
Das Wichtigste zur Euro Dollar Kurs Prognose im Überblick:
- Technische Analyse EURUSD 2026: 2025 war von einer Stärkung des Euro gegenüber dem USD geprägt, wobei der Kurs seit etwa Juni in einem Seitwärtskanal zwischen 1,160 USD und knapp 1,180 USD verharrt. Viele Indikatoren sprechen dafür, dass diese Tendenz 2026 zumindest fortgeführt wird oder sich ein Ausbruch nach oben ergibt.
- Kurzfristige Prognose 2026: Aktuell sehen die EUR USD Prognosen der meisten Finanz- und Researchhäuser eine Stärkung des Euro im Jahr 2026 auf ein Level von zwischen 1,20 und 1,22 USD. Bei gleichbleibenden politischen Bedingungen dürfte der USD also geschwächt werden.
- Mittelfristige Prognose 2030: Eine große Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Euro mit dem USD wieder auf Parität fällt und bei 1,0000 verweilt. Die konkrete Entwicklung hängt jedoch stark von politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen ab.
- Langfristige Prognose 2040: Auf Euro US-Dollar Prognosen bis 2040 lassen sich kaum Analysten ein. Positive Szenarien sehen den Kurs dann bei 1,3 USD, negative sogar unter der Parität.
Wie ist die Euro Dollar Prognose laut Technischer Analyse in 2026?
Bei einem Blick auf die technische Analyse war beim Euro-Dollar-Kurs ein langfristiger Abwärtstrend seit etwa 2007 zu erkennen. Dieser ging 2024 und 2025 in eine Seitwärtsbewegung über, die im März/April gebrochen wurde. Nachdem der kurzfristige Aufwärtstrend im Sommer/Herbst bis 1,180 USD heranreichte, hat er sich seither in einem Seitwärtskanal eingepegelt. Die Unterstützung liegt im Dezember 2025 bei etwa 1,150-1,60 USD, während sich bei 1,180 ein relativ stabiler Widerstand gebildet hat. Ein Durchbruch auf bis zu 1,20 USD im Jahr 2026 ist denkbar, jedoch stark von der politischen Lage in den USA abhängig.

Seit dem Amtsantritt von Donald Trump und der Einführung seiner Zollpolitik ging es für den Euro wieder nach oben, teilweise sogar sprunghaft. Der gleitende Durchschnitt (SMA Periode 20) hält sich bei etwa 1,166 USD, war im Oktober kurz oberhalb des Kurses und ist im November/Dezember wieder darunter gerutscht. Der SMA-200 liegt mit 1,084 USD deutlich weiter unten. Der RSI hat sich nach einem Ausbruch nach oben wieder im neutralen Bereich um 59 eingepegelt und unterstützt die These einer anhaltenden Seitwärtsbewegung im Jahr 2026.
- Trend: Langfristiger Abwärtstrend, aktuell Seitwärtsbewegung nach Aufwärtsmomentum
- Nächste Unterstützung: bei ca. 1,160 USD
- Nächster Widerstand: 1,180 USD
- Gleitender Durchschnitt (SMA-20): 1,166 USD
- Gleitender Durchschnitt (SMA-50): 1,131 USD
- Gleitender Durchschnitt (SMA-200) : 1,084 USD
- Überkauft/Überverkauft: Neutral (59)
EUR/USD Prognose 2026:

Das Jahr 2025 war beim Euro Dollar Kurs stark von der Politik von US-Präsident Donald Trump geprägt. Mit seiner Zollpolitik sorgte er bereits im Frühjahr für reichlich Wirbel beim Kursverhältnis. Im Januar 2025 erreichte der Wechselkurs ein neues Tief von 1,02 USD, gefolgt von einer schnellen Erholung, die im Sommer und Herbst 2025 bis auf 1,18 USD anstieg. Angesichts der Widerstände der letzten Jahre um etwa 1,20 USD ist genau dort ein Umkehrpunkt zu vermuten. Derzeit bleibt der aktuelle Kanal mit dem Widerstand um 1,18 USD jedoch stabil. Mit Blick auf die Indikatoren ist eine Fortführung der Seitwärtsphase wahrscheinlich. Vieles hängt jedoch wie immer von individuellen Entscheidungen in Politik und Finanzwelt ab.
Unter den Finanzexperten fallen die EUR USD Prognosen für 2026 gemischt aus. So gehen die deutschen Landesbanken LBBW, BayernLB und Helaba von einem Wachstum des Euros aus. Alle drei Finanzinstitute legen sich für das Jahresende 2026 auf ein Durchbrechen des Widerstands bei 1,20 USD fest und prognostizieren teilweise sogar einen Wechselkurs von 1,22 USD für das letzte Quartal. Lediglich die Nord/LB stellt sich diesem Trend entgegen und sieht den Kurs auf bis zu 1,10 USD fallen. Eine Zusammenfassung dieser Vorhersagen wurde im VÖB-Bericht für den Kapitalmarkt 2026 im Dezember 2025 veröffentlicht.
| EUR/USD Prognose deutscher Banken 2026 (Stand: Dezember 2025) | Q2 2026 | Q3 2026 | Q4 2026 |
|---|---|---|---|
| LBBW | 1,18 USD | 1,20 USD | 1,22 USD |
| BayernLB | 1,15 USD | 1,18 USD | 1,22 USD |
| Helaba | 1,15 USD | 1,20 USD | 1,20 USD |
| Nord/LB | 1,15 USD | 1,13 USD | 1,10 USD |
Amerikanische Banken sind in ihrer Prognose dabei nicht allzu weit weg von dieser Betrachtung. So spricht man auch bei JP Morgan im Ausblick auf 2026 davon, dass der EUR USD Kurs bereits im 2. Quartal an den Widerstand von 1,20 USD herankommen und dieses Level über das gesamte Jahr hinweg halten wird. Bei Morgan Stanley erwartet man schon im Frühjahr einen Gipfel um 1,23 USD. Auch bei der Analyse von DZ Bank und ING geht es für den USD deutlich nach unten, für den Euro nach oben.
| Analyst | Q1 2026 | Q2 2026 | Q3 2026 | Q4 2026 |
|---|---|---|---|---|
| Goldman Sachs | n/a | n/a | n/a | n/a |
| Morgan Stanley | n/a | 1,23 USD | n/a | 1,16 USD |
| JP Morgan | 1,18 USD | 1,20 USD | 1,20 USD | 1,20 USD |
| ING | 1,19 USD | 1,20 USD | 1,21 USD | 1,22 USD |
| DZ Bank | 1,17 USD | 1,20 USD | 1,22 USD | 1,22 USD |
| Deutsche Bank | 1,85 USD | 1,20 USD | n/a | n/a |
Im Rahmen der technischen Chartanalyse bewegt sich das Währungspaar EUR/USD derzeit in einer Seitwärtsphase. Langfristig betrachtet scheint dies aber nur eine temporäre Episode in einer langjährigen Abwärtsbewegung zu sein.Werden bei positiven Aussichten die relevanten Widerstände im Bereich von 1,18 USD durchbrochen, ist jedoch über das Jahr 2026 hinweg erst einmal eine Aufwertung des Euro zu erwarten, die über die 1,20-USD-Marke hinausreichen kann.
Die KI-Prognose der Economic Forecast Agency fällt extrem bullish aus. So erwartet diese auf Algorithmen basierende Analyse einen Durchbruch bereits im späten Frühjahr 2026 und neue Hochs von über 1,295 USD im 4. Quartal 2026. Diese Prognose ist aber mit Vorsicht zu genießen, da der EUR USD Kurs stark von politischen Entscheidungen und Maßnahmen der FED abhängt. Da das politische Umfeld im Moment sehr volatil ist, können kurzfristige Richtungsänderungen eintreten.
EUR/USD Prognose 2030:

Je weiter wir in die Zukunft blicken, desto schwieriger wird eine aussagekräftige Kursprognose von Euro und US-Dollar. Wichtige Wirtschaftsfaktoren wie Arbeitslosenzahlen, das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts, die aktuellen Leitzinsen des Landes und die Zollpolitik sind auf lange Sicht bis ins Jahr 2030 nahezu unberechenbar.
Aus charttechnischer Sicht könnte der Euro in einem positiven Szenario den Widerstand von 1,2510 durchbrechen und sich in den darauffolgenden Jahren an die Kursmarke von 1,3000 herantasten. Dazu müsste sich der Euroraum allerdings als ein starker Wirtschaftspartner mit dem nötigen Wachstum positionieren, was zum gegenwärtigen Zeitpunkt tendenziell weniger zu erwarten ist. Auf lange Sicht rechnen Experten derzeit mit einem Abschwung auf Paritätslevel.
Euro Dollar Kurs Prognose 2040:
Die weitere Entwicklung von EUR/USD wird von zahlreichen verschiedenen Faktoren beeinflusst, die in einem Zeitrahmen von mehr als 15 Jahren nicht beurteilt werden können – deshalb ist eine präzise Vorhersage des Verhältnisses zwischen Euro und US-Dollar bis 2040 nicht möglich.
Langfristig wird der Euro eine der wichtigsten Währungen am internationalen Devisenmarkt bleiben, obwohl die Gefahr einer Rezession in der Eurozone wächst. Trübt sich das Bild rund um die konjunkturelle Entwicklung weiterhin ein, könnte der US-Dollar in den kommenden Jahren von einer Aufwertung profitieren. Investoren müssen mit weiteren Bewegungen rund um das Paritätsniveau rechnen.
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Wie ist die Historie des Euro USD Kurses?

Um eine präzise Euro-Dollar-Prognose treffen zu können, muss man auch den bisherigen Kursverlauf beider Leitwährungen kennen. Dazu werfen wir einen Blick in die Vergangenheit:
| Jahr | Schlusskurs | Veränderung |
|---|---|---|
| 2000 | 0,93 | – 7,83 % |
| 2001 | 0,88 | – 5,29 % |
| 2002 | 1,05 | + 18,99 % |
| 2003 | 1,26 | + 20,43 % |
| 2004 | 1,36 | + 7,85 % |
| 2005 | 1,18 | – 13,39 % |
| 2006 | 1,32 | + 11,64 % |
| 2007 | 1,47 | + 1,78 % |
| 2008 | 1,39 | – 5,46 % |
| 2009 | 1,44 | + 3,51 % |
| 2010 | 1,34 | – 7,25 % |
| 2011 | 1,29 | – 3,17 % |
| 2012 | 1,32 | + 1,96 % |
| 2013 | 1,38 | + 4,53 % |
| 2014 | 1,21 | – 11,96 % |
| 2015 | 1,09 | – 10,33 % |
| 2016 | 1,05 | – 3,18 % |
| 2017 | 1,20 | + 13,77 % |
| 2018 | 1,15 | – 4,53 % |
| 2019 | 1,12 | – 1,89 % |
| 2020 | 1,23 | + 9,23 % |
| 2021 | 1,12 | – 7,70 % |
| 2022 | 1,07 | – 5,83 % |
| 2023 | 1,11 | + 3,82 % |
| 2024 | 1,04 | – 5,99 % |
| 2025 | 1,18 | +12,5 % |
Hier wird deutlich, dass nicht nur Aktien oder Kryptowährungen spekulative Assets sind, sondern auch Währungen können pro Jahr mitunter im zweistelligen Prozentbereich schwanken. In den 2000er-Jahren, in denen die Dotcom-Blase für Verunsicherung und Panik an den Aktienmärkten sorgte, notierte EUR/USD deutlich unter Parität.
Die darauffolgenden Jahre wurden vom Euro dominiert, denn die europäische Leitwährung feierte ihren ersten Geburtstag und gewann daraufhin deutlich an Relevanz. Im Jahr 2008, als die Finanzkrise in den USA an ihrem Höhepunkt angelangt war, konnten Anleger in der Spitze für einen Euro bis zu 1,60 US-Dollar erhalten. Mit diesem Allzeithoch wurde allerdings das vorzeitige Ende des Aufwärtstrends eingeläutet, denn bis 2020 und mit der damit einsetzenden Covid-Pandemie fiel das Euro-Dollar-Verhältnis auf einen Kurs von 1,07.
Im Jahr 2022 wurde erstmals seit 2001 wieder die Parität unterschritten. EUR/USD notierte zum Höhepunkt der europäischen Krisenzeiten zu einem Kurs von 0,9592.
Was sind weitere mögliche Kursentwicklungen im Euro Dollar Verhältnis?

Im Rahmen einer EUR/USD-Prognose gibt es verschiedene Szenarien, die eintreten können. Dabei geht man nach dem Wahrscheinlichkeitsprinzip vor: Wie wahrscheinlich ist es, dass sich verändernde Marktkennzahlen einen Durchbruch oder Verfall einer Währung verursachen?
Auch im Rahmen der künftigen Euro-Dollar-Kursentwicklung gibt es verschiedene Szenarien, die wir hier genau erklären:
- ⬆️ Steigende Kurse: Blickt man auf das Währungspaar EUR/USD, bedeuten steigende Kurse, dass der Euro an Relevanz gewinnt und der US-Dollar schwächer notiert. Anleger erhalten für einen Euro mehr US-Dollar. Das kann der Fall sein, wenn die EZB weiterhin die Zinsen anhebt und damit für ein starkes Euro-Niveau sorgt.
- ➡️ Unveränderte Kurse: Ein Fall von unveränderten oder nur wenig schwankenden Kursen bedeutet für das Devisenpaar EUR/USD, dass sich beide Währungen im Einklang befinden und einander nur wenig beeinflussen. Das war zuletzt im Jahr 2012 der Fall, denn über das Jahr hinweg veränderte sich der Kurs nur um 1,96 %.
- ⬇️ Sinkende Kurse: Sinkende Kurse von EUR/USD bedeuten, dass der Euro schwächer wird und der US-Dollar an Relevanz gewinnt. Anleger erhalten für einen Euro deutlich weniger US-Dollar – bei einem Kurs unter Parität müssen sie letztlich sogar „drauflegen“. Das kann der Fall sein, wenn die Vereinigten Staaten mit starken Wirtschaftszahlen beeindrucken und sich als klare Wirtschaftsmacht gegenüber dem Euroraum positionieren.
Welche Faktoren beeinflussen das Verhältnis zwischen Euro und Dollar?
Im Rahmen einer EUR/USD-Prognose findet das Wahrscheinlichkeitsprinzip Anwendung. Man bewertet, wie wahrscheinlich der Eintritt bestimmter Szenarien anhand verschiedener Marktfaktoren ist. Welche davon besonderen Einfluss auf den Preis beider Währungen haben, erklären wir im folgenden Abschnitt.
1. Kennzahlen der US-amerikanischen Wirtschaft

Aktuelle Kennzahlen der US-Wirtschaft drücken aus, ob sich die Vereinigten Staaten als starker Partner am Weltmarkt positionieren können. Analysten beobachten beispielsweise die Veröffentlichung von Arbeitslosenzahlen, Handelsbilanzen oder Verbraucherpreisen. Auch die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts oder die Anpassung von Leitzinsen gibt Aufschluss darüber, wie die Währung eines Landes bewertet wird.
Bei einem starken Wirtschaftswachstum der USA steigt ebenso die Attraktivität des US-Dollars und er wird somit zu einer der stärksten Währungen – er wird für ausländische Marktteilnehmer teurer. In diesem Fall fällt der Kurs von EUR/USD, denn Anleger erhalten für einen Euro weniger US-Dollar.
2. Kennzahlen der deutschen Wirtschaft

Bei der Betrachtung des Euro-Dollar-Verhältnisses spielt die wirtschaftliche Entwicklung der Eurozone, insbesondere Deutschland, eine genauso wichtige Rolle. Auch hier beobachten Analysten die Veröffentlichung neuer Kennzahlen, die beispielsweise Auskunft über die Anzahl Arbeitsloser, die Erzeugerpreise oder das Wachstum hier ansässiger Unternehmen geben.
Bei einem starken Wirtschaftswachstum des Euroraums steigt in der Regel auch die Attraktivität des Euros – er wird für ausländische Marktteilnehmer teurer. In diesem Fall steigt der Kurs von EUR/USD, denn Anleger können für einen Euro mehr US-Dollar.
3. Inflation

Die Inflation beschreibt die Preissteigerungsrate eines Landes. Produkte werden teurer und das Geld wird damit entwertet. Hier kommen in Bezug auf das Währungspaar EUR/USD die beiden Zentralbanken EZB und FED ins Spiel, die diesem Effekt mit einer Erhöhung der Zinsen entgegensteuern.
Derzeit verfolgen beide Geldhäuser eine restriktive Geldpolitik, denn seit 2022 leiden beide Wirtschaftszonen unter einer anhaltend hohen Inflation. Während die Teuerungsrate in den USA langsam zurückgeht, ist das auch in der Eurozone langsam der Fall.
Wann wird der Euro teurer?
Der Euro wird teurer, wenn die Wirtschaft in der Eurozone gut läuft und es mehr Vertrauen in die Währung gibt. Ebenso sorgen höhere Leitzinsen der EZB und Exportüberschüsse für eine Stärkung. Strenge Einfuhrzölle in die USA können also den Eurowert herunterdrücken.
Wann wird der US-Dollar billiger?
Der US-Dollar wird billiger, wenn die Federal Reserve (FED) die Leitzinsen senkt und somit die Rendite bei Dollar-Anlagen kleiner wird. Die Nachfrage lässt nach. Zudem verlieren die Anleger bei einer schwächelnden Wirtschaft und bei politischer Instabilität Vertrauen in die Währung. Eine lockere Geldpolitik infolge von Inflation kann ebenfalls dazu führen, dass der Dollar gegenüber dem Euro billiger wird.
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Fazit: Die Euro Dollar Prognose hängt von zahlreichen Wirtschaftsfaktoren ab
Als gefragtestes Währungspaar am Devisenmarkt spielt EUR/USD eine wichtige Rolle im Portfolio vieler Anleger. Der Euro und der US-Dollar werden in ein direktes Verhältnis gesetzt, um die Stärke der jeweiligen Währung zu bestimmen. Fällt der EUR/USD-Kurs, deutet das auf einen schwachen Euro hin – der US-Dollar gewinnt an Relevanz. Steigt der EUR/USD-Kurs, gilt der Euro als stärkere Währung.
Obwohl sich die EUR/USD Prognosen für 2026 in einem breiten Rahmen zwischen 1,15 und 1,20 USD bewegen, sind sich die meisten Analysten einig: Bis Dezember wird es wohl auf ein Wachstum bis zum Widerstand von 1,20 USD hinauslaufen. Viele deutsche Landesbanken prognostizieren sogar einen Anstieg auf 1,22 USD im 4. Quartal. Während der aktuelle Aufschwung des Euro vor allem auf die Wirtschafts- und Zollpolitik des US-Präsidenten Donald Trump zurückzuführen ist, könnte es langfristig aber wieder bis hin zur Parität nach unten gehen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs):
Wird EUR/USD steigen oder fallen?
Ob EUR/USD steigen oder fallen wird, hängt sowohl von der Wirtschaftsentwicklung der USA und der Eurozone als auch vom weiteren Verlauf der Inflation ab. 2025 konnte der Euro stark zulegen und den Fall unter Parität aus dem vergangenen Jahr wieder wettmachen. Wie sich das Währungspaar 2026 entwickelt, hängt davon ab, ob Widerstände oder Unterstützungslinien durchbrochen werden.
Wie tief kann der Euro fallen?
Experten gehen davon aus, dass der Euro bis auf Parität fallen könnte, da dieses Level bereits vor einigen Jahren erreicht wurde. Seither konnte die europäische Währung aber wieder an Relevanz gewinnen, so dass EUR/USD derzeit zu einem Kurs von 1,17 USD und damit wieder innerhalb eines gewissen Aufwärtstrends notiert. Bei einer weiteren Verschärfung der aktuellen Krisenherde in der EU könnte es aber jederzeit wieder zu fallenden Kursen kommen.
Warum fällt EUR/USD?
Wenn EUR/USD fällt, deutet das auf eine Schwäche des Euros hin. Der US-Dollar gewinnt an Relevanz, denn für einen Euro erhalten Investoren weniger US-Dollar – die Währung wird teurer für alle ausländischen Marktteilnehmer. Der Verfall des Euros kann viele Gründe haben, unter anderem eine Verschlechterung der Wirtschaftskennziffern.


