In unserem Beitrag erfahren Sie, welche Broker wie unser Testsieger Capital.com garantierte Stop Loss Orders anbieten, wie sich die Konditionen unterscheiden und worauf Sie bei der Brokerwahl achten müssen. Wir haben die besten Broker mit einem garantierten Stop Loss anhand verschiedener Kriterien verglichen, wie zum Beispiel Kosten, Regulierung und GSLO Bedingungen.
- Capital.com: Unser Testsieger in der Rubrik Broker mit garantiertem Stop Loss überzeugt durch ein breites Handelsangebot, eine hohe Sicherheit und niedrige Zusatzkosten für das GSLO.
- Plus500: Der Broker Plus500 befindet sich auf Platz 2 unseres Vergleichs und sticht vor allem durch enge Spreads und eine mit 100 Euro geringe Mindesteinzahlung.
- IG: Platz 3 in unserem Test nimmt der Broker IG ein, der vor allem durch seine sehr große Auswahl an Märkten und ein starkes Ausbildungsangebot überzeugen kann.

1. Capital.com
Capital.com ist unser Testsieger und damit auf Platz 1 unter den Brokern mit garantiertem Stop Loss, weil der Anbieter eine ausgezeichnete Kombination aus niedrigen Gebühren, professioneller Regulierung und transparenten GSLO Konditionen bietet. Der internationale Broker ermöglicht den Handel mit über 6.000 Märkten, darunter Forex, Aktien, Indizes, Rohstoffe und Kryptowährungen.

Die brokereigene Handelsplattform überzeugt durch ihre intuitive Bedienung und innovative KI-gestützte Analysefunktionen. Capital.com verzichtet auf Kommissionen und verdient ausschließlich über enge Spreads. Die CySEC- und FCA-Regulierung garantiert höchste Sicherheitsstandards. Besonders hervorzuheben ist die kostenlose Demoversion, die unbegrenzt nutzbar bleibt und sich perfekt zum Testen der garantierten Stop Loss Funktion eignet.
| Kriterium | Details |
|---|---|
| Mindesteinzahlung | 20 Euro |
| Regulierung | CySEC, FCA, ASIC, Securities and Commodities Authority (VAE) |
| Plattform | Eigene WebTrader-App, MetaTrader 4, TradingView |
| Demokonto | Ja, unbegrenzt kostenlos |
| Kosten | Keine Kommission, variable Spreads ab 0,6 Pips (EUR/USD) |
| GSLOV | Verfügbar, geringe Zusatzkosten, oft 0,02 bis 0,25 Spread-Aufschlag (nur beim Auslösen) |
2. Plus500
Plus500 ist unser Broker mit garantiertem Stop Loss auf Platz 2, weil das Unternehmen seit Jahren als verlässlicher CFD-Broker mit transparenter Preisgestaltung überzeugt. Der israelische Anbieter mit europäischer Lizenzierung stellt eine benutzerfreundliche Plattform bereit, die sich besonders für Einsteiger eignet.

Plus500 bietet einen Zugang zu über 2.800 Finanzinstrumenten, wobei der Fokus auf CFDs auf Aktien, Forex, Indizes, Rohstoffe und Kryptowährungen liegt. Die garantierte Stop Loss Funktion lässt sich mit wenigen Klicks aktivieren und schützt Positionen zuverlässig. Wir sind der Meinung, dass Plus500 durch seine klare Kostenstruktur ohne versteckte Gebühren punktet. Die mehrfache Regulierung durch renommierte Aufsichtsbehörden gibt Tradern Sicherheit bei der Kapitalanlage.
| Kriterium | Details |
|---|---|
| Mindesteinzahlung | 100 Euro |
| Regulierung | CySEC, FCA, ASIC |
| Plattform | WebTrader, mobile App |
| Demokonto | Ja, unbegrenzt kostenlos |
| Kosten | Keine Kommission, dynamische Spreads |
| GSLOV | Verfügbar, Gebühr öfter 0,5-1,5% des Positionswerts (nur beim Auslösen) |
Was ist ein garantierter Stop Loss?
Ein garantierter Stop Loss (GSLO) ist ein spezieller Ordertyp, der Trader vor Slippage schützt. Er garantiert, dass eine Position unabhängig von Marktbedingungen, Kurslücken oder extremer Volatilität exakt zum festgelegten Stop Loss Niveau geschlossen wird.

Im Gegensatz zum normalen Stop Loss, der nur eine Verkaufsorder zum nächstmöglichen Kurs auslöst, verpflichtet sich der Broker bei einem GSLO, den festgelegten Preis zu akzeptieren. Dieses Instrument ist ein wichtiger Bestandteil des Risikomanagements, da es absolute Preissicherheit bietet. Für diese Garantie berechnen Broker eine Gebühr oder einen erweiterten Spread.
Wie funktioniert ein garantierter Stop Loss im Detail?
Der garantierte Stop Loss funktioniert in verschiedenen Marktszenarien besonders zuverlässig. Der Broker wird durch die GSLO gezwungen, den vom Trader vorgegebenen Mindestpreis einzuhalten. Das Risiko geringerer Preis liegt somit beim Broker, wofür Trader die zusätzliche Gebühr zahlen. Hier einige Beispiele aus der Praxis:

Beispiel 1: Overnight Gap
Ein Trader hält eine Long-Position auf eine Aktie bei 100 Euro mit einem GSLO bei 95 Euro. Über Nacht veröffentlicht das Unternehmen negative Zahlen und die Aktie eröffnet am nächsten Tag bei 88 Euro. Es entsteht ein Gap. Mit einem normalen Stop Loss würde der Trader bei 88 Euro ausgestoppt, mit einem GSLO wird die Position garantiert bei 95 Euro geschlossen und der Trader „spart“ 7 Euro Verlust pro Aktie.
Beispiel 2: Flash Crash
Während eines plötzlichen Kurseinbruchs, einem sogenannten Flash Crash, fällt ein Index innerhalb von Minuten um fünf Prozent. Als Trader mit GSLO werden Sie bei einem bestimmten Niveau exakt zu diesem Preis ausgestoppt, während normale Stop Loss Orders aufgrund der schnellen Kursbewegung zu deutlich schlechteren Kursen ausgeführt werden.
Beispiel 3: Wochenend-Gap nach geopolitischen Ereignissen
Ein Forex Trader hält eine Position im EUR/USD über das Wochenende. Am Montag eröffnet der Markt mit einer 200-Pip-Lücke aufgrund unerwarteter politischer Ereignisse. Der GSLO schützt vor diesem Gap, ein normaler Stop Loss nicht.
Beispiel 4: Nachrichtenereignis bei niedriger Liquidität.
Bei einer Zentralbank-Entscheidung kommt es zu extremer Volatilität im GBP/USD. Die Liquidität ist kurzzeitig sehr gering. Ein GSLO stellt sicher, dass der Trade zum festgelegten Niveau geschlossen wird, während normale Stops bei geringer Liquidität oft zu ungünstigen Kursen ausgeführt werden.
Was kostet ein garantierter Stop Loss?
Die Kosten für einen garantierten Stop Loss variieren je nach Broker, Asset und Marktbedingungen. Im Durchschnitt berechnen Broker zwischen 0,1 und 1 Prozent des Positionswerts als Prämie oder erweitern den Spread um einige Pips. Die Spanne ist aber deutlich größer und reicht von unter 0,03 Prozent bis über 2 Prozent des Handelsgegenwertes.

Manche Broker berechnen die Gebühr nur, wenn der GSLO tatsächlich ausgelöst wird, andere ziehen sie bereits bei der Platzierung ab. Die Kosten hängen von der Volatilität des gehandelten Instruments und der Distanz zum aktuellen Kurs ab. GSLO Kosten nach Broker sind:
| Broker | Kosten garantierter Stop Loss |
|---|---|
| Capital.com | Oft 0,02 bis 0,25% Spread-Aufschlag (nur beim Auslösen) |
| Plus500 | Öfter 0,5 bis 1,5% des Positionswerts (nur beim Auslösen) |
| IG | Oft 0,3 bis 3% |
| CMC Markets | Oft 0,4 bis 2,5% |
Interessant sind neben den Kosten eines garantierten Stop Loss auch weitere Konditionen wie die Mindesteinzahlungen bei GSLO Brokern:
| Broker | Mindesteinzahlung |
|---|---|
| Capital.com | 20 Euro |
| Plus500 | 100 Euro |
| IG | keine |
| CMC Markets | keine |
Wie haben wir die besten GSLO Broker getestet?
Bei der Bewertung der besten Broker mit garantiertem Stop Loss haben wir jeden Anbieter nach mehreren entscheidenden Kriterien analysiert. Zunächst prüften wir die Verfügbarkeit und Konditionen des GSLO selbst. Dazu gehörte auch, welche Assets abgedeckt werden und wie transparent die Kosten sind. Die Regulierung und Sicherheit der Broker waren ebenso ein zentraler Faktor, da nur seriöse Anbieter die GSLO Garantie langfristig erfüllen.
Wir haben zudem die Handelskosten inklusive Spreads und Kommissionen verglichen und testeten die Trading Plattformen auf Funktionalität sowie Stabilität. Wir überprüften die Ein- sowie Auszahlungsoptionen hinsichtlich Geschwindigkeit und Gebühren, bewerteten die Qualität des Kundensupports durch direkte Anfragen und analysierten die Nutzerfreundlichkeit der Plattformen für Anfänger sowie Profis. Unseren Erfahrungen nach macht die Kombination dieser Faktoren einen zuverlässigen GSLO Broker aus. Im Überblick haben wir auf Grundlage der folgenden Kategorien getestet:
- GSLO (ja oder nein, Konditionen)
- Regulierung / Sicherheit
- Handelskosten
- Trading-Plattformen
- Ein- und Auszahlungen
- Kundensupport
- Nutzerfreundlichkeit
So nutzt man einen garantierten Stop Loss
Die Verwendung eines garantierten Stop Loss auf einer Trading Plattform erfolgt in mehreren systematischen Schritten:
Registrieren Sie sich bei einem Broker, der GSLO anbietet, wie Capital.com, Plus500 oder IG. Schließen Sie den Verifizierungsprozess ab, indem Sie Ihre Identität und Adresse nachweisen. Tätigen Sie die erforderliche Mindesteinzahlung gemäß den Vorgaben Ihres Brokers.

Öffnen Sie die Trading Plattform des Brokers, entweder als Webversion oder mobile App. Suchen Sie nach dem gewünschten Asset, das Sie handeln möchten, beispielsweise eine Aktie, einen Index oder ein Währungspaar. Prüfen Sie in den Asset Details, ob für dieses Instrument ein garantierter Stop Loss verfügbar ist.

Klicken Sie auf „Kaufen” oder „Verkaufen”, um das Order-Fenster zu öffnen. Geben Sie die Positionsgröße ein und suchen Sie nach der Option für den garantierten Stop Loss. Das ist meistens ein Auswahlfeld oder eine Checkbox. Aktivieren Sie diese Option, bevor Sie die weiteren Parameter festlegen.

Bestimmen Sie das exakte Kursniveau, bei dem der garantierte Stop Loss greifen soll. Achten Sie darauf, dass die Distanz zum aktuellen Kurs den Mindestanforderungen des Brokers entspricht. Die Plattform zeigt Ihnen die Kosten oder Prämie für den GSLO an. Prüfen Sie diese sorgfältig, bevor Sie fortfahren.

Dies kann zwei Kontrollieren Sie alle Order-Details wie Positionsgröße, Einsteigespreis, GSLO Niveau und die anfallenden Gebühren. Wir sind der Meinung, dass dieser Schritt entscheidend ist, um unerwartete Kosten zu vermeiden. Bestätigen Sie die Order, indem Sie auf „Trade platzieren” oder einen ähnlichen Button klicken.bis acht Wochen dauern.
Nach der Order-Ausführung finden Sie die Position in Ihrem Portfolio mit dem aktiven GSLO. Sie können das GSLO Niveau bei den meisten Brokern nachträglich anpassen, müssen dafür aber eventuell eine neue Prämie zahlen. Überwachen Sie die Position regelmäßig, um sicherzustellen, dass der GSLO Ihren Risikomanagement-Anforderungen entspricht.

Was sind die Vor- und Nachteile eines garantierten Stop Loss?
Der garantierte Stop Loss bietet Ihnen absolute Preissicherheit bei der Verlustbegrenzung, was ihn zu einem wertvollen Risikomanagement-Instrument macht. Die drei wichtigsten Vorteile sind der vollständige Schutz vor Slippage und Kurslücken, die Planungssicherheit bei der Risikokalkulation und der Schutz vor extremen Marktbewegungen wie Flash-Crashes.

Demgegenüber stehen Nachteile wie die zusätzlichen Kosten in Form von Prämien oder erweiterten Spreads, die die Rentabilität der Trades beeinflussen. Nicht alle Broker bieten GSLO an und selbst wenn, ist die Funktion oft nur für ausgewählte Instrumente verfügbar. Die Kosten können bei volatilen Märkten oder engen Stop Levels erheblich sein. Vorteile im Überblick sind:
- 100% Schutz vor Slippage: Der Trade wird garantiert zum festgelegten Preis geschlossen, unabhängig von Marktbedingungen oder Kurslücken.
- Schutz bei Gaps: Über-Nacht- oder Wochenend-Gaps können der Position nichts anhaben, da der GSLO das Risiko begrenzt.
- Kalkulierbare Verluste: Sie wissen exakt, welchen maximalen Verlust sie bei einem Trade erleiden, was die Kapitalplanung erleichtert.
- Schutz bei geringer Liquidität: Bei illiquiden Märkten oder extremen Ereignissen schützt der GSLO vor sehr hohen Verlusten.
- Psychologische Sicherheit: Trader können beruhigter schlafen, wenn Positionen mit GSLO über kritische Zeiträume gehalten werden.
- Ideal für volatile Märkte: Bei hoher Volatilität, etwa rund um Earnings oder Zentralbank-Entscheidungen, bietet der GSLO maximale Sicherheit.
Nachteile sind demgegenüber:
- Zusätzliche Kosten: Die Prämie für den GSLO reduziert die Gewinnmarge und macht Trading teurer.
- Begrenzte Verfügbarkeit: Nicht alle Broker und nicht alle Assets unterstützen garantierte Stop Loss Orders.
- Potenzielle Übervorsichtigkeit: Die Kosten verleiten manche Trader dazu, auf den GSLO zu verzichten, obwohl er sinnvoll wäre.
- Komplexere Orderplatzierung: Die zusätzliche Option erfordert mehr Aufmerksamkeit bei der Trade-Ausführung.
Warum sollte man eine GSLO Order nutzen?
Es gibt mehrere gute Gründe, warum Sie eine GSLO Order nutzen sollten, vor allem die folgenden.

Schutz vor unkalkulierbaren Verlusten
Der wichtigste Grund für die Nutzung eines GSLO ist der Schutz vor Verlusten, die das geplante Risiko weit überschreiten. Bei extremen Marktbewegungen oder Gaps kann ein normaler Stop Loss versagen und zu deutlich größeren Verlusten führen als Sie erwartet haben. Mit einem GSLO legen Sie eine absolute Obergrenze für Verluste fest, die nicht überschritten werden kann.
Professionelles Risikomanagement
Seriöse Trader arbeiten mit festgelegten Risikomanagement Regeln, wie maximal 1-2 Prozent des Kapitals pro Trade zu riskieren. Ein GSLO stellt sicher, dass diese Regel eingehalten wird, selbst wenn der Markt sich gegen die Position entwickelt. Ein professionelles Risikomanagement ermöglicht langfristig konsistente Ergebnisse und verhindert Kontoverluste durch Einzelereignisse.
Schutz des gesamten Trading Kapitals
Ein einzelner Trade mit extremer Slippage kann ein ganzes Trading Konto auf Null bringen, insbesondere bei gehebelten Positionen. Der GSLO verhindert, dass ein ungünstiges Ereignis eventuell Ihre gesamte Trading Karriere beendet. Gerade bei kleineren Konten ist dieser Kapitalerhalt entscheidend für den langfristigen Erfolg.
Planbarkeit und Seelenruhe
Mit einem GSLO können Sie ihre Positionen unseren Erfahrungen nach mit einem klaren Gewissen halten, ohne permanent die Charts überwachen zu müssen. Dies ist besonders wichtig für Trader, die beruflich oder privat eingespannt sind. Die psychologische Entlastung ermöglicht bessere Trading-Entscheidungen, da emotionale Reaktionen auf Kursbewegungen reduziert werden.
Schutz vor Marktmanipulation und technischen Problemen
In seltenen Fällen kann es zu Flash-Crashes, technischen Problemen bei Börsen oder gezielten Marktmanipulationen kommen. Ein GSLO schützt vor solchen Extremszenarien, bei denen normale Stop Loss Orders zu absurd schlechten Kursen ausgeführt werden. Diese Sicherheit ist unbezahlbar, wenn man bedenkt, welche Verluste in solchen Situationen entstehen können.
Wann sollte man einen garantierten Stop Loss nutzen?
Es gibt einige Situationen, in denen das Anwenden einer garantierten Stop Loss Order besonders hilfreich ist.
News Trading wie Präsidentschaftswahl
Bei wichtigen Nachrichtenereignissen wie Präsidentschaftswahlen, Abstimmungen oder bedeutenden Zentralbankentscheidungen ist die Marktvolatilität extrem hoch. Die Kurse können innerhalb von Sekunden drastisch schwanken und große Gaps aufweisen. Ein GSLO schützt vor diesen unberechenbaren Bewegungen und stellt sicher, dass Verluste beim News Trading im geplanten Rahmen bleiben.
Trades über Nacht halten (Overnight Trading)
Wenn Sie eine Position über Nacht halten, sind Sie Ereignissen ausgesetzt, die nach Handelsschluss eintreten und zu Gap Eröffnungen führen. Unternehmensberichte, geopolitische Krisen oder unerwartete Nachrichten können den Kurs drastisch verändern. Der GSLO garantiert im Overnight Trading, dass Sie trotz nächtlicher Ereignisse zu Ihrem festgelegten Stop Loss Niveau ausgestoppt werden.
Trades übers Wochenende
Das Wochenende birgt besondere Risiken, da Märkte geschlossen sind, Nachrichten aber weiterlaufen. Politische Entscheidungen, Naturkatastrophen oder Unternehmensnachrichten können am Montag zu erheblichen Kurslücken führen. Wir sind der Meinung, dass ein GSLO bei Wochenend-Positionen unverzichtbar ist, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Hochvolatile Marktphasen
Während Perioden hoher Marktvolatilität, etwa bei Wirtschaftskrisen oder Pandemien, steigt das Risiko extremer Kursbewegungen. In solchen Phasen ist die Wahrscheinlichkeit von Slippage besonders hoch. Ein GSLO bietet in turbulenten Zeiten die nötige Sicherheit.
Handel mit gehebelten Produkten
Bei CFDs, Forex oder Futures mit hohem Hebel können bereits kleine Kursbewegungen zu großen Verlusten führen. Ein GSLO begrenzt das Risiko absolut und verhindert, dass gehebelte Positionen zu Totalverlusten oder Nachschusspflichten führen.
Historisches Beispiel, wann ein GSLO geholfen hätte: Schweizer Franken-Schock 2015
Am 15. Januar 2015 hob die Schweizer Nationalbank unerwartet die Bindung des Franken an den Euro auf. Der EUR/CHF stürzte innerhalb von Minuten um über 30 Prozent ab. Trader mit normalen Stop Loss Orders erlitten katastrophale Verluste, da die Orders zu deutlich schlechteren Kursen als geplant ausgeführt wurden. Ein garantierter Stop Loss hätte vor diesen extremen Verlusten geschützt und das maximale Risiko auf das geplante Niveau begrenzt.
Stop Loss vs. garantierter Stop-Loss – warum kann es zu einer Slippage kommen bei normalem Stop Loss?
Bei einem normalen Stop Loss wird eine Market-Order (Stop-Order) ausgelöst, sobald der festgelegte Kurs erreicht wird. Diese Order wird dann zum nächstbesten verfügbaren Preis ausgeführt. Slippage entsteht, wenn zwischen dem Stop Loss Niveau und dem tatsächlichen Ausführungskurs eine Differenz besteht. Dies geschieht besonders häufig bei schnellen Kursbewegungen, geringer Liquidität oder Marktlücken (Gaps).

Über Nacht oder am Wochenende können Ereignisse eintreten, die zu einer Kurslücke bei Markteröffnung führen. Der normale Stop Loss bietet dann keinen Schutz. Ein garantierter Stop Loss eliminiert dieses Risiko vollständig, indem der Broker vertraglich zusichert, die Position exakt zum festgelegten Niveau zu schließen, unabhängig vom Marktpreis.
Schützt ein garantierter Stop Loss vor der Nachschusspflicht?
Ja, ein garantierter Stop Loss schützt effektiv vor der Nachschusspflicht. Die Nachschusspflicht entsteht, wenn Verluste das verfügbare Kontoguthaben übersteigen, was bei extremen Kursbewegungen mit gehebelten Produkten passieren kann. Da der GSLO garantiert, dass die Position zu einem festgelegten Preis geschlossen wird, können Verluste das geplante Maximum nicht überschreiten.
Der Broker trägt das Risiko eines ungünstigeren Ausführungskurses selbst. Dies ist besonders wichtig bei Brokern außerhalb der EU, wo oft keine gesetzliche Regelung gegen Nachschusspflichten existiert. Innerhalb der EU ist die Nachschusspflicht für Privatanleger zwar ohnehin verboten, aber ein GSLO bietet zusätzliche Sicherheit und präzise Kontrolle über das maximale Verlustrisiko jeder einzelnen Position.
Fazit: Besser gegen Risiken absichern mit garantiertem Stop Loss
Der garantierte Stop Loss ist aus unserer Sicht ein unverzichtbares Instrument für seriöses Risikomanagement im Trading. Er bietet absolute Sicherheit gegen Slippage, Kurslücken und extreme Marktbewegungen, die das geplante Verlustrisiko überschreiten könnten. Die zusätzlichen Kosten für einen GSLO sind eine Art Versicherungsprämie, die sich bei unvorhersehbaren Ereignissen vielfach auszahlt. Besonders bei News Trading, Overnight-Positionen oder volatilen Märkten ist der Einsatz eines GSLO sinnvoll.
Broker wie Capital.com, Plus500 und IG bieten diese Funktion mit transparenten Konditionen an. Während ein normaler Stop Loss nur eine Verkaufsorder zum nächsten verfügbaren Kurs auslöst, garantiert der GSLO die Ausführung zum festgelegten Niveau. Für Trader, die langfristig erfolgreich sein wollen, ist professionelles Risikomanagement mit GSLO ein entscheidender Erfolgsfaktor.
FAQs – Meistgestellte Fragen zu den besten Brokern mit garantiertem Stopp Loss (GSLO):
Kann ein Broker einen garantierten Stop Loss nachträglich ablehnen?
Nein, ein korrekt platzierter GSLO ist ein bindender Vertrag zwischen Trader und Broker. Der Broker muss die Position zum garantierten Niveau schließen, selbst wenn der Marktpreis deutlich schlechter ist. Die Ablehnung würde einen Vertragsbruch darstellen. Regulierte Broker sind verpflichtet, ihre GSLO Zusagen einzuhalten.
Funktioniert ein garantierter Stop Loss bei Kryptowährungen genauso?
Die meisten Broker bieten GSLO primär für traditionelle Assets wie Aktien, Indizes und Forex an. Bei Kryptowährungen ist die Verfügbarkeit begrenzt, da die extreme Volatilität die Kosten für Broker erheblich erhöht. Einige spezialisierte Krypto-Broker bieten GSLO an, allerdings zu höheren Prämien. Prüfen Sie bei Ihrem Broker die Asset Verfügbarkeit für garantierte Stop Loss Orders vor dem Trading.
Wird die GSLO Gebühr erstattet, wenn der Stop nicht ausgelöst wird?
Dies hängt vom Broker-Modell ab. Einige Broker berechnen die Prämie nur bei tatsächlicher Auslösung des GSLO, andere ziehen sie bei der Platzierung ab und erstatten sie bei normalem Schließen des Trades nicht. Capital.com und CMC Markets verwenden dynamische Modelle, bei denen die Kosten vom Risiko abhängen.
Kann ich einen GSLO mit anderen Ordertypen kombinieren?
Ja, ein garantierter Stop Loss lässt sich mit anderen Ordertypen wie Take Profit-Orders kombinieren, um sowohl Gewinnmitnahme als auch Verlustbegrenzung zu automatisieren. Manche Broker erlauben Trailing Stop Loss Funktionen mit GSLO, wobei das garantierte Niveau automatisch nachgezogen wird. OCO-Orders (One Cancels Other) mit GSLO und Take Profit sind bei manchen Anbietern ebenso möglich. Die Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Orderarten variieren je nach Broker-Plattform.
Gibt es Situationen, in denen ein GSLO nicht greift?
Ein korrekt platzierter GSLO greift unter normalen Umständen immer. Extrem seltene Ausnahmen wären Totalausfälle von Börsen, Handelsstopps durch Regulatoren oder Broker-Insolvenzen. In solchen Fällen würde allerdings der gesamte Handel ausgesetzt. Unseren Erfahrungen nach ist das tatsächliche Risiko eines GSLO Versagens bei regulierten Brokern praktisch null.
Wie eng darf der garantierte Stop Loss am Entry Kurs liegen?
Broker legen Mindestabstände fest, die vom Asset und der aktuellen Volatilität abhängen. Typischerweise beträgt der Mindestabstand 0,5 bis 3% vom Entry Kurs bei Aktien und 5 bis 20 Pips bei Forex Paaren. Bei hochvolatilen Assets sind größere Abstände erforderlich.

