Ein CFD Trading Hebel multipliziert das eingesetzte Kapital (Margin) um ein Vielfaches (beispielsweise Faktor 1:100). Dabei können Trader mit geringem Einsatz größere CFD Positionen eröffnen. Der Verlust oder Gewinn kann dadurch erhöht werden. Wie der CFD Trading Hebel genau funktioniert, erklären wir dir im folgenden Artikel. Wir zeigen auf, worin Chancen und Gefahren bestehen, wie man das Leverage am besten nutzt und woraus sich Hebel und Margin zusammensetzen. Erfahre jetzt mehr über das Thema Hebel im CFD Trading!

Darüber sprechen wir in diesem Artikel:
- Was ist ein CFD Trading Hebel?
- Was ist ein Beispiel für einen CFD Trading Hebel?
- Bei welchen Finanzprodukten können Trader den CFD Trading Hebel einsetzen?
- Was sind Vor- und Nachteile des CFD Tradings mit Hebel?
- Was sind Risiken in Bezug auf den CFD Trading Hebel?
- Kann man mit einem CFD Trading Hebel Schulden machen?
- Fazit: CFD Trading Hebel immer mit Bedacht wählen!
Was ist ein CFD Trading Hebel?
Ein CFD Trading Hebel ist ein Instrument, mit dem eine Position von Seiten des Brokers in einem bestimmten Verhältnis bezuschusst wird, zur Sicherheitseinlage von einem Anteil also weitere Anteile hinzukommen. Auf diese Weise erhöht der Hebel den Einsatz und die möglichen Gewinne. Gleichzeitig wirkt das Leverage aber auch ins Negative und kann höhere Verluste verursachen. Bei einem Kapitaleinsatz von 100 Euro und einem Hebel von 1:5 würde sich das eingesetzte Kapital auf 500 Euro erhöhen.

In Deutschland und der EU sind CFD Trading Hebel nach oben begrenzt. Forex Hebel von 1:30 sind das Maximum. In anderen Staaten kann jedoch mit wesentlich mehr Leverage gehandelt werden. Broker aus Neuseeland, den Seychellen, Mauritius und Südafrika erlauben z. B. Hebel bis zu 1:1000.
CFD Trading Hebel long oder short setzen?
Ob der CFD Trading Hebel long oder short sein soll, hängt davon ab, ob du auf steigende (long) oder fallende (short) Kurse eines Vermögenswertes setzt. Von einem Long CFD ist dabei die Rede, wenn CFD Händler auf eine positive Wertentwicklung setzen. In diesem Falle profitiert der Anleger von der Kurssteigerung und erhält bei erfolgreichem Investment einen Gewinn.
Das entsprechende Gegenteil ist ein “Short”-CFD, bei dem der Investor dem Anbieter einen (virtuellen) Basiswert verkauft und diesen dann am Ende der vereinbarten Laufzeit zurück kauft. Bei einem Short-CFD erhält der Investor also einen Profit, wenn der aktuelle Kurs der Aktie oder der Währung am Ende der Vereinbarung niedriger ist als zu Beginn.

Was ist ein Beispiel für einen CFD Trading Hebel?
Gehen wir davon aus, dass ein CFD Trader Differenzkontrakte auf Yamaha Motor Aktien handeln möchte. Zum Kaufzeitpunkt liegt der Kaufpreis bei 120 Euro. Der Trader will 100 Aktien kaufen, müsste also 12.000 Euro entrichten. Beim Handel mit CFDs muss er aber nicht die komplette Summe begleichen, sondern nur eine Margin beim Broker hinterlegen. Die fehlende Summe wird dem Trader praktisch vom Broker geliehen.

Liegt die CFD Margin bei 3 % bedeutet das, dass der Trader beim Broker eine Summe von 360 Euro hinterlegen müssten. Entwickelt sich der Wert der Yamaha Motor Aktie wie erhofft, in dem er z. B. 5 % steigt, dann ändert sich der Positionswert auf 12.600 Euro. In diesem Fall hat der Trader einen Profit von 600 Euro erzielt.
Schaue dir dazu auch unser kostenloses Video auf Youtube an, wo wir das CFD Hebel Trading im Detail zeigen:
Wie beeinflusst der CFD Trading Hebel den Handel?
Hebelprodukte weichen in erheblichem Maße von klassischen Anlageprodukten ab und eignen sich nur für Anleger, die keine Angst vor einem sehr hohen Risiko haben und sich auch von der Aussicht auf einen Totalverlust ihrer Einlagen nicht abschrecken lassen. Der Hebel verstärkt nämlich sowohl die positive wie die negative Entwicklung des Basiswertes um einen im Vorfeld festgelegten Faktor.
Wenn der Kurs des Basiswertes sich so entwickelt wie gedacht, ist es mit einer vergleichsweise geringen Einzahlung möglich, einen hohen Gewinn zu generieren. Hierin besteht unserer Erfahrung nach der Reiz für viele neue Trader. Wenn der Kurs sich allerdings nicht wie gewünscht entwickelt, kann das eingezahlte Geld einschließlich der Margin schnell komplett aufgebraucht sein. Wir raten also dazu, sich vorab eingehend mit dem Trading und der Analyse zu beschäftigen.
Bei welchen Finanzprodukten können Trader den CFD Trading Hebel einsetzen?
Trader können den CFD Trading Hebel bei fast allen bei Brokern verfügbaren Finanzprodukten wie z. B. Aktien CFDs, Forex CFDs, Rohstoff CFDs, Indizes CFDs und Krypto CFDs einsetzen. Wir zeigen dir hier, wie das im Detail bei diesen 5 Produkten funktioniert:

1. Aktien CFDs:
Beim Trading mit Aktien CFDs erhalten Trader keinen Anteil an einem Unternehmen, sondern erwerben nur das Recht, auf die Kursentwicklung zu spekulieren. Es gibt unzählige verschiedene Aktien, die mit Hebel gehandelt werden können, da die Auswahl sehr groß ist. Mit dem Trading Hebel lässt sich der Einsatz bei Assets wie NVIDIA, Micron, Meta und anderen deutlich erhöhen.
2. Forex CFDs:
Forex ist ein Kürzel, das durch Zusammenziehung der beiden englischen Begriffe Foreign Exchange entstanden ist und sich also auf den Kauf und Verkauf von (ausländischen) Währungen bezieht. In diesem Bereich gibt es immer kleinere Kursschwankungen, die viele Trader mit Hebel auszunutzen versuchen. Der Währungsmarkt ist der Finanzmarkt mit den meisten Trades auf der Welt. Das liegt an der Liquidität ebenso wie daran, dass er ständig geöffnet ist. Weil es oft nur kleine Veränderungen gibt, ist ein CFD Hebel unserer Erfahrung nach hier besonders wichtig.
3. Krypto CFDs:
Kryptowährungen sind ebenfalls Währungen, aber virtueller Natur. Die bekanntesten sind Bitcoin, Ethereum, Binance Coin, Cardano (ADA) und Tether. Sie können genauso gehandelt werden wie Devisen, sind aber dezentral organisiert, was bedeutet, dass sie keiner Aufsicht durch Regierungen oder Banken unterstehen. Hebelprodukte im Kryptobereich machen es Tradern möglich, an der Kryptorevolution teilhaben zu können, ohne viel Geld dafür in die Hand nehmen zu müssen. Da der Markt aber ständig geöffnet ist und als sehr volatil gilt, bringt der Hebeleinsatz hier deutliche Gefahren mit sich.
4. Indizes CFDs:
Indizes bilden die Entwicklung einer Gruppe von Vermögenswerten ab. Diese Gruppe kann dadurch gebildet werden, dass die einzelnen Werte zu der gleichen Region oder Börse oder Branche gehören. Ein Index ist selbst also kein physischer Wertgegenstand und kann nur über Finanzprodukte gehandelt werden, die die jeweiligen Kursschwankungen abbilden. Das können etwa Optionen sein, ETFs oder eben CFDs. Auf letztere lassen sich entsprechende Hebel einsetzen.
5. Rohstoff CFDs:
Rohstoffe sind Grundgüter, die zur Herstellung von Endprodukten verwendet werden. Zu den Rohstoffen gehören landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Weizen und Sojabohnen, Energieprodukte wie Erdöl und Erdgas sowie Metalle wie Gold, Silber und Aluminium. Es gibt auch “weiche” Rohstoffe, also solche, die nicht lange gelagert werden können, wie Zucker, Baumwolle, Kakao und Kaffee. Meist können auf Rohstoffe Hebel von etwa 1:5 angewendet werden.
Was sind die Vor- und Nachteile des CFD Tradings mit Hebel?
Der größte Vorteil an CFD Trading mit Hebel ist natürlich, dass die Gewinne deutlich erhöht werden können und nur wenig Kapital aufgewendet werden muss. Auf der anderen Seite ist es ein Nachteil, dass das Risiko bei einer negativen Entwicklung deutlich steigt. Im Folgenden erklären wir dir genauer, welche Vor- und Nachteile es beim CFD Trading mit Hebel gibt.
Vorteile
- Hohe Gewinnchancen mit wenig Kapital
- Long und short gehen
- Fast rund um die Uhr handeln
- Diversifikation möglich
Nachteile
- Hohes Verlustrisiko (Hebel geht ins Negative)
- Manche Broker verlangen Nachschuss
- Keine Besitzansprüche und Dividenden
- Teilweise höhere Kosten
Hohe Gewinnchancen bei tiefem Kapitaleinsatz
Bei Traden mit Hebel muss nicht der volle Kurswert eines Assets bezahlt werden, es reicht schon ein Bruchteil aus, der eingezahlt werden muss. Trotzdem können Trader wegen des Hebels in vollem Umfang davon profitieren, dass der Kurs sich so wie gewünscht entwickelt. Schon bei einer sehr geringen Kursentwicklung kann leicht der eingezahlte Einsatz verdoppelt werden. Manche Strategien verlangen unserer Erfahrung nach sogar den Einsatz von Hebeln, so kurzfristige Methoden wie Scalping oder Daytrading.

Short oder Long Position möglich
Wenn Positionen in kurzen Intervallen eröffnet oder geschlossen werden sollen, müssen Trader bei Aktien ohne Hebel immer darauf spekulieren, dass die Kurse steigen, bevor sie in den Handel einsteigen. Beim Traden von Aktien mit Hebel gibt es auch die Option, einen satten Gewinn einzustreichen, wenn aus guten Gründen die Vermutung nahelegt, dass der Kurs für die nächste absehbare Zeit fallen wird.
(Fast) rund um die Uhr verfügbar
Manche Märkte stehen immer nur für bestimmte Zeiträume zur Verfügung. So hat zum Beispiel die Börse in New York am Samstag und am Sonntag geschlossen und auch an den anderen Tagen nur von etwa 15:30 bis 22 Uhr (nach deutscher Zeit) geöffnet. Die meisten hebelbaren Produkte wie Indizes oder CFDs können aber rund um die Uhr gehandelt werden.
Diversifikation möglich
Selbst wenn nur ein sehr überschaubares Budget zum Handeln zur Verfügung steht, ist es nicht nötig, sich auf ein oder zwei Arten von Anlagen zu beschränken. Trader können ihr Kapital breit streuen und kleinere Beträge auf verschiedene Produkte setzen. Auf diese Weise sammeln sie viele eigene praktische Erfahrungen beim Traden. Da die Nachschusspflicht für private Anleger bei den meisten Dienstleistern in der Zwischenzeit ausgeschlossen wurde, ist das Risiko überschaubarer geworden.
Gefahr hoher Verluste
Im Gegensatz zu normalen Anlageoptionen besteht beim Handel von Aktien mit Hebel immer die Gefahr, dass der gesamte Einsatz schnell weg ist. Der Einsatz ist zwar in der Regel niedriger als beim normalen Traden, aber ein Totalverlust kann sehr leicht und schnell eintreten.
Zwar ist für private Kleinanleger die Nachschusspflicht mittlerweile ausgeschlossen, aber eben jener Schutz erhöht nochmal das Risiko des Totalverlustes. In Aktien mit Hebel sollte unserer Ansicht nach wirklich nur investiert werden, wenn das Risiko vollständig überblickt wird und ein Totalverlust des Einsatzes verschmerzt werden kann.
Möglichkeit der Nachschusspflicht
Je nachdem, welchen Anbieter Trader nutzen, kann es trotz der Aufhebung der Nachschusspflicht dazu kommen, dass man dazu auffordert, frisches Geld auf das Konto zu überweisen, um zu vermeiden, dass Positionen geschlossen werden müssen. Diesen Aufruf des Anbieters nennt man Margin Call. Ihm kann man zuvorkommen, indem man die entsprechenden Positionen selbst schließt oder eben tatsächlich Geld nachlegt.

Keine Besitzerprivilegien
Wenn Trader CFDs mit Hebel handeln, erlangen sie nicht den tatsächlichen Besitz der Aktie, sondern spekulieren nur auf Kursschwankungen derselben. Aus diesem Grund erhalten sie nicht die Privilegien wie Anbieter, die die Aktien selbst erwerben. Wenn Trader sich für einen Long-CFD entschieden haben und das Unternehmen Dividenden ausschüttet, kann der Anbieter einen anteiligen Betrag auf dem Handelskonto gutschreiben.
Zusätzliche Kosten
Neben der Einstiegsmargin können im Falle des gehebelten Handels noch Gebühren für die Kontoführung und die jeweiligen Transaktionen anfallen. Zusätzlich kann der Anbieter unter Umständen Zinsgebühren verlangen, da er dem Trader durch den Hebel ja gewisse Beträge an Geld leiht.
Was sind Risiken in Bezug auf den CFD Trading Hebel?
Die Risiken in Bezug auf den CFD Trading Hebel liegen vor allem darin, das auch in der negativen Richtung eine Multiplizierung erfolgt und sich somit die Verluste erhöhen. Der CFD Hebel erhöht also das Risiko des Traders. Es besteht daher die Gefahr, dass der Trader seine gesamte Sicherheitsleistung verliert, wenn sich der Markt gegen ihn entwickelt. Ohne Negativsaldoschutz kann es sogar passieren, dass Anleger Gelder über das investierte Kapital hinaus verlieren. So kann ein CFD Trading Hebel zu einem Totalverlust für den Handel werden. Aus unserer Erfahrung heraus empfehlen wir daher immer einen vorsichtigen Umgang mit diesem Instrument.
So wie es mittlerweile einen Ausschluss der Nachschusspflicht gibt, bieten viele Anleger mittlerweile auch einen allgemeinen Negativsaldoschutz an. Dieser Schutz garantiert dem Anleger, dass sein Handelskonto nicht in den Minusbereich abrutschen kann und ihm nichts noch Schlimmeres als der Totalverlust droht.
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, sogenannte Stops zu setzen, die verhindern sollen, dass die Verluste nur bis zu dieser vorab eingestellten Marke möglich sind. Diese Stops minimieren natürlich auch die Flexibilität und die Gewinnchancen bei sehr volatilen Kursen, aber mit ihrer Hilfe lässt sich im Vorfeld planen, welche Verluste der Trader in Kauf zu nehmen bereit ist. Auf der anderen Seite erlauben es Take Profit Limits, frühzeitig mit Gewinn aus dem Trade auszusteigen.
Wie lässt sich ein CFD Hebel berechnen?
Ein CFD Hebel lässt sich berechnen, indem man sich das Verhältnis anschaut und die geplante Sicherheitseinlage mit dem gewählten Leverage multipliziert. Daraus ergibt sich dann der Gesamteinsatz in die Position, von dem ein Anteil abgezogen werden muss, um den Zuschuss in absoluten Zahlen herauszubekommen. In der Regel als Verhältnis angegeben, zum Beispiel 1:100 oder 1:200. Das bedeutet, dass der Trader für eine Position von 100 oder 200 Euro nur eine Sicherheitsleistung von 1 Euro hinterlegen muss.

Stellen wir uns weiter vor, dass der Basiswert bei 10.000 Euro liegt. In diesem Fall musst du selbst also für 500 Euro aufkommen, während der Rest des Betrages vom Broker gewissermaßen geliehen wird. Steigt der Wert der Indizes nun auf 10.100 Euro, hast du einen Gewinn von 100 Euro gemacht, was prozentual ausgedrückt einem Gewinn von satten 20 % entspricht.
Hättest du den Wert ohne Hebel erworben, hättest du selbst die vollen 10.000 Euro einzahlen müssen und ebenfalls einen Gewinn von 100 Euro gemacht, der prozentual ausgedrückt aber nur ein Gewinn von 1 Prozent gewesen wäre.
Fällt der Wert allerdings auf 9.500 Euro, würdest du einen Totalverlust erleiden, was besonders ärgerlich wäre, wenn der Kurs danach wieder steigt und du von der positiven Kursentwicklung nicht mehr profitieren kannst, weil deine Position schon geschlossen worden wäre.
Kann man mit einem CFD Trading Hebel Schulden machen?
Ja, man kann mit einem CFD Trading Hebel Schulden machen, weil das Leverage nicht nur mögliche Gewinne vervielfacht, sondern auch die Verluste. Bei vielen Brokern, die Hebel anbieten, greift beim Unterschreiten einer gewissen Summe die Nachschusspflicht. Dann müssen die Trader zunächst die Margin erhöhen. Kommen sie dieser Aufforderung nicht nach, wird die Position geschlossen und man verliert den Einsatz.
Noch problematischer ist es, wenn die Broker ein negatives Saldo erlauben. Dann gehen die Trader tatsächlich ins Minus und müssen ihre Schulden ausgleichen. Diese können sehr hoch sein, wenn ein Hebel eingesetzt wird. Nutzt ein Händler z. B. ein Leverage von 1:5 und zahlt eine Margin von 100 Euro, so werden insgesamt 500 Euro in den Trade platziert.
Kommt es nun zu 30 Prozent Verlusten, fallen diese nicht nur auf die 100 Euro Sicherheitseinlage, sondern auch auf den Zuschuss an. Der Trader hat dann also 150 Euro und nicht 30 Euro Minus gemacht. Die Margin wird damit eingezogen und es bleiben immer noch 50 Euro Schulden. Hinzukommen verschiedene Gebühren wie Spreads und Provisionen. Diese haben wir im Beispiel der Einfachheit halber weggelassen.
Beispielrechnung mit 100 Euro Margin und 1:5 Hebel:
- 100 Euro Sicherheitseinlage mit 1:5 Hebel = 500 Euro
- Eigeninvestition = 100 Euro
- Verlust von 30 % auf Margin = 30 Euro
- Verlust von 30 % auf gehebelten Trade = 30 x 5 = 150 Euro
- Schulden nach Aufbrauchen der Sicherheitseinlage = 150 Euro – 100 Euro = 50 Euro
Um der Gefahr von Schulden beim CFD Hebel Trading aus dem Weg zu gehen, empfehlen wir dir, einen CFD Broker ohne Nachschusspflicht und mit Negativsaldoschutz zu wählen. Bei Brokern, die in der EU angesiedelt sind, kannst du dir sicher sein, dass diese Merkmale gegeben sind. EU-Broker müssen nämlich den ESMA-Regeln folgen, zu denen genau diese beiden Punkte gehören. Doch auch viele außereuropäische Broker sind unserer Erfahrung nach dazu übergegangen, auf Nachschuss und Negativsaldo zu verzichten. Schaue dir also vorab genau die Konditionen an und lese dir alle Vergleiche zu CFD Brokern durch.
Fazit: CFD Trading Hebel immer mit Bedacht wählen!
Letzten Endes ist die Wahl des Hebels natürlich dem Trader überlassen, der nach eigenem Ermessen entscheiden muss, wie sicher er sich bezüglich der erwarteten Entwicklung der Aktien oder Devisen ist und welches Risiko er einzugehen bereit ist. Trotzdem gibt es aber darüber hinaus eine Faustregel, die gerade Anfänger beherzigen sollten. Diese besagt, dass du eher einen niedrigen Hebel wählen solltest, wenn du mit dem Gedanken spielst, deine Position lange offen zu halten.
Der niedrige Hebel verhindert, dass du von kurzfristigen Kursschwankungen kalt erwischt wirst und deine Position verfrüht wieder schließen musst. Wenn du allerdings daran interessiert bist, deine Positionen nur für einige Momente zu halten, bietet ein großer Hebel eine bessere Aussicht auf Profite. Insgesamt ist der Handel mit Differenzkontrakten also eine durchaus verlockende Sache – wenn man die Risiken im Blick hat.
Häufig gestellte Fragen zum CFD Hebel:
Wie funktioniert der CFD Hebel?
Ein CFD Hebel funktioniert so, dass er nach dem Hinterlegen einer Sicherheitseinlage (Margin) den Einsatz um ein Vielfaches erhöht, z. B. verfünffacht. Der Broker schießt also weiteres Geld zu, während der Trader nur einen Anteil einzahlt. Durch den Zuschuss (Leverage) steigern sich die möglichen Verluste, aber auch die möglichen Gewinne.
Was sind die Vorteile des CFD Hebels?
Die Vorteile eines CFD Hebels liegen vor allem in den höheren Gewinnchancen, weil mit dem Zuschuss mehr Einsatz im Spiel ist und sich die Profite somit vervielfachen. So können die Trader bereits mit geringem Kapital in den Handel einsteigen und vergleichsweise viel herausholen.
