Graumarkt – Definition & Erklärung

INHALTSÜBERSICHT

Als Graumarkt wird der Handel mit Wertpapieren bezeichnet, die noch vor der Erstnotiz stehen. Der Graumarkt darf nicht mit einem Grauen Kapitalmarkt verwechselt werden, worunter man einen nicht reglementierten Markt mit hochriskanten und immens spekulativen Anlageformen versteht. 

Der Graumarkt beschreibt einen Handel mit Termingeschäften auf noch nicht notierte Aktien. Wenn an der Börse eine Neuemission von Aktien eines Unternehmens mit guter Zukunftsperspektive begeben wird, ist die eigentliche Aktie in der Regel deutlich überzeichnet. Deshalb sind nach der Erstnotierung, wenn die Aktien dem freien Spiel von Angebot und Nachfrage ausgesetzt sind, erhebliche Kurssteigerungen zu erwarten. 

Um sich Aktien noch vor der Erstnotiz zu sichern, werden außerbörsliche Termingeschäfte getätigt. Verkäufer der Option sind Altaktionäre, erfolgreiche Zeichner der neuen Aktien oder es werden Leerverkäufe vorgenommen. Die Optionsscheine lauten auf einen festgelegten Betrag, der nach Einschätzung des Verkäufers über der Erstnotiz liegt und nach Einschätzung des Käufers darunter. 

Die in den Scheinen festgelegten Preise dienen der Börse als Orientierung, wie erfolgreich und mit welchen Kursen das zugrunde liegende Unternehmen in seine Karriere als börsennotierte Aktien starten wird.

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