Das Trading ist bereits ab 1€ Startkapital möglich, denn viele Broker bieten Börsenzugänge ohne eine Mindesteinzahlung an. Abhängig vom Finanzprodukt können Sie bereits Trades mit wenigen Cents an Einsatz eröffnen (Beispielsweise über CFDs).

Mach dir zuerst klar, was du als Trader erreichen willst. Möchtest du mit überschüssigem Vermögen zum Börsenspekulant werden oder planst du, dein Kapital langfristig zu vermehren? Natürlich gibt es auch Mittelwege. Trading Strategien wie Daytrading und Scalping können durchaus als täglicher Job funktionieren, mit dem du monatlich Einkommen generierst.

Trading Startkapital – Wie viel braucht man wirklich? Bereits ab 1€ starten!

Trading Startkapital kurz und knapp

  • Das Startkapital ist das Geld, mit welchem du beim Trading anfängst
  • Jedes mal, wenn du ein neues Konto bei einem Broker eröffnest, überweist du Startkapital und baust damit dein Portfolio auf
  • Die Höhe des Startkapitals hängt von deinem Vermögen, den zur Verfügung stehenden Werten und deiner Risikoaffinität ab
  • Bei viel Kapital wirst du einen hohen Anteil eher sicher investieren wollen, um dein Vermögen z. B. mittels ETFs aufbauen zu können
  • Wenn du mit wenig Geld traden willst, entscheidest du dich eher für einen CFD Broker, der dir Daytrading erlaubt
  • Die Mindesteinlage sollte niedrig sein, um mit wenig Geld ins Trading einsteigen und Trading lernen zu können

In diesem Artikel schauen wir uns an, was man bereits mit wenig Startkapital im Trading erreichen kann und wie viel Geld man wirklich zum Traden benötigt. Erfahre jetzt, welche Möglichkeiten du hast, mit unterschiedlich hohem Startkapital in den Markt einzusteigen.

Was ist das Trading Startkapital?

Das Startkapital beim Trading ist das Geld, welches du am Anfang deines Trading zur Verfügung hast und in ein bestimmtes Portfolio investierst. Nehmen wir einmal an, dass du neue CFD Konten oder ein Depot für Forex Trading, Aktien & Co. bei einem Broker eröffnest. Nach der Anmeldung und Verifizierung überweist du das Startkapital auf deinen Trading Account. Damit beginnst du nun, deine Investition aufzubauen.

Prinzipiell kannst du mit jedem Kapitalbetrag etwas anfangen. Selbst mit nur 1€ Trading Kapital lässt sich dieser Betrag verdoppeln, verdreifachen und mit reinvestierten Gewinnen zu einem Vermögen aufbauen. Wie viel du auf die Trading Plattform überweist, hängt vom Broker ab. Manche haben ein Mindestbetrag, andere verlangen keine Mindesteinlage.

Wichtig ist, dass Trader sich bewusst sind, wie viel Kapital sie einsetzen und wofür. Bei langfristigen Strategien wird häufig mehr in sicherere Positionen wie ETFs investiert, während Daytrader nur mit Geld handeln, auf das sie im Notfall verzichten können.

Sehen Sie hier eine Übersicht über das Startkapital für verschiedene Finanzprodukte:

Finanzprodukt:Trading Startkapital:
ForexGering (Bereits ab 1€ bis 100€ möglich)
CFDsGering (Bereits ab 1€ bis 100€ möglich)
OptionenMittel (Ab 100€ oder mehr, abhängig vom Broker & Option)
AktienAbhängig vom Aktienpreis (Es gibt Aktien für unter 1€ oder auch welche für 500€ oder mehr)
ETFsAbhängig vom ETFpreis (Es gibt Aktien für unter 1€ oder auch welche für 500€ oder mehr)
FuturesHoch (Ab 1.000€, wegen hoher Positionsgrößen mehr als 5.000€ empfehlenswert
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Was ist, wenn ich wenig Geld habe? Mit kleinem Startkapital investieren

Du hast keine 10.000 €, um sie gewinnbringend zu investieren? Gute Nachricht: Trading mit wenig Startkapital ist heutzutage kein Problem. Die meisten Broker ermöglichen es, auch mit kleinen Beträgen zu handeln. Die Mindesteinlagen sind deutlich gesenkt, und im CFD Trading kann man bereits ab 1 € starten. Ein Einstieg mit nur einem Euro ist zwar ein Extrembeispiel, wird jedoch von vielen Tradern genutzt, um ohne Risiko zu üben. Ein kostenfreies Trading Demokonto ist dafür jedoch meist die bessere Wahl.

Hast du im Demokonto Gewinne erzielt, wechselst du zum Echtgeld Konto und lädst dein Startkapital auf. Ich empfehle, mit mindestens 50 oder 100 € zu starten. Auch wenn wenig Kapital eine Herausforderung ist, lässt sich alles auf kleinere Verhältnisse herunterbrechen.

Statt mit 100 € pro Aktie zu handeln, kaufst du mit einem Guthaben von 100 € nur 5 bis 10 € pro Aktie. Im CFD Trading kannst du so zum Beispiel zehn Aktien à 10 € kaufen und ein gut diversifiziertes Portfolio aufbauen, das nach und nach wächst.

Was sind CFDs?
CFDs sind Derivate, die als Differenzkontrakte zwischen Broker und Trader abgeschlossen werden. Dabei wird ein Basiswert festgelegt, und die Investition entwickelt sich in Relation zu dessen Kursbewegung. Der Vorteil ist, dass man nur einen Bruchteil des eigentlichen Wertes, z. B. einer Aktie oder einer Forex-Position, investieren muss. Allerdings besitzt man mit einem CFD keine echten Wertpapiere und hat daher keinen Anspruch auf Dividenden.

Warum sollte ich also nicht meine gesamten 100 € in eine Aktie, einen Forex-Wert oder CFDs von Unternehmen wie Amazon, Tesla oder NVIDIA investieren? Ganz einfach: Das Risiko wäre viel zu hoch. Verteilst du dein Kapital auf mehrere Positionen, reduzierst du das Risiko und vermeidest ein Klumpenrisiko.

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Beispiele: Trading mit 50 oder 100 € – geht das?

Der Einstieg in den Handel mit Aktien, CFD Trading oder Forex Trading mit 50 oder 100 € ist relativ einfach. Du suchst dir zunächst einen Broker aus, welcher dir den Handel mit solchen niedrigen Werten erlaubt und zudem eine sehr niedrige Mindesteinlage hat. Empfehlen kann ich dir hierfür bspw. Anbieter wie XTB, Capital.com und eToro. Bei diesen 3 Brokern können die Trader bereits ab einem Limit von 20 bis 50 € Startkapital aufladen und damit anfangen zu traden.

Während du für die meisten Aktien ganze Werte kaufen musst, bist du im CFD Trading flexibler. Hier zahlst du beim Kauf nur ein Bruchstück des Gesamtpreises. Diese Investition steigt dann im selben Verhältnis wie die echte Aktie. Verdoppelt eine echte Anlage von 50 € ihren Wert, so machst du bei einem Einsatz von 10 € im CFD-Trading 10 € Gewinn.

Bei einem Startkapital von 50 bis 100 € würde ich generell dazu raten, den einzelnen Trade auf etwa 10 bis 20 € zu limitieren. Wenn du dir gerade beim Daytraden aufgrund der technischen Analyse deiner Sache sicher bist, kann ein Trading Hebel dabei helfen, die Position deutlich zu vergrößern.

Was ist ein Hebel und wie sorgt er für die Vergrößerung des Kapitals?
Beim Hebel- und Margin Trading stellt der Broker dem Trader einen bestimmten Betrag zur Verfügung, um den Einsatz in einer Position zu erhöhen. Ein 1:5 Hebel oder x5 verfünffacht beispielsweise das investierte Kapital. Der Trader bringt eine Einheit ein, während der Broker vier weitere bereitstellt. Das ermöglicht Investoren mit geringem Startkapital große Chancen, birgt jedoch auch hohe Risiken. Der Hebel verstärkt nämlich auch Verluste, sodass schon der kleinste Fehler zu einer hohen Verschuldung führen kann.

Nehmen wir nun also an, du hast deine 100 € in 10 Trades zu jeweils 10 € aufgeteilt. Die Hälfte davon erlebt Rücksetzer um 10 Prozent, du machst hier also Verluste von jeweils 1 €, insgesamt also 5 €.

Die anderen Werte erzielen Gewinne von jeweils 1 €. Theoretisch hätten sich Verluste und Gewinne damit ausgeglichen. Doch bei zwei Aktien-CFDs warst du dir so sicher, dass du sie mit einem Hebel von 1:3 getradet hast. Das verdreifacht den Einsatz, sodass du aus diesen Positionen insgesamt 6 € erzielst. Trotz sinkender Kurse im restlichen Portfolio bleibt dir also ein Gewinn von 4 €.”

In diesem Beispiel haben wir uns natürlich sehr einfache Modelle und extrem niedriges Kapital genommen. Tatsächlich würde man bei sehr sicheren Trades vor allem im Rahmen einer Daytrading Strategie den Einsatz kurzfristig erhöhen und ihn mit dem Hebel vergrößern.

Das Problem am Trading mit wenig Kapital ist nämlich immer, dass die Gewinne sehr einfach durch die Kosten der Broker und Börse aufgefressen werden können. Relevant sind insbesondere die Spreads, welche die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis darstellen.

Gewinne von nur 1€ könnten dann nicht für den Verkauf interessant sein. So würdest du beim Handel mit dieser Position eventuell nur für den Broker arbeiten, der sich einen Teil des Profits mitnimmt. Hinzukommen eventuell Trading Steuern und andere Kosten, welche die Gewinne weiter schmälern.

Trading mit 200 € Startkapital

Für Aktien- und Forex-Trading mit wenig Startkapital empfehle ich grundsätzlich, mit 200 € zu starten. Diese Summe kann fast jeder private Trader ansparen und in die Märkte investieren. Der Vorteil beim Trading mit 200 € ist, dass du flexibler agieren kannst. Du kannst größere Positionen eröffnen, eine solide Basis für längerfristiges Trading aufbauen und den Rest in Daytrading Strategien investieren.

Als Daytrader solltest du zunächst grundlegende Fähigkeiten erlernen. Lies dich in technische Analyse ein und beschäftige dich mit Indikatoren, die dir auf den Charts anzeigen, wann Kurse voraussichtlich steigen oder fallen. Sobald ein entsprechendes Signal erscheint, investierst du eine Geldsumme. Bei kleiner Kontogröße wählst du zunächst einen geringeren Betrag und setzt einen Hebel ein. Dadurch steigt sowohl die Chance auf einen hohen Gewinn als auch das Risiko eines Verlusts.

Daytrading birgt Risiken, weshalb du vorab im Demokonto üben solltest. Hier kannst du mit Indikatoren arbeiten und dich auf das echte Trading vorbereiten, um später dein Kapital sicherer einzusetzen.

Extrembeispiel: Traden ab 1€

Bei vielen Brokern ist Traden ab 1 € kein Problem. Anbieter wie XTB, Capital.com und eToro ermöglichen es dir, mit so wenig Kapital zu starten. Eine echte Aktie kannst du damit jedoch meist nicht kaufen. In der Regel eröffnest du CFD Konten, bei denen du nur Bruchstücke des Originalwerts als Derivat erwirbst. Da bei solchen Instrumenten über Nacht Swap-Kosten anfallen, ist es nicht sinnvoll, sie über längere Zeiträume zu halten – die Gebühren wären zu hoch.

Wenn du nur 1 € investieren möchtest, solltest du dich auf Daytrading konzentrieren und versuchen, diesen Betrag schnell zu verdoppeln. An einem einzelnen Tag ist das jedoch eher unwahrscheinlich.

Eine Ausnahme könnte eine erfolgreiche News Trading Strategie sein, bei der du Ereignisse wie die Veröffentlichung von Quartalszahlen nutzt und auf eine hohe Volatilität setzt. Wirtschaftskalender der Broker informieren dich über solche Events.

Oder aber, du legst einfach einen Euro drauf. Im Aktien-, CFD- und Forex-Trading mit 2 € brauchst du so nur auf ein Wachstum von 50 Prozent hoffen, um an deinen Euro Gewinn zu gelangen. Diesen reinvestierst du sofort und verwendest ihn dann im Rahmen deiner Daytrading-Strategie für die nächste Chance auf Wachstum. Du hast jetzt 3 € zur Hand und versuchst aus diesen mindestens 4,50 € zu machen.

Schaue dir auch gerne unser Video an, in dem ich meine Erfahrungen zum Thema Trading Startkapital teile und wertvolle Tipps für Anfänger gebe:

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Mehr Informationen

Tipps für den Handel mit wenig Startkapital

Du hast Fragen zum Thema „Traden mit wenig Geld“? In diesem Abschnitt erhältst du Antworten und die wichtigsten Trading Tipps. Mit diesen und etwas Übung im Demokonto kannst du schnell gute Erfahrungen im Trading machen.

Achte auf die Brokerauswahl: Was ist erlaubt?

Trader, die mit sehr geringem Startkapital in den Handel einsteigen möchten, sollten genau aufpassen, welchen Broker sie wählen. Zunächst einmal solltest du dich für einen Anbieter entscheiden, der keine Mindesteinlage fordert oder diese zumindest bei unter 100 € hält.

Darüber hinaus muss die Trading Plattform ein Daytrading Startkapital mit einem niedrigen Einsatz ab 1 € ermöglichen. Auch das ist nicht zwingend bei allen Brokern gegeben. Seiten wie XTB, Capital.com und eToro ermöglichen dir einen solchen Handel im CFD-Format allerdings problemlos.

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Finde Online Broker ohne Mindesteinlage

Um den passenden Partner für dein Daytrading oder Forex-Trading mit wenig Startkapital zu finden, schaust du dir am besten unseren Artikel über die besten Broker ohne Mindesteinlage an. Hier bekommst du deine Antwort auf wichtige Fragen zu diesen Anbietern und erfährst, welcher sich besonders großer Beliebtheit erfreut.

Neben den Brokern ohne Mindesteinlage gibt es auch einige Plattformen, bei denen du mit zwischen 20 und 100 € einsteigen kannst. Solche Seiten kann ich vor allem Menschen empfehlen, die mit etwa 100 bis 200 € vorhaben zu traden.

Nutze CFDs, um mit geringem Einsatz pro Trade in den Handel einzusteigen

Wie wir bereits gelernt haben, sind CFD-Instrumente die beste Voraussetzung, um mit wenig Startkapital ins Trading zu starten. Händler können hierbei nur einen Anteil ihres Geldes auf ein Derivat setzen, anstatt eine komplette Aktie zu kaufen.

Die Ziele der Investition lassen sich dabei individuell in die jeweilige Richtung anpassen. Wenn die Märkte bspw. abstürzen, machst du über die Leerverkäufe auf fallende Kurse Gewinne. Um auf diese Weise zu traden, benötigst du einen professionellen CFD-Broker.

Dieser sollte dir niedrige Spreads und ein flexibles Konto mit günstigen Konditionen sowie geringen Einzahlungsschwellen garantieren. Im CFD-Trading kannst du dabei nicht nur auf die Derivate von Aktien setzen, sondern selbst mit anderen Werten wie Forex, Kryptowährungen, Rohstoffe und Anleihen handeln.

Stelle sicher, dass der Broker keine hohen Gebühren vom Trader verlangt

Einige der Punkte, die ein guter Broker für das Trading für Trading mit wenig Kapital erfüllen sollte, betreffen die niedrige Gebührenstruktur. Die Kosten müssen immer transparent sein und dir Trading ohne große Abgaben ermöglichen.

In erster Linie sollte der CFD- und Aktienbroker dabei auf die Konto- bzw. Depotführungsgebühren verzichten. Daneben ist es ein Vorteil, wenn du keine Provisionen für die einzelnen Orders bezahlst. Gerade im Daytrading wirst du sehr häufig kaufen und verkaufen, weswegen Provisionen deine Gewinne deutlich reduzieren.

Ein weiterer Faktor sind die Spreads, also die Differenzen zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Viele Broker bieten dir Spreads ab 0,0 Pips. Alles bis etwa 0,8 Pips kann als akzeptabel gelten und im Rahmen einer Daytrading-Strategie funktionieren. Dennoch muss gesagt werden: Je schmaler der Spread, desto vorteilhafter für den Trader!

Profitiere von Hebel-Trades beim Broker deiner Wahl

Um einen guten Start in dein Investment zu haben, kannst du einen Hebel einsetzen. Dieser multipliziert deinen Einsatz, teilweise sogar bis auf das 30-fache. Die Broker geben dir dieses Geld natürlich nicht ohne Grund hinzu. Für den Anbieter ist es auch eine Wette darauf, ob du mit deinem Investment in irgendeiner Form verlierst.

So wirkt der Hebel immer auch ins Negative hinein, wodurch sich das Risiko von höheren Verlusten ergeben. Andererseits können alle, die gut mit der technischen Analyse umgehen können, selbst mit wenig Startkapital großen Erfolg im Handel haben. Du bekommst hier quasi einen Turbo-Booster, welcher dein Portfolio an der richtigen Stelle eingesetzt effizienter macht.

Achtung: Erhöhtes Risiko beim Trading mit Hebel/Margin
Hebel-Trades und Margin Trading sind nichts für Anfänger, die sich nicht genau mit der technischen Analyse auskennen. Da dieses Instrument auch mögliche Verluste vergrößern kann, kommt man beim kleinsten Fehler schnell in finanzielle Probleme und muss eventuell hohe Nachschusskosten akzeptieren. Deshalb empfehle ich allen Tradern, die sich für Margin Trading mit wenig Kapital interessieren, zunächst im Demokonto zu üben.

Verwende Stop Loss und Take Profit, um dein Startkapital zu schützen

Die Broker bieten dir etliche automatisierte Trading-Funktionen, mit denen du dein geringes Kapital schützen kannst. Gerade dann, wenn du wenig einsetzt, solltest du eine Verlustbegrenzung verwenden. Solche Stop Loss Orders legen einen Minimalwert fest, bei dem die Plattform die Positionen automatisch veräußert.

Mit Take Profit sicherst du dir dagegen einen bestimmten Gewinn. Bestimme einfach, ab welchem Wachstumswert du das Geld mitnehmen möchtest. Wenn du z. B. nur 1 € investierst und sich dieser Wert im Daytrading oder Scalping um 50 Prozent erhöhst, nutzt du hier die Take Profit Order bei einem Wert von 1,50 €. Du kannst die besten Punkte für den Ausstieg u. a. auch durch die Fibonacci Retracements bestimmen.

Tipps für Trading mit kleinem Konto zusammengefasst:

  • Online Broker ohne Mindesteinlage nutzen
  • Nutze die Möglichkeiten, die dir CFDs bieten
  • Entscheide dich für einen Broker ohne hohe Gebühren
  • Setze gezielt Hebel-Trades ein, um deinen Einsatz zu erhöhen
  • Im Demokonto üben

Die besten Broker für Trader mit wenig Kapital

Zunächst solltest du dir ganz genau einige Erfahrungen und Empfehlungen zu den besten Trading Plattformen und CFD-Brokern durchlesen. Unsere Vergleichs-Artikel helfen dir dabei, einen tiefgründigeren Einblick in die Angebote, die Gebührenstruktur und die offerierten Tools zu bekommen.

Diese Vorteile sollte der Online Broker Tradern bieten:

  • Keine oder sehr geringe Mindesteinlage, um mit wenig Startkapital investieren zu können
  • Kostenlose Analysetools auf den Charts
  • Offeriert etliche Trading-Funktionen wie Stop Loss und Take Profit
  • Umfangreiches CFD-Angebot
  • Forex-Trading wird angeboten
  • Faire Hebel einsetzbar
  • Angebotenes Demokonto
  • Keine Nachschusspflicht im CFD-Handel
  • Negativsaldenschutz
  • Sichere und schnelle Trading Software
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Für Einsteiger: so meldest du dich in wenigen Schritten beim Broker an

Wenn du dich bei einem Broker anmelden willst, gehst du erst einmal auf die Seite und klickst auf „Konto einrichten“. Hier gibst du nun deine E-Mail-Adresse, ein Passwort sowie eventuell einen Namen an. Teilweise wird hier bereits die Telefonnummer verlangt.

Als nächstes bekommst du eine Bestätigungsnachricht zu deiner E-Mail-Adresse und folgst dem Verifizierungslink. Jetzt kannst du bereits kostenlos im Demokonto üben. Um dann mit echtem Geld traden zu können, musst du dich zunächst mit deinem Wohnsitz verifizieren.

Jetzt transferierst du das Geld auf dein Konto beim Broker. Das kannst du per Überweisung, Kreditkarte oder MicroPayments wie PayPal bewerkstelligen. Oft gibt es einige Limits bei der Einzahlung. Wenn du nicht viel Kapital auf dem Konto hast, solltest du dich für einen Anbieter mit geringer Mindesteinlage entscheiden, bspw. XTB, Capital.com und eToro.

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Tipp für alle Anfänger: erst im Trading Demokonto üben

Mein wichtigster Tipp für alle Anfänger, die mit wenig Kapital in das Trading einsteigen möchten, ist: Richte dir zunächst ein virtuelles Konto ein. Hier kannst du die Märkte in aller Ruhe betrachten und versuchen, mit wenig Einsatz deine Ziele zu erreichen. Baue Schritt für Schritt Kapital auf und beginne damit, die Dynamiken an der Börse zu verstehen. Wenn du weitere Fragen hast, kannst du in den Ausbildungsteil auf der Broker-Seite schauen und findest dort viele Tipps.

Mein Fazit zu Startkapital im Trading: Moderne Finanzprodukte erlauben es jedem zum Investor zu werden

Das Startkapital ist der Einsatzwert, mit welchem du bei einem Broker damit anfängst, dein Portfolio aufzubauen. Es gibt dabei verschiedene Herangehensweisen. Wer viel Kapital in der Hinterhand hat, wird dieses meist in ETFs oder andere Fonds investieren, um auf Dauer eine Steigerung zu erreichen.

Mit wenig Geld sollte man eher gezielt auf Broker ohne Mindesteinlage setzen und dann mehrere Positionen eröffnen. Am besten spaltest du dein Startkapital etwas auf und verteilst es über verschiedene Positionen. Dadurch erreichst du eine hohe Diversifikation mit weniger Verlustrisiko und ein besseres Wachstumspotenzial.

Mit einer gut durchdachten Strategie und umfassendem Wissen rund um die technische Analyse steigerst du schnell deinen Einsatz und profitierst vom Wachstum der Märkte. Jetzt kannst du die Gewinne direkt reinvestieren und auf Dauer mehr Vermögen aufbauen.

Für dein Investment benötigst du natürlich noch den passenden Broker. Entscheide dich für einen Anbieter mit möglichst niedriger Mindesteinlage, kostenlosen Analysetools sowie einer schnellen und sicheren Software.

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FAQs – Häufig gestellte Fragen zum Trading Startkapital

Ist Trading mit wenig Geld möglich?

Ja, es ist bei vielen Anbietern kein Problem, mit wenig Geld zu traden. Hierfür sollte die Mindesteinlage möglichst klein sein und der Broker muss CFDs im Sortiment haben. Auf dieser Basis kannst du sogar ab 1€ Geld in die Märkte investieren.

Wie viel Startkapital braucht man für Trading?

Theoretisch kannst du bereits im zweistelligen Bereich Trades einleiten. Das Problem ist in diesem Fall, dass du kaum eine ausreichende Diversifizierung erreichen kannst. Ich würde daher eher ein Startkapital von etwa 200 € empfehlen. Dieses lässt sich besser über die verschiedenen Positionen verteilen, um das Risiko am Markt zu senken.

Kann man mit 10 € traden?

Die meisten modernen Broker erlauben es dir, schon ab 10 € zu traden. Nichtdestotrotz solltest du wissen, dass die Mindesteinlagen oft bei etwa 20 bis 100 € liegen. Dieses Guthaben kannst du dann aber aufsplitten und lediglich 10 € auf eine gewisse Position setzen. Kostet die einzelne Aktie nur 10 €, kannst du diese komplett erwerben. Wenn die Wertpapiere teurer sind, investierst du eben den niedrigeren Wert in ein Derivat, üblicherweise in die CFDs.

Kann man mit 200 € Traden?

200 € als Startkapital zu verwenden, ist gerade für Anfänger absolut sinnvoll. Zwar kannst du damit zunächst keine großen Sprünge machen. Mit der richtigen Diversifikation und einer durchdachten Strategie steigerst du diesen Einsatz aber schnell. Die Gewinne kannst du dann reinvestieren, um ein größeres Portfolio aufzubauen.

Lohnt es sich, zuerst im Demokonto ohne echtes Geld zu üben?

Ja, du solltest unbedingt in einem Demokonto üben, um die Dynamiken der Märkte kennenzulernen und mit den spezifischen Tools des Brokers besser umgehen zu können. Auf diese Weise lernst du ohne Risiko, wie die Börse funktioniert und kannst im Anschluss dein Startkapital im Echtgeldkonto verwenden.

Wie wichtig ist das Startkapital beim Trading?

Das Startkapital ist von entscheidender Bedeutung für das Trading. Es beeinflusst die Größe der Positionen, die ein Trader eingehen kann, sowie das Risiko, das er bereit ist aufzunehmen. Ein ausreichendes Startkapital ermöglicht es einem Trader, vernünftige Risikomanagementstrategien anzuwenden und Verluste zu minimieren. Ein zu geringes Startkapital erhöht das Risiko von Verlusten, da man nicht genauso gut diversifizieren kann und eventuell zu hohen Hebeln greift.

Wie wirkt sich das Startkapital auf meinen Handelsstil aus?

Das Startkapital beeinflusst deinen Handelsstil sehr. Mit einem größeren Startkapital hast du möglicherweise mehr Spielraum für diversifizierte Trades und kannst verschiedene Märkte und Anlageklassen in Betracht ziehen. Mit einem kleineren Startkapital musst du dagegen weniger Märkte in den Fokus ziehen und die Auswahl der Trades sorgfältiger überdenken.

Markus Müller
Markus Müller arbeitet als professioneller, selbständiger Autor in den Bereichen Trading und Reisen. Mit dem Thema Trading beschäftigt er sich seit vielen Jahren und hat selbst mit diversen Brokern Erfahrung im Wertpapierhandel gesammelt. Auf Trading.de erklärt er die Mechanismen am Markt und die Arbeit mit technischen Indikatoren sowie fundamentalen Kennzahlen.
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  1. Sorry, ich brauche Hilfe. Habe mich bei Alpine Vista Wealth angemeldet, vor 9 Tagen, und habe angeblich einen Gewinn von mehrere Tausend € gemacht. Um mir diesen Betrag aber auszuzahlen, müßte ich aber erst 2000 € auf eine Bank in Litauen überweisen. Ist das alles richtig so? Ich kann nähmlich einen solchen Verlust in Höhe von 2000 € sehr schwer ” verkraften” Bitte helfen Sie mir, indem Sie mir antworten, ob das alles so richtig ist. Vielen Dank. MfG Amely Suess de Koff

    Antworten
    • Halle Amely, das ist eine Trading Betrugsmasche, bitte kein Geld überweisen!

      Antworten
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