Der Bid-Ask Spread im Trading ist die Differenz zwischen Verkaufspreis (BID) und dem Kaufspreis (ASK) zu dem man ein Wertpapier oder Finanzprodukt (Forex, Optionen, Futures, Krypto) verkaufen und kaufen kann. Diese Differenz orientiert sich an der Liquidität, Marktvolatilität und kann zusätzlich vom Broker als dessen Kommission aufgschlagen werden.

Ein enger Spread deutet auf hohe Liquidität und niedrige Handelskosten hin, während ein weiter Spread auf geringere Liquidität und höhere Kosten hinweist. Ein hoher Bid-Ask Spread mindert den Gewinn im Trading und sorgt für höhere Transaktionskosten bzw. Verluste.

Im folgenden Artikel erklären wir Ihnen genaustens den Bid-Ask Spread beim Trading, zeigen diesen bei verschiedenen Finanzinstrumenten und erörtern Einflussfaktoren. Zugleich stellen wir Broker mit niedrigem Trading Spread vor, um die maximale Rendite auszuschöpfen. Denn hohe Kosten können die Rendite mittelfristig deutlich schmälern.

Siehe hier auch unser Video zum Bid-Ask (Geld-Briefspanne) Spread:

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Wie berechnet man den Bid-Ask Spread beim Trading?

Der Spread ist die Differenz zwischen dem Kauf- und dem Verkaufspreis eines Finanzinstruments. Dieser wird in Pips oder Punkten gemessen. Die Berechnung des Spreads beim Trading ist ein wesentlicher Bestandteil der Handelsstrategie, da er die Transaktionskosten direkt beeinflusst.

Ein Pip ist die kleinste Preisänderung, die ein Wechselkurs machen kann. Im Forex-Handel, besonders bei den Hauptwährungspaaren, entspricht ein Pip meist der vierten Dezimalstelle, z.B. bei EUR/USD, wenn der Wechselkurs von 1.10501 auf 1.10511 steigt, handelt es sich um eine Bewegung von einem Pip.

Ein Punkt bezieht sich auf die größte Einheit bei Finanzinstrumenten wie Indizes oder Aktien.

Beispiel

Nehmen wir an, Anleger handeln EUR/USD im Forex-Markt. Der Ask-Preis liegt bei 1.1350 und der Bid-Preis bei 1.1345. Um den Spread zu berechnen, subtrahieren Trader einfach den Bid-Preis vom Ask-Preis:

Spread = Ask-Preis – Bid-Preis
= 1.1350 – 1.1345
= 0.0005

Da ein Pip die vierte Dezimalstelle ist, entspricht diese Differenz 5 Pips.

Diese einfache Berechnung zeigt, wie der Spread in Pips für ein Währungspaar im Forex-Markt berechnet wird. Ähnliche Berechnungen können für andere Märkte einfach durchgeführt werden.

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Was sind marktübliche Spreads?

Marktübliche Spreads bezeichnen die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis (Bid-Ask-Spread), die sich im Rahmen dessen bewegt, was an den jeweiligen Märkten als Standard gilt. Was am Markt als üblich gilt, zeigen Erfahrungswerte und auch der durchschnittliche Spread der verschiedenen Broker spielt dafür eine Rolle. Abhängig sind die marktüblichen Spreads vom Asset, dessen Liquidität und weiteren Faktoren wie Tageszeit und Handelsvolumen.

Die Bedeutung marktüblicher Spreads liegt vor allem in ihrer Funktion als Qualitätsindikator. Sie geben Auskunft über die Liquidität eines Marktes und die Fairness der Handelskonditionen Ihres Brokers. Ein enger Spread deutet auf hohe Liquidität hin. Es gibt also viele Käufer und Verkäufer, die sich über den Preis einig sind. Je weiter der Spread, desto illiquider ist der Markt oder desto volatiler die aktuelle Marktsituation.

Typische marktübliche Spreads sehen je nach Asset wie folgt aus:

  • Forex
    • Hauptwährungspaare (EURUSD, USDJPY, GBPUSD…): 0,1 bis 1,0 Pip
    • Nebenwährungspaare (NZDUSD,EURAUD…): 2 bis 4 Pips
    • Exotische Währungspaare (NZDJPY, EURZAR…): deutlich höher, teilweise über 10 Pips
  • Index-CFDs
    • DAX: 0,8 bis 1,4 Punkte
    • Nasdaq 100 / Dow Jones: 1 bis 3 Punkte
    • S&P500: 0,4 bis 0,7 Punkte
  • ETFs
    • Große, liquide ETFs (z.B. auf MSCI World, S&P 500): 1 bis 2 Cents pro Anteil
    • Durchschnittliche Spreads bei handelsüblichen ETFs: 0,01 bis 0,1 % des Anteilspreises
    • Weniger liquide Themen- oder Nischen-ETFs: können bis 0,5 % betragen
  • Aktien
    • Blue Chips: ca. 0,01 – 0,05 %
    • Mid Caps: ca. 0,05 – 0,20 %
    • Small Caps: ca. 0,20 – 1,00 %+
  • Aktien-CFDs
    • z.B. Apple, SAP: 0,05 – 0,20% Aufschlag auf den Kassakurs
  • Kryptowährungen (Spot-Handel)
    • Big Coins wie Bitcoin & Ethereum: 0,05 – 0,20%
    • Kleinere Kryptowährungen: deutlich höher, teilweise mehrere Prozent
  • Krypto-CFDs
    • Bitcoin-CFDs: 20 bis 50 USD
    • Ethereum-CFDs: 3 bis 10 USD
    • Spread liegt typischerweise bei etwa 1,0% bei Brokern
  • Rohstoff-CFDs
    • Gold: 0,2 bis 0,5 Punkte
    • Öl (WTI, Brent): 0,03 bis 0,06 Punkte
    • Silber: 0,02 bis 0,05 Punkte

Diese Werte verstehen sich als Richtwerte unter normalen Marktbedingungen. Bei erhöhter Volatilität, wichtigen Wirtschaftsnachrichten oder außerhalb der Haupthandelszeiten können Spreads deutlich weiter ausfallen.

Was sind zu hohe Spreads?

Zu hohe Spreads liegen vor, wenn die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis deutlich über den marktüblichen Standards liegt und Ihre Handelskosten unverhältnismäßig erhöht. Ein Spread gilt dann als zu hoch, wenn er Ihre Gewinnmarge erheblich schmälert oder es für Sie unrealistisch macht, kurzfristig profitabel zu handeln. 

Während ein gewisser Spread normal und durch die Marktstruktur bedingt ist, nutzen unseriöse oder teure Broker überhöhte Spreads, um ihre Gewinnmargen zu maximieren. Konkret bedeutet dies: Wenn Ihr Broker Ihnen beispielsweise beim EUR/USD dauerhaft 3 Pips Spread berechnet, während der Marktstandard bei 0,1 bis 1,0 Pips liegt, handelt es sich um einen zu hohen Spread. 

Gleiches gilt, wenn Sie beim DAX-CFD konstant 3 Punkte Spread zahlen, während marktüblich 0,8 bis 1,4 Punkte sind. Auch bei Kryptowährungen sollten Sie aufmerksam sein: Spreads von deutlich über 1,5 % beim Bitcoin weisen auf überteuerte Konditionen hin. 

Beispiele für zu hohe Spreads in verschiedenen Assets sind:

  • Forex: EUR/USD mit 3 Pips und mehr
  • Index-CFDs: DAX mit 3 Punkten und mehr, Nasdaq mit 4 Punkten oder darüber hinaus
  • Aktien: DAX-Werte mit 0,50 Euro Spread und mehr
  • Krypto-CFDs: Bitcoin mit 100 USD+ Spread, Ethereum mit 20 USD+
  • Rohstoff-CFDs: Gold mit 1,0 Punkten und mehr
  • ETFs: Spread von über 0,3 % bei einem liquiden MSCI World ETF

Zu hohe Spreads erkennen Sie oft daran, dass Sie bereits beim Eröffnen einer Position deutlich im Minus sind, teilweise mehrere Prozent. Dies ist ein klares Warnsignal, dass Ihr Broker keine fairen Konditionen bietet. Wenn Sie feststellen, dass Ihr aktueller Broker zu hohe Spreads berechnet, sollten Sie nicht zögern, aktiv zu werden. 

Der erste Schritt besteht darin, die Spreads systematisch zu überprüfen. Dokumentieren Sie über mehrere Tage hinweg zu verschiedenen Handelszeiten die tatsächlichen Spreads bei Ihren bevorzugten Assets und vergleichen Sie diese mit den marktüblichen Werten anderer Anbieter. Viele Broker veröffentlichen ihre durchschnittlichen Spreads auf ihren Websites oder Sie können diese über Demokonten bei verschiedenen Anbietern testen. Wenn Sie dann feststellen, dass Ihr Broker zu hohe Spreads berechnet, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Broker-Wechsel: Vergleichen Sie Broker, die explizit ECN- oder DMA-Modelle anbieten. Diese Broker leiten Ihre Order direkt an Liquiditätsprovider weiter, was oft zu Spreads nahe 0 führt (dafür zahlen Sie meist aber eine feste Kommission).
  • Handelszeiten anpassen: Spreads weiten sich oft außerhalb der Haupthandelszeiten (z.B. nachts) oder bei Nachrichtenereignissen extrem aus. Vermeiden Sie den Handel zu diesen Zeiten, wenn Sie enge Spreads benötigen.
  • Instrumente wechseln: Handeln Sie hochliquide Hauptwährungspaare statt exotischer Paare oder liquide Hauptindizes statt Nebenwerten.
    Gespräch suchen: Bei institutionellen Konten oder sehr hohem Handelsvolumen können Sie oft bessere Konditionen mit dem Broker verhandeln.

Welche Einflussfaktoren auf die Höhe des Trading-Spreads gibt es?

Volatilität

Die Volatilität ist ein wesentlicher Einflussfaktor auf die Höhe des Spreads im Trading. Diese bezieht sich auf das Ausmaß der Preisschwankungen eines Finanzinstruments über einen bestimmten Zeitraum. Bei hoher Volatilität sind die Preisbewegungen eines Vermögenswerts unvorhersehbar und deutlich ausgeprägt. Damit erhöhen Market Maker oder Broker die Spreads, um das erhöhte Risiko auszugleichen.

Während hoher Volatilitätsphasen, wie zum Beispiel bei politischen Unsicherheiten, Wirtschaftskrisen oder wichtigen News, können Trader daher feststellen, dass die Spreads ihrer bevorzugten Finanzinstrumente sich merklich erweitern. Dies ist besonders relevant für Day-Trader und solche, die auf kurzfristige Strategien setzen, da der Spread direkten Einfluss auf die Handelskosten und damit auf die Rentabilität hat.

Handelsplatz

Der Handelsplatz hat ebenfalls einen erheblichen Einfluss auf die Höhe des Spreads. Jeder Handelsplatz hat seine eigene Struktur, Regulierung und Liquidität, die sich auf die Spreads auswirken. Beispielsweise neigen große, etablierte Börsen wie die New York Stock Exchange oder der Forex-Markt dazu, engere Spreads zu bieten, da sie hohe Handelsvolumina und damit hohe Liquidität aufweisen. Dies führt zu einer geringeren Differenz zwischen den Kauf- und Verkaufspreisen.

Dies liegt an der geringeren Anzahl an Marktteilnehmern und dem geringeren Handelsvolumen, was wiederum zu einer geringeren Liquidität führt. Dementsprechend sind die Kosten für den Handel in Form von Spreads auf diesen Märkten tendenziell höher. Trader müssen daher den Handelsplatz sorgfältig wählen und dabei die potenziellen Auswirkungen auf die Spreads in ihre Überlegungen einbeziehen. Ein Broker mit hoher Liquidität ist wichtig.

Tageszeit

Die Tageszeit ist ein weiterer entscheidender Faktor, der die Höhe des Spreads beim Trading beeinflusst. Die Liquidität in den Finanzmärkten variiert über den Tag hinweg, abhängig von den Öffnungszeiten der globalen Börsen und den Handelsaktivitäten der Marktteilnehmer. Während der Haupthandelszeiten ist die Liquidität am höchsten. Dies führt zu engeren Spreads, da eine hohe Anzahl an Käufern und Verkäufern im Markt aktiv ist.

Außerhalb dieser Haupt-Handelszeiten kann die Liquidität deutlich abnehmen. In diesen Zeiten können die Spreads steigen, da weniger Marktteilnehmer aktiv sind und das Risiko für die Market Maker steigt. Für Trader bedeutet dies, dass Handelskosten in Form von Spreads dann höher sein können. Dies ist besonders wichtig für solche Märkte, die in verschiedenen Zeitzonen handeln oder die auf Märkten aktiv sind, die rund um die Uhr geöffnet sind. Eine Anpassung der Handelsstrategie an die Tageszeit kann somit zur Optimierung der Handelskosten beitragen.

Handelsinstrument:

Das Handelsinstrument, also der spezifische Vermögenswert, der gehandelt wird, hat einen bedeutenden Einfluss auf die Höhe des Spreads. Unterschiedliche Instrumente weisen aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften und Marktbedingungen variierende Spreads auf.

Aktien

Bei beliebten, hochliquiden Aktien großer Unternehmen sind die Spreads in der Regel enger. Im Gegensatz dazu können Aktien von kleineren oder weniger bekannten Unternehmen breitere Spreads aufweisen, da sie weniger gehandelt werden und dadurch eine geringere Liquidität besitzen.

Devisen

Im Forex-Markt, einem der liquidesten Märkte weltweit, sind die Spreads oft sehr eng, besonders bei Hauptwährungspaaren wie EUR/USD oder GBP/USD. Exotische Währungspaare oder weniger gehandelte Währungen können jedoch deutlich größere Spreads haben.

Rohstoffe

Bei Rohstoffen wie Gold, Öl oder Silber können die Spreads variieren, abhängig von der Marktvolatilität und den spezifischen Handelsbedingungen des Rohstoffs.

Kryptowährungen

Kryptowährungen sind bekannt für ihre hohe Volatilität und das oft geringere Handelsvolumen im Vergleich zu traditionellen Märkten, was zu breiteren Spreads führt.

Derivate

Bei Derivaten, einschließlich CFDs, können die Spreads je nach dem zugrunde liegenden Vermögenswert und dem Hebel, der verwendet wird, variieren.

Für Trader ist es wichtig, die spezifischen Eigenschaften und Marktbedingungen des gewählten Handelsinstruments zu verstehen, da dies direkten Einfluss auf die Höhe des Spreads hat.

Marktliquidität

Marktliquidität ist ein zentraler Faktor, der die Höhe des Spreads beim Trading beeinflusst. Ein Markt gilt als hochliquide, wenn es eine große Anzahl von Käufern und Verkäufern gibt und Transaktionen schnell und mit minimaler Preisabweichung ausgeführt werden können.

In hochliquiden Märkten sind die Spreads in der Regel enger. Dies liegt daran, dass die hohe Anzahl an Marktteilnehmern und das hohe Handelsvolumen zu einem intensiven Wettbewerb führen, der die Kauf- und Verkaufspreise näher zusammenbringt. Dementsprechend sind die Handelskosten für den Einzelnen geringer, da es für fast jeden Betrag eine Order gibt, die gerade im Markt liegt.

Auf der anderen Seite führt geringe Liquidität oft in Nischenmärkten oder bei weniger gefragten Vermögenswerten zu weiteren Spreads. In solchen Märkten gibt es weniger Käufer und Verkäufer, sodass größere Preisunterschiede zwischen dem Kauf- und Verkaufsangebot bestehen, um das erhöhte Risiko des Handels mit diesen Vermögenswerten zu kompensieren. Dies resultiert in höheren Handelskosten für die Trader.

Die Marktliquidität kann sich auch zeitlich verändern, beispielsweise im Tagesverlauf oder aufgrund von saisonalen Schwankungen. Trader sollten daher die Liquidität des Marktes, in dem sie handeln möchten, genau im Auge behalten, da diese einen direkten Einfluss auf die Spreads hat.

Angebot und Nachfrage

Angebot und Nachfrage sind grundlegende ökonomische Kräfte, die wesentlich zur Bestimmung des Spreads beim Trading beitragen. Der Spread ist im Wesentlichen die Differenz zwischen dem Preis, den Käufer bereit sind zu zahlen (Bid), und dem Preis, den Verkäufer verlangen (Ask). Diese Preisdifferenz spiegelt das Gleichgewicht bzw. Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage wider.

  • Überangebot: Wenn das Angebot eines bestimmten Vermögenswerts die Nachfrage übersteigt, tendiert der Bid-Preis dazu, zu sinken, da Verkäufer bereit sind, niedrigere Preise zu akzeptieren. Gleichzeitig bleibt der Ask-Preis relativ hoch, da Käufer nicht bereit sind, höhere Preise zu zahlen, was zu einem breiteren Spread führt.
  • Übernachfrage: Umgekehrt, wenn die Nachfrage das Angebot übertrifft, steigt der Bid-Preis, da Käufer bereit sind, mehr zu zahlen, während Verkäufer höhere Preise verlangen können, was den Spread verringert.
Je größer das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage, desto größer ist tendenziell auch der Spread.

In sehr liquiden Märkten ist das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage meist stabil, was zu engeren Spreads führt. In weniger liquiden Märkten kann das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage jedoch ausgeprägter sein, was zu weiteren Spreads führt.

Broker

Der Broker, über den ein Trader handelt, spielt eine wichtige Rolle bei der Bestimmung der Höhe des Spreads. Einige Broker bieten feste Spreads an, die unabhängig von Marktbedingungen konstant bleiben. Andere bieten variable Spreads, die sich je nach Marktvolatilität und Liquidität ändern können. Feste Spreads sind in der Regel höher als der durchschnittliche variable Spread, bieten aber mehr Vorhersehbarkeit, besonders in volatilen Marktphasen.

Market Maker setzen in der Regel eigene Spreads fest und können daher breitere Spreads bieten. ECN (Electronic Communication Network) und STP (Straight Through Processing) Broker hingegen leiten Aufträge direkt an den Markt weiter, was oft zu engeren Spreads führt, da sie auf der Liquidität des Marktes basieren.

Einige Broker erheben Kommissionen zusätzlich zu Spreads, was die Handelskosten erhöhen kann. Andere haben keine Kommissionsgebühren, aber höhere Spreads. Trader müssen beide Kostenfaktoren berücksichtigen.

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Sonstige wichtige Kosten beim Trading

Neben dem Spread gibt es eine Reihe anderer Kostenfaktoren beim Trading, die für eine umfassende Bewertung der Gesamthandelskosten wichtig sind. Diese Kosten können die Rentabilität von Handelsstrategien erheblich beeinflussen und sollten daher sorgfältig berücksichtigt werden. Denn der Spread ist nur eine Komponente:

  • Kommissionen: Viele Broker berechnen Kommissionen für den Handel. Diese Gebühren werden pro Trade erhoben und können fest oder prozentual vom Handelsvolumen abhängig sein. Für aktive Trader können sich diese Kosten schnell summieren.
  • Finanzierungskosten: Beim Halten von Positionen über Nacht fallen in der Regel Finanzierungskosten an. Diese Kosten, auch als Swap oder Rollover bekannt, entstehen durch die Differenz der Zinssätze der gehandelten Währungen oder des zugrunde liegenden Vermögenswerts.
  • Slippage: Slippage tritt auf, wenn eine Order zu einem anderen Preis als erwartet ausgeführt wird, besonders in volatilen Märkten oder bei großen Orders. Dies kann zu höheren Kosten führen als kalkuliert.
  • Ein- und Auszahlungsgebühren: Einige Broker berechnen Gebühren für Ein- oder Auszahlungen, insbesondere bei der Nutzung bestimmter Zahlungsmethoden oder Währungen.
  • Inaktivitätsgebühren: Manche Broker berechnen Gebühren, wenn ein Handelskonto über einen bestimmten Zeitraum nicht genutzt wird.

Trader sollten alle Kostenfaktoren bei der Auswahl eines Brokers und bei der Entwicklung der individuellen Handelsstrategie berücksichtigen, um eine realistische Einschätzung der potenziellen Rentabilität ihrer Handelsaktivitäten zu erhalten.

Die drei besten Broker mit niedrigen Trading-Spread

Neben den individuellen Spread Erfahrungen gibt es eben auch einige Broker, die traditionell den Handel ohne oder mit niedrigem Spread ermöglichen. Werfen wir den Blick auf drei Broker mit niedrigen Trading-Spread:

1. Vantage Markets

Ein starker Anbieter im Bereich Trading ohne Spread ist der australische Broker Vantage Markets, der aus diesem Grund in unserem Ranking auf dem ersten Platz landet. Mit einem vielseitigen Angebot und über 30 verschiedenen Niederlassungen auf der ganzen Welt bietet Vantage Markets den aktiven Händlern ein hochwertiges Angebot. Bereits ab einer Summe von 50 US-Dollar ist die Kapitalisierung des Kontos möglich, um im Anschluss zwischen mehreren Konten auszuwählen. Mit dem STANDARD STP, dem RAW ECN Broker und dem PRO ECN Konto gibt es drei Modelle, mit denen Trader ohne Spread handeln.  

Die Vorteile von Vantage Markets:

  • Über 800 Märkte
  • Globale Positionierung
  • Bis zu 1:500 Hebel (keine ESMA-Regulierung)
  • Niedrige Mindesteinzahlung
  • Unterschiedliche Handelsplattformen
  • Strenge Regulierung
  • Verschiedene Kontomodelle ohne Spread
  • Für Anfänger und fortgeschrittene Trader
Märkte +800 CFDs
Spreadsab 0,0 Pips
Plattformen MetaTrader 4, MetaTrader 5, Tradingview, ProTrader
DemokontoJa
Mindesteinzahlung50 $
RegulierungASIC
› Jetzt ein kostenloses Konto bei Vantage Markets eröffnen(Risikohinweis: 60-90% der Konten verlieren. Keine Anlageberatung.)

2. GBE Brokers

Eine gute Alternative zu Vantage Markets ist der Broker ohne Spread GBE Brokers, der von seiner Niederlassung in Hamburg deutsche Kunden betreut. Mehrere hundert Märkte können gehandelt werden. Die Gebühren sind transparent, klar und fair. Zugleich können die Spreads ab 0,0 Pips genutzt werden, um mit Marktenge erfolgreich die eigene Strategie umzusetzen. Der Handel beginnt schon ab 0,0 Pips, während die Trader allgemein von der hohen Liquidität profitieren – dies gelingt durch ECN-Anbindung.

Ferner können die Trader beim Broker ohne Spread ein kostenloses Demokonto nutzen, während der Hebel bei maximal x30 liegt. Insbesondere der hochwertige, deutschsprachige und persönliche Kundenservice sprechen für GBE Brokers. Die hohe Liquidität und die ultraschnelle Ausführung der Order machen das Trading effizient.

Die Vorteile von GBE Brokers:

  • Deutsche Niederlassung
  • Persönlicher Kundenservice
  • Über 500 verschiedene Märkte
  • MetaTrader 4 und 5
  • Kostenloses Demokonto
  • Strenge Regulierung
Märkte +500 CFDs
SpreadsSpreads ab 0,0 Pips
Plattformen MetaTrader4, MetaTrader 5
DemokontoJa
Mindesteinzahlung500 $
RegulierungCySEC, BaFin, FCA
› Jetzt mit dem Trading bei GBE Brokers starten(Risikohinweis: 71.3% der CFD Konten verlieren Geld)

3. Pepperstone

Pepperstone ist ein weiterer Broker ohne Spread, der ebenfalls eine Niederlassung in Deutschland hat. Dieser bietet durch die Zusammenarbeit mit mehreren Liquiditätsprovidern besonders wettbewerbsfähige Spreads an. Kunden können zwischen MetaTrader, cTrader und TradingView wählen. Pepperstone etabliert sich als ein führender Forex- und CFD-Online-Broker, der seinen Kunden eine breite Auswahl an Handelsinstrumenten sowie fortschrittliche Handelsplattformen bietet.

Mit einer leistungsstarken Infrastruktur, schnellen Ausführungszeiten und engen Spreads bietet das Unternehmen einen hochwertigen Handelsservice. Als international regulierter Broker ermöglicht Pepperstone den Zugang zu weltweiten Märkten mit einer Vielfalt an Handelsinstrumenten, einschließlich Devisen, Indizes, Rohstoffen und Kryptowährungen.

Die Vorteile von Pepperstone:

  • Deutschsprachige Niederlassung
  • Über 1200 Handelsinstrumente
  • Vielfältige Trading Plattformen
  • Konto ohne Spreads
  • Schnelle Ausführung möglich
  • Kostenloses Demokonto
Märkte +1200 verschiedene Märkte 
SpreadsAb 0,0 Pips
Plattformen MetaTrader 4, MetaTrader 5, Tradingview, cTrader
DemokontoJa
Mindesteinzahlung0 Euro
RegulierungFCA, ASIC, CySEC, BaFin
› Jetzt ein Konto bei Pepperstone eröffnen(Risikohinweis: 74,6% der Konten verlieren Geld)

Fixer vs. variabler Spread: Das müssen Trader wissen

Der Unterschied zwischen fixen und variablen Spreads ist ein wichtiger Aspekt, den Trader verstehen müssen, um ihre Handelsstrategie effektiv zu gestalten.

Fixer Spread

Ein fixer Spread ändert sich nicht, unabhängig von den Marktbedingungen. Dies bietet eine gewisse Vorhersehbarkeit und Sicherheit, besonders in Zeiten hoher Volatilität oder bei wichtigen Wirtschaftsnachrichten, wenn sich variable Spreads erheblich ausweiten können.

Fixe Spreads sind oft etwas höher als der durchschnittliche variable Spread. Für Trader, die eine konsistente Kostenstruktur bevorzugen und vor allem außerhalb der Haupt-Handelszeiten aktiv sind, kann ein fixer Spread vorteilhaft sein.

Variabler Spread

Ein variabler Spread passt sich den aktuellen Marktbedingungen an. In Zeiten hoher Liquidität und geringer Volatilität kann der Spread sehr eng sein, was geringere Handelskosten für alle Händler bedeutet. In volatilen Marktphasen oder bei geringer Liquidität können variable Spreads jedoch deutlich ansteigen, was zu unerwartet hohen Handelskosten führen kann.

Variable Spreads eignen sich für Trader, die hauptsächlich während der Haupthandelszeiten aktiv sind und von niedrigeren Spreads in liquiden Märkten profitieren möchten.

Trader müssen beide Spread-Arten im Kontext ihrer Handelsstrategie abwägen. Während ein fixer Spread Stabilität und Vorhersehbarkeit bietet, kann ein variabler Spread in optimalen Marktbedingungen kosteneffizienter sein.

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Was ist Spread Trading? – Alles über die Strategie

Das Spread Trading ist eine Handelsstrategie, um von der Differenz zwischen zwei verwandten Finanzinstrumenten zu profitieren. Diese Strategie kann in verschiedenen Märkten angewandt werden.

Beim Spread Trading geht es darum, eine Long-Position (Kauf) in einem Finanzinstrument und gleichzeitig eine Short-Position (Verkauf) in einem verwandten Instrument einzugehen. Das Ziel ist, von der Veränderung des Preisunterschieds zwischen diesen beiden Instrumenten zu profitieren, unabhängig von der allgemeinen Marktrichtung.

Dabei können sich verschiedene Spreads für diese Handelsstrategie eignen.

Wichtig ist ein effektives Risikomanagement, da das Spread Trading auf der Annahme beruht, dass sich die Preisrelation zwischen den zwei Instrumenten in die erwartete Richtung bewegt. Dies ist nicht immer der Fall, und die Strategie kann bei unerwarteten Entwicklungen natürlich auch Verluste verursachen.

Das Spread Trading ist eine fortgeschrittene Handelsstrategie, die sowohl Chancen als auch Risiken bietet. Diese erfordert gründliche Marktforschung, kontinuierliche Überwachung der offenen Positionen und eine klare Strategie für das Risikomanagement.

Fazit: Der Spread als Hauptbestandteil des täglichen Tradings

Das Verständnis des Spreads ist entscheidend für alle Trader, da diese ein grundlegendes Element der Handelskosten darstellen. Der Spread, also die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis eines Finanzinstruments, beeinflusst direkt die Rentabilität der Trades. Ein niedriger Spread ist generell vorteilhaft, da er geringere Kosten für den Ein- und Ausstieg aus einer Position bedeutet. Die Höhe des Spreads wird durch verschiedene Faktoren wie Marktliquidität, Volatilität, Handelszeit, gewähltes Handelsinstrument und den Broker beeinflusst.

Trader sollten beachten, dass der Spread während der primären Handelszeiten tendenziell niedriger ist, wenn die Liquidität am höchsten ist. Die Wahl zwischen einem fixen und einem variablen Spread hängt von der individuellen Handelsstrategie und der Risikotoleranz ab. Neben dem Spread gibt es andere wichtige Kostenfaktoren im Trading, wie Kommissionen, Swap-Gebühren, Slippage oder Gebühren für verschiedene Zahlungsmethoden.

Wer einen Broker mit niedrigen Spread sucht, ist beispielsweise bei Vantage Markets, GBE Brokers oder Pepperstone möglich. Denn hier können die Händler ab 0,0 Pips mit dem Trading starten und somit maximal von der profitablen Handelsstrategie profitieren.

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FAQs – Meist gestellte Fragen zum Spread

Ist ein hoher Spread beim Trading gut?

Ein hoher Spread ist beim Trading in der Regel nicht gut, da er höhere Handelskosten bedeutet und die Rentabilität der Trades reduziert. Vorzugsweise sind somit Broker ohne Spread.

Wann ist der Spread beim Trading am niedrigsten?

Der Spread beim Trading ist normalerweise während der Haupthandelszeiten am niedrigsten, wenn die Marktliquidität hoch ist und viele Marktteilnehmer aktiv sind.

Wie hoch ist ein guter Spread?

Ein “guter” Spread ist relativ und hängt vom gehandelten Markt ab: generell sind niedrigere Spreads vorteilhafter, da sie geringere Handelskosten implizieren.

Was sagt der Spread aus?

Der Spread gibt Auskunft über die Handelskosten und die Marktliquidität eines Finanzinstruments – ein enger Spread deutet auf hohe Liquidität hin.

Warum ist der Spread wichtig?

Der Spread ist wichtig, weil er die unmittelbaren Kosten darstellt, die ein Trader beim Ein- und Ausstieg aus einer Position trägt. Diese beeinflussen somit den individuellen Break-even.

Wie kann man den Spread nutzen?

Man kann den Spread nutzen, indem man in Zeiten hoher Liquidität handelt, um niedrigere Spreads und somit geringere Handelskosten zu erzielen.

Welcher Broker hat einen niedrigen Spread?

Es gibt keinen spezifischen Broker, der durchgehend den niedrigsten Spread bietet – dies variiert je nach Markt und den Handelsbedingungen. Dennoch sind Vantage Markets, GBE Brokers und Pepperstone aus den hier dargestellten Gründen gute Anbieter, bei denen Händler sogar ohne Spread traden können.

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