN-Broker
  • Mobile Handelsplattform
  • Gute Auswahl an Basiswerten

3. Capital.com

Bei der Capital Com SV Investments Limited handelt es sich um einen CFD Broker, der seinen Hauptsitz auf Zypern hat. Es findet dementsprechend eine Regulierung und Autorisierung durch die CySEC statt. Gegründet wurde der CFD Broker im Jahre 2016 und Trader haben heutzutage die Möglichkeit, mehr als 6.000 Basiswerte und damit CFDs zu handeln. Capital.com hat bereits mehrere Auszeichnungen erhalten, wie zum Beispiel im Jahre 2019 als „Most Innovative Broker“, die im Zuge des European Global Business Award 2019 vergeben wurde. Zu den Vorteilen, von denen Trader beim Broker ohne Nachschusspflicht profitieren können, zählen: 

  • Mehr als 6.000 Vermögenswerte handelbar
  • Hebel von bis zu 30:1
  • Keine Provision
  • Hohe Sicherheits- und Datenschutzstandards
  • Zahlreiche technische Indikatoren und Analysetools
  • Risikomanagement Tools

4. IG.com

Bei IG.com handelt es sich um einen der ältesten Broker überhaupt, welche den Handel mit Differenzkontrakten anbieten. Die Gründung geht bereits auf das Jahr 1974 zurück. Insgesamt verfügt IG.com rund um den Globus über mehr als 150 Niederlassungen auf allen Kontinenten. Die in Deutschland aktive Tochtergesellschaft der IG Group ist die IG Europe GmbH. Insgesamt betrachtet werden durch den CFD Broker, der auch den Handel mit Devisen anbietet, sehr viele aktive Kunden betreut. Site 2006 gibt es auch in Deutschland eine Niederlassung, die sich in Düsseldorf befindet. Selbstverständlich handelt es sich bei IG.com um einen Broker ohne Nachschusspflicht. Trader profitieren weiterhin von den folgenden Vorteilen:

  • Handel an mehr als 17.000 Märkten
  • Mehrere Konten zur Auswahl
  • Garantierte Stopps verfügbar
  • Kostenloses Demokonto mit 10.000 Euro virtuellem Kapital
  • App das mobile Trading
  • Neben CFDs ebenso Zertifikate und Optionen handelbar
  • Einführungsprogramm für neue Trader
  • Schnelle Orderausführung

5. eToro

Bei eToro handelt es sich um einen weltweit sehr bekannten Forex- und CFD Broker. Das Unternehmen gilt als Erfinder des Social-Trading, zumindest was weltweit aktive Forex- und CFD Broker betrifft. Die Regulierung von eToro, dessen Hauptsitz sich auf Zypern befindet, findet gleich von mehreren Aufsichtsbehörden statt. Dazu zählt insbesondere die zypriotische Finanzaufsicht, aber auch seitens der Financial Conduct Authority (FCA) wird eine Regulierung vorgenommen. Gegründet wurde eToro als Forex- und CFD Broker im Jahre 2007. Mittlerweile zählt der Broker mehr als 10 Millionen aktive Trader rund um den Globus, die sich auf mehr als 50 Länder verteilen. Zu den weiteren Vorteilen für Trader zählen:

  • Über 2.000 Aktien, mehr als 200 ETFs und über 35 Kryptowährungen handelbar
  • Social-Trading mit der Option auf Copy Trading
  • Breites Spektrum an Basiswerten
  • Zahlreiche Investitionsmöglichkeiten
  • Kostenfreies Demokonto
  • Integriertes Wallet für den Handel mit Kryptowährungen
  • Hohe Sicherheitsstandards

Info: Beim Vergleich der CFD Broker sollten Sie vor allem darauf achten, dass eine Regulierung stattfindet und keine Nachschusspflicht besteht. Am besten wählen Sie einen Broker, der in der EU ansässig ist und reguliert wird, dann dann muss es sich um einen CFD Broker ohne Nachschusspflicht handeln. 

CFD Handel erklärt

Einige CFD Broker stellen einen sogenannten Weiterbildungsbereich zur Verfügung. Das bedeutet, dass zum Beispiel mit Video-Tutorials oder anderen Mitteln unter anderem erklärt wird, wie der CFD Handel funktioniert. Mit diesem Thema sollten Sie sich ohnehin beschäftigen, wenn Sie zukünftig möglichst erfolgreich mit Differenzkontrakten handeln möchten. Deshalb möchten wir an dieser Stelle eine kurze Erklärung liefern, was Sie zur Funktionsweise von CFDs und des CFD Trading wissen sollten.

CFDs sind bekanntlich Differenzkontrakte, mittels derer Sie eine Vereinbarung mit einem CFD Broker treffen. Diese Vereinbarung beinhaltet, dass Ihnen eine Kursdifferenz zusteht, die sich aus dem aktuellen Kurs des Basiswertes und Ihrem vorherigen Kauf- bzw. Verkaufskurs ergibt. Wenn Sie also beispielsweise DAX-CFDs zu einem Kurs von 13.500 Euro gekauft haben und der aktuelle Preis der CFDs auf beispielsweise 13.800 Euro gestiegen ist, haben Sie das Anrecht, dass diese Differenz von 300 Euro ausgezahlt wird, die dann Ihren Gewinn darstellt.

Der Hebel

Zur Funktionsweise der CFDs zählt auch, dass sämtliche CFD Broker mit einem Hebel arbeiten. Dieser ist deshalb sinnvoll, weil Sie sonst bestimmte Mindesttransaktionsgrößen gar nicht erfüllen könnten. Zudem profitieren Sie durch die Kapitalleihe des Brokers, weil Sie dann weniger eigenes Geld investieren müssen. Ein Hebel von beispielsweise 10:1 führt dazu, dass Sie zum Beispiel CFDs im Gegenwert von 20.000 Euro handeln können, jedoch nur 2.000 Euro eigenes Kapital dafür einsetzen müssen. 

Die Margin 

Ebenfalls wichtig zum Verständnis der Funktionsweise beim CFD Trading ist, dass Sie den Begriff Margin kennen und dessen Bedeutung nachvollziehen können. Als Margin wird die Sicherheitsleistung bezeichnet, die Sie auf Ihrem CFD Konto hinterlegen müssen. Wenn Sie also, wie im vorherigen Beispiel genannt, insgesamt 20.000 Euro in CFDs investieren möchten (inklusive Hebel), dann würde die Margin bei einem Hebel von 10:1 in diesem Fall 2.000 Euro betragen. Der Broker darf Ihre Position allerdings nur so lange offen halten, wie die Sicherheitsleistung ausreicht. Würde der Kurs des Basiswertes und somit auch der Preis der CFDs im Beispielfall um mehr als 10 Prozent fallen, wäre Ihre Margin aufgebraucht und der Broker wäre dazu verpflichtet, die Position zu schließen.

Der Margin Call

Meistens weisen die CFD Broker allerdings mit einem sogenannten Margin Call darauf hin, dass Ihre Sicherheitsleistung in sehr kurzer Zeit nicht mehr ausreichen könnte. Der Margin Call ist also eine Serviceleistung. Dass die CFD Broker die Position schließen müssen, wenn die Sicherheitsleistung nicht mehr ausreicht, hängt mit den Bestimmungen innerhalb der Europäischen Union im Hinblick auf die Nachschusspflicht zusammen. 

Früher hätten Sie an der Stelle nämlich weiteres Geld auf Ihr Handelskonto einzahlen müssen, sodass Sie letztendlich sogar mehr Kapital verlieren konnten, als Sie ursprünglich einsetzen wollten. Das ist heutzutage bei innerhalb der EU ansässigen CFD Brokern nicht mehr möglich, da die Nachschusspflicht in der Europäischen Union verboten ist. 

Wenn Sie vielleicht zum ersten Mal mit Differenzkontrakten handeln möchten, dann folgen Sie am besten der Schritt-für-Schritt Anleitung:

  1. CFD Broker miteinander vergleichen
  2. Anmeldung / Registrierung bei einem Broker
  3. Geld auf das Handelskonto transferieren
  4. Optional: Demokonto nutzen
  5. Ersten Handelsauftrag erteilen (CFDs kaufen oder verkaufen)

Bei der Wahl des passenden CFD Brokers gibt es einige Kriterien, an denen Sie sich orientieren sollten. Dazu zählen zum Beispiel der Umfang des Handelsangebotes, die möglichst leichte Bedienbarkeit der Handelsplattform, die Konditionen wie Spread oder maximaler Hebel, die Sicherheit des Brokers und auch der Fakt, ob es sich um einen CFD Broker mit oder ohne Nachschusspflicht handelt, sollte durchaus eine größere Rolle spielen.

Was ist die Nachschusspflicht?

Für die meisten Anleger ist es selbstverständlich, dass sie bei einem Investment nur das Geld verlieren können, welches Sie zuvor auch eingesetzt haben. Wer zum Beispiel 10.000 Euro in Aktien investiert, der weiß, dass er definitiv niemals mehr als eben diese 10.000 Euro an Verlust erleiden kann. Wenn Sie sich allerdings für den Handel mit Devisen oder auch CFDs entscheiden, kann es tatsächlich passieren, dass Sie nicht nur die im Beispiel genannten 10.000 Euro verlieren, sondern darüber hinaus noch mehr Kapital, welches Sie eigentlich gar nicht investieren wollten. 

Verantwortlich dafür ist die sogenannte Nachschusspflicht, die es in wenigen Bereichen geben kann. Da diese Nachschusspflicht gerade beim CFD Trading von großer Bedeutung sein kann, möchten wir näher darauf eingehen. Die Nachschusspflicht beinhaltet im Wesentlichen, dass Anleger und Trader unter bestimmten Voraussetzungen dazu verpflichtet sein können, zusätzliches Kapital zu investieren und dieses beispielsweise auf einem Handelskonto einzuzahlen. Das kann geschehen, wenn das bis dato zum Handel verwendete Kapital (die Margin) durch zwischenzeitliche Verluste aufgebraucht ist. Am besten lässt sich diese Vorgehensweise tatsächlich am Beispiel CFD Trading verdeutlichen. 

Beispiel zur Nachschusspflicht

Nehmen wir dazu an, dass Sie ursprünglich 1.000 Euro eigenes Kapital eingesetzt haben und mit einem entsprechenden Hebel von 10:1 dementsprechend CFDs im Gegenwert von 10.000 Euro handeln konnten. Die Margin müsste in diesem Fall 1.000 Euro betragen, die Sie auf Ihrem Handelskonto vorhalten müssen. Gehen wir nun weiter davon aus, dass der Kurs des Basiswertes, für den Sie sich mittels der Differenzkontrakte entschieden haben, um 11 Prozent gefallen ist. Die Sicherheitsleistung würde dann nicht mehr ausreichen. 

Besteht nun bei dem entsprechenden Broker eine Nachschusspflicht, wären Sie dazu gezwungen, weiteres Kapital auf das Handelskonto einzahlen, um den entstandenen Verlusts auszugleichen. Die enorme Gefahr besteht bei der Nachschusspflicht darin, dass hier eventuelle Verluste fast unbegrenzt sind. Das war übrigens auch ein Grund, warum die Nachschusspflicht vor einigen Jahren zumindest innerhalb der Europäischen Union abgeschafft wurde.

In der Praxis kann es deshalb im Rahmen der Nachschusspflicht dazu kommen, dass der betroffene Trader immer wieder weiteres Kapital auf sein Handelskonto einzahlen muss, um die entstandenen Verluste abzudecken. Dies geschieht solange, bis die Position geschlossen wird bzw. sich der Trader dafür entscheidet, die entsprechenden CFDs zu veräußern. 

CFD Broker mit und ohne Nachschusspflicht

Aufgrund dieses enormen Risikos, welches die Nachschusspflicht beinhaltet, sollten Sie sich unbedingt für einen CFD Broker ohne Nachschusspflicht entscheiden. Es gibt nämlich noch eine Reihe von Brokern, bei denen die Nachschusspflicht existiert. Diese sind allerdings nicht reguliert bzw. außerhalb der Europäischen Union ansässig. Für jeden CFD Broker, der seinen Hauptsitz hingegen in einem der Mitgliedstaaten hat, ist die Nachschusspflicht gesetzlich verboten. Alle seitens der  European Securities and Markets Authority (ESMA) regulierten Broker sind nämlich dazu verpflichtet, dass es keine Nachschusspflicht gibt. 

Doch was passiert bei CFD Brokern ohne Nachschusspflicht stattdessen? Die Vorgehensweise der CFD Broker ohne Nachschusspflicht ist so, dass schon vor dem Erreichen der Verlustschwelle, bei der die Sicherheitsleistung nicht mehr ausreichen würde, ein Alarm an den Trader gesendet wird. Dies wird in der Fachsprache auch als Margin Call bezeichnet. Durch diesem Alarm teil der Broker dem Trader mit, dass eine Sicherheitsleistung in Kürze eventuell nicht mehr für die offene Position ausreichen könnte. Sie als Trader haben nun mehrere Möglichkeiten, wie Sie bei einem derartigen Margin Call vorgehen können, nämlich:

  • Alarm unbeachtet lassen und nicht reagieren
  • Offene Position schließen
  • Zusätzliches Geld auf das Handelskonto einzahlen

Sollten Sie nicht auf den Margin Call reagieren und die Kurse weiter fallen, sodass Ihre Sicherheitsleistung nicht mehr ausreicht, ist der CFD Broker dazu verpflichtet, die Position zu schließen. Dies hätte für Sie allerdings den gravierenden Nachteil, dass dann Ihr gesamtes Kapital verloren ist. Immerhin kann es dadurch jedoch nicht passieren, dass Sie mehr als das ursprünglich investierte Geld verlieren. 

Die Alternative kann darin bestehen, dass Sie Ire Position schließen, also die CFDs verkaufen. Empfehlenswert ist das allerdings selten. Wenn der Broker nämlich bereits einen Margin Call sendet, bedeutet das, dass die Verluste ohnehin schon relativ groß sind und meistens bis zu 95% Ihrer Margin ausmachen. Trotzdem kann es manchmal die beste Option sein, die Position klarzustellen, um eben zumindest einen Totalverlust zu vermeiden. In den meisten Fällen ist es jedoch die bessere Alternative, wenn Sie tatsächlich noch etwas mehr Geld auf Ihr Handelskonto einzahlen. 

Info: Um einen Margin Call möglichst zu vermeiden, kann es übrigens hilfreich sein, mit einer Stop-Loss Order zu arbeiten. Dort können Sie selbst festlegen, welche Verluste Sie tolerieren und wann die Position automatisch durch den Verkauf der CFDs geschlossen wird.

Fazit: Nachschusspflicht nicht mehr für Privatanleger bei durch ESMA regulierten Brokern relevant

Wenn Sie sich aktuell für einen CFD Broker entscheiden, der seinen Hauptsitz innerhalb der Europäischen Union hat und seitens der ESMA reguliert wird, müssen Sie sich im Prinzip nicht weiter mit dem Thema Nachschusspflicht beschäftigen. Der Grund besteht darin, dass die entsprechenden Broker keine Nachschusspflicht mehr in ihren Bedingungen festhalten dürfen. 

Grundlage sind in dem Fall zum einen die Richtlinien der Europäischen Union zum Schutz von Kleinanlegern, die zum Beispiel aus den MiFID II Richtlinien bestehen. Hier ist unter anderem festgehalten, dass es aufgrund des nicht kalkulierbaren Kapitalrisikos verboten ist, dass Broker eine Nachschusspflicht haben. Somit ist es ausgeschlossen, dass Sie bei den entsprechenden CFD Brokern mehr Kapital verlieren können, als Sie eigentlich über Ihr Handelskonto investiert haben.

Über den Autor

Du willst profitables Trading erlernen?

Wir zeigen dir durch profitable und jahrelange erprobte Trading-Strategien ein Vermögen aufzubauen ohne überdurchschnittliche Risiken eingehen zu müssen.

Exklusive Analysen und Inhalte in unserer Telegram-Gruppe!

(Risikohinweis: 83,45% der privaten CFD Konten verlieren Geld)
Deutschlands bester Broker für Online-Trading
5 von 5 Sternen
5/5