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Als Gebühren beim Aktienkauf kann man alle Abgaben bezeichnen, die im Zuge von Aktienkauf und Aktienverkauf anfallen. Hierzu gehören neben klassischen Provisionen beim Aktienkauf selbst auch die Kosten für die Depotführung und die so genannten Spreads. Bei letzteren handelt es sich um die Unterscheidung von Einkaufs- und Verkaufspreis.

Weitere mögliche Gebühren fallen für Leistungen wie die Verwahrung, den Zugang zu Live-Daten und für die Auszahlung an.

Diese Aktien Kosten können im Handel anfallen:

Im Verlauf dieses Artikels gehen wir auf jede einzelne Gebühr genauer ein.

GebührenartErklärung
Ordergebühren:Um Aktien kaufen und verkaufen zu können, muss man bisweilen Ordergebühren entrichten. Solche Provisionen fallen bei vielen klassischen Anlagearten wie Aktien und ETFs weg.
Verwahrkosten bei Wertpapieren: Wenn echte Wertpapiere bei einer Verwahrstelle aufbewahrt werden, muss man u. U. Gebühren für diesen Service zahlen.
Börsenplatzabhängige Entgelte/Handelsplatzgebühr:Direktbanken nutzen verschiedene Börsen und Tradingplattformen, welche ihrerseits eine Handelsplatzgebühr für die Dienstleistungen erheben.
Variable Zusatzkosten: Zusatzkosten können anfallen, wenn du weitere Funktionen wie extrem genaue Live-Daten oder gründlichere Analysetools nutzen möchtest.
Spreads: Die Spreads sind keine Gebühr im eigentlichen Sinne, durch die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis entstehen aber im Aktienhandel Kosten. So ist der Preis im Verkauf zum selben Zeitpunkt wie zum Kauf stets niedriger.
Depotgebühren:Wer ein Wertpapierdepot eröffnet, muss oftmals Gebühren pro Monat bezahlen. Viele wettbewerbsorientierte Online Broker verzichten jedoch auf diesen Kosten-Aufwand.
Steuern: Wer aus Aktien, ETFs, Forex-Handel oder anderen Kapitalgeschäften Gewinn macht, muss darauf Steuern zahlen. In Deutschland werden 25 Prozent der Erträge plus Solidaritätszuschlag an den Staat abgeführt.
Inaktivitätsgebühren: Bei einigen Anbietern müssen die Anleger ihren Account wieder freischalten lassen, wenn sie für einen sehr langen Zeitraum inaktiv waren. Das betrifft vor allem ausbleibende Trades über ca. ein bis zwei Jahre hinweg.
Marktdatengebühren: Um an genauere Marktdaten zu kommen, erheben manche Online Broker einen zusätzlichen Kosten-Aufwand.
Softwarekosten: Eine gute Software erleichtert den Anlegern die Suche nach den besten Wertpapieren auf dem Aktienmarkt. Für die Nutzung der Algorithmen werden meist gesonderte Kosten fällig, bspw. auf Plattformen wie TradingView und MetaTrader.
Gebühren auf Dividendenausschüttung: Auf Wunsch können die Broker für den Anleger die Dividende in Empfang nehmen und auf das Konto gutschreiben. Teilweise wird sie dann direkt reinvestiert. Für diese Dienste muss man teilweise bezahlen.
Auszahlungskosten/Transaktionskosten: Für bestimmte Transaktionen von Positionen und Geldern fallen bei vielen Online Brokern und Direktbanken Entgelte an. Wenn Kunden Geld vom Depot auf das eigene Bank-Konto abheben wollen, müssen sie teilweise einen Kosten-Aufwand von meist 5 bis 10 Euro einplanen.
Swaps bei Aktien CFDs: Wenn du keine echten Aktien, sondern CFDs ins Depot aufnimmst, bezahlst du über Nacht Gebühren für das Halten von Positionen. Sobald die Börse schließt, entrichtest du einen gewissen Prozentsatz. Dieser sammelt sich über einen längeren Zeitraum zu einem relativ hohen Entgelt an.
TER-Aufwand beim ETF Sparplan: Wenn du ETFs kaufen möchtest, achtest du auf die Gesamtkostenquote (TER). Diese Kosten werden für die Verwaltung verwendet.
Was kostet ein Aktienkauf Alle Gebühren & Kosten

Das sind die wichtigsten Aktien Gebühren im Detail:

Im Folgenden erfährst du mehr über die einzelnen Gebühren, die beim Aktienkauf relevant sind und für deine Finanzplanung eingerechnet werden müssen. Nicht jeder Broker wird alle diese Kosten erheben. So gibt es viele Plattformen, die Aktien ohne Provision anbieten und auf die Depotgebühren verzichten. In einem Broker-Vergleich kannst du genau abwägen, bei welchem Unternehmen sich die Aufwendungen mehr lohnen als bei anderen.

Ordergebühren

Die Ordergebühren sind ein wichtiger Teil der Kosten beim Aktienhandel. Sobald du dem Broker einen Auftrag gibst, musst du mit einer kleinen Abgabe rechnen. Diese liegt meist in der Höhe von einigen Prozent der Kauf- oder Verkaufssumme oder werden als Fixpreis festgesetzt. Achtung: Diese Kosten werden oft sowohl beim Kauf, als auch beim Verkauf von Aktien erhoben.

Privatanleger genießen bei vielen modernen Online Brokern aber den Vorteil, dass die Ordergebühren entweder extrem niedrig sind oder komplett entfallen. Dazu musst du wissen, dass das Unternehmen deutlich mehr Profit aus den CFD-Wetten oder aus den Spreads erzielt. Entsprechend ist es für den Anbieter kein großes Problem, die Investoren ohne Gebühr am Handelsplatz traden zu können.

Ohne eine Orderprovision zu handeln, bringt dir immense Vorteile. Bei Anbietern wie eToro, Capital.com und XTB kannst du beispielsweise ganz ohne solche Aufwendungen deine Aufträge platzieren. Du klickst einfach auf den Trade-Button, wirst hier keine Ordergebühren bemerken und kannst dadurch mit geringem Risiko die Entscheidung für den Aktienkauf treffen.

Verwahrkosten bei Wertpapieren

Wer echte Wertpapiere kauft, bewahrt diese eigentlich nicht auf dem Depot beim Online Broker auf. Stattdessen wird der Name des Kunden auf dem jeweiligen Aktienanteil in der Verwahrstelle festgehalten. Hier sind also Broker-Depot und Inhaber der Aktie vermerkt. In Europa ist in der Regel clearstream für diesen Service zuständig. Bei Wertpapieren aus den USA kommen verschiedene andere Unternehmen in Frage.

Verwahrstelle

Wo die Wertpapiere verwahrt werden, hängt meist von den Verträgen ab, welche der Broker mit der jeweiligen Stelle schließt. Meist muss er dafür Gebühren bezahlen, die er je Aktie an seine Kunden weitergibt. Was du als Anleger am Ende wirklich bezahlst, kommt auf die Konditionen an. Manchmal werden diese Aufwendungen schlicht und ergreifend in den Spreads oder in anderen Kostenpunkten wie den Abgaben pro Order versteckt.

Börsenplatzabhängige Entgelte/Handelsplatzgebühr

Broker und Direktbanken ermöglichen dir über verschiedene Börsen und Handelsplätze wie z. B. der deutschen XETRA den Zugriff auf Aktien und andere Wertpapiere. Damit man nun an diesen Orten traden kann, verlangen die Anbieter eine so genannte Handelsplatzgebühr, die häufig zusätzlich zu den Ordergebühren erhoben wird. Die Höhe dieser Gebühr variiert dabei je nach Börsenplatz.

In den AGBs oder direkt bei den Kaufbedingungen wirst du zum Beispiel erfahren, ob die Gebühr für den Handelsplatz prozentual vom Kurswert erhoben wird oder aus einem Festpreis pro Order besteht. Bei Banken musst du übrigens fast immer damit rechnen, dass die Handelsplatzgebühren an dich weitergeleitet werden. Mit Preisen von teilweise 1,5 bis 5 Euro sind sie dabei ein echter Renditekiller.

Eine Alternative ist jedoch der Direkthandel über den Broker. Da dieser sich bereits im Besitz der Aktien oder CFDs befindet, musst du keine zusätzlichen Kosten für die Börse einplanen. Abgesehen davon schließen die Plattformen Verträge mit diversen anderen Handelsplätzen wie Gettex zu günstigen Konditionen ab. Dadurch sinken die Preise deutlich und du genießt immense Vorteile im Aktienhandel.

Beim Direkthändler ist es günstiger!
Bei Brokern, welche die Gebühren von der Börse an die Anleger weitergeben, sollte man sich unbedingt nach den Direkthändler-Angeboten umschauen. Hier besitzen die Broker die Wertpapiere bereits und du musst sie nicht zu höheren Kosten an einem Handelsplatz einkaufen. Als Direkthändler kann die Plattform somit Gebühren senken und den Investoren Vorteile bieten.

Für Anleger ist es also essentiell, sich den richtigen Partner auszusuchen. Broker wie eToro, XTB und Capital.com haben zum Beispiel Verträge mit Handelspartnern geschlossen, bei denen keine weiteren Kosten anfallen. So können die Kunden ganz bequem ohne Aktien-Provision und Handelsplatzgebühr arbeiten – es sind höhere Profite möglich.

Variable Zusatzkosten

Nicht alle Kostenpunkte werden so klar und deutlich vermittelt wie die Orderkosten und die Depotgebühren. Oft haben die Online Broker daneben noch einige Zusatzabgaben, die in gewissen Fällen anfallen können. Sehr typisch sind dabei die Aufwendungen für die Währungsumrechnung. Wenn du auf ausländischen Märkten handelst und dein Geld später in Euro auf die Bank transferieren willst, lassen sich die Broker diese Übertragung manchmal etwas kosten.

Abgesehen davon ist der Zugriff auf bestimmte Feeds und Zusatzfunktionen häufig kostenpflichtig. Das kann zum Beispiel tiefgründige Analysen der Aktien und Börsen betreffen, aber auch die Nutzung von spezielleren Tools für die technische Betrachtung der Charts. Teilweise musst du sogar für den Zugriff auf sekundengenaue Marktdaten Gebühren abgeben. Inaktivitätsgebühren sind ein weiteres Beispiel dafür, wie und wo von Brokern variable Zusatzkosten beim Aktienkauf erhoben werden.

Indikatoren
Manchmal kosten die Indikatoren etwas – bei eToro kannst du sie gratis nutzen

Mit solchen Aufwendungen gehen die meisten Broker nicht hausieren. Sie bewerben ihren Service damit, dass „beim Aktienkauf keine Gebühren“ anfallen. Das ist für den reinen Vorgang des Kaufs dann vielleicht auch richtig. Daneben gibt es dann aber viele versteckte Kosten, welche den Profit am Ende deutlich schmälern.

Anlegern kann ich daher nur dazu raten, genau in den AGBs und im Kleingedruckten nachzulesen und abzuwägen, welches Angebot wirklich lohnenswert ist. Broker- und Kostenvergleiche können dabei helfen, sich einen Überblick zu verschaffen und die Spreu vom Weizen zu trennen. Sinnvoll ist es, alle Gebühren, die beim Aktienkauf und danach entstehen, zusammenzurechnen und dann die Wahl für oder gegen einen Broker zu treffen.

Spread

Neben den Ordergebühren und Depot-Kosten sind die Spreads extrem relevant – teilweise sogar eine noch wichtigere Einnahmequelle des jeweiligen Anbieters. Es handelt sich um den Unterschied zwischen dem Preis für den Einkauf und den Verkauf von Aktien. Letzterer ist stets etwas niedriger. Wenn du also zum selben Zeitpunkt eine Aktie kaufst und wieder verkaufst, machst du Verlust in Höhe der Spread-Gebühren.

Spreads
Spreads erkennt man am Unterschied zwischen Verkaufs- und Kaufpreis (Screenshot von eToro)

Genauso wie alle anderen Transaktionskosten sollten die Spreads möglichst klein sein. Für meine Begriffe sind diese durchaus fair, wenn sie bei etwa 0.1 bis 0.8 Pips bleiben. Manche Broker bzw. beim ein oder anderen Handelsplatz steigen sie jedoch sogar über 0.8 oder 1.5 Pips hinaus.

Niedrige Spreads sind selbstverständlich ein immenser Vorteil. Wenn die Differenz nämlich zu hoch ist, arbeitest du quasi nur für den Profit des Market Makers bzw. des Brokers. Das, was du durch deinen klugen Handel an der Börse gut machst, behält dann zu einem unverhältnismäßig großen Anteil der Broker. Schaue dir also immer vorab einen Broker-Vergleich an, um effizienter traden zu können.

Depotgebühren

Für den Kauf von Aktien benötigst du zunächst ein Depot. Dieses eröffnest du bei einem Online Broker oder einer Bank. Letztere verlangen für diesen Service meist vergleichsweise hohe Kosten, während diese bei den Online Brokern oftmals wegfallen. Entsprechend sollte die Wahl von schlauen Anlegern immer auf professionelle Broker oder moderne Neo-Banken mit transparenten Gebühren fallen.

etoro Depot
eToro bietet beispielsweise ein kostenloses Konto

Einige der besten Online Broker verzichten komplett auf die Depotgebühren. Ohne diese monatlichen oder jährlichen Kosten hast du mehr Flexibilität im Wertpapierhandel und kannst dein Geld wesentlich effizienter investieren. Je nachdem, ob dir Depotgebühren für einen Premium-Account deutliche Vorteile bieten, müssen diese nicht zwingend schlecht sein. Hier heißt es abwägen, welche Konditionen sich lohnen, z. B. bei Pauschalkosten für die Orders.

Mein Tipp: Meist sind Anleger bei Brokern ohne Depotgebühren klar im Vorteil. Eine Ausnahme ist es, wenn dafür dann exorbitant hohe Orderkosten genommen werden. In diesem Fall muss man abwägen, ob eine Art Abo mit pauschaler Aktien Provision nicht doch besser ist.

Aktien Steuern

Beim Aktienkauf selbst fallen erstmal keine Steuern an. Solange deine Positionen nämlich auf deinem Konto aktiv sind, gelten die Werte als variabel und du hast noch keinen Gewinn erzielt. Kommt es aber zum Verkauf der Aktien und du gehst mit einem Plus aus diesem Geschäft hervor, musst du je nach Wohnsitz höhere oder niedrigere Aktien Steuern bezahlen.

Steuern

Für alle Trader, die in Deutschland wohnen, fallen z. B. pauschal 25 Prozent auf alle Gewinne aus Kapitalerträgen an: Das betrifft profitbringende Verkäufe von Aktien, ETFs, Anleihen, Forex-Währungen, CFDs usw. ebenso wie die Einnahmen von Dividenden. Zuzüglich musst du 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag auf die Höhe der Steuer und eventuell Kirchensteuer bezahlen.

Als Quellensteuer wird diese Abgabe direkt vom Broker einbehalten und an den Fiskus weitergeleitet. Das Geld kommt also meist gar nicht bei dir an und erscheint lediglich als Kostenpunkt auf der Rechnung.

Die gute Nachricht ist: Alle Trader mit Wohnsitz in Deutschland können Freibeträge nutzen. Hierzu gehören einerseits der Grundfreibetrag auf alle Einkommen im Jahr und der Sparer-Pauschbetrag, der nochmals separat für die Kapitalerträge gilt. Über letzteren hast du 1.000 Euro im Jahr steuerfrei und kannst sogar den Broker darüber informieren, bis zu dieser Grenze keine Abgaben an den Staat weiterzuleiten.

KAP Steuer
Online bei Elster Anlage KAP auswählen

Alternativ kannst du zum Jahresende die komplette Wertpapierabrechnung anfordern und sie dann über die Anlage KAP beim Finanzamt einreichen. Eine Steuererklärung zu machen, kann sich hier wirklich lohnen, da du auf bis zu 1.000 Euro Gewinn die Aktiensteuern komplett zurückbekommst. Somit sparst du 263,75 Euro ohne und 278,18 (Bayern/Baden-Württemberg) bzw. 279,94 (übrige Bundesländer) mit Kirchensteuer an Gebühren ein.

Steuern
Steuern auf 1.000 Euro Einkommen über dem Sparer-Pauschbetrag

Ich für meinen Teil lasse die Steuer bis zur Höhe des Sparer-Pauschbetrags gar nicht erst abfließen und reiche einen Freistellungsauftrag beim Broker ein. Dadurch habe ich kurzfristig mehr Kapital zur Hand, welches ich gezielt in den Markt stecken kann.

Inaktivitätsgebühren

Einige Broker wollen ihre Kunden natürlich dazu motivieren, mehr Geld über ihre Plattform umzusetzen. Aus diesen Gründen werden Inaktivitätsgebühren eingeführt, die oftmals ab 12 oder 24 Monaten erhoben werden. Wenn du in diesem Zeitraum keine Aktien kaufen wirst, musst du deinen Account durch eine neue Abgabe wieder freischalten lassen.

Bei eToro fallen zum Beispiel 10 US-Dollar im Monat an, sobald man für komplette 12 Monate keinen Trade mehr durchführt. Das Geld wird dabei vom vorhandenen Guthaben abgehoben, während alle Positionen beibehalten werden. XTB fragt seine Kunden nach einem Jahr ohne jede Aktivität ebenfalls nach einer Gebühr. Diese liegt auch bei 10 Euro/US-Dollar im Monat.

Wenn du also eine fundamentale Strategie fährst und für dein Investment über mehrere Jahre hinweg ruhig liegen lassen möchtest, solltest du in Bezug auf diese Kosten vorsichtig sein. So ist es immer besser, kurz vor Ablauf der Frist mindestens eine neue Transaktion einzuleiten, um das Greifen der Inaktivitätsgebühr zu verhindern.

Marktdatengebühren

Ohne exakten Marktdaten kommst du vor allem bei technischen Strategien nicht voran. Sie sind die Basis für deine Entscheidungen und müssen oft innerhalb weniger Sekunden und Minuten interpretiert werden.

Die klassischen Level-I-Daten wie die aktuelle Kursnotierung und das Handelsvolumen werden dir meist ohne Aufpreis angegeben. Eventuell musst du eine weitere Gebühr bezahlen, um noch sekundengenauere Preis-Informationen zu erhalten.

Orderbuch in der Freedom24 App
Orderbuch in der App von Freedom24

Für Level-II-Daten wie die Einsicht in das Orderbuch und detaillierte historische Marktdaten bezahlst du oftmals drauf. Ebenso verlangen einige Broker einen Zuschlag für die Tick-by-Tick-Charts, wo du alle minimalen Preisveränderungen bei den Wertpapieren nachvollziehen kannst.

Kosten für Trading Software

Für den professionellen Direkthandel ist eine hochwertige Trading Software ein enormer Vorteil. Plattformen wie MetaTrader und TradingView geben dir einen tieferen Einblick in die Marktdaten. Sie lassen dabei eine bessere Interpretation und Analyse über verschiedenste technische Instrumente zu. Darüber hinaus kannst du die Regeln programmieren, nach denen die Wertpapiere gekauft werden. Expert Advisor und automatisierte Programme sind eine enorme Hilfe beim Aktienkauf.

Software
Professionelle TradingView Software

Für alle erweiterten Funktionen und das komplette Set an Tools musst du meist eine Pro-Account freischalten. Hierfür bezahlst du eine monatliche oder jährliche Gebühr, bei TradingView zum Beispiel von 12,95 USD für Essential, 24,95 USD für Plus und 49,95 USD für Premium. Je mehr du hier aufwendest, desto mehr Indikatoren kannst du je Chart einfügen und desto mehr Preisalarme sind bspw. verfügbar.

TradingView
Preise bei TradingView

Abhängig von deinen Plänen, kann sich die Investition lohnen. Wenn du einen hohen Umsatz hast und stark auf die Tools setzt, sind diese Softwarekosten durchaus vertretbar. Falls du mit deinen Gewinnen regelmäßig unter dem Sparer-Pauschbetrag bleibst, entscheidest du dich eher für günstigere Abos oder verwendest die kostenlosen Angebote.

Gebühren auf Dividendenausschüttung

Wenn Investoren Aktien von Unternehmen kaufen, die Dividenden verteilen, können die Broker die Weiterleitung an ihre Kunden übernehmen. Prinzipiell ist das eine sehr einfache und bequeme Weise, die Gewinnausschüttung abzuwickeln. Die Gutschrift landet einfach auf dem Wertpapierdepot und wird auf Wunsch einfach reinvestiert.

Für diese Dienstleistung nehmen einige Broker Gebühren, oft von relativ wenigen Prozenten. Ab einem bestimmten Gegenwert fallen diese Entgelte meist größer aus, sind dann aber auch gedeckelt. Der Neobroker Flatex verlangt mit 5,90 Euro z. B. vergleichsweise viel Provision pro Dividendenzahlung. Hier könnte es sich lohnen, den Erhalt über ein anderes Konto zu regeln.

Auszahlungsgebühr/Transaktionskosten

Auszahlungsgebühren bzw. Transaktionskosten sind keine Seltenheit bei den Brokern. Anleger können dann zwar kostenfrei Geld auf das Aktiendepot transferieren. Will man sich die Gewinne dann aber auf die Bank auszahlen lassen, wird eine Gebühr fällig. Teilweise gibt es auch einen Mindestwert, den man abheben darf.

Relativ fair sind Broker, die pauschal Gebühren von etwa 5 bis 10 Euro pro Transaktion verlangen. Diese beeinträchtigen die Rendite nicht allzu stark und bei einer gesammelten Überweisung fallen die Kosten nicht so sehr ins Gewicht. Ein Beispiel für eine Plattform mit Auszahlungsgebühren ist eToro, wo jedoch nur 5 Euro verlangt werden.

Abgesehen davon gibt es viele Anbieter, bei denen Ein- und Auszahlung nichts extra kosten. Grundsätzlich ist das für die Anleger natürlich ein Vorteil. Es gilt in jedem Fall aber auch immer, die anderen Kostenpunkte von einer möglichen Grundgebühr über Ordergebühren bis hin zu den Spreads im Auge zu behalten. Im Vergleich ist es immer noch besser, die Auszahlungskosten in Kauf zu nehmen, als mit hohen Spreads miese zu machen.

Swaps bei Aktien CFDs

Von Swaps wirst du sicherlich schon im Zusammenhang mit gewissen Derivaten gehört haben. Diese Gebühren fallen nicht beim Aktienkauf an, sondern betreffen einzig und allein das Halten von CFDs. Wer diese Differenzkontrakte im Portfolio hält, muss jeden Tag nach der Schließung der Börse Halte- oder Über-Nacht-Gebühren in Höhe von niedrigstelligen Prozenten entrichten.

Definition: Was sind Aktien CFDs?
CFDs sind Differenzkontrakte, bei denen man einen Vertrag einzig und allein mit dem Broker abschließt. Als Derivat bildet ein solcher Vertrag die Kursbewegungen eines Basiswertes ab. Im Verhältnis zur Bezugsgröße wächst oder fällt dann der Wert des CFDs. Ein CFD ist keine echte Aktie und berechtigt somit nicht zur Abstimmung auf der Hauptversammlung.

Für Day- und Swing Trading sind diese Kosten an und für sich kein Problem. Wichtiger ist es für diese Strategie, dass die Ordergebühren und Spreads niedrig sind. Wenn du aber langfristig mit den Aktien CFDs handeln und auf ein Wachstum über Monate hinweg setzen willst, können die Swaps zum Problem werden.

swaps
Tägliche Swaps, im CFD-Kauffenster von XTB

Generell empfehle ich dir daher, die CFDs vor allem mit technischen Methoden zu verwenden. Bei fundamentalen Strategien, wie dem Aufbau eines Value-Portfolios, ist das Risiko nämlich schlichtweg zu groß, dass die Über-Nacht-Gebühren die Gewinne schrittweise auffressen.

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TER-Aufwand beim ETF Sparplan

Viele Privatanleger kaufen heute ETFs, anstatt sich für Aktien zu entscheiden. Der Vorteil ist, dass diese Fonds meist passiv verwaltet werden und über einen Algorithmus ihre Inhalte wechseln. Das System stellt sicher, dass immer starke Positionen im Sparplan vertreten sind. Weil es jedoch keiner aktiven Verwaltung bedarf, sind die Kosten für diesen Service bei den ETF-Fonds sehr niedrig.

Passiv verwaltete ETFs sind so bereits ab einer Gesamtkostenrate (TER) von 0,15 bis 0,45 Prozent zu haben. Kommen menschliche Akteure für die Verwaltung hinzu, wird es teurer und kann eventuell den Gewinn beeinträchtigen. Beim Kauf deines Fonds erkennst du direkt in der Beschreibung, wie viel du an Grundgebühr pro Jahr abgeben musst und kannst dann selbst einschätzen, ob sich das im Vergleich zur Rendite lohnt.

ETFs
Auswahl an ETFs bei eToro

Ein Vorteil bei ETFs ist sicherlich, dass viele Broker auf die Provisionen pro Order verzichten. Dafür kommen aber eben die externen TER-Kosten hinzu. Teilweise kann es sinnvoller sein, selbst ein diversifiziertes Portfolio mit Aktien zu gestalten, um Gewinnchancen zu erhöhen und Kosten zu schmälern. Gleichzeitig gehen die selbstgestalteten Depots aber natürlich immer auch mit mehr Aufwand einher.

Gibt es versteckte Kosten?

Manche Broker sind wirklich talentiert darin, ihre Kosten zu verstecken. Sie werben zwar mit Aktien ohne Provision und Handel ohne Grundgebühr. Im Kleingedruckten finden sich dann aber immer noch zahlreiche Gebühren, welche sich summieren.

Problematisch können für die Anleger z. B. die Inaktivitätskosten werden. Vor allen Dingen dann, wenn man bereits ein diversifiziertes Portfolio mit Value Papieren aufgebaut hat und diese im Aktiendepot liegen lassen möchte, drängen einen diese Kosten zu neuerlichen Ausgaben.

sparkasse
Trader sollten immer auf die Gebührenordnung achten (Auszug von Sparkasse S Broker)

Von ähnlicher Bedeutung sind gewisse Auszahlungsgebühren. Jeder angehende Trader wird bereits Broker entdeckt haben, bei denen die Abhebungsbedingungen schwer zu erfüllen sind. Manchmal verlangen die Unternehmen einen viel zu hohen Mindestbetrag, beim anderen Mal ist die Auszahlung an eine Gebühr gekoppelt, welche den eingefahrenen Gewinn neutralisiert.

Wichtig ist es darüber hinaus, auf die Spreads zu achten. Diese werden zwar häufig mit wohlklingenden Konditionen teilweise sogar ab 0,0 Pips beworben. Tatsächlich könnte der größere Teil des Angebots aber mit einer deutlich weniger attraktiven Geld-Brief-Spanne versehen sein. Du solltest daher immer im Einzelnen prüfen, ob sich der jeweilige Aktienkauf tatsächlich lohnt.

Alles in allem kann ich nur dazu raten, sich einen Partner auszusuchen, der faire und transparente Gebühren anbietet. Wer Aktien kaufen will, muss also immer vorab Recherche betreiben und die Kostenstrukturen der diversen Broker vergleichen.

Gebührenvergleich der Broker:

In der folgenden Tabelle verschaffst du dir einen Überblick zu den Kosten, welche die einzelnen Broker beim Aktienkauf einnehmen. Nicht jeder Anbieter ist dabei universell für jeden Stil geeignet. Wenn du z. B. im täglichen Handel viele Aufträge einleiten willst, sollte die einzelne Order (Kauf oder Verkauf) nur wenig kosten. Wer langfristig investiert, möchte vor allem keine Depotkosten tragen und die Spreads niedrig halten.

GebühreToroXTBSparkasseSmart Broker
Ordergebühren0% Provision auf Aktienkauf0% Provision beim Aktienkauf (minimale Order 10 Euro)4,99 Euro + 0,25% vom Orderwert0 Euro ab einem Ordervolumen von 500 Euro (1 bis 4 Euro bei weniger als 500 Euro)
DepotführungKostenlosKostenlosKostenlos bei mindestens einem Trade pro QuartalKostenlos
Verwahrentgelte im Wertpapierhandelkeinekeinekeinekeine
HandelsplatzgebührkeinekeineInland: 0,99 Euro
Direkthandel: 0,49 Euro
Ausland: 14,99 Euro
1 Euro
Ein- und AuszahlungPauschal 5 Euro pro Auszahlung10 Euro bei Auszahlungen von unter 200 EuroKostenlosKostenlos
WährungsumtauschBis 200 Pips für Zahlungen in anderen Währungen als USD0,5%Devisengeldkurs (untertägig berechnet)Variabel je nach Währung (USD 0,003%)
Spreadsab 0.15 PipsBasic-Konto ab 0.9 Pips, Pro ab 0.0 Pips1.5 Pipssehr variabel, abhängig vom Handelsplatz
Inaktivitätskosten10 Euro pro Monat nach einem Jahr Inaktivität10 Euro pro Monat nach einem Jahr Inaktivität3,99 Euro pro Monat (11,97 Euro im Quartal)keine
Marktdatenkostenkeinekeinekeinekeine
Softwarefunktionenkeine Anbindung an andere Plattformenkeinekeinekeine Zusatzgebühren
Dividendenausschüttungkeinekeinekeine Kostenlos (0,50 Euro bei Reinvestierung)
Swaps bei CFDs6,4% + Benchmarkab 0,02%3,5 % + WährungszinsVariabel
SteuernDeutsche Kapitalertragsteuer wird nicht automatisch abgeführtDeutsche Kapitalertragsteuer wird nicht automatisch abgeführtWird bei Wohnsitz in Deutschland automatisch abgeführt (25% plus Solidaritätszuschlag)Wird bei Wohnsitz in Deutschland automatisch abgeführt (25% plus Solidaritätszuschlag)

Aktien Gebühren berechnen:

Um deine Ausgaben im Wertpapierhandel richtig berechnen zu können, benötigst du erstmal einen Überblick über die Kosten, welche der jeweilige Anbieter von den Anlegern verlangt. Gerade in Bezug auf Ordergebühren und Spreads können diese je nach Handelsplatz, Anlageklasse und sogar einzelner Aktie variieren.

Tarife von Freedom24
Auszug Gebührenordnung von Freedom24

Generell empfehle ich dir, zuerst in die AGBs bzw. die genaue Preisbeschreibung für die unterschiedlichen Services hineinzuschauen. Hier merkst du dir vor, welche Gebühren überhaupt Einfluss auf die Entwicklung deiner Investition nehmen.

Als nächstes öffnest du die jeweilige Position, die du kaufen möchtest. Im Handelsfenster findest du nun viele weitere Informationen zu den Kosten, die erhoben werden. Bei XTB und eToro wirst du im Falle von echten Aktien meist 0 Euro Kommission festgeschrieben finden. Den Spread erkennst du am Unterschied zwischen den Kauf- und Verkaufspreisen. Verkäufe werden immer zu niedrigeren Preisen durchgeführt.

0 Euro Kommission
0 Euro Kommission bei XTB Aktien- und ETF Kauf

Achtung: Sobald du von echten Aktien zu einem Aktien CFD wechselst, werden Rollover- oder Swap-Gebühren fällig. Das kann auch aus Versehen passieren, indem du zum Beispiel den Hebel aktivierst. Klickst du bei eToro so auf X2 anstelle von X1, wird automatisch ein Derivat erworben. Unter dem Button „Trade eröffnen“ findest du dann im Kleingedruckten die Informationen zum Roll-Over. Meines Erachtens ist dieser Kostenhinweis etwas intransparent gestaltet, wenn du aber darüber Bescheid weißt, kannst du das Mittel richtig für dich nutzen.

Swaps
Bei eToro wird nur im Kleingedruckten deutlich, dass man in den CFD-Handel gewechselt ist und nun tägliche Swaps/Rollover-Gebühren bezahlt

Ein anderes Beispiel wäre XTB. Hier wählst du direkt aus der Liste heraus Aktie oder CFD. Während die Aktien provisionsfrei plus Spread erworben werden können, kommen beim Differenzkontrakt (als STC CFD gekennzeichnet) Swaps hinzu. Praktisch ist, dass dir die Gebühren exakt passend zum jeweiligen Kaufwert berechnet werden – einschließlich der Spreads.

Gebühren
Spreads und Swaps werden XTB transparent angezeigt

Weitere Kosten musst du individuell hinzuziehen. Das betrifft vor allem den Währungsumtausch, die Auszahlung und eventuell Abos für Software. Solche Ausgaben lassen sich jedoch besser skalieren, z. B., indem du hohe Summen abhebst und Abos nur dann abschließt, wenn du entsprechend oft mit Aktien handelst.

Kann man Aktien-Gebühren steuerlich absetzen?

Nein, Aktien-Gebühren lassen sich seit der Reform der Kapitalertragsteuer im Jahr 2009 nicht mehr von der Steuer absetzen. Das betrifft insbesondere mögliche Depotführungsgebühren und die Orderkosten. Diese sind jedoch quasi durch den Sparer-Pauschbetrag von derzeit 1.000 Euro im Jahr abgegolten.

Eine Ausnahme bilden z. B. die Kosten, die man für Software aufbringt. Benötigt man diese, um als professioneller Anleger detaillierte Analysen durchführen zu können, kann man diese Ausgaben u. U. geltend machen. Dasselbe gilt für Seminare und Kurse. Was genau absetzbar ist, hängt jedoch stark vom Einzelfall ab, da viele der Kosten eindeutig in den Sparer-Pauschbetrag hineinfallen. Entsprechend solltest du dich immer mit einem Steuerberater absprechen und dir von diesem wertvolle Tipps geben lassen.

Ein Aktien-Gebühren Vergleich lohnt sich

Bevor man als Anleger am Markt aktiv wird, sollte man sich immer einen gründlichen Aktien-Gebühren Vergleich anschauen. Anstatt einfach nur auf Börsenweisheiten zu hören, ist eine sachliche Sicht auf die Ausgaben und eine detaillierte Abwägung von Investment, Nebenkosten und möglichen Einnahmen wichtig.

Es sind gerade die traditionellen Banken, die ihren Kunden eher schlechte Bedingungen bieten. Wer für eine Order z. T. mehr als 10 Euro bezahlt und zusätzlich mit Spreads, Transaktionsgebühren sowie Handelsplatzkosten rechnen muss, hat keine guten Chancen, über die Gewinnschwelle zu kommen.

In Abgrenzung zu klassischen Finanzinstituten bieten die modernen Online Broker viele Vorteile. Hier eröffnest du dein Depot meist kostenfrei und kannst bei echten Aktien ohne Provision arbeiten. Jedem Anleger ist damit ein preisgünstiger Zugriff auf die Börse sicher und es lassen sich dort neben den Wertpapieren sogar Güter, Fonds, Währungen, Anleihen usw. traden.

Im Folgenden stelle ich dir einige Broker vor, die mich bei meiner Arbeit im Aktienhandel besonders überzeugt haben. Diese zeichnen sich durch sehr gute Funktionen und eine breite Auswahl an Analysetools aus. In dieser Hinsicht sind die Anbieter nahezu gleichwertig. Zudem kannst du hier zu günstigen Konditionen Wertpapiergeschäfte durchführen.

Die besten Aktien Broker mit geringen Gebühren:

Auf dem Markt kannst du eine ganze Reihe an Brokern finden, welche dir sehr günstige und faire Konditionen bieten. Die Gebühren sollten dabei immer transparent sein und dir die Chance geben, gewinnbringend zu investieren. Als günstige Broker mit geringen Gebühren sind mir vor allem eToro und XTB aufgefallen. Smartbroker und die Sparkasse verlangen im Vergleich dazu mehr. Daneben gibt es natürlich viele weitere empfehlenswerte Anbieter, welche du in unserem großen Broker-Vergleich näher begutachten kannst.

eToro

logo etoro

Wenn du ohne Provision und Depotkosten traden möchtest, bist du bei eToro gut aufgehoben. Der Broker aus Zypern ist seit mehr als einer Dekade aktiv und bietet dir den Zugang zu zahlreichen Märkten. So kannst du u. a. echte Aktien kaufen, ETFs und Fonds in dein Depot aufnehmen, mit CFDs traden und Cryoto CFDs ablegen. Insgesamt sind mehr als 3.000 Instrumente verfügbar.

etoro

Das Angebot mit kostenfreien Orders im Bereich Aktien, freier Depotführung sowie extrem niedrigen Spreads ist ideal, um ohne größeres Risiko ein optimiertes Portfolio aufzubauen. Die Plattform eignet sich dabei sowohl für den fundamentalen Aktienhandel als auch für die technische Analyse. So hast du gratis Zugriff auf die aktuellen Marktdaten, auf Kennzahlen und die wichtigsten Chart-Tools.

etoro
Aktienprofile bei eToro

Versteckte Gebühren gibt es so gut wie keine. Bei der Auszahlung wird eine kleine Abgabe von pauschal 5 Euro pro Transfer verlangt. Wenn du ein komplettes Jahr lang keine Umsätze machst, fordert eToro zudem eine Inaktivitätsgebühr von 10 Euro im Monat, um dich wieder freischalten zu können.

Eröffne ein kostenloses Aktien Konto bei Etoro(Risikohinweis: 51% der privaten CFD Konten verlieren Geld.)

Insgesamt bietet eToro ein hervorragendes Angebot für jeden, der preiswert in den Aktienhandel einsteigen und nicht unnötig Geld an die Nebenkosten zu verlieren möchte. Lediglich im CFD-Trading musst du marktüblich mit Rollover-Kosten rechnen. Beachte, dass der CFD-Modus immer dann eingeschaltet wird, wenn du einer Aktie einen Hebel hinzufügst.

  • Keine Depotführungskosten
  • Aktien ohne Provision handeln
  • Sehr schmale Spreads
  • Auszahlungsgebühr von 5 Euro
  • Inaktivitätsgebühr von 10 Euro im Monat nach einem Jahr ohne Trades
  • Rollover-Kosten im CFD-Handel (aktiviert sich mit Hinzufügen des Hebels)

XTB

XTB

XTB überzeugt ähnlich wie eToro mit einem günstigen Angebot und transparenten Gebühren. Bei echten Aktien und ETFs hast du den Vorteil, dass du ohne Provision kaufen und verkaufen kannst. Außerdem fallen keine Kosten für die reine Depotführung sowie den Zugang zu allen Analysetools an. Die Broker-Software xStation zeichnet sich dabei durch einen einfachen Aufbau und sehr detaillierte Werkzeuge auf den übersichtlichen Charts aus.

Broker XTB

Für die mehr als 6.000 verfügbaren Instrumente stehen dir kostenfrei alle wichtigen Marktdaten zur Verfügung. Bemerkenswert ist zudem, dass du keine Mindesteinlage hinterlegen musst. Die minimale Ordergröße liegt jedoch bei 0,1 Lots, die Spreads bei Aktien sowie CFDs bei etwa 1,0 Pips. Wenn du nun Gewinn erzielt hast und dein Geld abheben möchtest, musst du bei einem Wert unter 200 Euro mit einer Gebühr von 10 Euro rechnen.

xstation
xStation von XTB

Versteckte Gebühren gibt es in diesem Sinne eigentlich nicht. Was mir sehr gut gefällt ist, dass die Unterscheidung zwischen Aktien (STC) und CFDs (STC CFDs) immer klar ist. Du erkennst sofort, ob es sich um einen echten Wert oder ein Derivat handelt. Bei den Derivaten werden die Kosten für Swaps und Spreads im Kauffenster für dich berechnet.

Jetzt zu günstigen Konditionen bei XTB traden!(Risikohinweis: 77% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter)

Im Brokervergleich kommt XTB weit oben in die Top 10, u. a. aufgrund der sehr gut gestalteten xStation Plattform, aber auch wegen der transparenten und günstigen Kostenstruktur. Du kannst hier ohne hohe Abgaben Trades einleiten und dein Portfolio individuell aufbauen.

  • Keine Depotkosten
  • Keine Provisionen für Kauf von Aktien und Aktien CFDs
  • Minimale Spreads ab 1 Pips
  • Mindestordervolumen von 0,1 Lots
  • Für Beträge unter 200 Euro Auszahlungspauschale von 10 Euro
  • Transparente Swap-Kosten beim CFD-Trading
  • Kostenloser Zugriff auf Marktdaten und Tools

Smartbroker/Smartbroker+

Smartbroker Plus

Was mir am Neobroker Smartbroker bzw. ab 2024 Smartbroker+ gefällt ist, dass du verschiedene Handelsplätze wie gettex, XETRA, Tradegate und Lang & Schwarz nutzen kannst. Je nachdem, welche Trading-Gebühren dir hier zusagen, entscheidest du dich für die entsprechende Börse. Die Provisionen pro Order sind dabei transparent und liegen für übliche Volumen bei etwa 1 bis 4 Euro plus etwa 1 Euro Handelsplatzgebühr. Geworben wird sogar mit Trades ab 0 Euro über gettex. Das ist aber nur möglich, wenn du mindestens 500 Euro pro Auftrag umsetzt.

Smart Broker
Aus Smartbroker wird Smartbroker+, die Konditionen bleiben aber weitgehend gleich

Die Depotführung ist auf der anderen Seite vollkommen kostenlos. Somit hast du auch einen freien Zugriff auf die aktuellen Marktdaten und kannst die zahlreichen Softwarefunktionen nutzen. Ein Vorteil ist, dass du Geld kostenlos ein- und auszahlen kannst. Beim Währungsumtausch fallen minimale Gebühren an. Weiterhin verlangt Smartbroker bzw. Smartbroker+ 50 Cent für die Reinvestition der Dividende.

Smartbroker plus
Neues Plattformdesign von Smartbroker+

Der Erhalt von Dividende selbst ist vollkommen kostenlos. Zudem bietet man dir den Service an, die Steuern automatisch an den Staat weiterzureichen. Wer sich nicht selbst allzu sehr mit der Bürokratie auseinandersetzen möchte, genießt in dieser Hinsicht also Vorteile.

Im Vergleich zu eToro und XTB sind die Gebühren bei Smartbroker eindeutig höher. Auch wenn hier mit 0 Euro Provision geworben wird, ist die Einstiegsschwelle hierfür mit über 500 Euro unrealistisch hoch. Dafür kannst du dir immerhin verschiedene Handelsplätze mit besseren oder schlechteren Konditionen aussuchen.

  • Kostenlose Depotführung
  • Bei einem Ordervolumen ab 500 Euro keine Provision
  • Je nach Handelsplatz 1 bis 4 Euro Handelsgebühren bei Aufträgen unter 500 Euro
  • Handelsplatzgebühr 1 Euro
  • Keine Ein- und Auszahlungsgebühr
  • Kostenloser Zugriff auf Tools und Marktdaten
  • Variable Spreads und Währungsumtauschgebühren
  • Kostenloser Dividendenempfang
  • Steuern werden abgeführt

S Broker der Sparkasse

Sparkasse

In unserem Kostenvergleich schneidet der S Broker der Sparkasse eindeutig am schlechtesten ab. Das passt zu unserer Einschätzung, dass man beim Aktienhandel über Banken immer mehr zahlen muss als bei den Online Brokern. So fallen allein die Ordergebühren mit 4,99 Euro plus 0,25% vom Orderwert relativ stark ins Gewicht. Immerhin brauchst du bei mindestens einem Trade im Quartal keine Depotführungskosten bezahlen.

Sparkasse

Zu den Provisionen kommen jedoch weitere Kosten für den Handelsplatz hinzu. Im Inland liegen diese bei 0,99 Euro. Wenn du die Sparkasse als Direkthändler verwendest, kommst du mit 0,49 Euro wesentlich günstiger. Am teuersten ist es, wenn du über ausländische Börsen tradest: Dann musst du 14,99 Euro pro Auftrag einplanen.

S Broker
Trading Desk der Sparkasse

Einige versteckte Kosten sind durch die Inaktivitätsgebühr vorhanden. Sobald du in einem Quartal keinen Umsatz machst, wird eine Gebühr von 3,99 Euro im Monat fällig. Weiterhin sind die Spreads mit 1,5 Pips vergleichsweise hoch. Immerhin verlangt die Sparkasse keine Verwahrentgelte, zahlt dein Guthaben kostenfrei aus und übernimmt für dich die Weiterleitung der Steuern.

Unterm Strich hat S Broker von Sparkasse das teuerste Angebot. Wenn du hier traden möchtest, solltest du relativ hohe Volumen umsetzen und eine gute Strategie haben, damit es sich auch wirklich lohnt. Privatanleger mit kleineren Volumen kommen generell mit Online Brokern wie eToro und XTB besser.

  • 4,99 Euro plus 0,25% vom Orderwert Provision
  • Kostenlose Depotführung
  • Handelsplatzgebühr von 0,99 Euro im Inland und 14,99 Euro im Ausland
  • Direkthandel ab 0,49 Euro
  • Spreads von 1,5 Pips
  • Inaktivitätsgebühren von 3,99 Euro pro Monat, wenn man für drei Monate keinen Umsatz hat
  • Swaps von 3,5% plus Währungszins
  • Steuern werden abgeführt

Wie verdienen kostengünstige Broker Geld?

Kostengünstige Broker müssen natürlich auch Geld verdienen und machen das unter anderem über die Aktien Provisionen, Spreads und CFD-Wetten. Die Provisionen machen dabei oft nur einen kleinen Anteil aus. Indem man die Wertpapiere nämlich ohne wirkliche Orderkosten anbietet, interessieren sich mehr Anleger für einen Kauf, verlieren aber bisweilen den Blick für die versteckte Provision, namentlich den Spread.

Bei den Aktien im Speziellen sind die Spreads eine der wichtigsten Einkommensquellen von Brokern. Zunächst scheinen die Unterschiede zwischen den Einkaufs- und Verkaufspreisen des Wertpapiers relativ schmal aussehen. Mit größerer Menge werden die Beträge aber deutlich größer. Die Masse an Investoren sorgt dann für erhebliche Spreadeinnahmen auf Broker-Seite.

BASF Spreads
Umso mehr Einheiten du kaufst, desto höher werden die gesamten Spread-Gebühren (Screenshot von XTB)

Abgesehen davon sind die CFD-Trades mit einem hohen Risiko für die Trader verbunden. Meist beinhalten sie einen Hebel, bei dem der Broker jedem Anleger einen kleinen Kredit bereitstellt. Dieser kann teilweise das Fünffache oder mehr der Einlage betragen. Entwickelt sich der Kurs nun negativ für den Investor, gewinnt der Broker die Wette und nimmt Geld ein. Der CFD-Handel ist somit ein essentieller Baustein für den Profit des Brokers.

Margin
Einnahmequelle CFD-Handel und Hebel

Oftmals werden auch bestimmte Finanzprodukte gepusht. Grund dafür ist, dass der Broker hier eine Rückvergütung bzw. ein Kick-Back erhält. Die ursprünglichen Spreads werden so von den Market Makern oder Handelsplätzen gesetzt. Wenn hier viele Kundenaufträge zusammenkommen, gibt es eine Rückvergütung – unter Experten Payment for Orderflow genannt.

Das bewegt die Broker natürlich dazu, einige Anlagen als attraktiver darzustellen als andere. Damit hier Transparenz herrscht, sind die Betreiber dazu verpflichtet, ihre Kick-Backs öffentlich zu machen. Wenn die Plattformen ihren Sitz in Deutschland haben, müssen sie die Rückvergütungen übrigens zur Verbesserung des eigenen Services verwenden. Hierauf hat die deutsche Kontrollbehörde Bafin einen wachsamen Blick.

Mein Fazit zu Kosten und Gebühren beim Aktienkauf

Selbst dann, wenn Neobroker und andere Finanzdienstleister mit vollkommen kostenfreiem Aktienhandel werben, solltest du dir bewusst machen, dass es bei jedem Kauf von Wertpapieren immer Gebühren gibt. Spätestens dann, wenn die Werte an den Börsen gehandelt werden, musst du mit gewissen Spreads rechnen, für welche die Broker selbst bei einem entsprechenden Orderflow Rückvergütungen bekommen.

Abgesehen davon musst du teilweise mit echten Provisionen auf die einzelnen Wertpapiere und insbesondere mit Orderkosten im CFD-Trading rechnen. Teilweise verlangen die Anbieter auch Depotführungskosten oder schalten weitere Funktionen wie den Zugriff auf Marktdaten und Analysetools gegen Abo-Abschluss frei.

Die meisten Einnahmen generieren die Broker immerhin über die CFD-Trades. Hältst du dich also strikt an den Aktien- und ETF-Handel, kannst du insgesamt meist mit niedrigeren Gebühren rechnen. Diese sollten aber dennoch wohl abgewogen und mit den potentiellen Einnahmen verglichen werden.

Machen es gerade die Orderkosten fast unmöglich, mit der zu erwartenden Rendite über die Gewinnschwelle zu kommen, wäre eine Anmeldung beim entsprechenden Depot eher ein Fehler. Grundsätzlich kann man sagen, dass die meisten klassischen Banken ausgesprochen hohe Kosten haben. Daher kann ich nur zur Verwendung moderner Neobroker und Online Broker raten.

Auch hier ist natürlich nicht alles Gold, was glänzt. Schaue dir unbedingt die Gebührenordnung an und suche gezielt nach versteckten Kosten. Umso aggressiver eine Plattform ihr kostenfreies Angebot bewirbt, desto mehr sollte man nachhaken. Über einen Kosten- und Broker-Vergleich findest du jedoch schnell den passenden Partner für dein Ziel, die Vermehrung deines Vermögens.

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Meist gestellte Fragen:

Wie viele Gebühren gibt es beim Aktienverkauf?

Die typischsten Gebühren beim Aktienkurs sind die Spreads und die Orderkosten bzw. Provisionen. Diese erhöhen die Schwelle bis zum Gewinn und machen es somit etwas schwerer, mit der Rendite Geld einzunehmen. Bei einigen Brokern werden des Weiteren Depotführungsgebühren verlangt. Etwas versteckter sind Abgaben wie Auszahlungskosten und Interaktivitätskosten.

Wie hoch sind die Gebühren beim Aktienkauf?

Wenn du bei einem Broker tradest, sind die Gebühren im Vergleich zur Bank relativ gering. Es fallen teilweise einige Prozent an Provision an oder du kannst die Aktien sogar ohne zusätzliche Kosten einkaufen. Nichtsdestotrotz musst du u. a. mit dem Spread, also dem Unterschied zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis, rechnen. Dieser beginnt meist bei weniger als 1 Pips.

Haben Aktien laufende Kosten?

Wenn die Aktien Teil deines Portfolios sind, fallen in der Regel keine Kosten an. Du zahlst nur einmal die Provision und musst beim Verkauf eventuell die Spread-Differenz tragen. Außerdem können Orderkosten anfallen, wenn du die Positionen veräußerst. Anders ist der Fall übrigens bei den CFDs: Hier musst du jede Nacht mit Swap-Gebühren rechnen.

Welche Kosten fallen bei einem Depot an?

Manche Depots sind nur gegen eine Depotführungsgebühr erhältlich. Es sind im Wesentlichen die Banken, welche solche Kosten verlangen. Bei den Online Brokern ist die Depotführung oft kostenfrei. Daneben musst du aber mit Provision und Spreads rechnen. Weiterhin sind die Auszahlungsgebühren und Abgaben im Falle von Inaktivität relevant.

Wie kann ich die Aktien Kosten reduzieren?

Zunächst einmal solltest du dich nach einem Broker umschauen, welcher niedrige und transparente Gebühren verlangt. So sollte es keine Depotführungskosten und möglichst geringe Provisionen geben. Zudem sind schmale Spreads immer von Vorteil. Bei skalierbaren Kosten hast du Mengenvorteile. Hebe Geld bei Auszahlungsgebühren z. B. nur in höheren Summen ab und nutze gekaufte Software für eine hohe Anzahl an Trades.

Markus Müller
Markus Müller arbeitet als professioneller, selbständiger Autor in den Bereichen Trading und Reisen. Mit dem Thema Trading beschäftigt er sich seit vielen Jahren und hat selbst mit diversen Brokern Erfahrung im Wertpapierhandel gesammelt. Auf Trading.de erklärt er die Mechanismen am Markt und die Arbeit mit technischen Indikatoren sowie fundamentalen Kennzahlen.
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