Erfahre in diesem Artikel alles über wichtige Trading Kosten und Trading Gebühren, die Händler kennen sollten. Wir zeigen dir hier, dass Trading Plattformen, die mit kostenlosen Angeboten werben, nicht immer komplett gratis sind. Dabei stellen wir dir neben klassischen Depotführungsgebühren und Kommissionen unbekanntere Kosten wie Spreads, Swaps, Slippage und Marktdatengebühren vor. Lies jetzt weiter, um dir einen kompletten Überblick zu verschaffen.
Alle Trading Kosten & Gebühren im Überblick:
- Depotführungsgebühren
- Spreads
- Kommissionen
- Gebühren für das Halten von CFDs über Nacht
- Rollover-Kosten
- Slippage
- Marktdaten-Gebühren
- Verwaltungskosten bei ETFs
- Software- und Plattform-Gebühren
- Ein- und Auszahlungsgebühren beim Broker
- Inaktivitätsgebühren
- Kosten für den Margin Call
- Währungsumwandlungskosten beim Broker
- Kontotypen Kosten

Was sind Trading Kosten?
Trading Kosten bzw. Gebühren sind alle Kosten, die im Zusammenhang mit dem Kauf/Verkauf, der Bereitstellung und Aufbewahrung von Wertpapieren anfallen. Der Broker verdient durch Transaktionskosten die vom Trader gezahlt werden, sein Geld und kann dadurch die Infrastruktur (Lizenzen, Plattform, Support) zum Börsenhandel bereitstellen.
Beim Handel mit Aktien, ETFs, CFDs, Kryptowährungen, Forex usw. fallen an verschiedenen Stellen immer Kosten an. Sehr klassisch sind die Gebühren für Depotführung und Orders. Diese werden allem voran von traditionellen Banken verlangt. Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass die meisten modernen Online Broker auf diese Position komplett verzichten.
An ihre Stelle treten die CFD-Wetten, aus denen die Broker im Verlustfall der Trader Gewinn generieren. Zudem sind Spreads und Haltegebühren ebenso wie kleinere Kosten für verschiedene Services eine Quelle für Einnahmen auf Broker-Seite.
Trading Kosten & Trading Gebühren zusammengefasst
- Trading-Gebühren sind Nebenkosten, die neben der eigentlichen Investition anfallen
- Depotführungskosten und Orderkosten fallen bei den meisten modernen Brokern weg
- Spreads als Differenz zwischen dem Ankaufs- und dem Verkaufspreis sind mittlerweile sehr relevant
- Kostengünstige Broker sollten niedrige Spreads verlangen
- Andere Trading-Kosten umfassen Auszahlungspauschalen, Gebühren für Kontotypen, Swaps bei CFDs und Gebühren für den Zugang zu sekundengenauen Marktdaten
- Günstige Gebühren sind essentiell, um schneller über die Profitschwelle hinweg zu kommen
Welche Arten von Trading Kosten gibt es?
Die Kosten, die beim Trading anfallen, können vielgestaltig sein. Zu den einzelnen Kostenpunkten bei modernen Online Brokern gehören u. a.:
- Depotführungskosten
- Spreads
- Kommissionen (Transaktionskosten)
- Übernachthaltungsgebühren
- Slippage
- Marktdaten-Gebühren
- Kosten für die Verwaltung von ETFs
- Software- und Plattform-Gebühren
- Kosten für die Auszahlung
- Inaktivitätsgebühren
- Kosten für den Margin Call
- Rollover
- Währungsumwandlung
- Kontotypen-Kosten (Pro-Accounts zum Beispiel)
Es ist eher ungewöhnlich, dass der Broker alle der oben genannten Gebühren von seinen Tradern verlangt. Meist werden nur einige dieser Trading-Kosten fällig und man sollte sich vorab zu den Preisen in den AGBs informieren.
Depotführungsgebühren
Fangen wir mit den Trading-Gebühren für die Depotführung pro Monat an. Diese waren ursprünglich Grundvoraussetzung dafür, dass man über die Bank Aktien kaufen konnte. Mittlerweile haben die Online Broker aber den Markt revolutioniert und die Kosten für das Depot selbst abgeschafft. Auf dem Markt wirst du kaum noch Plattformen finden, welche für das reine Depot eine Gebühr verlangen. Dennoch können für einige professionellere Account-Lösungen und zusätzliche Funktionen Abgaben anfallen. Das kann sich aus unserer Sicht dann lohnen, wenn eine Art Flatrate für die Kommissionen integriert ist.
Spreads
Bei den Spreads handelt es sich um die Differenz zwischen dem Ankaufs- und dem Verkaufspreis von Wertpapieren. Beim Kauf wirst du so zum selben Zeitpunkt stets etwas mehr bezahlen, als wie du beim Verkauf bekommst. Diese Spanne ist also extrem relevant, wenn du zum Beispiel Daytrading oder Swing Trading mit vielen Transaktionen durchführen willst. Bei fundamentalem Trading mit längeren Laufzeiten sind die Spreads etwas weniger wichtig.

Dennoch ist es sinnvoll, sich immer für einen Broker zu entscheiden, der die Differenz zwischen Bid und Ask niedrig hält. Viele Anbieter offerieren dabei variable Spreads, die teilweise schon bei 0,0 Pips anfangen. Ein Pip (Point in Percentage) ist die Maßeinheit, in welcher die Spreads gemessen werden, wobei es sich um die vierte Nachkommastelle handelt.

Je nach Handelsstil können verschiedene Spread-Höhen angemessen sein. Wir würden jedoch aus unserer Erfahrung heraus immer empfehlen, sich für einen Broker zu entscheiden, der die Spanne bei zwischen 0,0 und 0,8 Pips hält. Um diese Differenz zwischen den beiden Preisniveaus schmal zu halten, werden teilweise auch Provisionen verlangt. Die Zahlung dieser einmaligen Kosten kann sich lohnen, wenn man eine Position mit höherem Volumen lancieren möchte.
Kommissionen
Eine Kommission ist quasi der Preis für die einzelne Orderausführung. Das betrifft in der Regel sowohl den Kauf als auch den Verkauf. Deswegen wird sie meist per Lot und Richtung/Seite angegeben. Die Höhe der Kommission fällt entweder in einem festen USD- oder Euro-Betrag pro Lot oder in Prozent vom Kauf-Preis an.

Viele Broker werben heutzutage damit, dass sie 0,- Euro Order-Kosten verlangen und man somit ohne Kommission handeln kann. Als Trader muss man aber darauf achten, dass die Trading-Gebühren dann in der Regel auf die Spreads übergehen und somit wesentlich intransparenter eingenommen werden.
Fallen die Spread-Kosten gegen die Zahlung einer Provision weg, kann sich diese Investition durchaus lohnen. Das bedeutet, dass du größere Volumen einkaufen kannst und sie aufgrund der schmalen Spreads eher gewinnbringend wieder abgibst. Ob du Kommission oder Spread bevorzugst, hängt aber in erster Linie von deinem Handelsstil und deiner Trading Strategie ab.
Gebühren für das Halten von CFDs über Nacht
Eine besondere Art der Trading-Kosten sind die Haltegebühren bei CFDs. CFDs sind keine tatsächlichen Wertpapiere, sondern lediglich Derivate, die sich auf einen Basiswert beziehen. Damit du diese Positionen über Nacht in deinem Portfolio halten kannst, verlangt der Broker stets eine Abgabe. Diese liegt meist im niedrigschwelligen Prozentbereich.
Die Haltegebühren werden dabei nicht nur über Nacht verlangt, sondern auch an allen Tagen, an denen die Börse nicht geöffnet ist. Beim Shortseller wird dir die Zinsanpassung gutgeschrieben, da du in umgekehrte Richtung investierst, also von niedrigeren Preisen profitierst.

Auf den ersten Blick scheinen die Haltekosten relativ klein zu sein. Wenn du die CFDs oder Futures aber planst, über mehrere Wochen und Monate zu halten, summiert sich dieser Kostenpunkt zum Teil zu sehr hohen Beträgen. Ab einem gewissen Punkt wird es dann schwer, überhaupt noch über die Gewinnschwelle zu kommen.
Haltekosten auf CFDs über Nacht sind der absolute Standard und machen dieses Finanzprodukt unserer Auffassung nach eher für die kurzfristige Investition auf Daytrading- und Swing Trading Basis interessant. Beim Daytrading kaufst du zum Beispiel CFDs am Morgen und steigst nach einem Wachstum noch vor Börsenschluss aus. Somit kannst du dir die Über-Nacht-Gebühren mit dieser einfachen Strategie sparen. Eine Rolle spielt hierbei jedoch auch der Spread und die Kommissionen. Für Trades mit sehr kurzen Laufzeiten brauchst du immer einen Broker, der niedrige, variable Spreads garantiert und möglichst auf Ordergebühren verzichtet.
Rollover-Kosten
Zu den Rollover-Kosten könnten wir einfach auf den Abschnitt zuvor verweisen. Da der Begriff jedoch häufig ohne weitere Anmerkungen verwendet wird, wollen wir ihn nochmals in einem separaten Abschnitt besprechen. Rollover-Gebühren oder Swaps sind de facto nichts anderes als die Haltekosten über Nacht. Dabei wird die offene Position über den Schlusskurs des Handelstages hinaus auf den nächsten Handelstag übertragen.
Slippage
Als Slippage bezeichnet man im Trading die Differenz zwischen dem erwarteten Preis einer Transaktion und dem tatsächlichen Ausführungspreis. Wenn du die Order platzierst und sie nicht sofort innerhalb weniger Sekunden ausgeführt wird, kann es passieren, dass sich der Preis noch verändert. Das geschieht auch insbesondere dann, wenn der Trader außerhalb der Börsenzeiten einen Kauf einleitet.
Die Slippage kann man eigentlich nicht als klassische Gebühr beim Trading verstehen, da es sich eher um eine Wertveränderung durch die zeitliche Verschiebung zwischen Auftrag und Ausführung handelt. Diese Wertveränderung kann also auch positiv für den Trader ausfallen. Wenn der Wert nämlich innerhalb dieser Zeit sinkt, sind die Kosten für die Position plötzlich niedriger und der Anleger genießt einen Vorteil.

Um eine allzu starke Slippage zu verhindern, solltest du nach unserem Dafürhalten bei der Wahl des Brokers darauf achten, dass die Ausführungszeiten extrem schnell sind. Am besten besitzt die Plattform eine Trading-Software, über welche die Trades nach dem Klick innerhalb von wenigen Sekunden ausgeführt werden.
Ein weiterer Faktor sind die Volatilität und die Liquidität der jeweiligen Märkte, auf denen du in den Handel einsteigst. So sind gerade Kryptowährungen von starken Wertschwankungen betroffen. Hier finden wir, dass du besonders vorsichtig sein musst, dass es zu keinen plötzlichen Sprüngen kommt.
Marktdaten-Gebühren:
Um im Handel mit Aktien, CFDs, Futures & Co. erfolgreich sein zu können, muss man den Zugriff auf die aktuellen Marktdaten haben. Diese sollten sekundengenau beim Broker zur Verfügung stehen, um schnell und exakt reagieren zu können. Umso kürzer die Trades angelegt sind – z. B. beim Daytrading und Scalping –, desto wichtiger ist der Marktdaten-Faktor.
Den Service lassen sich einige Broker durchaus etwas kosten. Je nach Anbieter können Trading-Gebühren anfallen, um an die Informationen von Drittanbietern und direkt von den Börsen zu gelangen. Hiermit werden vor allem die Kosten für die Bereitstellung und Wartung der Software gedeckt.

Neben den sich verändernden Kursen gehören zu diesen Marktdaten u. a. auch die Spreads (Preisangebote und -nachfragen), das aktuelle Volumen und die Handelsaktivitäten. Letzteres ist zum Beispiel für gewisse Scalping-Strategien auf Basis der Liquiditätsspitzen extrem wichtig. Da es beim Scalping immer um minimale Gewinne geht, sollten die Trader hier genau nachforschen, was der Zugang zu den Marktdaten kostet.
Eine gute Nachricht gibt es jedoch: Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass die meisten Anbieter unter hohem Konkurrenzdruck stehen und Marktdaten daher kostenlos anbieten, um Kunden zu locken. Somit sind die Chancen gut, bei einem Broker zu landen, der hierfür keine weiteren Gebühren erhebt.
Verwaltungskosten bei ETFs
ETFs sind Fonds, die aus einer hohen Anzahl an einzelnen Positionen bestehen. Diese werden automatisiert in einem gewissen Rhythmus nach Performance ausgetauscht. Für diesen Service fallen Verwaltungsgebühren an, die im Vergleich zu aktiv verwalteten Fonds jedoch sehr niedrig sind.
Bei ETFs ist es wichtig zu wissen, dass der Broker diese Kosten meist nicht in den Kaufpreis integriert bzw. sie nicht übernimmt. Wer mit den Fonds handeln möchte, muss also darauf achten, wie hoch die Verwaltungskosten, bei ETFs TER genannt, sind. Dies kannst du separat bei den ETF-Anbietern oder über den Broker in Erfahrung bringen. Meist werden Gebühren zwischen 0,15 und 0,45 Prozent TER als nicht allzu hoch angesehen.
Software- und Plattform-Gebühren
Der Broker wird dir zunächst nur ein Basis-Paket mit den wichtigsten Indikatoren bieten. Dieses reicht im Prinzip aus, um bereits auf professionellem Niveau in den Handel einzusteigen. Wer aber genauere Daten benötigt und eine komplexere Trading-Strategie aufbauen möchte, sollte sich an eine Experten-Trading Software halten.
So gibt es unterschiedliche Programme wie MetaTrader 4 und 5 sowie TradingView, die mehr als 100 Indikatoren, detailreiche Charts und Zeichentools bieten. Hier kann man sehr viel gründlicher analysieren und erkennt deutlicher die Umkehrpunkte oder wichtige Muster, die sich im Zusammenspiel mit Angebot und Nachfrage ergeben.

Die Software lässt sich relativ einfach an das Konto beim Broker koppeln. Wichtig ist dafür, dass der Anbieter eine Schnittstelle zu dem Programm offeriert. Aus unserer Erfahrung heraus sind gerade Anbindungen an MetaTrader und TradingView sehr vorteilhaft. Daneben eignen sich aber auch Programme wie cTrader oder ProTrader für einen professionellen Handel.
Wer alle erweiterten Funktionen nutzen und u. a. die Möglichkeit zum Programmieren von Expert Advisorn bzw. Kauf-Algorithmen haben möchte, muss meist eine gewisse Gebühr zahlen. Diese fällt je nach Kontoart niedriger oder höher aus. Umso professioneller du handeln möchtest, desto mehr lohnen sich aber die Mitgliedschaften bei den Pro-Accounts der Plattformen. Bei TradingView kosten die Essential- und Plus-Versionen etwa zwischen 13 Euro und 28 USD im Monat. Für einen höherwertigen Premium-Account muss man dagegen ca. 56 USD zahlen, für das Ultimate-Level sogar knapp 200 USD.

Ein- und Auszahlungsgebühren beim Broker
Manche Broker schlagen was die Trading Kosten angeht bei der Auszahlung von Guthaben zu. Während die Transfers vom Girokonto zum Broker-Account in aller Regel kostenfrei sind, ist es durchaus üblich, vom Trader Abgaben für die Auszahlung zu verlangen.
Wir empfehlen dir daher, dich zunächst in den AGBs über diesen Kostenpunkt zu informieren. Gerade ein kleines Trading-Einkommen nutzt nämlich nichts, wenn es aufgrund der hohen Gebühren bei der Auszahlung auf dem Konto verbleiben muss.

Die meisten Broker verzichten derzeit auf eine solche Gebühr oder bieten immerhin einen relativ fairen Preis an. Ein Beispiel für Auszahlungsgebühren zu verträglichen Konditionen ist der Broker Capital.com, wo die Auszahlung vollkommen kostenlos ist.
Inaktivitätsgebühren
Die Broker möchten natürlich, dass ihre Kunden die Services ständig nutzen und häufig Trades eröffnen. Wer sich anmeldet, dann ein bis zwei Aufträge erteilt und das Konto ohne weitere Aktionen über Monate und Jahre laufen lässt, muss daher mit Inaktivitätsgebühren rechnen. Die Trader müssen also zahlen, damit ihr Konto für den Handel wieder freigeschaltet wird.
Im Normalfall haben die Anbieter diesbezüglich recht variable und kulante Konditionen. Besagte Broker erheben diese Gebühren meist erst nach zwölf oder 24 Monaten. Danach muss man also das Konto wieder freischalten, was teils zwischen 10 und 50 Euro pro inaktivem Monat kosten kann.
Kosten für den Margin Call
Zu den wichtigsten Trading-Gebühren im CFD-Handel gehören die möglichen Kosten für den Margin Call. Was ist das also genau? Bei einem Margin- oder Hebel-Trade schießt dir der Broker einen gewissen Anteil an Kapital zu. Dieser übersteigt den eigenen Beitrag (die Sicherheitseinlage oder Margin) meist um ein Vielfaches.

So kannst du für den Kauf von einem EUR/USD CFD bei Capital.com zum Beispiel 3.330 Euro bezahlen, aufgrund des Hebels von 1:30 investierst du real gesehen aber 100.000 Euro. Der sich darauf aufbauende Gewinn/Verlust wird entsprechend mit dem Hebel von 30 multipliziert.
Das hört sich auf den ersten Blick natürlich gut an, jedoch ist die Hebel-Investition auch mit Gefahren verbunden. So wirkt der Hebel genauso ins Negative hinein und kann zu einer hohen Verschuldung führen. Entwickelt sich der Kurs nun gegen den Trader, wird der Broker einen Nachschuss verlangen. An dieser Stelle musst du deinen eigenen Einsatz erhöhen. Für einen solchen Margin Call können weitere Trading-Kosten anfallen. Kommst du dieser Nachschusspflicht nicht nach, wird die Position geschlossen und du verlierst deine Investition.
Glücklicherweise gibt es heutzutage viele Broker, die auf eine CFD Nachschusspflicht kategorisch verzichten. Vor allem die ESMA-Regeln halten die Anbieter dazu an, die Margin Calls mit Nachschusspflicht abzuschaffen und obendrein einen Negativsaldoschutz anzuwenden. Wir haben uns in anderen Artikeln eingehend mit dem Thema beschäftigt und dir eine Auswahl an Brokern ohne Nachschusspflicht zusammengestellt.
Währungsumwandlungskosten beim Broker
Vor allem dann, wenn du mit internationalen Wertpapieren z. B. aus den USA handelst, musst du teils mit Umrechnungsgebühren rechnen. Nehmen wir einmal an, dass Trader mit Aktien wie NVIDIA, Amazon oder Apple kaufen. Diese Werte wurden nun als Position in das Portfolio aufgenommen.
Nach einem Monat kommt es zum Verkauf, es ist aber nun notwendig, die Beträge von US-Dollar in Euro zu übertragen. Für diesen Prozess werden z. B. Spreads und separate Gebühren verlangt. Ebenso können solche Kosten entstehen, wenn du eine Einzahlung in Währungen vornimmst, die vom Broker nicht unterstützt werden. Dann wechselt er automatisch die Ausgangswährung in US-Dollar oder Euro.
Wie hoch diese Kosten sind, hängt vor allem vom Broker und seinen Regeln ab. Manche Anbieter arbeiten hier einfach nur mit Spreads. Bei anderen Plattformen musst du mit einer festen Pauschale für die Umwandlung in Währungen wie US-Dollar und Euro rechnen. Die Umwandlungskosten beeinflussen natürlich deine Investition und den Weg von der ersten Einlage bis zum Gewinn. Entsprechend sollten Trader genau abwägen, bei welchem Broker sie besser aufgehoben sind.
Zusätzliche Kosten
Zusätzliche Trading-Gebühren können bspw. anfallen, wenn du dich bei der jeweiligen Plattform für gesonderte Funktionen oder ein höherwertiges Konto entscheiden möchtest. Erfahre hier mehr über diese Form der Kosten.
Kontotypen Kosten
Für weitere Services oder verschiedene Vorteile werden oft weitere Kosten von der Seite der Broker erhoben. Oft gibt es diverse Abos und Kontentypen, mit denen sich vor allem professionelle Trader besser auf das Handeln am Markt konzentrieren können.
Ein Grund dafür, von der Möglichkeit eines Pro- oder Premium-Kontos Gebrauch zu machen, ist der Zugang zu erweiterten Funktionen. Das kann die Verwaltung der Positionen ebenso betreffen wie die Analyse der Aktien. Wer mit dem technischen Analysemodell an die Sache herangeht, sollte hier durchaus etwas mehr ausgeben, um einen besseren Einblick zu bekommen.
Auf der anderen Seite kann es durch den Kauf eines Abos oder Pro-Kontos bessere Bedingungen beim Handeln geben. So fallen womöglich Kommissionen weg oder werden pauschal als Flatrate berechnet. Zudem können die Spreads zwischen dem Ankaufs- und dem Verkaufspreis reduziert werden. Wer häufig und in einem schnellen Rhythmus Positionen kaufen und verkaufen möchte, profitiert bei einem solchen Kostenmodell.
Unser Tipp: Broker mit geringen Trading Kosten wählen
Trader sollten, wenn sie für den Handel mit Aktien, CFDs & Co. möglichst niedrige Nebenkosten haben möchten, zunächst einen gründlichen Vergleich der Trading-Gebühren und Plattformen durchführen. So lässt sich am besten abwägen, wie viel zusätzlich an Kosten investiert werden muss und wie hoch die Chancen sind, mit der eigenen Trading-Strategie hohe Gewinne zu erzielen. Lese an dieser Stelle mehr zu unseren Top-Brokern.
Was die besten Anbieter mit geringen Trading Kosten auf dem Markt sind, zeigen wir dir in den folgenden Abschnitten. Grundlage für das Ranking ist die faire Gebührenordnung, z. B. von Anbietern, die keine Kommission verlangen und den Spread eng halten. Zudem hat bei der Einordnung natürlich das Rundum-Paket mit angebotenen Indikatoren, Handhabung und Seriosität eine wichtige Rolle gespielt.
Capital.com hat uns mit seinen kommissionsfreien Trades zu niedrigen Spreads besonders gefallen. Es gibt aber noch andere gute Broker mit günstigen Trading Kosten. Erfahre jetzt mehr zu unseren Favoriten unter den preisgünstigen Handelsplattformen:
1. Capital.com

Was Capital.com aus unserer Sicht zum besten Broker mit sehr günstigen Kosten und Gebühren macht ist, dass dieser Anbieter keine Kommissionen verlangt. Du kannst somit einfach deine Positionen in das Portfolio aufnehmen, ohne dabei Provisionen abgeben zu müssen. Dasselbe gilt für die andere Richtung, also den Verkauf. Geld verdient Capital.com vor allem über den Spread, der bei fairen 0,6 Pips beginnt. Dafür gibt es von uns im Test der günstigsten Broker 10 von 10 Punkte.
Losgehen kann es mit dem Trading ab einer Mindesteinlage von 20 Euro. Sollte eine Umrechnung in andere Währungen notwendig sein, verlangt Capital.com für diesen Service 0,7 Prozent, insbesondere bei FX. Im CFD-Handel kommen stets Swaps über Nacht hinzu. Diese werden im Rahmen der Orderaufgabe transparent angezeigt – genau das hat uns an diesem Broker besonders gefallen.

Auf der Plattform werden mehr als 5.000 CFDs angeboten, also eine stattliche Anzahl an Trading-Instrumenten. Dazu gehören Basiswerte auf Aktien, ETFs, Indizes, Rohstoffe und Währungen. Allein knapp 4.000 Assets beziehen sich konkret auf Aktien. Da Capital.com in Zypern (CySEC), also innerhalb der EU, lizenziert ist, liegt der maximale Hebel bei 1:30. Dadurch sind gerade Anfänger besser geschützt, gleichzeitig kommen Profis aber leider etwas an ihre Grenzen.
Ebenfalls ansprechen müssen wir die Software. Capital.com verfügt über eine eigene Plattform mit Analysetools, die wir mehrfach getestet und für exzellent befunden haben. Die vielen Funktionen sind kostenlos – ebenso wie das unbegrenzte Demokonto. Daneben lässt sich der Account an externe Handelsplattformen wie MT4 und TradingView koppeln.
- Mehr als 5.000 Märkte
- Trading ohne Kommissionen!
- Spreads ab 0,6 Pips
- 20 Euro Mindesteinzahlung
- Faire Swaps und Währungsumrechnungskosten
- Schnelle Orderausführung
- Kopplung an MetaTrader 4 und TradingView
- Hebel bis zu 1:30
- Regulierung durch CySEC
- Kostenloses Demokonto (unbegrenzt)
- Exzellenter Kundensupport
2. StarTrader

In unseren Tests hat uns die Kostenstruktur von StarTrader sehr gut gefallen. Das Unternehmen bietet verschiedene Kontoarten, die sich perfekt an Trading-Stil und Strategie der Händler anpassen. Im Standard-Modus verzichtet der Broker so komplett auf die Kommissionen, erhebt dafür aber einen Spread ab 1,3 Pips. Das ist gerade im Vergleich zu unserem Erstplatzierten deutlich höher, unserer Erfahrung nach aber immer noch akzeptabel. Wer die Positionen länger halten möchte, kann alternativ zu Raw/ECN wechseln und zu Spreads ab 0,0 Pips handeln. Hinzukommen dann Kommissionen von 3 USD je Lot und Richtung.
Bei CFDs, die über Nacht im Portfolio sind, musst du natürlich einen Swap/Rollover einplanen. Dieser war in unseren Versuchsanordnungen weitgehend fair. Ein deutlicher Pluspunkt ist aus unserer Sicht, dass weder auf Einzahlungen noch auf Auszahlungen Trading Gebühren erhoben werden. Dafür musst du aber eine Mindesteinlage von 50 USD aufbringen. Für Profis ist StarTrader nicht zuletzt deswegen geeignet, weil ein hoher Hebel von 1:500 aufgrund der außereuropäischen Regulierung in Australien, Südafrika, Großbritannien u. a. gegeben ist.

Nun zu den Märkten: Mit über 1.000 Produkten gibt es eine angenehm große Auswahl, die von CFDs auf Aktien und Forex bis hin zu Rohstoff-Derivaten und Indizes reicht. Somit können die Anleger ihr Geld relativ breit platzieren und das Portfolio diversifiziert gestalten. Übersichtlich einsehbar ist dieses in der Web-Trading-Plattform, über die auch Anschluss an die externen Software-Lösungen von MT4 und MT5 besteht.
Den Kundendienst fanden wir im Großen und Ganzen gut. Vor allem die Mail-Option war sehr hilfreich. Am besten kamen wir jedoch mit dem Live-Chat klar, zumindest ab dem Zeitpunkt, an dem die KI-Funktion ausgeschaltet wurde und menschliche Support-Mitarbeiter übernahmen.
- Mehr als 1.000 Märkte
- Spreads ab 0,0 Pips (plus 3 USD Kommission im ECN-Modus)
- Standard-Konto ohne Kommission mit Spreads ab 1,3 Pips
- 50 USD Mindesteinzahlung
- Schnelle Orderausführung via ECN
- Kopplung an MetaTrader 4 und MetaTrader 5
- Hebel bis zu 1:500
- 6 Lizenzen: ASIC, FSA, FSCA, FCA, FSC, SCA
- Kostenloses Demokonto
- Guter Live-Chat im Kundenbereich
3. FPM Trading
Was uns an FPM Trading bei Kosten und Gebühren besonders gefällt, sind die niedrigen Roh-Spreads. Es kann bereits ab 0,0 Pips gehandelt werden, was diesen Anbieter ideal fürs Daytrading und kurze Haltezeiten macht. Je Auftrag solltest du dann jedoch auch eine Kommission von etwa 3 USD pro Auftrag und Lot einplanen. Hier ähneln die Trading-Gebühren stark denen von StarTrader. Alternativ sind Standard-Konten verfügbar, bei denen zwar die Provisionen wegfallen, die Spreads aber bei 1,0 Pips beginnen.
Für das Halten von Positionen über Nacht werden wie bei anderen CFD-Brokern auch Swap-Sätze erhoben. Diese beginnen meistens bei 8,5 Punkten. Das ist nach unserer Erfahrung akzeptabel, macht aber lang angelegte Strategien im Trading teuer. Die Mindesteinlage ist unserer Ansicht nach mit 100 USD wiederum etwas hoch. Dennoch können wir FPM Trading mit gutem Gewissen in die Liste der günstigsten Broker aufnehmen.

Da der Broker außerhalb der EU angesiedelt ist, sind hohe Hebel beim Trading erlaubt. So kannst du beim Handel Leverage von bis zu 1:500 verwenden. Organisieren lässt sich dein Portfolio ganz einfach in den unterstützten Handelsplattformen MT4, MT5 und cTrader. Was leider fehlt, ist eine eigene App. Dafür haben wir bei unseren Broker-Tests für FPM Trading regelmäßig Abzüge gegeben. Unter dem Aspekt Trading Gebühren gab es aber für uns aber kaum Einwände gegen dieses Unternehmen mit Lizenz in Mauritius.
Das Angebot von FPM Trading besteht aktuell aus mehr als 10.000 Instrumenten, was im Vergleich zu anderen günstigen Brokern unschlagbar ist. Dazu gehören CFDs mit Basiswerten wie Aktien, Kryptowährungen, Forex, Edelmetallen, Rohstoffe, ETFs und Indizes.
- Mehr als 10.000 Märkte
- Spreads ab 0,0 Pips (plus 3 USD Kommission im ECN-Modus)
- Standard-Konto ohne Kommission mit Spreads ab 1,0 Pips
- 100 USD Mindesteinzahlung
- Hoher Hebel bis 1:500
- Lizenz aus Mauritius (FSC)
- MT4, MT5, cTrader
- keine eigene App!
- kostenloses Demokonto
- Faire Swaps
4. BlackBull Markets

In der Vergangenheit haben wir sehr häufig den neuseeländischen Broker BlackBull Markets verwendet, nicht zuletzt wegen der günstigen Konditionen. Gefallen hat uns bereits, dass die Trader ohne Mindesteinlage einzahlen, also ab 0 USD starten können, mittlerweile sowohl bei ECN Standard als auch bei Prime.
Nach Anmeldung sucht man sich eine Kontoart aus. In der ECN-Standard-Variante liegen die Trading Kosten komplett auf dem Spread, der bei unserer Erfahrung nach sehr günstigen 0,8 Pips beginnt. Eine Kommission wird in diesem Fall nicht erhoben. Für Strategien abseits des Daytradings ist auch ECN Prime interessant. Die Spreads starten dann bei 0,0 Pips, du bezahlst aber je Lot und Richtung eine Ordergebühr von 3 USD. Je nach Handelsstil ist die eine Option besser als die andere.

Zwei Faktoren, die uns bei BlackBull Markets abseits der niedrigen Trading Kosten besonders überzeugt haben, sind die Auswahl an Assets und die zahlreichen Kopplungsmöglichkeiten an externe Plattformen. Bei den Assets darfst du dich auf 26.000 Instrumente freuen, also weit mehr als viele andere preiswerte Broker zu bieten haben. Dieses Sortiment umfasst CFDs auf Aktien, Forex, Rohstoffe, Waren, Futures und Indizes. Kryptowährungs-Derivate können ebenfalls gehandelt werden.
Bei den professionellen Trading Plattformen hast du über BlackBull Markets die Auswahl zwischen TradingView, MetaTrader 4, MetaTrader 5 und cTrader. Als wäre das noch nicht genug, gibt es einen eigenen CopyTrader sowie eine Investment-App für langfristige Strategien. Diese zahlreichen Optionen verdienen von uns eine hohe Punktzahl. Gehandelt werden kann dabei mit einem Hebel von bis zu 1:500. Für Trading Anfänger bietet Broker zudem ein kostenloses Demokonto – ideal für alle, die risikofrei üben und erste Erfahrungen sammeln möchten.
Versteckte Gebühren gibt es bei BlackBull Markets leider auch. So wird bei der Abhebung von Geldern eine Pauschale von 5 USD verlangt. Deswegen lohnt es sich, höhere Summen auf einmal zu transferieren, um diese Trading Kosten zu senken.
- Mehr als 26.000 Märkte
- Spreads ab 0,0 Pips (plus 3 USD Ordergebühren pro Seite und Lot)
- Kommissionsfreie Standard-Accounts mit Spreads ab 0,8 Pips
- Auszahlungsgebühren von 5 USD pro Transaktion
- Keine Mindesteinzahlung
- Keine Inaktivitätsgebühren für inaktive Konten
- Schnelle Orderausführung via ECN
- Kopplung an MetaTrader 4, MetaTrader 5, TradingView und cTrader
- Hebel bis zu 1:500
- Regulierung durch FSA und FSP
- Kostenloses Demokonto
- 24/7 Kundensupport (auch in Deutsch)
5. XTB

Sehr überzeugend in Bezug auf Kosten und Nutzen ist das Angebot, das dir XTB macht. Der polnische Broker wurde bereits Anfang der 2000er Jahre gegründet und gehört mit fairen Spreads ab 0,8 Pips sowie kommissionsfreien Trades zu unseren Favoriten unter den Brokern mit niedrigen Trading Kosten. Daneben gibt es lediglich einige kleinere Gebühren, so die Wechselkurspauschale von 0,50 Prozent.
Beachten solltest du weiterhin die Swaps, die bei XTB anfallen und sich in einem relativ niedrigschwelligen Bereich befinden. Diese werden immer über Nacht erhoben und sehr klar ausgewiesen. Was uns an dem Anbieter sehr gefällt, ist die xStation 5 Plattform, auf der immer deutlich gemacht wird, ob du echte Werte wie Aktien kaufst oder dein Geld in ein Derivat (CFD) steckst. In der Kaufmaske wird dann beschrieben, welche Kosten für den Trade anfallen – Swaps, Kommissionen und/oder Spreads.

Als Plattform steht dir bei XTB lediglich die hauseigene xStation 5 zur Verfügung. Diese haben wir mehrfach getestet und aufgrund der weitreichenden Analysemöglichkeiten für gut befunden. Andererseits empfinden es viele professionelle Trader zu Recht als Nachteil, dass es keine weiteren Anbindungsmöglichkeiten an Programme wie MT4, MT5 oder TradingView gibt.
Der Broker XTB bietet mittlerweile mehr als 11.000 Instrumente, davon zahlreiche CFDs, aber auch echte Werte wie Aktien und ETFs. Weiterhin kannst du mit Währungen, Kryptowährungen, Indizes und Rohstoffen handeln. Diese lassen sich mit einem Hebel von maximal 1:30 versehen. Dieses Leverage-Limit besteht, weil der Broker innerhalb der EU, genauer gesagt in Polen, lizenziert ist. Daneben gibt es sogar eine Bafin-regulierte Niederlassung in Berlin, über die ein exzellenter deutschsprachiger Kundenservice gegeben ist.
- Keine Depotführungskosten
- Keine Provisionen
- Spreads ab 0,8 Pips
- Bei Einzahlung mit Kreditkarte 0 Euro Mindesteinlage
- Wechselkurspauschale von 0,50 Prozent
- Mehr als 11.000 Märkte, u. a. Forex, Aktien und CFDs
- Nutzung der xStation mit vielen Indikatoren ohne weitere Trading-Gebühren
- Kostenfreies Demokonto zum Üben
- Europäische Regulierung in Polen und Deutschland
- Hebel 1:30
Wie kann man Trading Kosten senken?
Um Trading-Kosten zu senken, sollte man einen umfangreichen Broker-Vergleich anstellen, die günstigsten Anbieter heraussuchen und die besten Konditionen für die jeweilige Strategie verwenden. Bei der Auswahl des Handelspartners achtest du auf den Wegfall von unnötigen Gebühren für die Depotführung und die einzelnen Orders. Gerade diese beiden Punkte sind eher altmodisch und werden überwiegend von traditionellen Banken erhoben.
Provisionen und kostenpflichtige Kontenmodelle müssen jedoch nicht prinzipiell etwas Schlechtes haben, wenn sie dir gewisse Vorteile verschaffen. So werden teilweise Flatrate-Kommissionen pro Monat verlangt oder aber die Kommission erlaubt es dir, ohne Spreads zu traden. Das ist vor allen Dingen dann attraktiv, wenn du höhere Volumen umsetzt. Beim Scalping, Day Trading und Swing Trading sind solche Trading-Gebühren dagegen oft hinderlich.
Es ist jedoch auch wichtig, auf die Handelsvolumina selbst zu achten, da manche Broker die Kosten mit höheren Einsätzen steigern. Dann wäre es sinnvoll, sich auf einige qualitativ hochwertige Trades zu beschränken. Rabatte und Sonderangebote sind übrigens auch eine Option, um Trading-Kosten zu sparen. Neukunden erhalten oft einen Bonus und können günstiger handeln.
Zudem lohnt es sich, je nach Handelsstrategie einen anderen Anbieter zu wählen. Für Daytrading sind eventuell andere Konditionen vorteilhaft als für langfristigere Investments. Bei einem Wechsel behältst du dann unbedingt im Blick, wie lange du beim ersten Broker inaktiv bleibst. Inaktivitätskosten zu vermeiden ist schließlich sehr einfach, indem man sich vor dem Ablauf der Frist einloggt und zumindest einen kleinen Trade einleitet.
Finanzprodukte und deren Kosten:
Zusätzlich zu den Gebühren, welche die Broker erheben, können einzelne Kosten für die Finanzprodukte selbst hinzukommen. Das ist vor allem bei Fonds und ETFs der Fall. Relevant sind dabei die Verwaltungskosten (TER). Bei aktiv durch Manager verwalteten Fonds sind diese relativ hoch. ETFs haben den Vorteil, dass sie passiv, also automatisch verwaltet werden. Dadurch sinkt der TER-Wert oft auf weniger als 0,45 Prozent herab.
Auch andere Finanzprodukte können von solchen Trading-Gebühren betroffen sein. Sehr auffällig ist das bei Anleihen, wo du Provisionen, Ausgabeaufschläge und Verwahrungskosten tragen musst, damit du den Wert später festverzinslich verkaufen kannst. Bei einigen echten Aktien sind weiterhin Verwahrungsentgelte bei den Verwahranstalten zu beachten. Der Broker hält die tatsächlichen Wertpapiere nämlich nicht an seinem Standort, sondern hinterlegt sie bei der Verwahrstelle auf deinen Namen. Beim Broker-Wechsel kann man diese dann oft kostenlos übertragen.
Hier eine Übersicht von Kosten einzelner Finanzprodukte:
| Finanzprodukt | Zusätzliche Spreads | Kommissionen | Finanzierungsgebühren |
|---|---|---|---|
| Forex | Ja/Nein (abhängig vom Broker) | Ja/Nein (abhängig vom Broker) | Ja |
| CFDs | Ja/Nein (abhängig vom Broker) | Ja/Nein (abhängig vom Broker) | Ja |
| Futures | Nein | Ja | Nein |
| Aktien | Nein | Ja | Nein |
| ETFs | Nein | Ja | Nein (aber mögliche Management Gebühr) |
| Optionen | Ja/Nein (abhängig vom Broker) | Ja/Nein (abhängig vom Broker) | Nein |
Unser Fazit zu Gebühren und Kosten beim Trading
Trading-Gebühren sind eine Grundvoraussetzung für die Broker, um gewinnbringend zu arbeiten. Gleichzeitig müssen sie aber niedrig sein, damit der Trader einfach und leichter Kosten sparen kann. Bevor sich clevere Anleger also in den Handel begeben, vergleichen sie die besten Angebote und wägen Pro und Contra der Kosten für den jeweiligen Handelsstil ab.
Wenn die Trader zu der Überzeugung kommen, dass man mit dem Angebot gut arbeiten kann, melden sie sich an und starten mit dem Aufbau ihres Portfolios. Das Wichtigste ist heute eigentlich, dass das Depot selbst kostenfrei ist und auch keine zwingenden Gebühren für die Trades anfallen. Zudem sollten die Spreads auf sehr liquide Finanzprodukte möglichst schmal sein.
Umso geringer die Nebenkosten letztlich sind, desto einfacher kann man über die Gewinnschwelle gelangen. Andernfalls werden die Profite am Markt von den Trading-Gebühren aufgefressen und man arbeitet lediglich für den Broker.
Ein gründlicher Broker-Test und genau zu wissen, ob man mit Swing Trading, Scalping, Daytrading, langfristiger fundamentaler Strategie oder anderen Taktiken Vermögen vermehren möchte, ist essentiell, um am Markt erfolgreich zu sein. Hierfür ist natürlich ein vertrauenswürdiger Partner wichtig, bei dem es keine versteckten Kosten gibt.
FAQs – Häufig gestellte Fragen zu Trading Gebühren und Trading Kosten:
Was sind Trading Gebühren?
Trading Gebühren sind Kosten, die beim Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Optionen oder anderen Wertpapieren anfallen. Diese Gebühren werden von Brokern oder Börsen erhoben und können je nach Handelsplattform und Instrument variieren.
Welche Arten von Trading Gebühren gibt es?
Zu den wichtigsten Arten von Trading-Gebühren gehören Provisionen/Kommissionen, Spreads, Ausführungsgebühren, Finanztransaktionssteuern und Verwaltungsgebühren. Provisionen sind beispielsweise Gebühren, die der Broker für jeden Trade erhebt, während Spreads die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis eines Instruments darstellen.
Wie hoch sind die durchschnittlichen Trading Gebühren?
Trading Gebühren sind durchschnittlich 3-6 USD hoch, wenn es um die Kommissionen geht, während bei den Spreads zwischen 0,0 und 2,0 Pips verlangt werden. Swaps liegen eher im niedrigschwelligen Prozentbereich und bei Auszahlungskosten werden oft pauschal zwischen 5 und 10 Euro verlangt.
Welche Faktoren beeinflussen die Höhe der Trading Gebühren?
Die Höhe der Trading-Gebühren wird von mehreren Faktoren beeinflusst, darunter der gewählte Broker, die Art des gehandelten Instruments, das Handelsvolumen, die Handelsfrequenz und die gewählte Handelsplattform. Einige Broker bieten möglicherweise auch verschiedene Kontotypen an, die unterschiedliche Gebührenstrukturen aufweisen.
Wie kann ich Trading Gebühren minimieren?
Um die Trading Gebühren zu minimieren, kannst du u. a. einen kostengünstigen Broker mit wettbewerbsfähigen Gebührenstrukturen heraussuchen, übermäßiges Handelsvolumen oder zu häufige Trades vermeiden, Aktionen mit niedrigeren Gebühren oder Boni nutzen und bei den Spreads sparen.
Kann man Trading ohne Kosten durchführen?
Nein, Trading ohne Gebühren kann man nicht durchführen, denn auch die Broker müssen ihr Geschäftsmodell finanzieren und werden daher immer bestimmte Kosten für ihre Services verlangen.


