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Trade Republic zählt zu den Vorzeigebrokern Deutschlands. Der Neobroker verfügt über eine deutsche Regulierung und überzeugt Trader mit kostenlosen Sparplänen und allgemein günstigen Gebühren. Nachteile ergeben sich aus dem Handel mit Trade Republic gegenüber anderen Brokern dennoch. In diesem Beitrag beleuchten wir die 13 größten Nachteile, die aus dem Handel mit Trade Republic entstehen und zeigen Alternativen auf.

Trade Republic Nachteile Bild

Liste der 13 größten Nachteile vom Trading mit Trade Republic

Wer als Trader auf sichere Rahmenbedingungen und Anlagen im Buy-And-Hold-Stil setzen möchte, ist bei Trade Republic gut aufgehoben. Weicht der eigene Anlagestil jedoch nur ansatzweise davon ab und Trader möchten aktiver Kurse analysieren und Orders absetzen, ist die Infrastruktur von Trade Republic bereits defizitär aufgebaut.

Die Liste aller Nachteile von Trade Republic:

  1. Kein Demokonto verfügbar
  2. Kein Telefonsupport
  3. Beschränkte Auswahl an Produkten
  4. Kein direkter Zugang zu den Börsen mit Orderbuch
  5. Für Daytrading & Scalping nicht geeignet
  6. Geringe Börsenauswahl
  7. Keine Futures möglich
  8. Kein Angebot an Optionen
  9. Versteckte Spreads im Handel
  10. App mit Funktionsausfällen
  11. Limitierte Auswahl für Technische Analysen
  12. Kein Orderflow Trading Möglich
  13. Keine Übertragung von Kryptowährungen in andere Wallets
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1. Kein Demokonto verfügbar (Übungskonto)

Ein Demokonto ist normalerweise der erste Schritt, um das Angebot eines Brokers risikofrei zu erproben. Um Betrug im Netz vorzubeugen und die eigenen Gelder zu schützen, empfehlen wir in unseren Vergleichsbeiträgen stets, auf ein solches Konto vor der Live-Registrierung zu setzen. Trade Republic bietet dieses jedoch erst gar nicht an. So ist es Tradern unmöglich, vorab die Plattform testen zu können. Zwar ist die Kontoeröffnung bei Trade Republic kostenlos und es handelt sich um einen seriösen Anbieter – dennoch ergeben sich auch nach der Live-Konto-Registrierung durch den Wegfall des Demokontos erhebliche Nachteile.

Sie sind schließlich nicht nur praktisch, um einen Broker zu testen, sondern auch um Strategien zu erproben, sich in neue Marktumfelder einzulernen oder Analysen zu tätigen. All dies fällt bei Trade Republic weg.

2. Kein Telefonsupport

Der deutschsprachige Kundenservice von Trade Republic ist nur über beschränkte Kommunikationswege erreichbar. Erreichen können Kunden und Interessenten den Broker lediglich über schriftliche Wege. Ein Chat sowie eine E-Mail stehen als Kontaktmöglichkeiten bereit. Auch bietet Trade Republic ein umfassendes Hilfsangebot an. Ein direkter Kontakt per Telefon ist jedoch spätestens von Relevanz, wenn es Problemen mit Ein- und Auszahlungen gäbe. Dieser Service wird hier nicht geleistet.

Trade Republic Chat
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3. Beschränkte Auswahl an Produkten

Trade Republic bietet ein umfassendes Angebot an ETFs und Aktien an, die auch als Sparplan zu erwerben sind. Auch Derivate, Kryptowährungen und Anleihen sind prinzipiell über den Broker handelbar. Die Auswahl an Produkten ist in Summe dennoch äußerst beschränkt. Schauen wir uns allein das ETF-Angebot an, mit dem sich Trade Republic brüstet, wird deutlich, dass es weiterhin unter dem Angebot anderer Online Broker liegt. Aktiv gemanagte Fonds lassen sich überhaupt nicht über den Broker handeln.

Trade Republic Portfolio

4. Kein direkter Zugang zu den Börsen mit Orderbuch

Trader handeln offene Positionen entweder direkt über das Chart, Depot oder Orderbuch. Orderbuch-Trading ist bei Trade Republic quasi unmöglich. Im Vergleich zu einem DOM im Orderflow Trading besitzt Trade Republic lediglich eine Aktivitätenvorschau, die an PayPal Ein- und Ausgänge erinnert. So können Trader zwar offene Orders verwalten und ggf. löschen; Zugriff auf Börsen haben sie über das „Orderbuch“ allerdings nicht.

Allgemein bietet Trade Republic nur Payment for Order Flow an: Also die Rückvergütung des Handelsplatzes zum entsprechenden Broker. Trade Republic führt die Trades also nicht selbst aus, dafür erhalten Trader bessere Konditionen für den Handel. Genau diese Methode ist ab 2026 in Deutschland verboten. Trade Republic zeigt sich jedoch häufig innovationsfreudig. Die Annahme liegt hier demnach nahe, dass es zu einem besseren Handling des Orderbuches durch den Beschluss kommt.

Trade Republic Ordermaske

5. Für Daytrading & Scalping nicht geeignet

Tradingstile sind insbesondere vom Anlagehorizont abhängig. Die Angebote von Trade Republic sind auf langfristiges Halten von Investitionen ausgelegt. So bietet der Broker für immer kostenlose Sparpläne, Zinsen auf nicht investierte Einlagen oder Aktienwerte zum Kauf an. Daytrading- und Scalping-Möglichkeiten gibt es bei Trade Republic nicht. Weder ist die Plattform auf den Anlagestil ausgelegt, noch passen hier die Orderarten. Es gibt lediglich die Markt Order, Limit Order und Stop Order. Weitere Möglichkeiten, Daytrading-Werte zu spezifizieren gibt es nicht. Auch das Handeln kurzfristiger Positionen wie CFDs ist bei Trade Republic ausgeschlossen.

6. Geringe Börsenauswahl

Der Handel bei Trade Republic erfolgt über die Börse Hamburg sowie das elektronische Handelssystem LS Exchange. Die elektronische Börse XETRA steht nur für die Ausführung von Spreads zur Verfügung. Außerbörslich beschränkt sich der Handel auf Partnerbösen von HSBC, Citi, Société Générale ud UBS. Kryptowährungen hingegen handeln Trader über das Bankhaus Scheich Wertpapierspezialist AG.

Diese begrenzte Auswahl kann für Multi-Asset-Trader zu gering sein. Auch stehen Tradern keinerlei US-Börsen für den Handel bereit. So ist der Handel in anderen Währungen nur bedingt möglich.

7. Keine Futures möglich

Da Trade Republic eine Börse für Privatanleger in Deutschland und der DACH-Region ist, gibt es keine Möglichkeit, Futures zu handeln. Laut eines ESMA Beschlusses steht der Futures Handel in Europa nur noch professionellen Anlegern bereit.

Wissenswert!
Da es bei Trade Republic kein professionelles Konto gibt, ist auch die Anlageform nicht verfügbar – Ein weiteres Argument für kurzfristige Investoren, nicht über den Broker zu handeln.

8. Kein Angebot an Optionen

Statt Futures und CFDs bieten viele Broker zumindest den Handel mit Optionen an. Auch dieser Handel könnte als Absicherungsstrategien für langfristige Investoren von Relevanz sein. Doch auch hier sind Trader bei Trade Republic im Nachteil. Sie haben keine Möglichkeit, Optionen zu handeln.

9. Versteckte Spreads im Handel

Beim Handel mit Trade Republic können Kosten in Form des Spreads anfallen. Studien der WHU bestätigen jedoch, dass Trader mit den Spreads von Lang & Schwarz im Vergleich zu Börsen wie XETRA im Vorteil sind. Fakt ist jedoch, dass schlechtere Spreads erfolgen können, sofern die Referenzbörse geschlossen ist. In diesem Fall handeln Trader ETFs und Aktien über Tradegate. Spreads sind stets von der Preisstellung abhängig und fallen unabhängig von der Ordergebühr an. Dies gilt es bei jedem Trade zu überprüfen.

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10. App mit Funktionsausfällen

Trade Republic war einer der ersten Broker, die eine rein App-basierte Tradingplattform entwickelt haben. Heute steht Trade Republic auch webbasiert zur Verfügung. Das Steckenpferd des Neo Brokers ist jedoch die mobile Nutzung der Plattform. Gerade diese ist in Nutzerbewertungen jedoch schlecht bewertet. Nutzer beschweren sich sowohl über die schlechte Benutzerführung als auch über Funktionsausfälle der App. Gerade letzteres kann im Trading zu Verlustgeschäften führen.

Trade Republic Bewertung
Trade Republic Bewertungen im Google Play Store

Seit September 2023 hat Trade Republic die eigene App vor allem im Design noch einmal angepasst und wurde prompt von Nutzerinnen abgestraft. Unübersichtlich, Katastrophe und Broker-Wechsel sind nur einige Beispiele des negativen Feedbacks, das sich in App-Bewertungen liest.

11. Limitierte Auswahl für technische Analysen

Im Rahmen des Risikomanagements führen Trader technische Analysen mittels Indikatoren, Zeichenwerkzeugen oder Ähnlichem durch. Zahlreiche Broker setzen hierfür erstklassige Charting-Optionen ein – etwa von MetaTrader, TradingView oder selbstentwickelten Alternativen. Das Charting bei Trade Republic ist ausbaufähig. Lediglich ein Linienchart lässt Trader erahnen, wie sich der Kurs entwickelt. Auch die Zeithorizonte sind langfristig ausgerichtet. Zwischen 1 Tag bis 4 Jahre sind die Kursverläufe sichtbar. Intraday-Analysen sowie maximale Historien bildet das Chart nicht ab.

Indikatoren und Zeichenwerkzeuge fehlen sogar gänzlich. So ist auch der Handel aus dem Chart heraus nicht möglich.

12. Kein Orderflow Trading möglich

Order Flow Trader kaufen, wenn der Preis steigt und verkaufen, wenn Preise fallen. Aus diesem Grund ist der Preis der wichtigste Indikator für den Handel. Dieser ist jedoch nur eindeutig, wenn Trader auch genau sehen, wie sich der Markt bewegt. Kleinste Bewegungen machen hier einen Unterschied. Und hier scheitert die Plattform von Trade Republic. Denn das Linienchart macht es unmöglich, kurzfristige Bewegungen zu sehen. Auch ist fraglich, wie kurzfristig Positionen tatsächlich bei Trade Republic zu verkaufen sind.

13. Keine Übertragung von Kryptowährungen in andere Wallets

Über Trade Republic ist es Händlern möglich, in über 50 verschiedene Assets im Kryptowährungsbereich zu investieren.Vor allem für Einsteiger in den Kryptowährungsmarkt ist dies attraktiv. Pro Order zahlen Händler nur eine Gebühr von einem Euro zzgl. des Spreads. Nachteile ergeben sich beim Transferieren der Coins. Denn gekaufte Kryptowährungen bleiben Teil des Trade Republic Brokerkontos und lassen sich nicht in andere Wallets übertragen. Das behindert sowohl für die Autonomie von der Plattform als auch Währung.

XTB als beste Alternative zum Broker Trade Republic

Während Trade Republic durchaus große Vorteile für Langzeittrader bereithält, ist das Angebot nicht auf kurzfristige Trader ausgelegt. Eine gute Alternative ist unserer Meinung nach der Broker XTB. Auch dieser verfügt über eine deutsche Regulierung und einen deutschsprachigen Kundenservice. Zusätzlich ist dank der eigens entwickelten Plattform alles möglich, was Trade Republic nicht bietet – vom Demokonto bis hin zu einer detaillierten Analyse von Charts mittels Indikatoren und Zeichenwerkzeuge. Lediglich Sparpläne gibt es bei XTB nicht.

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Fazit: Trade Republic ist nicht für jeden Tradingstil geeignet

Trade Republic ist ein geeigneter Broker für Investoren und privaten Anlegern. Wirkliche Trader, die von kleinen Kursschwankungen profitieren möchten, gehen bei Trade Republic meist leer aus. Weder die Charting-Optionen noch die Möglichkeiten, wie Trades ausgeführt werden, überzeugen hier im Test. Sehr kurzfristige Anlagemöglichkeiten wie Daytrading sind gar nicht erst möglich. Als Alternative ist XTB einen Blick wert.

Häufige Fragen und Antworten zum Thema:

Warum gibt es bei Trade Republic kein Demokonto?

Viele Broker, die keine Mindesteinzahlung fordern, verzichten auf den Einsatz eines Demokontos. Für Trader ist dies nicht nur ein Risiko, sondern auch eine vertane Möglichkeit, Analysen zu tätigen und so den eigenen Handel profitabler auszurichten.

Welche Zahlungsmethoden gibt es bei Trade Republic?

Auch die Zahlungsmethoden bei Trade Republic sind begrenzt. Lediglich die Möglichkeit der Banküberweisung und Einzahlungen per Kreditkarte sind möglich. Für Einzahlungen per Kreditkarte fallen Gebühren in Höhe von 1 % des eingezahlten Wertes ein. Banküberweisungen sind kostenlos.

Stehen US-Börsen bei Trade Republic zur Auswahl?

Nein, bei Trade Republic handeln Trader börslich über LS der Hamburger Börse. Bei Ausfall greift Trade Republic auf Tradegate als Handelsplatz zurück.

Gibt es bei Trade Republic einen Nachteil bei 4 % Zinsen?

Ja, bei 4% Zinsen gibt es den Nachteil, dass das Investitionsvolumen auf 50.000€ begrenzt ist. Trade Republic bietet von Haus aus nur 2 Prozent Zinsen. Möchten Anleger 4 Prozent Zinsen auf uninvestierte Einlagen erhalten, greift Trade Republic auf Partnerbanken zurück. Hier ist das Investitionsvolumen begrenzt. Die 4 Prozent Zinsen erhalten Anleger nur bis zu einem Kontovolumen von 50.000 Euro. Alles darüber hinaus wird nicht verzinst. 

Maren Dinges hat bereits mehr als 4 Jahre Erfahrungen im Trading Bereich. Als Content Marketing Strategin kuratiert, recherchiert und selektiert Maren bei Trading.de anlagerelevantes Wissen und bereitet es so auf, dass Trader auf Basis persönlichen Kriterien zwischen Anlageformen qualitativ wählen können.
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