
Das Wichtigste zur Dow Jones Prognose im Überblick:
- Technische Analyse: Im Jahr 2025 wurden zwei wichtige Widerstände beim Dow Jones gebrochen, zunächst die Marke von 45.000 Punkten und im Dezember das 48.000-Punkte-Level. Letzteres scheint nun stabil überwunden zu sein. Der gesamte Januar 2026 war so von Werten über 49.000 Punkten geprägt, mit Allzeithochs bei fast 49.600 Punkten.
- Prognose 2026: Bullische Aussichten trotz Gefahr einer Korrektur. Die Dow Jones Prognosen der Analysten liegen für 2026 in einem Bereich zwischen 47.500 und 52.000 Punkten.
- Prognose 2030: Ziel von 50.000 Punkten, basierend auf historischem Wachstum und Dividendenrenditen. Könnte jedoch deutlich höher bei 60.000 Punkten ausfallen.
- Prognose 2040: 100.000 Punkte sind bei bisheriger Wertentwicklung theoretisch möglich.
- Prognose 2050: Langfristige Vorhersage unsicher, aber möglicherweise 150.000 Punkte basierend auf historischer Performance.
Wie ist die Dow Jones Prognose 2026 laut Technischer Analyse?
Nachdem der Dow Jones 2025 mehrfach die wichtige Marke von 45.000 Punkten erreicht hatte, wurde sie im Spätsommer durchbrochen, wodurch der Weg nach oben offen war. Im Dezember erreichte der Index bereits mehr als 48.000 Punkte und setzte damit eine neue Rekordmarke. Auch Anfang 2026 ging diese Rally weiter und erreichte Allzeithochs um 49.600 Punkte.
Dass der Dow Jones in diesem Jahr auf 50.000 Punkte steigen könnte, ist wahrscheinlich, aber von vielen Einzelfaktoren abhängig. So schwebt über allem wie ein Damokles-Schwert die Angst vor der KI-Blase. Ebenso bedroht die aggressive Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump die Renditen. Durch seine Forderungen nach Grönland und seine Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos am 21. Januar kam es so zu einem spürbaren Abschwung.

Die Kurse des Dow Jones liegen seit Sommer klar oberhalb des gleitenden Durchschnitts (SMA, Periode 20) von derzeit etwa 47.450 Punkten, wobei der RSI bei Werten von knapp 67 noch relativ neutral bleibt, aber Richtung überkauft tendiert. Die meisten Indikatoren stehen eher auf Wachstum, so auch der SMA-50 und der SMA-200. Wie sich der Dow Jones 2026 entwickelt, ist angesichts der volatilen Weltpolitik aber schwer vorherzusagen.
- Trend: Langer Aufwärtstrend
- Nächste Unterstützung: 49.000 Punkten
- Nächster Widerstand: 48.000 Punkte (dürfte bis Ende des Jahres anwachsen)
- Gleitender Durchschnitt (SMA-20): 47.450 Punkte
- Gleitender Durchschnitt (SMA-50): 44.694 Punkte
- Gleitender Durchschnitt (SMA-200): 38.331 Punkte
- Überkauft/Überverkauft: Leichte Tendenz Richtung überkauft (67)
Wie ist die Entwicklung der kurz-, mittel- und langfristigen Dow Jones Prognose?
Je nachdem, mit welchem Anlagehorizont Anleger und Trader an den Märkten aktiv sind, sollte die Preisentwicklung des Dow Jones aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden. Im Rahmen einer umfassenden Analyse geben wir eine kurzfristige Trading-Prognose zum Dow Jones 2026 ab, blicken aber auch mittelfristig in die Jahre 2030 und 2040. Wem das noch nicht genügt, der kann sich zudem über die grobe Einschätzung der Preisentwicklung des Dow Jones bis 2050 freuen.
Dow Jones Prognose 2026:
Das Jahr 2025 war von einer fulminanten Rallye beim Dow Jones geprägt, die den Index zunächst über den Widerstand von 45.000 Punkten und im Dezember sogar auf ca. 48.500 Punkte hievte. Im Januar 2026 wurde sogar ein neues Allzeithoch bei ca. 49.500 Punkten erreicht, auf welches jedoch ein Knick durch die Ankündigungen von Strafzöllen durch US-Präsident Donald Trump folgte. Viele Experten gehen dennoch von einer Fortsetzung des Trends aus, sehen aber auch mögliche Korrekturen am Horizont aufkommen.
Der Knackpunkt könnten vor allem die KI-Aktien rund um NVIDIA, Apple, Amazon, Microsoft & Co. sein. Der Markt agiert im Moment ängstlich und sieht eine Aktienblase in Reichweite. So kam es mit der Veröffentlichung der enttäuschenden Geschäfts- und Quartalszahlen von Oracle am 10. Dezember zu einem außergewöhnlichen Einbruch bei den Tech-Werten, auch aus dem Dow Jones. Gründe dafür sind vor allem die starke Überbewertung dieser Aktien und die Frage, ob die Gewinne in der Realität nachziehen können. Dennoch sehen die meisten Analysten für den Dow Jones 2026 Luft nach oben.
| Analyst | Zeitraum | Dow Jones-Kursziel |
|---|---|---|
| Berenberg | Ende 2026 | n/a |
| Traders Union | Ende 2026 | 52.800 Punkte |
| NAGA | Ende 2026 | 50.000 Punkte |
| BNP Paribas | Ende 2026 | n/a |
| Deka Bank | Ende 2026 | n/a |
| Erste Group | Ende 2026 | n/a |
| Helaba | Ende 2026 | 47.500 Punkte |
| ING Group | Ende 2026 | n/a |
| LBBW | Ende 2026 | n/a |
Bisher haben nur wenige Analysten ihre Prognosen für den Dow Jones 2026 bekannt gegeben. Die aktuellen Einschätzungen schwanken aber zwischen zögerlich und enthusiastisch. Bei Helaba lässt man den Dow Jones Ende 2026 fast auf dem heutigen Niveau und verortet ihn bei etwa 47.500 Punkten. Die Traders Union sieht ihn dagegen optimistisch auf bis zu 52.800 Punkte wachsen.
Blickt man auf die technische Chartanalyse, zeichnet sich zu Beginn des Jahres 2026 bereits eine erste Korrekturphase ab, die vor allem durch Gewinnmitnahmen bestimmt sein könnte. Kurzfristig könnte der Kurs des US-Index auf bis zu 45.000 Punkte heruntergehen. Gelingt es den Bullen, den Dow Jones in den kommenden Monaten dauerhaft über den Widerstand bei 49.000 Punkten zu befördern, sind weitere Aufwärtsbewegungen in Richtung der 50.000-Punkte-Marke möglich.
Die Dow Jones Prognose der Economic Forecast Agency, die mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt wird, positioniert sich außergewöhnlich bullish. Unserer Ansicht nach ist der hier genannte Wert von über 57.000 Punkten bis Dezember 2026 auch in Hinblick auf die überbewerteten KI-Aktien unwahrscheinlich.
Neben der allgemeinen Dow Jones Prognose lohnt sich ein Blick auf die potenzielle Performance einzelner DJIA-Titel. Um Tradern einen Einblick zu gewähren, haben wir die Kursentwicklung drei gefragter US-Aktienunternehmen aus unterschiedlichen Sektoren analysiert:
| Apple Aktie aus dem Sektor “Technologie” – aktueller Kurs 248 USD (21. Januar 2026) | ||
| Analyst | Meinung | Kursziel |
| UBS | ➡️ Halten | 280 USD |
| JP Morgan | ↗️ Kaufen | 305 USD |
| Goldman Sachs | ↗️ Kaufen | 320 USD |
| Jefferies & Company Inc. | ➡️ Halten | 283 USD |
| McDonald’s Aktie aus dem Sektor “Nahrungsmittel” – aktueller Kurs 304 USD (21. Januar 2026) | ||
| Analyst | Meinung | Kursziel |
| JP Morgan | ↗️ Kaufen | 310 USD |
| Jefferies & Company Inc. | ↗️ Kaufen | 360 USD |
| UBS | ↗️ Kaufen | 350 USD |
| Nike Aktie aus dem Sektor “Handel & Konsum” – aktueller Kurs 65 USD (21. Januar 2026) | ||
| Analyst | Meinung | Kursziel |
| RBC Capital Markets | ↗️ Kaufen | 78 USD |
| Bernstein | ↗️ Kaufen | 85 USD |
| JP Morgan | ↗️ Kaufen | 86 USD |
| Goldman Sachs | ↗️ Kaufen | 89 USD |
Weiterführende Quellen unserer Prognose:
- https://tradersunion.com/de/currencies/forecast/dow-jones/
- https://www.biallo.de/geldanlage/news/prognosen-2025-zinsen-aktien-boerse/
- https://kursprognose.com/dow-jones-prognose
- https://www.boerse.de/grundlagen/aktie/Renditedreieck-dow-jones-hohe-durchschnittliche-gewinne-auf-einen-blick-sichtbar
Dow Jones Prognose 2030:

Wird der Dow Jones 2030 einen Zählerstand von 50.000 Punkten durchbrechen? Das geht zumindest aus einigen Analysen verschiedener Börsenexperten vor, die sich umfassend mit dem US-Aktienindex auseinandergesetzt haben.
Aus heutiger Sicht erscheint dieses Ziel nicht gerade unrealistisch, denn bereits im Dezember 2025 wurde der Widerstand von 48.000 Punkten durchbrochen. Seit seiner Erstauflage konnte der Dow Jones jährlich um 5,7 % zulegen – diese Berechnung beinhaltet allerdings nur reine Kurssteigerungen. Berücksichtigt man zusätzlich eine durchschnittliche Dividendenrendite von etwa 3 %, könnte ein Zählerstand von 50.000 Punkten bis 2030 sogar einem konservativen Szenario entsprechen. Einige Experten sehen den Index dagegen schon in Richtung 60.000 Punkte durchmarschieren.
Aus fundamentaler Sicht werden das Wirtschaftswachstum und die Entwicklung der Inflation auch bis 2030 die treibenden Kräfte für einen fallenden oder steigenden Punktestand des Dow Jones sein. Mit Blick auf das Chartbild ergibt sich ein gemischtes Gesamtbild. Obwohl auch hier bei einem anhaltenden Aufwärtstrend bis zu 60.000 Indexpunkte bis 2030 drin sind, könnte sich der Dow Jones in den kommenden Jahren in einem Seitwärtstrend bewegen, der gelegentlich durch kleine Korrekturen gestört wird.
Dow Jones Prognose 2040:

Eine Dow Jones Prognose bis ins Jahr 2040 unterliegt unberechenbaren Faktoren, die präzise Vorhersagen zur potenziellen Kursentwicklung kaum möglich machen. Nicht nur die weitere Vorgehensweise der FED wird über die Zukunft des US-Index entscheiden, sondern auch geopolitische Risiken sowie konjunkturelle Veränderungen beeinflussen den Trend.
Klar ist allerdings, dass Tech-Aktien aus dem Dow Jones – darunter Apple, Microsoft oder NVIDIA – auch in den nächsten 15 Jahren ein enormes Wachstumspotenzial aufweisen werden. Geht man bei der Entwicklung des Dow Jones von einem durchschnittlichen Wachstum von knapp 5 % aus, könnte der Aktienindex im Jahr 2040 die Marke von 100.000 Punkten durchbrechen. In diesem Szenario werden jedoch keine langfristigen Konsolidierungs- oder Korrekturphasen berücksichtigt.
Dow Jones Prognose 2050:

Könnte der Dow Jones auf lange Sicht die 1-Million-Punkte-Marke knacken? Bis 2050 ist das äußerst unwahrscheinlich, und doch sorgt kein Geringerer als Warren Buffett mit seiner Einschätzung zur Entwicklung des Aktienindex für Aufsehen. Er sieht den Dow Jones zumindest auf Sicht der nächsten 100 Jahre bei einem Zählerstand von einer Million Punkten und mehr.
Was sich heute fast ironisch anhört, ist allerdings gar nicht unrealistisch, wenn man genau nachrechnet. Der Dow Jones müsste aus gegenwärtiger Sicht gerade einmal um durchschnittlich 3,5 % pro Jahr zulegen, damit das von Buffett genannte Ziel erreicht wird. Seit seiner Erstauflage erreichte der Dow Jones, trotz zahlreicher Krisenjahre, eine durchschnittliche Wertentwicklung von 5,7 % – beste Voraussetzungen also, um den Traum des Starinvestors wahr werden zu lassen.
Wie sich der Dow Jones bis 2050 tatsächlich entwickelt, ist nicht vorhersehbar – zu lang ist das Zeitfenster, in dem unvorhersehbare Börsenereignisse für Überraschungen sorgen können. Legt man die bisherige Durchschnittswertentwicklung von 5,7 % auf die künftige Preisentwicklung des Index um, könnte ein Zählerstand von etwa 150.000 Punkten realistisch sein.
Weitere Prognosen von Trading.de finden Sie hier:
Was ist die historische Entwicklung des Dow Jones?

Um die zukünftige Wertentwicklung des Dow Jones einschätzen zu können, ist ein Blick auf die Historie des Aktienindex unerlässlich. Im historischen Chartbild zeigt sich, wie verschiedene Konjunkturzyklen, aber auch unerwartete Ereignisse wie politische Unruhen, Finanzkrisen oder gar Terroranschläge die Entwicklung des Dow Jones beeinflusst haben.
Zum ersten Mal wurde der Dow Jones im Jahr 1896 ausgegeben – damit zählt der Aktienindex zu den ältesten seiner Art.
In über einem Jahrhundert legte der Index folgende Entwicklung hin:
| Jahr | Schlusskurs des Dow Jones |
|---|---|
| 1896 | 29,63 |
| 1900 | 51,80 |
| 1910 | 59,60 |
| 1920 | 71,95 |
| 1930 | 164,58 |
| 1940 | 131,13 |
| 1950 | 235,42 |
| 1960 | 615,89 |
| 1970 | 838,92 |
| 1980 | 963,99 |
| 1990 | 2.633,66 |
| 2000 | 10.786,85 |
| 2010 | 11.577,51 |
| 2020 | 28.538,44 |
In den 80er- und 90er-Jahren konnte der Dow Jones fast in jedem Jahr neue Rekordwerte vermelden, Wertsteigerungen von bis zu 30 % p.a. waren keine Seltenheit. Blickt man ausschließlich auf den Schlusskurs, gab es zwischen 1990 und 1999 kein einziges Jahr mit einer Negativrendite. Die größten Abschläge musste der Dow Jones im Rahmen des großen Börsencrashs (über vier Jahre anhaltende Wertverluste mit bis zu 52 % in der Spitze), der Ölkrise (1973 mit -16,58 % und 1974 mit -27,57 %) und der Finanzkrise (2008 mit -33,84 %) hinnehmen.
Spannender wird es allerdings, wenn man auf die Dow-Jones-Entwicklung der vergangenen zwölf Jahre blickt:
| Jahr | Dow Jones-Schlusskurs | Veränderung zum Vorjahr |
|---|---|---|
| 2013 | 16.576,66 | + 26,50 % |
| 2014 | 17.823,07 | + 7,52 % |
| 2015 | 17.425,03 | – 2,23 % |
| 2016 | 19.762,60 | + 13,42 % |
| 2017 | 24.719,22 | + 25,08 % |
| 2018 | 23.327,46 | – 5,63 % |
| 2019 | 28.538,44 | + 22,34 % |
| 2020 | 30.606,48 | + 7,25 % |
| 2021 | 36.338,30 | + 18,73 % |
| 2022 | 33.147,25 | – 8,78 % |
| 2023 | 37.689,54 | + 13,70 % |
| 2024 | 42.544,22 | + 12,88 % |
| 2025 | 48.500,00 | + 14,12 % |
| 2026 | 49.600,00 | + 2,00 % |
Im Betrachtungszeitraum von zwölf Jahren mussten Anleger lediglich in drei Jahren eine Negativrendite verkraften. Obwohl der Dow Jones im Zuge der Covid-Krise 2020 auf einen Zählerstand von unter 18.600 Punkte fiel, konnte sich der Aktienindex im Laufe des Jahres erholen und sogar mit einer positiven Entwicklung von über 7 % schließen. Den bisherigen Höchststand erreichte der Dow Jones im Januar 2026 bei einem Zählerstand von etwa 49.600 Punkten.
Was sind mögliche Kursentwicklungen des Dow Jones?
Wie wird sich der Dow Jones in Zukunft entwickeln? Für eine Prognose gibt es drei verschiedene Szenarien, auf deren Hintergründe wir nun etwas genauer blicken.
- ↗️ Dow Jones im Aufwärtstrend: Von diesem Szenario gehen zahlreiche Experten und Analysten auf lange Sicht aus. Zu einem steigenden Zählerstand des Dow Jones kommt es, wenn die US-Wirtschaft schnell wächst, Unternehmen positive Geschäftsberichte vorlegen und die Inflation auf einem niedrigen Niveau verweilt. Allerdings kann es auch in diesem Szenario zu kurzzeitigen Korrekturen und Kurseinbrüchen kommen.
- ➡️ Dow Jones im Seitwärtstrend: Auch dieses Szenario wird von einigen Experten vorhergesagt, denn insbesondere das technische Chartbild verrät, dass sich der Dow Jones in den kommenden Jahren zunächst in einem Seitwärtskanal bewegen könnte. Zu einem unveränderten Zählerstand kommt es, wenn sich die Waage zwischen positiven und negativen Einflüssen hält. So könnten beispielsweise positive Geschäftsberichte von Aktienunternehmen durch eine hohe Inflation gebremst werden, die Anleger tendenziell eher in andere Anlageformen treibt.
- ↘️ Dow Jones im Abwärtstrend: Zu einem sinkenden Zählerstand des Dow Jones kommt es, wenn der Markt von Negativeinflüssen beherrscht wird. Sowohl eine hohe Inflation als auch ein gebremstes oder negatives Wirtschaftswachstum können in diesem Szenario eine Rolle spielen. Veröffentlichen Unternehmen aus dem Aktienindex schlechte Zahlen, ziehen sich Investoren aus dem Markt zurück. Obwohl dieses Szenario auf lange Sicht als unwahrscheinlich gilt, kann es immer wieder zu Korrekturen kommen.
Welche Faktoren beeinflussen den Dow Jones Kurs?
Wer den Dow Jones erfolgreich traden möchte, muss wissen, welche Faktoren den Zählerstand des Index positiv oder negativ beeinflussen. Die wichtigsten davon sehen wir uns nun genauer an:
1. Kennzahlen der US-Wirtschaft
Da der Dow Jones die 30 wichtigsten Unternehmen der Vereinigten Staaten abbildet, versteht es sich von selbst, dass die Veröffentlichung von neuen Kennzahlen der US-Wirtschaft direkten Einfluss auf den Index hat – sowohl negativ als auch positiv.
Wenn beispielsweise aus der Verkündung der Arbeitsmarktdaten hervorgeht, dass die Arbeitslosenquote gesunken und die Anzahl neu geschaffener Arbeitsstellen gestiegen ist, deutet das auf einen wirtschaftlichen Aufschwung hin. Steigen hingegen etwa die Anträge auf Arbeitslosenhilfe oder sinkt das Verbrauchervertrauen, können diese Faktoren als Indikatoren einer wirtschaftlichen Krise wahrgenommen werden.
Die höchste Aufmerksamkeit kommt der Veröffentlichung des Bruttoinlandsprodukts zu. Quartalsweise wird preisgegeben, wie sich die US-Wirtschaft im Vergleich zum abgelaufenen Quartal entwickelt hat. Sinkt das BIP zweimal in Folge, könnte das ein erstes Anzeichen einer Rezession sein.
2. Geschäftsberichte der gelisteten Aktienunternehmen
Die Entwicklung der im Dow Jones gelisteten Aktienunternehmen hat direkten Einfluss auf einen sinkenden oder steigenden Zählerstand des Index. Können Apple, Microsoft & Co. ihren Umsatz steigern, einen höheren Gewinn pro Aktie vermelden oder neue Produkte und Technologien an den Märkten vorstellen, wird das Vertrauen der Investoren gestärkt – es kommt zu steigenden Aktienkursen und infolgedessen zu einem kletternden Indexzählerstand.
Erfüllen Aktienunternehmen die Prognosen des Analysten nicht, kommt es zum Gegenteil: Der Kurs der jeweiligen Aktie fällt und zieht auch den Punktestand des Index mit nach unten. Da Titel wie Apple oder Microsoft im Dow Jones einen Anteil von über 20 % ausmachen, kann es bei Kursschwankungen dieser Aktien auch zu einer höheren Volatilität im gesamten Aktienindex kommen.
3. Entwicklung der Inflation
Jeden Monat werden in den Vereinigten Staaten die Verbraucherpreise veröffentlicht, die Aufschluss über das Preisniveau im Land geben. Seit 2022 befindet sich die Inflation nicht nur in den USA, sondern weltweit auf einem äußerst hohen Niveau. Das setzt auch US-Indizes wie den Dow Jones unter Druck. Die Notenbank FED schlug eine restriktive Geldpolitik ein und erhöhte bis Sommer 2024 schrittweise den Leitzins, um die Inflation einzudämmen – seitdem sinkt er vorerst wieder.
Bei steigenden Zinsen rücken Aktien aus dem Fokus der Investoren, denn sie können ihr Kapital mit einem deutlich geringeren Risiko in Staats- und Bundesanleihen oder täglich verfügbar am Kapitalmarkt anlegen – folglich kann eine hohe Inflation zu einer geringeren Nachfrage, zu sinkenden Aktienkursen und einem fallenden Zählerstand des Dow Jones sorgen.
4. Entwicklung des US-Dollars
Der Dow Jones listet ausschließlich Aktienunternehmen aus den Vereinigten Staaten, die in der Landeswährung US-Dollar notieren. Wird der US-Dollar gegenüber anderen Währungen stärker, kann das zu fallenden Aktienkursen führen, da infolgedessen Exporte stagnieren. Unternehmen, die ihre Güter in andere Länder verkaufen, leiden unter diesem Szenario.
Auch für Anleger, die in Einzelaktien des Dow Jones investieren möchten, ist der Kurs von EUR/USD von Bedeutung. Wird der US-Dollar gegenüber dem Euro stärker, müssen europäische Investoren für den Kauf einer Aktie deutlich mehr Geld bezahlen.
Eigene Dow Jones Prognosen erstellen lernen mit Trading.de
Es ist nicht unbedingt notwendig, sich auf die Informationen anderer zu verlassen – denn auch wenn die Dow-Jones-Prognosen aus dem Internet noch so gut sind, gibt es keine Garantie dafür, dass sich die Kurse genau so entwickeln wie vorhergesagt. Um nicht immer auf externe Prognosen angewiesen zu sein und eigene Entscheidungen auf Basis der Daten treffen zu können, vermitteln wir Ihnen im Rahmen unserer Trading.de-Ausbildung das nötige Wissen.
So ist jeder Teilnehmer innerhalb kürzester Zeit in der Lage, eigene, fundierte Prognosen zu erstellen. Wir sind der Meinung, dass jeder Anleger und Trader seine eigenen Entscheidungen treffen muss, um langfristig profitabel zu sein. Melden Sie sich für unser Training an, um sich umfangreiches Wissen anzueignen und dank persönlicher Betreuung schon bald eigene Prognosen erstellen zu können.
Fazit: Erfolgreiche Zukunft für den Dow Jones
Hohe Inflation, politische Konflikte und ein gebremstes Wirtschaftswachstum? Es scheint so, als würden diese Krisenherde aktuell nur eine untergeordnete Rolle spielen, denn seit zwei Jahren konnte der Dow Jones um über 30 % zulegen und auf einen Zählerstand von rund 49.600 Punkten klettern (Stand: Januar 2026). Zahlreichen Experten reicht das allerdings noch nicht, denn im Rahmen der Prognose für den Dow Jones in 2026 gehen die Analysten von einem Schlusskurs von bis zu 47.000 bis 52.000 Punkten aus.
Aus der technischen Analyse heraus spricht einiges dafür, dass der Dow Jones vermutlich auch auf mittel- bis langfristige Sicht deutlich an Wert gewinnen wird. Experten sind sich bis 2030 eines Zählerstandes von deutlich über 50.000 Punkten, womöglich sogar bei 60.000 Punkten sicher.
Egal, für welche Annahme sich Trader entscheiden: Mit dem Handel von CFDs auf den Dow Jones können sie sowohl auf einen fallenden als auch auf einen steigenden Zählerstand des Index spekulieren. Wie bei jedem Investment gilt es allerdings, mögliche Verlustrisiken zu beachten und Kauf- oder Verkaufsentscheidungen mit der eigenen Handelsstrategie abzustimmen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Dow Jones Prognose:
Was ist der Dow Jones?
Der Dow Jones Industrial Average, kurz Dow Jones, ist ein US-amerikanischer Aktienindex. Abgebildet werden 30 US-Unternehmen, die nicht nach Marktkapitalisierung, sondern nach Preis gewichtet werden. Der Dow Jones ist ein reiner Kursindex, der lediglich Kursveränderungen betrachtet – Dividenden und andere Sonderzahlungen sind davon ausgenommen.
Wo steht der Dow Jones Ende 2026?
Der Dow Jones wird Ende 2026 vermutlich bei etwa 50.000 Punkten stehen, da die technische Analyse nach dem Durchbrechen des 49.000-Punkte-Widerstands ein klares Wachstum voraussagt. Dennoch erwarten Experten über weite Strecken des Jahres eine Korrektur, die sich jedoch aufgrund der stark anziehenden Wirtschaftskraft gegen Dezember ausgleicht.
Wie weit steigt der Dow Jones?
Wie weit der Dow Jones steigt, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Je weiter man in die Zukunft blickt, desto ungenauer werden die Prognosen – nicht jedes Wirtschaftsereignis ist vorhersehbar. Für 2030 sagen einige Analysten dem Dow Jones einen Stand von 50.000-60.000 Punkten voraus.
Warum fällt der Dow Jones?
Wenn der Dow Jones fällt, kommen zahlreiche Ursachen infrage. Nicht nur ein geschwächtes US-Wirtschaftswachstum, auch negative Geschäftsberichte der Dow-Jones-Unternehmen oder eine hohe Inflation können für einen fallenden Zählerstand sorgen.

