Die besten CFD Broker ohne Nachschusspflicht sind in unserem Vergleich Capital.com, XTB und GBE Brokers geworden, da alle drei in Europa angesiedelt sind und damit konsequent auf eine Erhöhung der Margin verzichten. Bei der Nachschusspflicht handelt es sich um eine Regelung, bei der die Trader im CFD-Handel weitere Sicherheitsleistungen hinterlegen müssen, damit die Position bei negativer Entwicklung nicht geschlossen wird. Wir haben die Anbieter getestet und die besten 5 CFD Broker ohne Nachschusspflicht herausgesucht. In diesem Artikel stellen wir dir diese Unternehmen vor und gehen u. a. auf Konditionen, Vor- und Nachteile, Funktionen und den Kundenservice ein. Erfahre jetzt mehr zu unseren Top-Tipps zu nachschusspflichtfreien Brokern:
- Sehr nutzerfreundliche Plattform
- Großes Angebot an 5.000+ CFDs auf Anlageklassen
- 24/7 Deutscher-Kundenservice
- Konkurrenzfähige Spreads
- 0% Provision (andere Gebühren fallen an)
- Vielfältiges Weiterbildungsangebot
- TradingView, MT4 & mehr
- Unter BaFin Aufsicht und Regulierung durch KNF/CySEC/FSC/DFSA
- Sehr nutzerfreundlich für Anfänger
- Mehr als 7.500 Finanzinstrumente
- Dax unter 1 Punkt Spread
- Kostenloses Übungskonto
- 2,80% Zinsen auf Guthaben
- Streng regulierter Broker
- Hebel bis 1:30 & Spreads ab 0,0 Pips
- TradingView verfügbar
- Kostenloses Demokonto
- Zuverlässiger Kundensupport
- Einlagensicherung bis 100.000 EUR
- Negativsaldoschutz
- Spreads ab 0,0 Pips
- Niedrige Kommissionen
- Direkte ECN Ausführung
- TradingView, cTrader, MT4/MT5
- Regulierung durch FSA (Neuseeland)
- Über 26.000 Märkte
- Niedrige Mindesteinzahlung ab 100$
- Kostenloses Demokonto
- MetaTrader 4 & 5, cTrader Support
- Copy Trading Plattform
- Die engsten Spread im Forex (Ab 0,0)
- Schnelle Trade Ausführung
Die Liste der 5 besten CFD Broker ohne Nachschusspflicht im Überblick:
Im Folgenden stellen wir dir fünf CFD Broker ohne Nachschusspflicht vor, die aus unserer Sicht mit zu den besten Anbietern im Bereich des CFD Trading zählen. Viele dieser Unternehmen sind in der EU ansässig und fallen damit unter die ESMA-Regelungen zum Verzicht auf den Nachschuss (Margin Call), so auch unser Testsieger Capital.com. Dieser Broker überzeugt uns vor allem mit einer breiten Asset-Auswahl und zahlreichen Analysefunktionen. Jetzt mehr lesen!
- Capital.com – Umfangreiches Trading mit CFDs auf Kryptos, Aktien, ETFs & Forex
- XTB – Über 2.500+ CFDs verfügbar und Niederlassung in Deutschland
- GBE Brokers – In Deutschland regulierter CFD Broker
- BlackBull Markets – Kommissionsfreie Konten, großes Angebot, ECN 0,0 Pips Spreads
- FPM Trading – CFD Handel mit Roh-Spreads ab 0,0 Pips
1. Capital.com – Umfangreiches CFD Trading mit Kryptos, Aktien & Forex

| Kriterien: | Capital.com |
|---|---|
| Broker: | CFD Broker |
| Regulierung: | CySEC, ASIC, FCA, SCB, SCA |
| Nachschusspflicht: | Nein |
| Verfügbare Hebel: | max 1:30 (Forex) |
| Handelbare Instrumente: | 5.000+ |
| Mindesteinzahlung: | 20 Euro (Per Kreditkarte) |
| CFD Handel ab: | ab 0,6 Pips |
| Handelsplattformen: | Hauseigene Plattform, Anbindung an TradingView und MetaTrader |
Beim Vergleich der besten Broker ohne Nachschusspflicht hat es uns Capital.com besonders angetan. Der Anbieter aus Zypern ist aus vielen Gründen unser Testsieger, u. a., weil er mehr als 5.000 Assets anbietet und durch die EU-Regulierung (CySEC) umfassenden Schutz garantiert. Weil der zypriotische Broker auch Teil der ESMA-Regelung ist, muss Capital.com schon gesetzlich auf die Nachschusspflicht verzichten. Außerdem greifen der Negativsaldoschutz und die europäische Einlagensicherung.
Im Test hat uns abgesehen davon gefallen, dass eine brokereigene Software vorhanden ist, die sich sogar unbegrenzt und kostenlos im Demokonto ausprobieren lässt. Daneben konnten wir MT4 und TradingView an daen Account koppeln. Hierüber sind letztlich Hebel bis 1:30 verfügbar. Aus Daytrading-Sicht hat uns überzeugt, dass Capital.com keine Kommissionen verlangt und Spreads bei fairen 0,6 Pips beginnen.

Vor- und Nachteile von Capital.com
Vorteile
- Mehr als 5.000 Vermögenswerte handelbar
- Hebel von bis zu 30:1
- Hohe Sicherheits- und Datenschutzstandards
- Zahlreiche technische Indikatoren und Analysetools
- Niedrige Mindesteinzahlung von nur 20 Euro
Nachteile
- Einige Funktionen im Demokonto gesperrt
2. XTB – Über 2.500+ CFDs und Niederlassung in Deutschland

| Kriterien: | XTB |
|---|---|
| Broker: | Forex- und CFD-Broker |
| Regulierung: | BaFin, KNF. CySEC, FSC, DFSA |
| Nachschusspflicht: | Nein |
| Verfügbare Hebel: | Bis zu 1:30 |
| Handelbare Instrumente: | 10.000+ Finanzinstrumente (Forex, Indizes, Aktien, Rohstoffe, Kryptos, ETFs…), davon 2.500+ CFDs |
| Mindesteinzahlung: | 0 Euro |
| CFD Handel ab: | Ab 0,8 Pips, variable Swaps angepasst an Zinssätze |
| Handelsplattformen: | Hauseigene Plattform (xStation 5) |
XTB landet in unserem Vergleich der besten CFD Broker ohne Nachschusspflicht auf dem zweiten Platz. Hier wirst du nämlich nie nach einem Margin Call gefragt und kannst auch nicht ins Minus gehen. Grund dafür ist u. a., dass XTB in Polen bei der KNF registriert ist und auch eine Bafin-kontrollierte Niederlassung in Deutschland besitzt. Damit ist ebenso die hohe europäische Einlagensicherung gegeben. Was uns im Test ebenso gefallen hat, war der Kundenkontakt. Wir haben mehrfach den Support auf Deutsch angeschrieben und bekamen prompt eine Antwort. Somit können sich Kunden nach unserer Erfahrung bei diesem Broker gut aufgehoben fühlen.
Durch die europäische Lizenz ist auch der Hebel auf maximal 1:30 limitiert. Das hat Vorteile für risikoaverse Anfänger, schränkt allerdings Profis im Daytrading ein. Diese werden sich aber immerhin über die große Auswahl an Assets (10.000+) und eine klare Abgrenzung zwischen den ca. 2.500 CFDs und den anderen Instrumenten freuen können. Die Märkte werden über die innovative xStation 5, XTBs eigene Handelsplattform mit einem übersichtlichen Design, gehandelt. Für die Software können wir 10 von 10 Punkte vergeben. Testen kannst du die Funktionen für 30 Tage kostenlos im Demokonto.
Wenn du also einen Broker suchst, bei dem du ohne Nachschusspflicht handeln kannst und der zudem sicher und transparent ist, dann ist XTB unserer Auffassung nach eine ausgezeichnete Wahl.
Vor- und Nachteile von XTB
Vorteile
- Über 2.500+ CFDs verfügbar
- 10.000+ Märkte insgesamt
- Hebel von bis zu 1:30
- Interne Handelsplattform (xStation 5)
- Streng reguliert (BaFin, KNF. CySEC, FSC, DFSA)
- Europäische Einlagensicherung
- Keine Mindesteinzahlung
Nachteile
- Inaktivitätsgebühren (nach 12 Monaten Inaktivität, bis max. 10 € monatlich)
- Demokonto zeitlich begrenzt
- keine externen Handelsplattformen
3. GBE Brokers – Geringe Kosten und Deutscher Service

| Kriterien: | GBE Brokers |
|---|---|
| Broker: | CFD und Forex Broker |
| Regulierung: | CySEC |
| Nachschusspflicht: | Nein |
| Verfügbare Hebel: | max 1:30 (Forex) |
| Handelbare Instrumente: | 1.000+ |
| Mindesteinzahlung: | 1.000 Euro |
| CFD Handel ab: | 0,0 pips mit 3€ Kommission pro 1 Lot Trade |
| Handelsplattformen: | MetaTrader 4 & 5, TradingView |
Bei GBE Brokers handelt es sich um einen CFD Broker, der zusätzlich auch den Handel mit Währungen offeriert und in Zypern (CySEC) ansässig ist. Damit entfällt bei diesem Anbieter bereits aus rechtlichen Gründen die Nachschusspflicht. Außerdem profitierst du von einer hohen Einlagensicherheit und einem Negativsaldoschutz.
Was wir sehr gut finden ist, dass GBE Brokers auch eine deutsche Niederlassung in Hamburg betreibt und dadurch von der Bafin observiert wird. Zudem bringt das Vorteile für Kunden, die sich direkt an einen deutschsprachigen Support wenden können. Dieser hat mehrfach unsere Tests bestanden.
Die Auswahl an 1.000 CFDs ist insgesamt gut sortiert, könnte aber aus unserer Sicht durchaus umfangreicher sein. Zu den Basiswerten zählen u. a. Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffe und einige Kryptowährungen. Dabei kannst du Trades ganz ohne Kommission und mit Spreads ab 0,8 Pips durchführen. Spreadfreie Aufträge kosten bei GBE Brokers dagegen ca. 5,50-6,50 USD Provision.
Vor- und Nachteile von GBE Brokers
Vorteile
- Gut sortierte Auswahl an CFDs
- Zugang zum Interbankenmarkt (DMA) und somit sehr kurze Ausführungszeiten
- Bafin-Regulierung
- Deutscher Kundenservice
- MetaTrader 4 und 5, TradingView nutzbar
- Kommissionsfreie Trades mit Spreads ab 0,8 Pips
- Mehr als 50 technische Indikatoren
- Zahlreiche Funktionen, wie zum Beispiel Kursalarme
Nachteile
- Mindesteinzahlung mit 1.000 Euro eher hoch
- Wir würden uns mehr CFDs wünschen
- Kommissionen fallen etwas hoch aus
4. BlackBull Markets – Größte Auswahl mit 26.000+ Instrumenten

| Kriterien: | BlackBull: |
|---|---|
| Broker: | ECN-Broker mit Fokus auf CFD- und Forex |
| Regulierung: | FSA und FSP |
| Nachschusspflicht: | Nein |
| Verfügbare Hebel: | 1:500 |
| Handelbare Instrumente: | 26.000+ |
| Mindesteinzahlung: | Keine |
| CFD Handel ab: | 0,0 pips |
| Handelsplattformen: | TradingView, cTrader, MetaTrader und eigene Plattformen |
BlackBull landet in unserem Vergleich unter den CFD Brokern ohne Nachschusspflicht auf dem vierten Platz. Zwar ist der CFD Broker nicht in der Europäischen Union ansässig, sondern hat seinen Hauptsitz in Neuseeland. Trotzdem findet eine Regulierung statt, und zwar unter anderem durch die dort ansässige Aufsichtsbehörde, die Financial Service Provider Registry.
Aufgrund der strengen Regulierung ist BlackBull Markets ebenfalls ein Broker ohne Nachschusspflicht. Die Gründung des Anbieters geht auf das Jahr 2014 zurück und es handelt sich um einen sogenannten ECN-Broker, sodass Orders durch ein elektronisches Netzwerk zugeordnet werden. Gehandelt werden können zahlreiche Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Währungen, Rohstoffe, Indizes und Aktien. Neben der Hauptniederlassung in Neuseeland ist BlackBull Markets ebenso in den USA und einigen anderen Ländern vertreten.
Vor- und Nachteile von BlackBull Markets
Vorteile
- Breite Auswahl an kommissionsfreien Konten
- MetaTrader 4 und 5, TradingView, cTrader
- Echter ECN-Broker mit guter Liquidität
- Unfassbare Auswahl an 26.000+ Basiswerten
- Mobile Handelsplattform für iOS und Androidgeräte
Nachteile
- Keine Regulierung in der europäischen Union
- Hohes Risiko im Hebelhandel
- Weniger für Anfänger geeignet
5. FPM Trading – Niedrigste Spreads ab 0,0 Pips

| Kriterien: | FPM Trading |
|---|---|
| Broker: | Forex- und CFD-Broker |
| Regulierung: | FSC (Mauritius) |
| Nachschusspflicht: | Nein |
| Verfügbare Hebel: | Bis zu 1:500 |
| Handelbare Instrumente: | Über 10.000 Finanzinstrumente, einschließlich CFDs auf Forex, Indizes, Aktien, Metalle, Rohstoffe, ETFs |
| Mindesteinzahlung: | $/€ 100 |
| CFD Handel ab: | ab 0,0 Pips |
| Handelsplattformen: | MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader |
Ein sehr flexibel aufgestellter CFD Broker ohne Nachschusspflicht ist das in Mauritius lizenzierte Unternehmen FPM Trading. Was uns hier vor allem begeistert hat, ist die riesige Auswahl an Assets. Mit mehr als 10.000 Märkten kannst du im CFD-Handel sehr viel anfangen. Dabei gewährt dir der Broker messerscharfe Roh-Spreads ab 0,0 Pips, zuzüglich einer Kommission ab 3 USD pro Auftrag. Alternativ sind im Standard-Account kommissionsfreie Trades ab 1,0 Pips Spread möglich.
Die Assets analysieren kannst du über den zur Verfügung gestellten MetaTrader 4 und 5 sowie den cTrader. Was uns bei FPM Trading fehlt, ist eine eigene App – vielleicht wird diese Option in Zukunft hinzugefügt. Exzellent ist wiederum, dass es kostenlose Demo-Versionen gibt und du den DAX40 zu niedrigsten Spreads handeln kannst. Die Mindesteinlage ist mit 100 USD dagegen unserer Meinung nach etwas hoch. Auch der Kundenservice könnte bei diesem Broker ohne Nachschusspflicht besser sein.
Vor- und Nachteile von FPM Trading
Vorteile
- Großes Angebot an über 10.000 Handelsinstrumenten
- Spreads ab 0.0 Pips
- Zusammenarbeit mit führenden Banken und Finanzinstituten
- ECN-Konten mit direkter Marktzugang
- MT4, MT5 und cTrader Anbindung
Nachteile
- Keine eigene App
- Nur eine Regulierung in Mauritius
- Kundenservice schwer erreichbar
Was ist die Nachschusspflicht?
Unter der Nachschusspflicht versteht man die Verpflichtung des Traders, Kapital nachzuschießen, falls die hinterlegte Sicherheitsleistung für eine Position (aufgrund erlittener Verluste) nicht mehr ausreicht. In der EU ist die Nachschusspflicht seit einigen Jahren verboten. In der EU ansässige Broker sind daher verpflichtet, Positionen automatisch zu schließen, sobald die Sicherheitsleistung einer Position aufgebraucht ist.
Lese dazu unseren gesamten Guide zum Thema Broker und Nachschusspflicht durch.
Beispiel zur Nachschusspflicht
Nehmen wir an, dass ein Trader ursprünglich 1.000 Euro eigenes Kapital eingesetzt hat und mit einem entsprechenden Hebel von 10:1 (dementsprechend CFDs im Gegenwert von 10.000 Euro) handeln konnte. Die Margin müsste in diesem Fall 1.000 Euro betragen. Diese muss der Trader auf seinem Handelskonto vorhalten. Gehen wir nun weiter davon aus, dass der Kurs des Basiswertes um 11 Prozent gefallen ist. Die Sicherheitsleistung würde dann nicht mehr ausreichen.

Besteht nun bei dem entsprechenden Broker eine Nachschusspflicht, wäre der Trader dazu gezwungen, weiteres Kapital auf das Handelskonto einzuzahlen, um den entstandenen Verlust auszugleichen. Die enorme Gefahr besteht bei der Nachschusspflicht darin, dass eventuelle Verluste fast unbegrenzt sind. Das war übrigens auch ein Grund, warum die Nachschusspflicht vor einigen Jahren zumindest innerhalb der Europäischen Union unter den ESMA-Regeln abgeschafft wurde.
In der Praxis kann es deshalb im Rahmen der Nachschusspflicht dazu kommen, dass der betroffene Trader immer wieder weiteres Kapital auf sein Handelskonto einzahlen muss, um die entstandenen Verluste abzudecken. Das geschieht solange, bis die Position geschlossen wird bzw. sich der Trader dafür entscheidet, die entsprechenden CFDs zu veräußern.
Was sind CFD Broker mit und ohne Nachschusspflicht?
CFD Broker mit Nachschusspflicht sind Broker, bei denen Trader über ihr investiertes Kapital bei CFD Trades hinaus haften können. Für jeden CFD Broker, der seinen Hauptsitz hingegen in einem der EU-Mitgliedstaaten hat, ist die Nachschusspflicht gesetzlich verboten.
Alle seitens der European Securities and Markets Authority (ESMA) regulierten Broker sind nämlich zum Verzicht auf die Nachschusspflicht verpflichtet. Bei außereuropäischen Brokern ist die Nachschusspflicht aber weiterhin teils vorhanden, nicht jedoch bei den in unserer Liste vorgestellten Anbietern.
Margin-Call statt Nachschusspflicht
Bei CFD Brokern ohne Nachschusspflicht ist es so, dass schon vor dem Erreichen der Verlustschwelle, bei der die Sicherheitsleistung nicht mehr ausreichen würde, ein Alarm an den Trader gesendet wird. Dies wird in der Fachsprache auch als Margin Call bezeichnet. Durch diesen Alarm teilt der Broker dem Trader mit, dass eine Sicherheitsleistung in Kürze eventuell nicht mehr für die offene Position ausreichen könnte. Trader haben nun mehrere Möglichkeiten, wie sie bei einem derartigen Margin Call vorgehen können, nämlich:
- Alarm unbeachtet lassen und nicht reagieren
- Offene Position schließen
- Zusätzliches Geld auf das Handelskonto einzahlen

Sollte der Trader nicht auf den Margin Call reagieren und der Kurs weiter fallen, ist der CFD Broker dazu verpflichtet, die Position zu schließen. Dies hätte allerdings den gravierenden Nachteil, dass das gesamte Kapital verloren geht. Immerhin übersteigt der Verlust dann aber nicht das investierte Geld.
Alternativ dazu kann man die Position schließen, also die CFDs verkaufen. Empfehlenswert ist das allerdings selten. Wenn der Broker nämlich bereits einen Margin Call sendet, sind die Verluste ohnehin schon relativ groß und machen meistens bis zu 95 % der Margin aus.
Um einen Margin Call zu vermeiden, kann es übrigens hilfreich sein, mit einer Stop-Loss Order zu arbeiten. Dort können Trader selbst festlegen, welche Verluste sie tolerieren und wann die Position automatisch durch den Verkauf der CFDs geschlossen wird.
Fazit: Keine Nachschusspflicht bei Brokern innerhalb der EU
Broker in der EU sind gesetzlich dazu verpflichtet, auf die Nachschusspflicht zu verzichten. Grundlage ist die Richtlinie der Europäischen Union zum Schutz von Kleinanlegern, die zum Beispiel aus den MiFID II Richtlinien besteht. Unsere Testsieger Capital.com, XTB und GBE Brokers erheben auf dieser rechtlichen Grundlage keine Nachschusspflicht beim CFD- und Margin-Handel. Die außereuropäischen Anbieter BlackBull Markets und FPM Trading halten sich dagegen freiwillig an dieses Vorgehen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu CFD Brokern ohne Nachschusspflicht:
Was ist der Vorteil bei CFD Brokern ohne Nachschusspflicht?
Der Vorteil an CFD Brokern ohne Nachschusspflicht ist, dass Trader höchstens so viel Kapital verlieren, wie sie selbst eingesetzt haben. Da CFD Broker ohne Nachschusspflicht die Position automatisch schließen, sobald die Sicherheitsleistung aufgebraucht ist, kommen Trader nie in die Situation, dass ihr Handelskonto aufgrund der fehlenden Sicherheitsleistung ins Minus gerät.
Was ist der Vorteil bei CFD Brokern mit Nachschusspflicht?
Der Vorteil an einem CFD Broker mit Nachschusspflicht ist, dass Trader Verluste über längere Zeiträume aussitzen können, auch wenn ihre hinterlegte Sicherheitsleistung bereits aufgebraucht ist. Allerdings können die dadurch entstehenden Schulden extrem hoch werden, wenn sie die Positionen nicht genau überwachen.
Wo gibt es CFD Broker ohne Nachschusspflicht?
CFD Broker ohne Nachschusspflicht befinden sich z. B. in der EU, weil hier unter der ESMA-Gesetzgebung Nachschusspflichten generell verboten sind. Doch auch außereuropäische Anbieter verpflichten sich oft freiwillig, keine Nachschüsse zu fordern.
Was sind die besten CFD Broker ohne Nachschusspflicht?
In unserem Test sind die besten CFD Broker ohne Nachschusspflicht Capital.com, XTB und GBE Brokers. Diese drei Unternehmen sind in Europa angesiedelt und folgen somit den ESMA-Regelungen. Daneben befanden wir auch BlackBull Markets und FPM Trading grundsätzlich für gut.

