
Das Wichtigste zur DAX-Prognose im Überblick:
- Technische Analyse: Nach mehrmaligem Antasten des Widerstands bei 25.000 Punkten konnte der DAX diese Marke 2026 überwinden. Durch die politischen Konflikte um Zölle, Grönland und den Nahen Osten kam es zwischenzeitlich aber zu Dämpfern. Der amerikanisch-israelische Krieg im Iran im März hat für einen endgültigen Absturz um ca. 10 % vom Allzeithoch gesorgt. Grund dafür ist u. a. die Erwartung von deutlichen Mehrkosten für deutsche Unternehmen aufgrund von steigenden Benzinpreisen.
- DAX-Prognose 2026:
- Analysten positionieren sich mit DAX-Prognosen für 2026 im Bereich über 25.000 Punkte, andere Kredithäuser wie die LBBW erwarten eher eine starke Korrektur und sagen dem DAX einen temporären Rückgang im Jahr 2026 voraus, sehen bis Dezember aber einen Indexstand von 25.000 Punkten im Raum. Einige sehen den Kurs weitaus höher und sprechen bereits von bis zu 27.500 Punkten.
- Der Bruch der 25.000-Punkte-Marke im Januar 2026 war ein starkes bullishes Signal für den DAX. Auch wenn Korrekturen eingetreten sind, ist der Index in einem langjährigen Aufwärtstrend und somit stehen die Chancen gut, bis Ende 2026 weitere Rekorde zu sehen.
- DAX-Prognose 2030:
- Deutschlands Position als Wirtschaftsmacht ist entscheidend.
- Herausforderungen durch Tech-Unternehmen aus Asien und Emerging Markets.
- Technische Analyse deutet auf 24.000 bis 30.000 Punkte.
- Die KI-Prognose sagt für das Frühjahr 2030 sogar Werte über 50.000 Punkte voraus
- DAX-Prognose 2050:
- Langfristige Prognosen sind unsicher.
- Technische Analyse zeigt Potenzial für bis zu 100.000 Punkte.
- Börsenexperte Heiko Thieme sieht 50.000 Punkte, andere Experten bis zu 123.700 Punkte.
Wie ist die DAX-Prognose laut Technischer Analyse?
Etwa seit der Corona-Pandemie wächst der Kurs des DAX kontinuierlich an und befindet sich in einem langjährigen Aufwärtstrend. Nach dem Durchbrechen der Marke von 24.000 Punkten verweilte der DAX über die zweite Jahreshälfte 2025 in einem Seitwärtskanal und konnte 2026 den wichtigen Widerstand durchbrechen. Durch den Zollstreit und letztlich den Ausbruch des Irankriegs hat es eine scharfe Korrektur um etwa 10 % gegeben. Der Kurs befindet sich nun mit ca. 22.000 Punkten auf dem Niveau von Frühjahr 2025.

Durch den starken Abschwung des DAX im März 2026 verläuft der gleitende Durchschnitt (SMA, Periode 20) mit aktuell ca. 24.138 Punkten deutlich über dem Kurs. Durch die kurzfristige schnelle Veränderung muss das nicht zwingend für negative Entwicklungen stehen, die andauernd hohen Benzinpreise könnten die Aktien deutscher Unternehmen aus fundamentaler Sicht aber dauerhaft beeinträchtigen. Bemerkenswert ist, wie niedrig der RSI mit 37 aktuell ist. Kommt es zu einer Berührung des überverkauften Bereichs bei gleichzeitiger Stabilisierung der politischen Lage im Nahen Osten, ist mit einem Rebound zu rechnen.
- Trend: Langfristiger Aufwärtstrend
- Nächster Widerstand: bei ca. 25.000 Punkten
- Nächste Unterstützung: ca. 22.000 Punkte
- Gleitender Durchschnitt (SMA20): 24.138 Punkte
- Gleitender Durchschnitt (SMA50): 23.954 Punkte
- Gleitender Durchschnitt (SMA200): 18.600 Punkte
- Überkauft/Überverkauft: tendiert zu überverkauft (ca. 37)
Was sind zukünftige kurz-, mittel- und langfristige DAX-Entwicklungen?
Im Rahmen unserer DAX Prognose werfen wir einen mittelfristigen Ausblick auf die Jahre 2026 und 2030. Sogar einer langfristigen DAX-Prognose bis 2040 und 2050 gehen wir genauer auf die Spur:
DAX-Prognose 2026:
Nachdem der DAX im August 2025 einen Höchststand von mehr als 24.500 Punkten erreicht hatte, sagten die Prognosen namhafter Researchhäuser einen weiteren Anstieg auf über 25.000 Punkte voraus. Lange scheiterte der Kurs an genau dieser Marke, bis sie im Januar 2026 geknackt wurde. Aufgrund des starken Anstiegs war bereits mit Korrekturen gerechnet worden. Diese traten in Folge des Irankriegs im März ein. Die meisten Finanzhäuser sehen jedoch Jahresendziele bei über 25.000 Punkten.

Die Analysten sind insgesamt gespalten. Während einige davon ausgehen, dass der Zenit nun erreicht ist, malen sich andere einen Rekordwert von bis zu 27.500 Punkten bis Dezember 2026 aus. Die Deutsche Bank ist im vergangenen Jahr noch von einem Jahresendstand des DAX von 20.500 Punkten ausgegangen. Mittlerweile setzt sie 26.100 Punkte in ihrem Jahresausblick für 2026 an. Bei dem im März veröffentlichten Aktienmarktbericht der VÖB liegen die vorausgesagten Werte im Schnitt bei zwischen 24.500 und 27.000 Punkten bis zum Q3 2026, wobei hier mehrere der Landesbanken zu Wort kommen.
| Institut/DAX-Kursziel | Juni 2026 | September 2026 | März 2027 |
|---|---|---|---|
| BayernLB | 24.700 | 25.500 | 25.500 |
| Deutsche Bank | n/a | n/a | 26.100 |
| DekaBank | 26.500 | 27.000 | 27.000 |
| Helaba | 24.000 | 24.500 | 25.500 |
| LBBW | 25.000 | 25.000 | 26.000 |
| NORD/LB | 24.500 | 25.500 | 26.800 |
| DZ Bank | 25.000 | 26.500 | 27.500 |
Für 2026 gehen viele Institute wie die LBBW von leichten Korrekturen, aber auch einem Wachstum bis Jahresende aus. Andere Researchhäuser wie die DZ Bank verneinen dagegen eine aktuelle KI-Blase, die mit einem Crash den deutschen Markt herunterziehen könnte. Im Ausblick für 2026 schreibt die DZ Bank sogar von einem neuen Rekordhoch bei 27.500 Punkten. Auf einem ähnlichen Level verortet die Deka Bank den DAX. Die BayernLB sieht den Jahresendkurs 2026 bei 25.500 Punkten, prognostiziert den Kursverlauf also eher moderat.
Aus Sicht der technischen Chartanalyse markierte vor allem der Durchbruch der Marke von 25.000 Punkten im Januar 2026 ein bullisches Signal. Damit es zu einem weiteren Anstieg kommt, müsste sich der Kurs aber zunächst vom Iran-Schock erholen. Aktuell sieht es so aus, als würde der Index an einer Unterstützung von 22.000 Punkten abprallen und eventuell wieder nach oben gehen.
Die KI-Prognose der Economic Forecast Agency sieht auf Basis ihrer automatisierten Algorithmen einen Jahresendstand des DAX von nur noch 22.100 Punkten, somit deutlich unter den Prognosen der Banken. Für 2027 wirkt die Voraussage dagegen positiver und markiert mit ca. 30.000 Punkten neue Rekorde. Das würde zum langjährigen Aufwärtstrend passen.
Weiterführende Researches:
- https://www.bayernlb.de/internet/media/de/ir/downloads_1/bayernlb_research/multiasset_produkte/Ausblick_2026-Resilienz_auf_dem_Pruefstand_perspektiven_10-2025_20251126.pdf
- https://www.dzbank.de/content/dzbank/de/home/die-dz-bank/presse/pressemitteilungen/2025/dz-bank-research—ausblick-2026.html
- https://www.lbbw.de/artikel/news-und-einschaetzungen/jahresausblick-2026-aktien_ak1gtj7b6p_d.html
- https://www.lbbw.de/konzern/research/2025/studien/20251125-lbbw-jahresausblick-2026_ak1gfatnja_m.pdf
- https://www.helaba.de/resource/blob/kundenresearch/683022/682dbee5f6e08046a39a2eea433e763d/maerkte-und-trends-kompakt-20251112-data.pdf
- https://www.deka.de/site/dekade_deka-gruppe_site/get/documents/dekade/Publikationen/2025/Volkswirtschaft/Prognosen/20251107_VoWi-Prognosen.pdf
- https://www.voeb.de/fileadmin/Dateien/Publikationen/102025_VOEB_Aktienmarkt-Spektrum.pdf
- https://www.lbbw.de/artikelseite/news-und-einschaetzungen/jahresausblick-2025-aktien-aktienmarkt-prognose_ai9kso44cx_d.html
- https://www.voeb.de/fileadmin/Dateien/Publikationen/VOEB_Aktienmarktprognose_September_2024.pdf
- https://kursprognose.com/dax-prognose-2016-2017-2018
DAX-Prognose 2030:

Für die DAX-Prognose bleibt weiterhin relevant, ob und wie sich Deutschland als starke Wirtschaftsmacht positionieren kann. Insbesondere die aufstrebenden Tech-Unternehmen aus dem asiatischen Raum und den Emerging Markets machen es deutschen Unternehmen in den kommenden Jahren schwer, sich nachhaltig gegen die starke Konkurrenz durchzusetzen. Zwar gilt das Markenzeichen „Made in Germany“ als Qualitätsmerkmal, jedoch ist es kaum mehr möglich, mit dem steigenden Kostenfaktor an die Spitze des globalen Marktes vorzudringen.
Dennoch gehen viele Experten von einem steigenden DAX bis 2030 aus. Dafür sorgt insbesondere die Tatsache, dass es sich beim DAX um einen Performanceindex handelt. Dividenden werden reinvestiert, sodass ein steigender Kurs des Aktienindex nicht ausschließlich von Kurssteigerungen der enthaltenen Wertpapiere abhängig ist. Auch die Gewichtung des DAX gibt Hoffnung: Der Softwarekonzern SAP macht bereits heute 10% des gesamten Index aus und zeigt, dass auch hierzulande zukunftsträchtige Sektoren ausgebaut werden.
Wie sieht also die DAX Prognose 2030 aus? Sollte der DAX, wie in den vergangenen Jahrzehnten auch, kontinuierlich zulegen, könnten hohe Zählerstände drin sein. Bereits im Januar 2026 erzielte der Index die 25.000-Punkte-Marke, jedoch kam es daraufhin zu Korrekturen. Bei einem weiteren Durchbruch ist bis zum Ende der Dekade ein Level von 30.000 Punkten denkbar. Konservativ betrachtet könnte sich der Kurs aber auch bei etwa 27.000 Punkten einpegeln.
DAX-Prognose 2040:
Je weiter unsere DAX Prognose in die Zukunft voranschreitet, desto unberechenbarer werden die Ergebnisse. Für die Entwicklung des Deutschen Aktienindex dürften im Jahr 2040 vor allem die wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik, die internationalen Im- und Exportgeschäfte sowie die politische Struktur ausschlaggebend sein.

Da sich der DAX innerhalb der technischen Chartanalyse in einem langfristigen Aufwärtstrend befindet, gehen auch einige Finanzmarktexperten von einem zunehmenden DAX-Zählerstand aus – bis zu 100.000 Punkte werden in einigen Prognosen ausgerufen. Angesetzt wird ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 9 %, das bei der Betrachtung der historischen Kursentwicklung durchaus als realistisch eingestuft werden darf.
DAX-Prognose 2050:

Eine langfristige DAX-Prognose bis 2050 ist aufgrund des schieren Zeitraums wenig präzise bis gar unmöglich. Selbst Börsenexperten bewerten ausschließlich, wie wahrscheinlich es ist, dass verschiedene Szenarien eintreten, die den Kurs des DAX beeinflussen.
Aus der technischen Analyse heraus zeigt sich weiterhin ein intakter Aufwärtstrend, der aufgrund einer hohen Dynamik bis 2050 für einen DAX-Stand von bis zu 100.000 Zählern und mehr sorgen könnte.
Börsenexperten wagen dabei verschiedene DAX-Prognosen. So geht etwa Heiko Thieme in seinem Börsenclub von einem Zählerstand von 50.000 Punkten bis 2050 aus. Andere Experten betonen das langfristig exponentielle Wachstum, das zu einem Punktestand von 119.000 führen könnte. Besonders optimistisch ist der Investmentanalyst Vincent Uhr, der von einem DAX-Stand von bis zu 123.700 Punkten in 2050 ausgeht.
Sehen Sie hier weitere Prognosen von Trading.de:
Was ist die Historie des DAX?
Im Rahmen unserer DAX-Prognose blicken wir auch auf die frühere Entwicklung des Aktienindex, die Aufschlüsse über das Preisniveau gibt:
| Jahr | DAX Schlusskurs in Punkten |
|---|---|
| 1960 | 534 |
| 1970 | 443 |
| 1980 | 480 |
| 1990 | 1.398 |
| 1995 | 2.253 |
| 2000 | 6.433 |
| 2005 | 5.408 |
| 2010 | 6.914 |
| 2012 | 7.612 |
| 2014 | 9.805 |
| 2016 | 11.481 |
| 2018 | 10.558 |
| 2020 | 13.718 |
| 2021 | 15.884 |
| 2022 | 13.923 |
| 2023 | 16.751 |
| 2024 | 20.522 |
| 2025 | 24.500 |
| 2026 | 25.400 |
In den 90er-Jahren war erstmals ein exponentielles Wachstum des DAX erkennbar, das durch die Dotcom-Blase in den Jahren 2001 (- 19,79 %) und 2002 (- 43,94 %) deutlich gebremst wurde. Ein merklicher Einbruch des DAX war auch 2008 zu erkennen, denn durch die globale Finanzkrise notierte der Index mit einem Schlusskurs von 4.810 Punkten mehr als 40 % unter dem Stand des Vorjahres.
Das stärkste Wachstum erzielte der DAX in den Jahren 1967 (+ 50,95 %), 1985 (+ 66,43 %) und 1997 (+ 47,11 %). Im aktuellen Jahr konnte der Aktienindex zu einem Stand von 20.522 Punkten ein neues Allzeithoch markieren.
Was sind mögliche DAX-Kursentwicklungen?
Wie wird sich der Deutsche Aktienindex in den kommenden Jahren entwickeln? Drei mögliche Szenarien stehen im Rahmen der DAX-Prognose im Raum:
- ↗️ Steigende Kurse: Von diesem Szenario geht ein Großteil der Analysten in den kommenden Jahren aus. Nicht nur positive Geschäfts- und Kennzahlen der im DAX enthaltenen Unternehmen sorgen für steigende Kurse, sondern auch starke Wachstumszahlen der deutschen Wirtschaft und niedrige Leitzinsen gelten als Indikatoren für einen steigenden DAX-Zählerstand.
- ➡️ Unveränderte Kurse: Unveränderte Kurse sind dann wahrscheinlich, wenn sich die Waage aus positiven und negativen Schlagzeilen und Kennzahlen hält. So können Krisenherde wie der politische Konflikt in der Ukraine für Unsicherheit sorgen, während DAX-Unternehmen weiterhin wachsen.
- ↘️ Sinkende Kurse: Zu sinkenden Kursen kommt es, wenn das Wachstum der deutschen Wirtschaft schmilzt und die im DAX enthaltenen Unternehmen schwache Geschäftszahlen verkünden. Hohe Leitzinsen sorgen zudem dafür, dass sich Investoren aus dem Aktienmarkt zurückziehen und vorrangig in Anleihen und andere Finanzprodukte investieren.
Welche Faktoren beeinflussen den DAX-Kurs?

Verschiedene Faktoren sorgen dafür, dass der Zählerstand des DAX sinkt oder steigt. Welche das sind, haben wir hier zusammengefasst:
1. Kennzahlen der deutschen Wirtschaft
Als Spiegelbild der umsatzstärksten Unternehmen erkennt man am DAX, wie es um die Entwicklung der deutschen Wirtschaft bestellt ist. Kennziffern wie Erzeugerpreise, Arbeitslosenzahlen oder das Import-/Exportverhältnis haben direkten Einfluss auf den DAX-Kurs und geben Aufschluss darüber, wie sich Deutschland im Verhältnis zu anderen Staaten am globalen Markt entwickelt. Zu den ökonomischen Faktoren zählen ebenso aktuelle Wechselkurse, unter anderem EUR/USD, sowie die Inflationsrate.
2. Geschäftszahlen der DAX-Unternehmen
Steigt oder sinkt der Aktienkurs eines Unternehmens, das im DAX enthalten ist, hat dies direkten Einfluss auf den Punktestand des Index. Veröffentlicht ein Unternehmen positive Geschäfts- und Umsatzzahlen, die die Erwartungen der Analysten übertreffen, kommt es zu steigenden Aktienkurse und somit zu einem steigenden DAX-Stand. Zu den wichtigsten Fundamentaldaten zählen das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), die Dividendenrendite oder die Eigenkapitalquote.
3. Leitzins der EZB
Der am Markt geltende Leitzins bestimmt darüber, wie attraktiv ein Investment in DAX-Unternehmen für private und institutionelle Anleger ist. Bei einem hohen Leitzins ziehen sich Investoren aus dem Aktienmarkt zurück und investieren vorrangig in Anleihen. Bei einem niedrigen Leitzins erscheinen Kurssteigerungen und Dividenden von Aktien attraktiver, was eine hohe Nachfrage und steigende DAX-Kurse zur Folge hat.
Allerdings gilt diese Faustregel nicht immer, denn obwohl die EZB im Zuge der Inflationsbekämpfung den Leitzins bislang auf 4,25 % erhöht hat, konnte der DAX im laufenden Jahr ein neues Allzeithoch erzielen.
Wie kann man in den DAX investieren?
Der DAX ist ein Aktienindex und damit ein Vergleichsmaßstab, um die Entwicklung der deutschen Wirtschaft zu messen. Für alle, die in den DAX investieren möchten, stellen wir hier die drei beliebtesten Finanzprodukte zum DAX Trading vor:
- CFDs auf den DAX: Beim Handel von CFDs schließen Investoren eine Wette auf fallende oder steigende Kurse des Index ab. So werden unter Marktteilnehmern keine echten Aktien bewegt, sondern lediglich Forderungen gehandelt. Der größte Vorteil: Anleger können auch in einem Bärenmarkt Gewinne erzielen, indem sie „short“ gehen.
- ETFs auf den DAX: ETFs bilden nicht nur verschiedene Sektoren ab, sondern ganze Indizes wie den DAX, den S&P 500 oder den NASDAQ 100. Wer sich für einen DAX-ETF entscheidet, kann schon mit einem geringen Kapitaleinsatz in einen Querschnitt der deutschen Wirtschaft investieren und das Risiko durch die breite Risikostreuung verhältnismäßig gering halten.
- DAX Einzelaktien: Die höchste Flexibilität genießen Anleger, die sich für den Kauf einzelner Aktientitel aus dem DAX entscheiden. Investoren setzen sich nicht selten das Ziel, die Benchmark zu übertreffen, indem sie in besonders wachstumsstarke Unternehmen investieren. Um das herauszufinden, ist es aber zwingend nötig, die Fundamentaldaten eines jeden Unternehmens zu analysieren – das kostet viel Zeit.
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Jeder Trader oder Investor, der langfristig profitabel sein will, muss seine eigenen Hausaufgaben machen und die Märkte für seinen eigenen Handelsstil analysieren. Bei Trading.de unterstützen wir in unserer Trading Ausbildung die Trader dabei, selbst die DAX Prognosen zu erstellen. Melden Sie sich kostenlos bei uns für eine weitere Einschätzung Ihres Weges zum erfolgreichen Händler!
Fazit: Trotz vieler Krisenherde fällt die DAX-Prognose positiv aus
Seit Jahrzehnten zählt der DAX zu den Indizes, die von Investoren weltweit für ihre starke Entwicklung geschätzt werden. Trotz vieler Krisenherde, unter anderem der Energiekrise und der anhaltend hohen Inflation, konnte der DAX zuletzt ein neues Allzeithoch markieren und auf über 25.400 Punkte steigen. Experten sehen die nächsten Entwicklungsphasen gespalten. Zwar wird generell ein leichter Aufwärtstrend oder zumindest eine lange Seitwärtsbewegung erwartet, andererseits stehen 2026 auch starke Korrekturen an, wie sich im März durch den Irankrieg gezeigt hat.
Je weiter man in die Zukunft blickt, desto ungenauer wird eine DAX-Prognose, da ökonomische Faktoren in einem größeren Zeitfenster unberechenbar bleiben. Während der DAX 2026 um einen Zählerstand von 25.000 Punkten changieren dürfte, sehen einige Experten den DAX bis 2050 sogar oberhalb eines Stands von 100.000 Punkten. Für Ende 2026 werden Werte zwischen 24.500 und 27.500 Punkten vorhergesagt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ):
Was ist der DAX?
Der Deutsche Aktienindex fasst die 40 umsatzstärksten Aktienunternehmen aus Deutschland zusammen und gilt damit als Spiegelbild der landeseigenen Wirtschaft. Der DAX ist ein Performanceindex, dessen Titel nach Marktkapitalisierung und Streubesitz gewichtet werden. Eine Anpassung der enthaltenen Aktienunternehmen findet halbjährlich statt.
Wird der DAX steigen?
Ob der DAX steigen wird, hängt von zahlreichen ökonomischen und fundamentalen Faktoren ab. Obwohl die deutsche Wirtschaft nach wie vor unter einer hohen Inflation, steigenden Energiepreisen und dem Ukraine-Konflikt leidet, gehen Experten in den kommenden Jahren von einem steigenden DAX aus.
Wo steht der DAX 2026?
Viele Analysten gehen davon aus, dass der DAX 2026 von starken Korrekturen und Seitwärtsbewegungen geprägt sein wird, bis Ende des Jahres aber bei einem Wert von zwischen 24.000 und 27.500 Punkten steht.
Wie reagiert der DAX auf den Krieg im Iran?
Der DAX reagiert negativ auf den Krieg im Iran, weil durch die steigenden Benzin- und Gaspreise mit großen finanziellen Schwierigkeiten für die deutsche Industrie gerechnet wird. Im März 2026 hat der Index so fast 10 % seines Wertes verloren.

