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Gerade für Anleger, die weniger risikoaffin sind und ihr Geld sicher investieren möchten, ist ETF Trading ein relevantes Thema. Bei diesem Stil wird mit Exchange Traded Funds, also Fonds gehandelt, die aus einer großen Anzahl an Aktien bestehen und deren Positionen regelmäßig ausgetauscht werden. Mit Hilfe von Hebeln können diese Finanzinstrumente nicht nur langfristig gehandelt, sondern auch kurzfristig getradet werden.

ETF Trading – so startest du

  1. Konto bei einem Broker eröffnen, der echte ETFs und ETF-CFDs anbietet
  2. Analyse von ETFs im Demokonto üben
  3. Konkrete Trends bei ETFs mit Indikatoren ermitteln
  4. Bei täglichem ETF Trading gezielt Hebel einsetzen und Trade platzieren
  5. Nach angemessenem Wachstum Trade schließen und Geld abheben
  6. Risiko beachten: Kurzfristiges ETF Trading mit Hebel bringt immer hohe Verlustgefahren mit sich
  7. Tageshandel mit ETFs meist über CFDs – hier können höhere Haltekosten anfallen

    ➤➤ Hier geht es direkt zur Anleitung

Arten von ETFs zum Trading

Da es ETFs bereits seit einigen Jahrzehnten gibt, haben sich mittlerweile verschiedene Arten solcher Fonds an der Börse herausgebildet. Zum einen gibt es die ganz klassischen ETFs, welche in der Regel passiv verwaltet werden. Daneben können Sie aber auch etwas teurere ETF Sparpläne erwerben, bei denen ein aktiver Manager, begleitet von künstlicher Intelligenz, die Aktien im Fonds aussucht. Weitere Optionen sind gehebelte ETFs und CFDs mit ETF-Bezug.

  • Normale ETFs mit passiver Verwaltung
  • Normale ETFs mit aktiver Verwaltung
  • Gehebelte ETFs
  • ETF CFDs (keine echten ETFs!) mit Hebel

Normale ETFs mit passiver Verwaltung

Diese ETFs sind der Normalfall und haben sich aufgrund ihrer vielen Vorteile zum Standard entwickelt. Wenn Anleger und Händler über ETF Trading sprechen, meinen Sie meist ETF Sparpläne, die passiv verwaltet werden. Ein Algorithmus schaut sich hier also einen bestimmten Index an und wählt in einem regelmäßigen Rhythmus die Aktien aus, die am besten performen.

Passiv verwaltete ETFs sind immer sehr günstig. Die TER-Rate liegt meist unter 0,15 % pro Jahr. Allgemeine Gesamt-Markt-ETFs mit Bezug auf Indizes wie den MSCI World oder den S&P 500 weisen dabei ein stetiges Wachstum bei sehr geringen Risiken auf. Wer längerfristig mit einer Geldanlage Vermögen aufbauen möchte, wird sein Kapital in der Regel für einen gewissen Zeitraum hier parken. Solche ETFs bis zu fünf Jahre zu halten, ist keine Seltenheit.

Normale ETFs mit aktiver Verwaltung

Mittlerweile gibt es einige Anbieter, die spezielle aktiv verwaltete ETFs betreiben. In diesem Fall kommen Experten zum Algorithmus hinzu und optimieren die Zusammensetzung des Fonds. Das kann zu einer besseren Wertentwicklung führen, muss aber auch immer im Kontext der höheren Kosten gesehen werden.

Aktive ETFs
Bankberater übernehmen bei aktiver Verwaltung einen Teil der Auswahl, hier Beispiele von Morningstar

Die aktive Verwaltung sorgt dafür, dass die Gebühren steigen. Sie müssen sich also fragen, ob die Wertentwicklung bei solchen Vermögenswerten wirklich so stark und stabil sein kann, dass sie die jährlichen Kosten ausgleichen. Bei ETFs, die sich auf einen Gesamtmarkt-Index beziehen, kann der Weg zum Profit aufgrund der langsameren Wertentwicklung eventuell weit sein.

Am besten informieren Sie sich vorab über Erfahrungsberichte und die Steigerungsraten in der Vergangenheit darüber, ob sich der ETF Handel hier lohnt. Bei der Berechnung stellen Sie Einsatz, Kosten und Rendite gegenüber, um zu einer Aussage über das Potenzial bei solchen ETF Sparplänen zu kommen.

Gehebelte ETFs

Ein Hebel ist eine Art Zuschuss, welcher Ihnen der Online-Broker gewährt. Solche Zusätze sind u. a. bei Indizes, Rohstoffen, Aktien und ETFs verfügbar. Wenn Sie sich für einen Hebel von 1:5 entscheiden, bezahlen Sie für das Produkt so nur einen Anteil, die restlichen vier ETF Anteile werden vom Broker gestellt.

Bei einem Wachstum verfünffacht sich damit der Gewinn und Sie können schneller Profite erzielen. Auf diese Weise kann sich ein eher klassisches Trading entwickeln, also eine Investition, die im Gegensatz zum längerfristigen Handel mit Aktien oder ETFs auf eine kurzfristige Wertentwicklung setzt. Sobald der Kurs nach oben geht, können Sie Ihren Fonds wieder an der Börse verkaufen und machen direkt Gewinn.

Leveraged ETFs
Hebel vergrößert den potenziellen Gewinn bei ETFs

Es gibt jedoch auch hohe Risiken, welche die Anleger im Rahmen des gehebelten ETF Handels beachten sollten. Der Hebel wirkt nämlich immer auch ins Negative und kann die Verluste vervielfachen. Somit geraten vor allem unerfahrene Anleger schnell in finanzielle Schwierigkeiten und verlieren im schlimmsten Fall ihr ganzes Vermögen.

Ich kann Ihnen nur empfehlen, sehr vorsichtig mit allen gehebelten Vermögenswerten umzugehen und auf einen Free Broker zu setzen, bei dem es keine Nachschusspflicht gibt. Diese würde bei einem Verlust eintreten und sie zu einer Erhöhung der Sicherheitseinlage zwingen.

ETF CFDs mit Hebel

CFDs sind Differenzkontrakte und somit Derivate, die sich auf einen echten Handelswert beziehen. Sie sind allerdings immer nur eine Nachbildung und stellen somit keinen echten ETF, Fonds, Rohstoff oder anderes Asset dar. Die Kurse werden lediglich repliziert und Sie treten ausschließlich mit dem Broker in den Handel. Beim Kauf eines ETF CFDs erhalten Sie somit keinen echten ETF.

Dass es sich nur um eine Nachbildung handelt, hat durchaus Vorteile. Sie sind im Kauf und Verkauf deutlich flexibler und können sich sogar in die Short-Position begeben. Auf diese Weise setzen Sie auf den fallenden Kurs eines ETFs, was gerade bei hochspezialisierten Sektoren Fonds sinnvoll ist.

Ferner lassen sich die CFDs einfacher hebeln als klassische ETFs. Diese gibt es zwar ebenfalls in gehebelter Form, bei einem CFD Trade ist die Leverage-Option aber Standard. Abgesehen davon müssen Sie bei CFDs nie ganze ETF Sparpläne kaufen, sondern können so viele oder wenige ETF Anteile erwerben, wie Sie möchten.

Haben Sie derzeit nur wenig Vermögen zur Verfügung, können Sie teilweise auch nur 1 Euro auf das Produkt verwenden und den möglichen Profit über den Hebel erhöhen. Beim Bezug der Derivate auf ETFs ist das jedoch nur bedingt ratsam, da die Chancen auf eine starke Wertsteigerung im Vergleich zu den Aktien eher gering sind. Somit wird aus Ihrem Euro sicherlich nicht so schnell ein Tausender.

Die richtige ETF Trading Plattform auswählen

Der richtige Anbieter bzw. die passende ETF Trading Plattform zu finden, ist besonders wichtig. Sie müssen dem Broker vollumfänglich vertrauen können und einen Zugriff auf weitreichende Analysetools haben. Zudem sollte die Plattform die Gebühren niedrig halten und Ihnen den Zugang zu Märkten in aller Welt ermöglichen.

Hier sind einige der wichtigsten Faktoren, die man bei der Auswahl eines ETF-Brokers beachten sollte:

  • Sichere und schnelle Software
  • Zugriff zu vielen Märkten weltweit
  • Umfangreiche ETF-Auswahl
  • Alle wichtigen Daten zum einzelnen ETF transparent ausgewiesen
  • Keine Depotführungskosten
  • Geringe oder keine Provisionen pro Trade
  • Broker sollte Anlegern viele kostenlose Tools zur Analyse offerieren
  • Lizenz und Prüfung in einem westlichen Land
  • Einfach verständliche Trading Apps

Die 3 besten Broker für den ETF Handel im Überblick

Wer erfolgreich im ETF Trading sein möchte, sollte einen passenden und vertrauenswürdigen Broker auswählen. Dieser sollte transparente Gebühren aufweisen, viele Analysetools offerieren und Ihnen einen schnellen Zugang zum Markt eröffnen. In unseren Tests haben sich vor allem Freedom24, XTB und Trade Republic als vorteilhaft erwiesen.

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Das Angebot:
Broker:
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Vorteile:
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Trade Republic
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Bewertung:
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Freedom24

Freedom24 ist ein Neo Broker mit Sitz auf Zypern, bei dem Sie für die Depoteröffnung keine Gebühren bezahlen und auch im Anschluss mit keinen Kosten für die Depotführung rechnen müssen. Lediglich beim Kauf von Aktien wird eine Order-Gebühr von etwa 2 Euro fällig. Dasselbe ist der Fall, wenn Sie einen ETF aus Europa, den USA oder Asien erwerben. Kommen die Vermögenswerte aus anderen Regionen, sind die Ordergebühren bisweilen etwas niedriger.

ETFs gibt es bei Freedom24 von diversen Märkten zu kaufen, unter anderem aus Indizes wie dem S&P 500 und dem MSCI 500. Hiermit können Sie langfristig planen und auf Dauer sparen. Über CFD-Instrumente haben Sie außerdem die Möglichkeit, die ETFs für klassisches Trading zu verwenden und dabei auf steigende sowie fallende Kurse zu setzen.

Die Analyse-Tools sind ebenfalls umfangreich und helfen Ihnen dabei, die Aktien-ETFs und andere Fonds im Detail zu betrachten. Daran erkennen Sie, welche Vermögenswerte in den nächsten Monaten mehr Chancen auf Wachstum haben als andere. Des Weiteren stellt Ihnen der Broker alle wichtigen Informationen zur Zusammensetzung der Fonds zur Verfügung.

Zu den Stärken der Fonds-Auswahl bei diesem Anbieter zählt, dass neben den Aktien-ETFs auch Währungs-ETFs und insbesondere Kryptowährungsfonds offeriert werden. Letztere sind insgesamt deutlich riskanter, können aber auch für ein sprunghaftes Wachstum sorgen. Anleger können im besten Fall von einer höheren Volatilität im Trading profitieren.

Jetzt ETF Trading Konto bei Freedom24 eröffnen! (Risikohinweis: Bei jeder Investition besteht das Risiko Ihr Kapital zu verlieren.)

XTB

XTB ist ein Broker aus Polen, der ursprünglich im Bereich des Forex- und Währungshandels tätig war. Über die vergangenen 20 Jahre hat sich aus den Unternehmen einer der wichtigsten Depot-Anbieter für Aktien, Index-Fonds, ETFs, Rohstoffe, Währungen und Anleihen in Europa entwickelt. Derzeit sind mehr als 5.800 Finanzprodukte verfügbar.

Im Bereich der ETFs und Sparpläne können die Anleger auf mehr als 300 Produkte zurückgreifen. Diese lassen sich bereits ab einer Ordergröße von 1 Euro oder US-Dollar kaufen. Ganz klassisch setzen Sie Ihr Geld dabei auf Aktien. Es sind aber auch Rohstoff ETFs und Sektoren ETFs bei diesem Anbieter verfügbar.

Breite ETF Auswahl bei XTB verfügbar
XTB bietet mehr als 350 ETFs und darüber hinaus etwa 160 ETF CFDs an

Das Beste an den ETFs bei dieser Trading-App ist aber, dass Sie diese komplett ohne Kommission handeln. Erst wenn Ihre monatlichen Umsätze 100.000 Euro übersteigen, wird pro Trade 0,2 Prozent Ordergebühr verlangt. Wenn Sie flexibel sein und auch auf fallende Kurse wetten möchten, kann ich Ihnen die ETF-CFDs beim Broker XTB empfehlen. Diese lassen sich bis zu einer Verzehnfachung hebeln.

Gerade beim Trading mit CFDs ist es wichtig, dass man sehr gute Analysetools zur Hand hat. Über die Browserplattform und die Trading App haben Sie Zugriff auf alle Briefings, Analysen und Charts, um die ETFs genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit dem ETF-Scanner bekommen Sie einen Vergleich zu den attraktivsten Indexfonds. Zudem können Anleger über die App eine technische Analyse mit allen relevanten Indikatoren.

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Trade Republic

Aktienscreener

Trade Republic ist ein moderner Free Broker, der seit 2015 seinen Sitz in Berlin hat und für seine innovativen Flatrate-Ansätze bekannt ist. Die Kontoführung ist hier grundsätzlich kostenfrei. Dasselbe gilt für die Provisionen und den Ankauf von Sparplänen. Die Fremdkostenpauschale ist auf lediglich einen Euro gedeckelt.

Wer effizient über Jahre hinweg sparen möchte, wird sich über die vielen Sparpläne und Europas umfangreichstes ETF Angebot bei Trade Republic freuen. Sie können aus mehr als 1.500 Index-Fonds wählen. Hinzu kommen knapp 4.000 Sparpläne mit Aktien und ETFs. Weiterhin sichert Ihnen die Neo Bank vier Prozent an Zinsen auf Ihre Cash-Mittel zu.

Anlegern bietet Trade Republic dabei eine praktische Trading-App fürs Telefon und eine Desktop-Version ohne Download. Einmal das Depot eröffnet und sich verifiziert, können Sie nun die Charts einsehen und Schritt für Schritt Ihr Portfolio aufbauen. Neben dem Spar-Modell gibt es auch einen Investment-Bereich, in dem Sie mit der technischen Analyse begleitet werden.

Vorteilhaft ist, dass alle Märkte und Handelsplätze in Echtzeit vorliegen. Wenn Sie z. B. an der Deutschen Börse traden, wird Ihre Order sofort ausgeführt und ein Euro pauschal als Gebühr abgezogen. Neben klassischen Aktien-ETFs von iShares, Amundi, Lyxor & Co. gibt es bei Trade Republic auch etliche Währungs-ETFs und Rohstoff-ETFs zu kaufen.

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ETF Trading Konto eröffnen: Anleitung

Um ein ETF Trading Konto zu eröffnen, sind einige wenige Schritte nötig. Wir zeigen Ihnen, wie das geht. Die Schritte im Schnellüberblick:

  1. Konto beim Broker erstellen
  2. Persönliche Daten eingeben und verifizieren
  3. Nach der Überprüfung in den Echtgeld-Modus wechseln

Schritt 1: Konto beim Broker erstellen

Um mit dem ETF Trading beginnen zu können, gehen Sie zunächst auf die Seite des Brokers und klicken auf „Jetzt anmelden“ oder „Registrierung“. Dort tragen Sie Ihre Mail und ein Passwort ein. Als nächstes werden Sie zu einem weiterführenden Fragenkatalog geleitet

Schritt 2: Persönliche Daten eingeben und verifizieren

Geben Sie nun Ihren Namen, eine Mail-Adresse und ein sicheres Passwort ein. Im nächsten Schritt müssen Sie Ihre Telefonnummer verifizieren.

Nun haben Sie Zugriff auf die wichtigsten Funktionen und einen Demo-Account. Probieren Sie sich hier aus und üben Sie die Dynamiken sowie Techniken im ETF Handel ein. Damit man echte ETFs kaufen kann, muss man als Anleger eine Verifizierung durchführen. Laden Sie zu diesem Zweck ein Identifikationsdokument hoch, beispielsweise einen Scan des Personalausweises oder des Reisepasses.

Schritt 3: Nach der Überprüfung in den Echtgeld-Modus wechseln

Nach einer Überprüfung wird Sie der Broker für den Handel mit Aktien, ETFs, Rohstoffen, Anleihen, Währungen usw. freischalten. Nun können Sie alle Indikatoren verwenden und ganz nach Wunsch Kauf und Verkauf für diverse Vermögenswerte einleiten.

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Anleitung: ETFs handeln und traden

Sind Sie bereit, die ersten ETFs zu handeln und zu traden? Sobald Sie Ihre Kontoregistrierung abgeschlossen haben, können Sie loslegen. Achten Sie aber auf eine ausreichende Analyse und machen Sie sich mit den Risiken vertraut, die mit dem Handel einhergehen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Schritt für Schritt Ihre ersten Trades platzieren:

  1. Analyse durchführen
  2. Risikomanagement
  3. Order eröffnen
  4. Trade beenden

Schritt 1: Analyse durchführen

Die Analyse sollte damit beginnen, sich die genauen Daten des ETFs anzuschauen. Die Anbieter stellen Ihnen so die Zusammensetzung und die Performance über die letzten Jahre hinweg vor. Besonders wichtig ist hier der NAV, also der Nettoinventarwert. Dieser gibt den Gesamtwert des Fondsvermögens an und macht somit eine Aussage dazu, wie mächtig die Anlage aktuell ist.

Die Veränderung des NAV gegenüber dem Vorjahr, steht dann für das intrinsische Wertwachstum, während Ihnen die Rendite angibt, wie viel Zuwachs der Wert an der Börse hatte. Mit diesen Faktoren sollten Sie nun einen Vergleich anstellen und erkennen am Ende, ob der ETF für sein Potenzial aktuell günstig zu haben ist.

Im Wesentlichen wird man bei den ETFs mit der fundamentalen Methode arbeiten, sich also auf den Vergleichsindex und die klassischen Kennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis oder das Kurs-Buchwert-Verhältnis beziehen. Wenn der ETF aber deutlich stärker schwankt, kann es sich auch lohnen, die Charts etwas genauer auseinanderzunehmen.

Der passende Broker hilft Ihnen hier dabei, indem er alle notwendigen Tools zur Verfügung stellt. Mit Indikatoren wie den Bollinger Bändern und dem Relativen Stärke Index erkennen Sie beispielsweise grobe Trends und können genau bestimmen, wann der Kurs an Widerstand oder Unterstützung abprallt.

Schritt 2: Risikomanagement

Egal, ob Sie ETFs, Aktien, Rohstoffe, Anleihen oder einen Index traden – das Risikomanagement im Trading ist das A und O. Für ein stabiles Portfolio empfiehlt es sich dabei immer, zunächst sichere Fonds aufzukaufen. Hierzu gehören die klassischen Gesamtmarkt-Indizes. Diese halten Sie über einen längeren Zeitraum im Depot und sollten dabei in keinem Fall zu einem Derivat bzw. CFD greifen.

Vorsicht bei Sektoren-ETFs
Wenn Sie mit Sektoren-ETFs traden, müssen Sie sich andererseits um die Diversifikation kümmern. Setzen Sie nicht all Ihr Geld auf eine Karte, sondern verteilen Sie es über mehrere Branchen hinweg.

Auf diese Weise gleicht sich das Risiko aus und mögliche Verluste an einem Markt, werden durch die Gewinne an einem anderen ausgeglichen. Weiterhin können Sie über Short-Positionen eine Sicherheitsschranke einfügen. Diese fängt den Abschwung durch das inverse Traden ab. Weil Short-Positionen aber grundsätzlich nach oben offen sind, können Verluste wesentlich höher ausfallen. Unerfahrene Händler sollten entsprechend vorsichtig mit diesem Instrument umgehen.

Schritt 3: Order eröffnen: Long oder short traden

Wählen Sie als nächstes Ihren ETF aus, gehen Sie in das Profil hinein und klicken Sie auf „traden“ oder „Trade eröffnen“. Nun öffnet sich die Kaufmaske, in welcher Sie weitere Angaben zur Größe Ihrer Position machen. Legen Sie einen Wert fest und klicken Sie dann auf „Order ausführen“. Nun wird die Position als Besitz Ihrem Portfolio hinzugefügt.

Kaufmaske für eine Limit Order bei XTB
Per Limit Order ETFs bei XTB zum Portfolio hinzufügen

Wer ein Depot bei einem Anbieter mit CFDs hat, kann die ETFs übrigens auch shorten. In diesem Fall „leihen“ Sie sich quasi das Produkt aus, um es zum aktuellen Preis verkaufen zu können. Zum Ende der Leihdauer erwerben Sie es im Bestfall günstiger zurück und machen somit Gewinn.

Dieser Vorgang wird bei den CFD-Trades natürlich nur nachgebildet. Wichtig zu wissen ist, dass Sie im Short-Handel bei fallenden Kursen immer Gewinn machen.

Macht das Short-Trading bei ETFs aber überhaupt Sinn? Klassische S&P 500 oder MSCI World Core ETFs sind durch ein längerfristiges Wachstum geprägt. Schaut man hier auf den Betafaktor, so kann man von einer sehr geringen Schwankung ausgehen. Anlegern, die ETFs shorten wollen, ist also eher zu Sektoren-ETFs bzw. CFDs, die sich darauf beziehen, zu raten.

Vor allem die stark spezialisierten Fonds werden immer wieder heftige Abstürze erfahren, weswegen die Leerverkäufer mit ihrem Engagement häufiger Erfolg haben. Ähnliches gilt für ETFs, die Rohstoffe, Währungen und Edelmetalle beinhalten.

Schritt 4: Trade beenden

Bei ETFs können Sie den Trade genauso schnell beenden wie Sie ihn begonnen haben. Anders als bei Anleihen oder klassischen Aktienfonds gibt es nämlich keine Laufzeit und Sie können den Wert bequem mit wenigen Klicks aus Ihrem Depot verkaufen.

Gehen Sie dafür einfach in Ihr Portfolio und klicken Sie auf „Position schließen“. Nun werden Sie meist noch gefragt, wie viele Anteile Sie genau verkaufen möchten. Geben Sie einfach einen Wert ein und schreiten Sie dann im Prozess mit „Order ausführen“ fort. Der Gewinn wird sofort auf Ihrem Guthaben verbucht.

Gibt es auch ETF Trading Apps?

Heute bietet ein jeder ETF Broker auch moderne Trading-Apps an. Diese sind quasi die Smartphone-Version des Browser- und Desktop-Programms. Sie wählen sich mit einer PIN oder dem Fingerabdruck ein und haben nun sofort Zugriff auf Ihr Portfolio.

Layout in der Trading App von Freedom24
Schmale Chart-Ansicht in der Trading-App von Freedom24

Trading Apps für das Handy bieten den Vorteil, dass Sie Ihr Depot mit allen ETFs, Aktien, Anleihen, Währungen etc. von überall aus in der Welt und zu jedem Zeitpunkt im Blick haben. Selbst in Bus oder Bahn können Sie sich dann schnell einloggen und die Bewegungen an den Märkten beobachten. Falls es unerwartete Entwicklungen gibt, leiten Sie blitzschnell eine Order ein.

Ein Nachteil an den Trading-Apps ist, dass der Bildschirm am Handy sehr klein ist. Die Trading-Analyse ist daher also bisweilen umständlich, vor allem dann, wenn man bei technischen Ansätzen auf die Chart-Details achten muss. Wer sich allein auf die großen Index-Fonds konzentriert und somit auf langfristiges Traden setzt, kommt damit aber u. U. problemlos klar.

Bei schwankungsanfälligeren ETFs und Daytrading sollten Sie aber unbedingt ein Konto auf dem Laptop oder einem Desktop-Computer haben. Der größere Bildschirm macht hier den Unterschied aus und Sie haben bessere Möglichkeiten, in die Charts hineinzuzoomen. Dann werden gewisse Muster deutlicher sichtbar und die Indikatoren erzeugen aussagekräftigere Signale.

Mein Tipp: Verwenden Sie Browser-Version und Handy-App für ETF Trading immer in Kombination für die besten Ergebnisse.

Für Profi-Trader eignen sich andere Plattformen
Um noch erfolgreicher traden zu können, rate ich Anlegern zur Verwendung professioneller Plattformen wie MetaTrader 4 & 5 sowie TradingView. Die hier angebotenen Tools gehen weit über das Angebot der Broker hinaus und garantieren ein zielsicheres Trading. Zudem können Sie die Plattformen in der Regel direkt über eine Schnittstelle an Ihr Depot oder die Direktbanken koppeln.

Echtgeld oder erst Demomodus?

Generell sollten Anfänger immer in den Demomodus gehen, bevor Sie echtes Geld beim Trading verwenden. ETFs sind jedoch noch einmal etwas spezieller und unter gewissen Bedingungen könnte man auch ohne Testrunde loslegen.

An und für sich sind ETFs nämlich eine sehr sichere Variante des Investments. Lediglich hochspezialisierte Sektoren-Indexfonds können eine gewisse Gefahr aufweisen. Wer sich aber auf die großen Gesamtmarkt-ETFs mit Bezug auf S&P 500 oder MSCI World konzentriert, kann nur wenig falsch machen. Insofern braucht man nicht zwingend in den Demomodus gehen, wenn man bei solchen Anlagen bleibt.

Nichtsdestotrotz würde ich jedem Anleger, der noch gar keine Erfahrung im Trading hat, dazu raten, die Möglichkeiten solcher Demos zu nutzen. Hier können Sie ohne jedes Risiko üben und lernen dabei mehr über die Dynamiken, die am Markt herrschen. Wie reagieren die Preise und Kurse z. B. bei einer gestiegenen Nachfrage oder welchen Einfluss haben die Quartalszahlen auf die Handelswerte?

Analysetools auf den Charts im Demokonto von XTB
Testen Sie die verschiedenen Analysetools in den Demo-Charts bei XTB

Zudem werden Sie im Demokonto geschickter mit den Analysetools. Diese sollte man eingehend studieren und sie richtig anwenden können. Zudem sind Funktionsweisen und Layout der Trading-App von Plattform zu Plattform unterschiedlich. Deswegen ist es wichtig, sich in einer Testphase mit den Anwendungen beim Broker vertraut zu machen.

Dabei entdecken Sie auch die verschiedenen ETF-Produkte, die im Sortiment verfügbar sind. Die Broker stellen Ihnen jeden Indexfonds detailliert vor, damit Sie sich eine Vorstellung davon machen können, welches Potenzial das einzelne Produkt auf Dauer hat.

Auswahl der Assets: Welche ETFs sollte man traden?

Jeder Broker wird Ihnen die verschiedenen ETFs in seinem Angebot recht detailliert vorstellen wollen. Sie können in Ihrem Depot oder in der Trading-App also auf Bereiche wie „Entdecken“ gehen und dort dann tiefer in die Welt der Index-Fonds einsteigen.

Präsentiert werden alle ETFs, welche über den Broker gekauft werden können. An dieser Stelle sollten Sie sich eventuell zunächst den Aktienfonds zuwenden, die sich auf den Gesamtmarkt beziehen. Solche Instrumente bilden in der Regel den kompletten S&P 500 oder MSCI World ab, wobei der Algorithmus natürlich nur die Wertpapiere aussucht, die am besten performen.

Solche Gesamtmarkt-ETFs sind prinzipiell sehr sicher. Über die vergangenen Jahrzehnte sind die Indizes so konstant gewachsen und auch Sie können somit durch das lange Halten der Investition von den Steigerungsraten an den Märkten profitieren.

Sprunghaft gehen die Kurse solcher ETFs jedoch nicht nach oben. Zwischenzeitlich wird es viele Tiefphasen geben, in denen Sie dazu verleitet sind, die Anlage wieder zu verkaufen. Wer einen schnelleren Gewinn machen möchte, setzt daher eher auf Sektoren-ETFs, die ein ganz bestimmtes Segment im Index abbilden.

So gibt es Fonds, welche lediglich die Firmen mit einem KI-Angebot aus dem MSCI World heraussuchen und deren Wertpapiere dann aufkaufen. Ähnliche Produkte gibt es mit Fokus auf erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit (ESG), Gaming, Halbleiter und vieles mehr.

Werden solche Sektoren aktuell gehypt, kann das zu einem plötzlichen Wachstum führen. Stellen Sie sich nur vor, ein ganzes Paket mit Aktien von Unternehmen zu besitzen, die im Moment am Markt gefeiert werden.

Auswahl an ETFs
Aktien-ETFs
Rohstoff-ETFs
Währungs-ETFs
Edelmetall-ETFs
Krypto-ETFs
Index-ETFs

Andererseits kann aus dem Hype auch schnell eine Aktienblase und ein Crash werden. Bei der Auswahl Ihrer ETFs müssen Sie einen solchen Verlust also immer mitdenken und sollten daher mit Vorsicht auf die Entwicklung der Branche achten. Bei den großen Wachstumskurven der Wasserstoff- und Cannabis-ETFs haben so viele Anleger in den vergangenen Jahren ihr Geld verloren.

Eine weitere Alternative sind Fonds, die sich nicht auf Aktien beziehen. Eine spannende Option wären in dieser Hinsicht die robusten Rohstoff-ETFs. Rohstoff-ETFs kaufen gängige Ressourcen von Öl und Gas über Zucker und Weizen bis hin zu Lithium auf. Die Algorithmen achten dabei meist auf die zyklischen Auf- und Ab-Bewegungen, welche für den Rohstoffmarkt typisch sind. Dadurch kann man genauer voraussagen, wann es ein Wachstum und wann einen Niedergang geben wird.

Etwas volatiler sind in der Regel die Währungs-ETFs. Bei Währungen aus politisch instabilen Systemen kann es zu extremen Schwankungen kommen, wodurch der Kurs des ETFs heruntergezogen werden kann. Bei solchen fragilen Märkten sollten Trader und Anbieter also stets ein Auge auf die Entwicklungen haben.

Welche ETFs eignen sich am besten zum Traden?

Wenn Sie in den täglichen Trade mit ETFs einsteigen möchten, sollten Sie sich an Fonds halten, die etwas volatiler sind. Dazu gehören vor allem hochspezialisierte ETFs, die sich z. B. einer bestimmten Branche oder einer Region widmen. ETFs, die nur KI-Firmen oder nur Unternehmen aus China im Portfolio haben, könnten so für Long- und Short-Trades sehr interessant sein.

Zum Sparen wenden Sie sich dagegen den breiter gefassten ETF-Werten zu. Diese besitzen sehr viele Positionen und sind aufgrund der umfangreichen Streuung über Branchen sowie Länder hinweg wesentlich sicherer. Bei der Wertentwicklung geschieht meist nicht viel – das Wachstum geht stetig über einen längeren Zeitraum voran.

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Risiken und Nachteile des ETF Tradings

Kein Markt ist absolut sicher und so kann es auch bei ETFs zu plötzlichen Kurseinbrüchen kommen. Je spezialisierter der Index-Fonds dabei ist, desto riskanter ist er auch. Wenn Sie beispielsweise all Ihr Geld auf einen ETF mit Wasserstoff-Unternehmen in der Hoffnung gesetzt haben, dass dieses chemische Element zum neuen Standardantrieb in der Automobilindustrie wird, mussten Sie in den letzten Jahren erhebliche Dämpfer hinnehmen.

Breiter angelegte ETFs sind grundsätzlich sicherer. Der Nachteil ist in diesem Fall aber, dass Sie oft sehr lange mit Ihrem Geld investiert bleiben müssen. Die Nebenkosten senken zudem die Profitschwelle und erst nach Jahren stellen sich die ersten Zinsen ein. Meist muss man zudem hohe Summen anlegen, um einen wirklich veritablen Gewinn herauszuschlagen.

Vorteile des ETF Tradings

Im Vergleich zu Aktien sind ETFs weitaus sicherer. Man kann sie sich als Pakete vorstellen, die bereits in sich diversifiziert sind. Dadurch streut sich das Risiko breit und es entsteht ein stetiges, jedoch konstantes Wachstum. Durch das höhere Maß an Sicherheit können Sie mehr Geld auf den ETF setzen und bekommen selbst bei einem schwachen Wachstum in absoluten Zahlen viel Gewinn heraus.

Wir haben Ihnen die wichtigsten Vorteile und Nachteile nochmals zusammengefasst:

Vorteile

  • ETFs sind bereits in sich diversifiziert
  • Gesamtmarkt-ETFs sind weitestgehend sicher
  • Das Traden mit ETFs bedarf wesentlich weniger Eigeninitiative als bei Aktien
  • Mit spezialisierteren ETFs können Sie auch kurzfristig Gewinne von den Märkten abschöpfen

Nachteile

  • ETF-Produkte weisen nur ein flaches, langsames Wachstum auf
  • Die Kosten können eventuell die Rendite auffressen
  • Spezialisierte ETFs weisen ein hohes Risiko auf, welches Anleger, die sich in Sicherheit wähnen, oft ignorieren

Kosten und Gebühren beim ETF Handel

Die mit Abstand wichtigste Gebühr beim ETF Handel ist die Gesamtkostenquote TER. Sie wird nicht von der Trading-App erhoben, sondern vom Anbieter des Fonds selbst. Hiermit werden die Kosten für die Verwaltung und die algorithmische Neujustierung der Zusammensetzung gedeckt.

Die Höhe der TER kann von Anbieter zu Anbieter variieren. Bei spezialisierteren ETFs ist sie dabei meist größer. Durch den geringen Verwaltungsaufwand sinken die TER-Kosten meist auf etwa 0,01 bis 0,45 Prozent pro Jahr herab. Es gibt auch deutlich teurere ETF-Produkte, wie den iShares MSCI AC Far East, bei dem Sie mit 0,75 Prozent rechnen müssen.

Diese Kosten werden von den Brokern direkt an die Anleger weitergegeben. Die Plattformen selbst profitieren also nicht davon. Deswegen kann es sein, dass sie zusätzlich noch eine Ordergebühr verlangen. Sobald Sie also auf „traden“ klicken, wird ein kleiner Aufschlag verlangt, welcher dem Anbieter zugutekommt. Viele Broker verzichten jedoch auf diese Abgabe.

Aufpassen sollten Sie in jedem Fall bei den ETF-CFDs. Hierbei handelt es sich um keine echten ETFs, sondern immer nur um Nachbildungen. Der App-Betreiber wird versuchen, die Zinsen über Nacht anzugleichen. Dadurch entstehen Ihnen sogenannte Swap-Kosten. Diese sind auf den ersten Blick zwar klein, summieren sich aber, umso länger man den CFD im Portfolio hält.

Die meisten Einnahmen generieren die Broker vermutlich mit dem Spread. Ihnen werden sicherlich die unterschiedlichen Preise für den Kauf und Verkauf von ETFs aufgefallen sein. Mit dieser Differenz unterhalten sich die Broker. Sie sollten sich möglichst Anbieter aussuchen, welche diese Spanne sehr klein halten.

  • TER
  • Orderkosten und Provisionen
  • Eventuell Depotführungskosten
  • App- und Tool-Kosten
  • Spreads
  • Swaps

Mögliche Trading-Strategien für ETFs

Die klassische Trading-Strategie bei ETFs ist es natürlich, mit einer hohen Summe einzusteigen und das Geld über einen längeren Zeitraum liegenzulassen.

Mit spezialisierten Sektoren- und Länder-ETFs, den CFD-Ableitungen und dem Hebel lassen sich aber auch andere Methoden anwenden. So könnten Sie sich genauer in die Charts hineinbegeben und das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage besser analysieren. Ergeben sich nun gewisse Trends und Umkehrpunkte, investieren Sie das Geld in einen Sektoren-ETF, hebeln diesen und steigen bei einem Wachstum wieder aus.

Dies lässt sich insbesondere beim wöchentlichen und monatlichen Trading gut umsetzen. In diesem Fall dürften speziell die Swings spannend sein, bei denen man abwechselnd auf einen steigenden und sinkenden Trend setzt.

Vorsicht!
Klassisches Daytrading oder Scalping ist bei ETFs dagegen eher fehl am Platz!

Ist Daytrading mit ETFs möglich?

Angesichts des langsamen Wachstums lohnt sich ETF Daytrading in vielen Fällen nicht wirklich. Sie werden meist nur geringe Gewinne erzielen können, welche die Kosten für Verwaltung und App-Betreiber kaum decken.

Sollten Sie dennoch den Wunsch haben, mit ETFs Daytrading zu betreiben, halten Sie sich unbedingt an volatilere Fonds. Über den Betafaktor erkennen Sie beispielsweise, welche ETFs stärker schwanken als der gesamte Markt.

Ein weiteres Indiz für volatile Fonds ist die Spezialisierung. Umso stärker der ETF auf eine Branche oder eine Region fokussiert ist, desto heftiger sind die Ausschläge nach oben und unten.

Mit einer entsprechenden Summe Einsatz sowie einem Hebel kann man dann im Daytrading profitieren. Durch die Verwendung von CFDs sind Sie dabei wesentlich flexibler und können die Schwankungen am Markt für sich nutzen.

Mein Fazit: ETF Trading ist ein Handel mit stabileren Werten

Im Vergleich zu Aktien wird sich ein ETF immer stabiler verhalten. Erwarten Sie hier keine kräftigen Ausschläge nach oben oder unten, sondern eher ein konstantes Wachstum, welches sich über einen längeren Zeitraum hinweg entwickelt.

Da die ETFs bereits in sich diversifiziert sind, brauchen Sie sich selbst nicht die ganze Arbeit machen und das Portfolio strukturieren. Wenn sich die ETFs dabei auf einen Index am Gesamtmarkt beziehen, ist Ihr Arbeitsaufwand fast 0.

Umso spezialisierter die ETFs sind, desto besser eignen sie sich aber auch zum täglichen Trading. Sie können dann kurzfristig Geld auf Wachstum oder Verlust setzen. Ein Nachteil ist, dass man dabei meist relativ hohe Beträge auf den Fond platzieren muss.

Schauen Sie sich jetzt das umfangreiche ETF-Angebot bei einem Broker Ihrer Wahl an und nutzen Sie moderne Trading Apps, um auf Dauer mit den Fonds erfolgreich zu sein.

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FAQ: Meistgestellte Fragen:

Gibt es CFDs, die sich auf ETFs beziehen?

Ja, CFDs mit ETFs als Basiswert existieren und werden sehr gerne von Tradern genutzt. Der Vorteil ist, dass Sie mit diesen Derivaten sehr flexibel sind und die Schwankungen einiger Fonds für sich nutzen können. Sie haben die Möglichkeit, long und short zu gehen sowie mit einem Hebel zu arbeiten.

Wie viele Positionen hat ein ETF?

Ein großer Gesamtmarkt-ETF hat in der Regel weit mehr als 100 Positionen. Die S&P 500 Produkte von iShares basieren beispielsweise auf über 500 Aktien. Umso spezialisierter die ETFs sind, desto kleiner wird häufig das Portfolio. Hier liegt die Anzahl der Inhalte oft nur bei 50 bis 100.

Sind ETFs sicher?

Gerade im Vergleich zu Aktien sind ETFs in jedem Fall sicherer. Sie bestehen aus zahlreichen Einzelaktien und sind somit optimal diversifiziert. Ein Algorithmus sucht sich jedes Vierteljahr die Positionen mit der besten Performance heraus und stärkt diese im Vergleich zu schwachen Wertpapieren. Durch diese ständige Umstrukturierung ist ein konstantes Wachstum bei Gesamtmarkt-ETFs sicher.

Wie lange sollte ich einen ETF halten?

Große Gesamtmarkt-ETFs sollte man nach Möglichkeit über mehrere Jahre im Depot halten. Nach ca. drei bis fünf Jahren sind sie reif für die Renditenernte. Bei spezialisierteren Fonds müssen Sie unbedingt auf den Hype und einen bevorstehenden Crash achten. Wer nur auf eine Branche setzt, sollte so weitaus eher aussteigen, um den Gipfel der Kurse nicht zu verpassen.

Kann ich schnelle Gewinne mit ETFs erzielen?

Schnelle Gewinne sind vor allem durch ETF-CFDs und die Hebelwirkung möglich. Dafür suchen Sie sich einen volatilen ETF heraus, platzieren eine Summe an Geld und verstärken die Investition über das Margin Trading. Die Broker schießen Ihnen dann mehrere Anteile zu und Sie multiplizieren damit alle kurzfristigen Profite.

Wo ETFs kaufen?

ETFs kaufen Sie ganz bequem über einen Broker bzw. Ihre Trading-App. Hier werden Sie ein breites Angebot an echten Fonds und CFD-Derivaten vorfinden. Diese legen Sie mit wenigen Klicks in Ihr Portfolio und erhalten bei einem gewinnbringenden Verkauf sofort den Profit auf Ihr Guthaben.

Markus Müller
Markus Müller arbeitet als professioneller, selbständiger Autor in den Bereichen Trading und Reisen. Mit dem Thema Trading beschäftigt er sich seit vielen Jahren und hat selbst mit diversen Brokern Erfahrung im Wertpapierhandel gesammelt. Auf Trading.de erklärt er die Mechanismen am Markt und die Arbeit mit technischen Indikatoren sowie fundamentalen Kennzahlen.
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