Ein Trade an den Finanzmärkten bezeichnet den Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Derivaten, CFDs, Währungen oder Rohstoffen. Tatsächlich verbinden viele unserer Erfahrung nach den Begriff Trade automatisch mit Daytrading oder kurzfristigen Spekulationen. Tatsächlich ist jeder einzelne Kauf oder Verkauf bereits ein Trade.
Sobald Trader beispielsweise 100 Aktien kaufen, führen sie einen Trade aus. Verkaufen sie diese Position später wieder, handelt es sich um einen zweiten Trade. Kauf und Verkauf werden also getrennt betrachtet. Der Trade selbst findet über einen Broker an Handelsplätzen statt.
In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie ein Trade funktioniert und wie du ihn richtig ausführst.

Wichtigste Informationen zu Trades:
- Ein Trade bezeichnet den Kauf oder Verkauf eines Assets am Finanzmarkt.
- Ausgeführt wird ein Trade über einen Broker.
- Die Ausführung eines Trades erfolgt heute meist elektronisch innerhalb von wenigen Millisekunden.
- Zu den wichtigsten Orderarten zählen Market-, Limit-, Stop- und Trailing-Stop-Orders.
- Lerne Trading in unserer Trading.de Ausbildung von Grund auf.
Wie funktioniert ein Trade?
Ein Trade in den Finanzmärkten beginnt mit der Entscheidung eines Händlers oder Investors, ein Finanzinstrument zu kaufen oder zu verkaufen. Diese Entscheidungen basieren bestenfalls auf Analysen oder der Erwartung von Marktbewegungen. Der Händler wählt das Instrument und legt die Menge und den Preis fest, zu dem gehandelt werden soll. Über eine Handelsplattform wird der Auftrag an den Markt gesendet.

So läuft ein Trade Schritt für Schritt ab:
- Handelsidee entwickeln: Zuerst brauchst du einen Grund für den Trade. Das kann eine technische Analyse sein, zum Beispiel ein Ausbruch aus einer Unterstützung oder ein Trend im Chart. Möglich sind auch fundamentale Gründe wie Quartalszahlen, Zinsentscheidungen oder wichtige Wirtschaftsdaten. In der Trading.de Ausbildung achten wir darauf, dass kein Trade nur aus Bauchgefühl eröffnet wird.
- Markt und Finanzinstrument auswählen: Danach entscheidest du, was du handeln möchtest. Der Handel sollte zu deiner Erfahrung passen. Wir raten Anfängern zum Beispiel nicht direkt illiquide Nebenwerte oder stark schwankende Exoten zu handeln.
- Broker oder Handelsplattform nutzen: Den Trade führst du über einen Broker oder eine Handelsplattform aus. Dort öffnest du das Orderticket. Je nach Anbieter handelst du über XETRA, Nasdaq, NYSE, einen Forex-Liquiditätsanbieter oder im CFD-Handel direkt gegen den Broker als Gegenpartei.
- Positionsgröße festlegen: Jetzt bestimmst du, wie groß dein Trade sein soll. Aus unserer Erfahrung ist das einer der wichtigsten Schritte, weil viele Anfänger ihre Positionen zu groß wählen. Wir empfehlen, pro Trade maximal 1 % des Kontos zu riskieren.
- Orderart wählen: Anschließend legst du fest, wie der Trade ausgeführt werden soll. Eine Market Order wird sofort zum nächsten verfügbaren Preis ausgeführt. Eine Limit Order wird nur zu deinem Wunschpreis
- Order absenden: Nach dem Klick auf „Kaufen“ oder „Verkaufen“ wird deine Order an den Broker übermittelt. Dieser leitet sie je nach Markt an eine Börse, ein elektronisches Handelssystem oder einen Liquiditätsanbieter weiter.
- Ausführung prüfen: Nach der Ausführung erscheint die Position in deinem Depot oder auf deiner Handelsplattform. Jetzt solltest du kontrollieren, ob der Ausführungspreis passt.
- Trade beobachten und verwalten: Während der Trade läuft, beobachtest du den Markt. Wichtig ist aber, nicht ständig impulsiv einzugreifen. Stop-Loss und Kursziel sollten nur angepasst werden, wenn deine Strategie das vorsieht.
- Trade schließen: Am Ende wird der Trade durch einen Gegentrade geschlossen. Hast du eine Aktie gekauft, verkaufst du sie wieder. Hast du eine Short-Position eröffnet, kaufst du sie zurück. Erst mit diesem Verkauf oder Gegentrade wird aus einem Buchgewinn oder Buchverlust ein tatsächliches Ergebnis.
- Trade auswerten: Nach dem Abschluss solltest du den Trade dokumentieren. Dazu gehören Einstieg, Ausstieg, Positionsgröße, Risiko, Gewinn oder Verlust und der Grund für deine Entscheidung. In unserer Trading.de Ausbildung nutzen wir genau solche Auswertungen, um Fehler wie zu große Positionen, fehlende Stopps oder emotionale Einstiege sichtbar zu machen.

Zusammenfassung der Erfahrungen unseres Trading.de Experten:

In meiner Laufbahn als Trader habe ich mehrere Tausend Trades umgesetzt. Dabei zeigt sich immer wieder: Viele Anfänger suchen nach der perfekten Strategie, ohne zunächst zu verstehen, was ein Trade überhaupt ist. Jeder Kauf und jeder Verkauf am Markt stellt bereits einen eigenständigen Trade dar – unabhängig vom gehandelten Markt oder der Haltedauer.
Was sind Beispiele für einen Trade?
Beispiel für einen Aktien-Trade
Ein Investor analysiert die Apple Inc. Aktie und glaubt, dass sie aufgrund starker Quartalsergebnisse oder einer technisch konstruktiven Ausgangslage steigen wird. Dann kauft er 100 Aktien zu 150 USD pro Aktie über den Online Broker seines Vertrauens. Nach einigen Wochen steigt die Aktie auf 170 USD. Der Investor entscheidet sich, die Aktien zu verkaufen, da dieser unmittelbar eines massiven Widerstands gehandelt werden.

Dabei realisiert er einen Gewinn von 20 USD pro Aktie, insgesamt 2.000 USD, abzüglich etwaiger Handelsgebühren, die bei jedem Trade ebenfalls anfallen.
Bei Interactive Brokers würden beispielsweise rund 0,005 USD pro Aktie berechnet. Für Kauf und Verkauf von jeweils 100 Aktien entstehen somit insgesamt etwa 1 USD Gebühren. Bei anderen Brokern wie Trade Republic fällt dagegen eine pauschale Fremdkostenpauschale von 1 Euro pro Ausführung an.
Der Trade kann hier somit die Kombination aus Kauf und Verkauf der Position beschreiben – der hiesige Trade verlief erfolgreich.
Beispiel für einen Forex-Trade
Ein Trader sieht eine technische Gelegenheit im Währungspaar EUR/USD. Er erwartet, dass der Euro gegenüber dem Dollar an Wert gewinnt und der Aufwärtstrend eine Fortsetzung findet. Der Trader kauft 10.000 Euro, als das Paar bei 1,1000 gehandelt wird. Einige Tage später erreicht das Paar 1,1150. Der Trader verkauft die Position und erzielt einen Gewinn von 150 Pips, was einer Differenz von 0,0150 im Wechselkurs entspricht.
Bei einer Positionsgröße von 10.000 Euro entspricht ein Pip im EUR/USD ungefähr 1 USD. Der Gewinn von 150 Pips entspricht somit rund 150 USD.
Vor der Berechnung des tatsächlichen Ergebnisses müssen jedoch die Handelskosten berücksichtigt werden:
- Bei ECN-Brokern liegen die typischen Spreads im EUR/USD häufig zwischen 0,0 und 0,3 Pips.
- Market-Maker-Broker verlangen dagegen oft Spreads zwischen 0,8 und 1,5 Pips.
Der tatsächliche Gewinn fällt daher etwas niedriger aus als die rechnerischen 150 USD, da Spreads und mögliche Finanzierungskosten vom Handelsergebnis abgezogen werden.

Wo werden Trades ausgeführt?
Trades werden an Börsen, Over-the-Counter, elektronischen Handelsplattformen, Market Makern oder auch automatisieren Handelssystemen ausgeführt, abhängig von den gehandelten Finanzinstrumenten und den Präferenzen der Händler.
Einige Beispiele:
- Börsen: Traditionell werden Aktien, Anleihen und einige Derivate an Börsen gehandelt. Beispiele hierfür sind die New York Stock Exchange (NYSE), die Nasdaq oder die Börse Frankfurt. Diese Börsen bieten eine zentrale, regulierte Plattform, wo Käufer und Verkäufer zusammenkommen und Preise festgelegt werden. Die einzelnen Handelsplätze unterscheiden sich jedoch deutlich. Die NYSE gilt mit einem täglichen Handelsvolumen von teilweise über 200 Milliarden US-Dollar als größte Wertpapierbörse der Welt.
- Over-The-Counter (OTC) Märkte: Viele Finanzinstrumente, insbesondere Derivate, werden außerhalb der traditionellen Börsen gehandelt. Im OTC-Markt erfolgen Transaktionen direkt zwischen zwei Parteien ohne die Überwachung einer Börse.
- Elektronische Handelsplattformen: Mit dem Aufkommen der Technologie haben elektronische Handelsplattformen an Popularität gewonnen. Diese Plattformen ermöglichen es Einzelpersonen und Institutionen, Trades schnell und effizient durchzuführen – das elektronische Handelssystem der Deutschen Börse in Frankfurt ist XETRA. Hier leitet der Broker den Trade automatisch an den gewählten Handelsplatz weiter, wo sie mit einer passenden Gegenorder zusammengeführt wird.
- Market Maker: Market Maker sind Firmen oder Einzelpersonen, die bereit sind, Aktien, Währungen oder andere Instrumente zu kaufen und zu verkaufen, um Liquidität und kontinuierliche Handelsmöglichkeiten zu schaffen. Diese profitieren von der Spanne zwischen Kauf- und Verkaufspreisen. Dadurch können Orders häufig sofort ausgeführt werden, gleichzeitig stellt der Market Maker die Kauf- und Verkaufskurse bereit.
- Automatisierte Handelssysteme: Diese Systeme, auch bekannt als algorithmischer Handel, nutzen Algorithmen, um Trades basierend auf voreingestellten Parametern automatisch auszuführen. Diese bringen mehr Geschwindigkeit und Effizienz in den Handelsprozess und werden häufig von institutionellen Anlegern und Hedgefonds verwendet.
Wie werden Trades ausgeführt?
Die Ausführung von Trades an den Finanzmärkten erfolgt über verschiedene Orderarten, die es Händlern ermöglichen, spezifische Bedingungen für den Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten festzulegen.
In unserer Trading.de-Ausbildung stellen wir immer wieder fest, dass viele Anfänger zwar Order platzieren können, die Unterschiede zwischen den einzelnen Orderarten jedoch nicht vollständig verstehen. Das sind Unterschiede:
Market Order
Die Market Order ist die grundlegendste und häufigste Art der Order. Eine Market Order bedeutet, dass der Händler bereit ist, ein Finanzinstrument zum bestmöglichen aktuellen Marktpreis zu kaufen oder zu verkaufen. Die Ausführung erfolgt in der Regel innerhalb von 10 bis 500 ms, abhängig von Broker und Marktphase. Allerdings können die Preise bei volatilen Märkten variieren. Der Marktpreis ist entscheidend für den Trader.
Praxis-Tipp aus unserer Trading.de Ausbildung: In unserer Trading.de-Ausbildung beobachten wir, dass die meisten Einsteiger zunächst fast ausschließlich Market Orders nutzen. Das funktioniert in ruhigen Marktphasen meist problemlos. Rund um wichtige Wirtschaftsdaten oder zur Börseneröffnung kann jedoch Slippage entstehen. In solchen Situationen werden Orders teilweise mehrere Pips oder Cent schlechter ausgeführt als erwartet.
Limit Order
Eine Limit Order erlaubt es dem Händler, einen spezifischen Maximalpreis für den Kauf oder einen Minimalpreis für den Verkauf festzulegen. Die Order wird nur ausgeführt, wenn der Markt diesen Preis erreicht. Aus unserer Erfahrung bei Trading.de ist die Limit Order für viele Einsteiger die sinnvollste Orderart. Mit ihr entscheidest du dich bereits vor dem Einstieg, zu welchem Preis du maximal kaufen oder mindestens verkaufen möchtest.

Stop Order
Eine Stop Order wird ausgelöst, sobald der Preis eines Instruments einen bestimmten Punkt erreicht. Sie wird dann zu einer Market Order und zum bestmöglichen Preis ausgeführt. Stop Orders werden häufig eingesetzt, um Verluste zu begrenzen oder Gewinne zu sichern.
Stop-Limit Order
Diese Orderart kombiniert Elemente von Stop- und Limit-Orders. Wenn der Stop-Preis erreicht wird, wandelt sich die Order in eine Limit Order um. Der Handel wird nur zu einem bestimmten Preis oder besser ausgeführt. Dies bietet mehr Kontrolle, birgt aber das Risiko, dass die Order bei schnellen Marktbewegungen gar nicht ausgeführt wird.
Trailing Stop Order
Der Trailing Stop Loss passt sich automatisch an, wenn sich der Marktpreis in eine für den Händler günstige Richtung bewegt. Der Stop-Preis wird als Prozentsatz oder absoluter Betrag unter dem aktuellen Marktpreis (für Long-Positionen) oder darüber (für Short-Positionen) gesetzt. Dies ermöglicht es, von positiven Preisbewegungen zu profitieren, während das Risiko begrenzt wird.
Bei Trading.de nutzen wir Trailing Stops vor allem in trendstarken Märkten. Der Vorteil besteht darin, dass Gewinne automatisch abgesichert werden können, ohne den Stop-Loss ständig manuell nachziehen zu müssen.
Was ist ein Trade mit einer Teilausführung?
Eine Teilausführung eines Trades findet statt, wenn ein Auftrag nur teilweise zum gewünschten Preis ausgeführt wird. Dies geschieht häufig bei großen Aufträgen oder in Märkten mit geringer Liquidität, wo nicht genügend Volumen vorhanden ist, um den gesamten Auftrag auf einmal zu erfüllen.
Beispielsweise möchte ein Händler 1.000 Aktien eines Unternehmens kaufen, aber zum gewünschten Zeitpunkt sind nur 600 Aktien zum festgelegten Preis im Rahmen einer Limit Order verfügbar. In diesem Fall wird der Auftrag teilweise für diese 600 Aktien ausgeführt, während der Rest des Auftrags offenbleibt, bis weitere Aktien zu diesem Preis verfügbar sind.
Teilausführungen können zu einer fragmentierten Handelserfahrung führen, bei der der Händler den offenen Teil seines Auftrags überwachen muss, um vollständige Ausführung zu erreichen. Zugleich sind zusätzliche Kosten in Form von erhöhten Handelsgebühren möglich – dies ist brokerabhängig.
In der Praxis sehen wir bei Trading.de Teilausführungen vor allem bei kleineren Aktien mit geringem Handelsvolumen oder bei sehr großen Orders. Bei liquiden Märkten wie dem EUR/USD sowie bei stark gehandelten Aktien aus dem DAX oder S&P 500 treten sie für Privatanleger dagegen vergleichsweise selten auf, da dort meist ausreichend Kauf- und Verkaufsvolumen vorhanden ist.
Was kostet ein Trade?
Gebühren bei Trades sind in der Regel Ordergebühren, Kosten für Orderzusätze sowie ggf. Spreads. Zu den häufigsten Kosten gehören:
- Börsen- und Marktdatengebühren
- Spreads
- Kommissionen:
- Finanzierungsgebühren (Swap)
Forex- und CFD-Broker bieten heute meist zwei unterschiedliche Modelle an:
- Entweder ein kommissionsfreies Konto mit etwas höheren Spreads
- oder ein Raw-Spread-Konto mit sehr engen Spreads und zusätzlicher Kommission pro Trade.
Aus unserer Erfahrung ist der Handel bei ECN Brokern besonders günstig.
Selbsttest: Welcher Trader-Typ bist du?
Wie viele Trades du pro Tag eröffnest, gibt dir die Antwort auf die Frage, welcher Trader-Typ du bist. Die folgende Übersicht hilft dir dabei, deinen eigenen Trading-Stil einzuordnen:
| Trader-Typ | Typische Haltedauer | Trades pro Tag | Risikoaffinität |
|---|---|---|---|
| 1. Scalper | Sekunden bis Minuten | 20 bis 100+ | Hoch |
| 2. Daytrader | Minuten bis Stunden | 1 bis 10 | Mittel bis hoch |
| 3. Swing Trader | Mehrere Tage bis Wochen | 1 bis 10 pro Monat | Mittel |
| 3. Positions-Trader | Wochen bis Monate | Wenige pro Jahr | Mittel |
| 4. Investoren | Monate bis Jahre | Sehr wenige | Eher gering |
Beantworte die folgenden Fragen:
- Möchtest du täglich aktiv handeln?
- Kannst du mehrere Stunden pro Tag vor dem Chart verbringen?
- Fällt es dir leicht, schnelle Entscheidungen zu treffen?
- Suchst du kurzfristige Kursbewegungen statt langfristiger Investments?
- Verfügst du bereits über erste Trading-Erfahrung?
Je häufiger du mit „Ja“ antwortest, desto eher passen Daytrading oder Scalping zu dir. Überwiegen die „Nein“-Antworten, sind Swing Trading oder Position Trading häufig die sinnvollere Wahl.
Trades richtig nutzen lernen bei Trading.de
Einen Trade zu eröffnen, ist einfach. Langfristig profitabel zu handeln ist deutlich schwieriger. unserer Trading.de-Ausbildung stellen wir immer wieder fest, dass die größten Probleme selten beim Einstieg entstehen. Die meisten Fehler passieren beim Risikomanagement, bei der Positionsgröße oder durch emotionale Entscheidungen während eines laufenden Trades.
Für uns beginnt profitabler Handel mit der richtigen Wahl der Orderart:
- Marktorders ermöglichen schnelle Ausführungen, können aber bei volatilen Märkten zu ungünstigen Preisen führen.
- Limit- und Stop-Orders hingegen bieten mehr Kontrolle über den Ein- und Ausstiegspreis, was für präzise Handelsstrategien unerlässlich ist.
- Trailing Stops sichern Gewinne und begrenzen das Verlustrisiko.

Bei Trading.de können Trader die Kunst des effektiven Einsatzes verschiedener Orderarten von erfahrenen Marktteilnehmern und profitablen Händlern lernen. Wir zeigen unter anderem
- Wie professionelle Trader Chancen-Risiko-Verhältnisse bewerten
- Wie viel Kapital pro Trade riskiert werden sollte
- Wie Handelspläne aufgebaut werden
- Wie emotionale Fehlentscheidungen vermieden werden können
- Wie Trades dokumentiert und ausgewertet werden
Zudem zeigen dir unsere Coaches bei Trading.de, wie du Marktbewegungen analysierst und auf diese strategisch reagierst.
Trading vs. Investment: Was sind Unterschiede?
Der größte Unterschied zwischen Trading und Investment liegt in der Haltedauer und der Art der Entscheidungsfindung. Trader handeln gezielt kurzfristige Kursbewegungen und eröffnen teilweise mehrere Positionen pro Tag.
Investoren kaufen dagegen Vermögenswerte mit dem Ziel, über Jahre vom Unternehmenswachstum, Dividenden oder dem allgemeinen Marktanstieg zu profitieren.
Was sind Alternativen zu aktiven Trades?
Nicht jeder Anleger möchte regelmäßig Trades eröffnen und die Märkte aktiv beobachten. Das sind Alternativen zu aktiven Trades:
- ETFs und Aktien-Investments: Anleger investieren breit gestreute ETFs oder einzelne Aktien und halten diese oft über viele Jahre. Das ist auch als Sparplan ausführbar. Hier legst du einen monatlichen Betrag fest, der automatisch ausgeführt wird.
- Dividendenstrategien: Bei der Dividendenstrategie wählen Anleger dividendenstarke Assets aus, sodass sie regelmäßige Ausschüttungen und somit Cashflow erhalten.
- Copy Trading: Beim Copy Trading handelst du die Positionen anderer Trader automatisch nach.
Fazit: Die 3 wichtigsten Punkte zu Trades
Ein Trade ist der Kauf oder Verkauf eines Finanzinstruments über einen Broker. Ob ein Trade profitabel wird, entscheidet sich jedoch nicht beim Klick auf „Kaufen“ oder „Verkaufen“, sondern bereits bei der Vorbereitung, der Positionsgröße und dem Risikomanagement.
Aus unserer Erfahrung bei Trading.de scheitern die meisten Anfänger daran, zu große Positionen zu handeln oder Risiken falsch einzuschätzen. Deshalb empfehlen wir insbesondere Einsteigern folgende Grundregeln:
- Riskiere pro Trade maximal 1 % deines Kontokapitals.
- Starte im Forex-Handel zunächst mit einer Lot-Größe von 0,01.
- Absolviere mindestens 50 Demo-Trades, bevor du Echtgeld einsetzt.
Meist gestellte Fragen:
Was genau ist ein Trade?
Ein Trade ist der Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten wie Aktien, Währungen oder Derivaten auf einem Finanzmarkt.
Was heißt Traden auf Deutsch?
Traden bedeutet, aktiv an Finanzmärkten zu handeln, insbesondere durch den Kauf und Verkauf von Wertpapieren, Forex oder verschiedenen Finanzinstrumenten.
Wie geht ein Trade?
Ein Trade erfolgt durch Platzierung einer Order (Kauf oder Verkauf) auf einer Handelsplattform, die dann am Markt ausgeführt wird.
Was macht ein Trader?
Ein Trader kauft und verkauft Finanzinstrumente, um von Preisänderungen und Marktbewegungen zu profitieren.
Wie fängt man an zu traden?
Man beginnt mit dem Trading durch Lernen der Grundlagen, Eröffnen eines Broker-Kontos und schrittweises Üben im Demokonto. Eine Trading-Ausbildung wie bei Trading.de ist ebenfalls eine gute Idee, um erfolgreich in die Welt des Tradings zu starten.
Wie viele Trades pro Tag macht ein professioneller Trader?
Professionelle Trader können wenige Trades pro Jahr bis hin zu 100 Trades pro Tag machen. Die tatsächliche Anzahl der Trades hängt stark vom Handelsstil ab.
Wann ist ein Trade steuerpflichtig?
Ein Trade wird in Deutschland steuerpflichtig, sobald die Position geschlossen wird. Dann fällt Abgeltungsteuer in Höhe von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer auf den Gewinn an.