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Aktien Depots sind die Grundvoraussetzung dafür, dass du an der Börse handeln kannst. Sie werden von Banken und Online Brokern angeboten, welche dir dabei sozusagen einen Aufbewahrungsort für deine Inhaberurkunden anbieten. Diese liegen zwar physisch in einer separaten Verwahrstelle. Die Verwaltung ist jedoch ohne Probleme online über das Wertpapierdepot möglich.

Depot Vergleich Test der 10 besten Aktien Depots

Wichtig ist es, sich dabei den richtigen Partner für den Handel mit Aktien und anderen Wertpapieren auszusuchen. In diesem Artikel stelle ich dir die zehn besten Anbieter im Depot-Vergleich vor und gehe darüber hinaus auf einige Direktbanken als Alternativen ein. Zudem wirst du mehr darüber erfahren, wie man das beste Depot für seine individuellen Anlagepläne vom Daytrading bis hin zum ETF Sparplan auswählt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Aktien Depots sind dafür da, deine Wertpapiere sicher aufzubewahren
  • Meist hast du online Zugriff auf dein Aktien Depot und kannst es von Mobilgeräten verwalten
  • Bei der Auswahl eines Aktien Depots sollte man auf Faktoren wie Gebühren, Funktionen und Lizenz achten
  • Neben Aktien lassen sich im Aktien Depot ETFs, Sparpläne, Fonds, ETCs, Rohstoffe, Währungen und mehr ablegen

Welches Depot passt zu mir?

Ganz generell kann man sagen, dass ein Depot, welches zu den individuellen Ansprüchen der Trader passt, zunächst einmal transparente Gebühren und faire Preise haben sollte. Auf dieser Basis kann man relativ einfach ein Portfolio aufbauen, welches dann in die eine oder andere Richtung gelenkt werden kann.

Bei folgenden Handelsstilen sollte ein Depot besonders ausgewählt werden:

Handelsstil:Fokus bei der Auswahl des Depots:
Buy and Hold (klassischer Anleger)Depot wählen mit einer großen Auswahl und Deutschen Support
DaytradingDepot wählen mit günstigen Spreads und Gebühren, welches auch Hebel Trading ermöglicht
SparpläneAnbieter mit großer Auswahl an Sparplänen und geringem Einstieg wählen
Robo AdvisorDepot wählen, welches explizit dieses Angebot hat
Risikofreudige TraderAktien Depot wählen, welches den Handel mit hohen Hebeln und Short Selling erlaubt

Wenn du den Fokus auf Daytrading mit Aktien legen möchtest, brauchst du so einen Depotanbieter mit sehr niedrigen Depotkosten und Spreads. Zudem sollten möglichst viele Positionen aus aller Welt und aus diversen Branchen verfügbar sein.

Sind längerfristige Aktien Sparpläne und ETFs das Ziel deiner Vermögensanlage, solltest du entsprechende Broker mit vielfältigen Investment-Optionen wählen. Teilweise lohnt es sich, einen Anbieter mit Expert Advisor Funktion zu wählen. Hier werden dir algorithmische Vorschläge für den besten Aktien und ETF Sparplan gemacht.

Abgesehen davon sollten die Funktionen übersichtlich sein. Diese müssen natürlich zu deinen Präferenzen passen. Wenn du besser mit den Apps der einen Depotbank umgehen kannst, ist diese womöglich die passendere Option für dich als ein Broker, bei dem du dich mit der Verwendung der technischen Analysetools noch nicht auskennst.

Liste der 10 besten Depots für Aktien & ETFs im Vergleich

Im Folgenden zeige ich dir die zehn besten Aktien und ETF Depots, welche sich im Depot Vergleich 2023 durchgesetzt haben. Neben unseren Top-Favoriten Freedom24, eToro, XTB und IG.com gibt es viele weitere Broker und Direktbanken, die mit fairen Preisen sowie einer exzellenten Funktionalität überzeugen.

1. Freedom24: Moderner Broker mit umfangreicher Bereitstellung von Kennzahlen

Logo Freedom24

Freedom24 ist ein renommierter Broker, der seit mehr als einem Jahrzehnt international tätig ist. Das Europageschäft wird von Zypern aus betrieben. Dadurch ist eine EU-Einlagensicherung und umfassende Kontrolle gegeben. Das Besondere an Freedom24 ist, dass der Broker mehr als 1 Mio. Assets offeriert. Dazu gehören vor allem Aktien und ETFs, aber auch strukturelle Produkte wie Anleihen, Optionen und Futures.

Webseite von Freedom24
Webseite von Testsieger Freedom24

Nach einer schnellen Anmeldung und Verifizierung in der App hast du Zugriff auf die verschiedenen Aktien und ETFs. In den Profilen analysierst du die Positionen speziell in Bezug auf fundamentale Daten. Freedom24 ist gerade auch deswegen Testsieger bei den besten Depots, weil die Anzahl der angegebenen Kennzahlen weit über dem Standard ist. Daneben hast du in der handlichen App die Möglichkeit, mit technischen Indikatoren auf den Charts zu arbeiten.

Umfangreiche Analysetools bei Freedom24
Umfangreiche Analysemöglichkeiten bei Freedom24

Die Software ist sicher und seriös. Sie läuft schnell, so dass du keinen Einstieg in den Handel verpasst. Zudem ist das Programm übersichtlich gestaltet und du findest innerhalb weniger Minuten die Positionen in deinem Portfolio. Überzeugend finde ich im Übrigen die automatisierte technische Analyse, welche dir wichtige Tendenzen auf den Charts deutlich macht.

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Eigenschaften:Freedom24 Fakten:
⚖️ Regulierung:CySEC
⌨️ Demokonto:Demofunktionen verfügbar
📊 Finanzinstrumente:Mehr als 1 Mio. Finanzinstrumente, u. a. Aktien und ETFs
📈 Trading Hebel:keine Hebeltrades
💵 GebührenKostenlose Depotführung; 0,02 Prozent Gebühr pro Aktie und 2 Euro Provision je Trade
💰 Mindesteinzahlung:25 USD
💻 Handelsplattform:Eigene Plattform und App
📞 Kundenservice:Erreichbar per Mail, Telefon und Chat
🎁 Besonderheiten:Automatisierte technische Analyse auf den Charts, viele fundamentale Daten, strukturelle Produkte

2. XTB: von Forex bis Wertpapiere ohne Kosten traden

xrb logo

XTB wurde ursprünglich als Forex-Broker in Polen gegründet, operiert aber heute als ein sehr vielseitiges Depot für diverse Anlagen. Mit über 5.800 handelbaren Märkten bietet diese Plattform extrem viele Vorteile. Du kannst dein Portfolio hier denkbar flexibel gestalten und ein hohes Maß an Diversifizierung erreichen.

XTB Depot

Bemerkenswert sind die über 3.000 Aktien, die du hier in das Wertpapierdepot ab einem Mindestwert von 10 Euro aufnehmen kannst. Daneben sind ETFs verfügbar, über welche sich ein längerfristiger Sparplan erstellen lässt. Diese beiden Finanzprodukte können ohne Ordergebühren eingekauft werden.

Abgesehen davon sind bei dem Depot von XTB klassische Devisen, Rohstoffe, Kryptowährungen, Indizes und Rohstoffe verfügbar. Sehr gerne wird darüber hinaus von den Anlegern mit CFDs operiert. Hier kannst du bei deiner Online Order einfach einen Hebel von maximal 1:30 einsetzen und sogar short gehen. Dafür fallen teilweise Orderkosten bzw. Gebühren für das Halten der Positionen über Nacht an.

xstation
xStation Programm von XTB

XTB bietet dem Anleger eine eigene Trading-Plattform an, welche sich xStation nennt und am Laptop sowie am Telefon genutzt werden kann. Hier hast du eine sehr gründliche Einsicht in die Charts und kannst Aktien, CFDs, ETFs, Rohstoffe und vieles mehr mit den diversen Werkzeugen analysieren. Deine Wertpapierbestände siehst du mit wenigen Klicks ein und verwaltest sie von jedem Ort der Welt aus. Nach unserem Aktiendepot Vergleich sind die Konditionen von XTB ideal für den Handel.

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Eigenschaften:XTB Fakten:
⚖️ Regulierung:KNF (Polen), Bafin
⌨️ Demokonto:kostenloses Demo-Konto
📊 Finanzinstrumente:Über 5.800 Märkte wie Aktien, ETFs, Rohstoffe, Indizes, Kryptowährungen und CFDs
📈 Trading Hebel:Bis 1:30
💵 Gebührenkostenlose Depotführung, keine Orderkosten/Provisionen bei Aktien und ETFs, Über-Nacht-Gebühren bei CFDs
💰 Mindesteinzahlung:20 USD
💻 Handelsplattform:Broker-eigene xStation Browser und Mobile App, Kopplung des Online Depots mit MetaTrader und Agena Trader möglich
📞 Kundenservice:Live-Chat, E-Mail und Telefon
🎁 Besonderheiten:Sehr umfangreiche Auswahl an Aktien und ETFs, eigene Software für die Analyse, Zugriff auf mehr als 16 Börsenplätze direkt über das Depot

3. eToro: Umfangreiche Analysetools und preiswerte Konditionen für den Handel an den Börsen

logo etoro

Im Depot Vergleich 2023 hat sich bei uns eToro durchgesetzt. Der Broker ist seit mehr als einer Dekade auf dem Markt und überzeugt mit einer breiten Auswahl an Wertpapieren. In deinem Konto kannst du mehr als 3.000 Assets ablegen. Dazu gehören neben den klassischen Aktien auch ETF Sparpläne. Diese sind eine gute Basis dafür, langfristig über Wertpapiergeschäfte Vermögen aufzubauen.

etoro

Ein Alleinstellungsmerkmal von eToro ist obendrein die große Anzahl an Crypto CFDs. Zudem offeriert dir das Depot den Kauf von Rohstoffen, Devisen und hochwertigen Indizes. Diese kannst du u. a. auch über das Instrument der CFDs einkaufen und somit Hebel sowie Leerverkäufe einsetzen.

Investiert wird bei eToro ganz ohne Provision bzw. Orderkosten. Dies ist speziell bei Aktien, ETFs, ETCs und Devisen der Fall. Zudem darfst du dich auf eine kostenlose Depotführung freuen. Im CFD Handel musst du Über-Nacht-Gebühren einplanen. Abgesehen davon sind geringe Auftragskosten von etwa 0,15 % zu tragen. Die Spreads, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis, werden von eToro angenehm schmal gehalten.

etoro
Analysetools bei eToro

eToro ist nicht zuletzt ein exzellentes Wertpapierdepot für alle, die Aktien, ETFs und andere Positionen gründlich analysieren möchten. In der Chart-Ansicht findest du alle wichtigen Analysetools. Die Technologie basiert dabei überwiegend auf der Software von TradingView. Was bei dem Aktiendepot in erster Linie überzeugt ist, dass man sowohl kurzfristig durch Daytrading Gewinne erzielen als auch langfristig Sparpläne mit ETFs, Rohstoffen und anderen Wertpapieren aufbauen kann.

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Eigenschaften:eToro Fakten:
⚖️ Regulierung:FCA, CySEC
⌨️ Demokonto:kostenloses Demo-Konto
📊 Finanzinstrumente:Mehr als 3.000 Assets, u. a. Aktien, ETFs, CFDs und Crypto CFDs
📈 Trading Hebel:Bis 1:30
💵 Gebührenkostenlose Depotführung, keine Ordergebühren auf Aktien und ETFs, geringe Provisionen bei CFDs
💰 Mindesteinzahlung:50 USD
💻 Handelsplattform:Browser-Plattform mit Tradingview-Charts, Mobile App
📞 Kundenservice:Erreichbar per E-Mail, Telefon und Chat
🎁 Besonderheiten:Perfekt für die technische Analyse geeignet, eigene Krypto-Wallet, breite Auswahl für ETF Sparpläne

4. IG: Traditionsbroker mit sehr niedrigen Ordergebühren

ig.com-logo

Die Geschichte von diesem Online Broker beginnt in den 70er Jahren. Heute ist IG.com an 17 Standorten auf der ganzen Welt vertreten und bietet dem Anleger eine entsprechend umfangreiche Auswahl an möglichen Assets. Mit mehr als 17.000 Märkten übertrifft dieser Online Broker im Aktiendepot Vergleich sogar eToro und XTB.

IG.com
Webseite von IG.com

Wenn du also ein Portfolio aufbauen willst, das aus sehr vielen Positionen, einschließlich vielen exotischen Wertpapieren besteht, bist du bei IG genau richtig. Der Fokus liegt natürlich auf den Aktien, wobei es etliche exzellente Wertpapiere aus den USA zu kaufen gibt. Daneben kannst du dich rund um die Uhr auf Indizes freuen – diese kann man sogar am Wochenende handeln.

Wochenende IG
Alleinstellungsmerkmal: Wochenendhandel bei IG.com

Darüber hinaus findest du bei diesem Online Broker ETFs, ETCs, Forex-Werte und Kryptowährungen. Über CFDs kannst du weiterhin in den Derivate-Handel einsteigen und bist dadurch etwas flexibler. Je nach Finanzinstrument und Herkunft muss man als Anleger beim Broker mit Gebühren rechnen. So fallen für US-Aktien Orderkosten von 2 Cent je Wertpapier an. Im Euro-Bereich hat der Anbieter des Online Depots 0,10 % festgelegt. Die Depotführung ist dagegen kostenlos.

Depot IG

Auf der eigenen Handelsplattform von IG Broker kannst du eine gründliche Analyse durchführen. Erweiterte Funktionen erwarten dich insbesondere durch die Anbindung an MetaTrader 4 und ProRealTime. Außerdem kannst du deine Wertpapier-Sparpläne praktisch über die einfach verständliche App am Handy verwalten.

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Eigenschaften:IG Fakten:
⚖️ Regulierung:Bafin, FCA
⌨️ Demokonto:Demo-Konto wird kostenlos offeriert
📊 Finanzinstrumente:Mehr als 17.000 Märkte (nahezu unschlagbar in unserem Broker Vergleich): Aktien, ETFs, Indizes, Kryptowährungen, Forex, CFDs, Rohstoffe
📈 Trading Hebel:Bis 1:30
💵 GebührenKostenlose Depotführung, sehr geringe Gebühren pro Order (Cent-Bereich pro Aktie, teilweise 0,10%), Über-Nacht-Kosten für CFDs, Spread ab 0,1 Pips
💰 Mindesteinzahlung:0 USD bei Banküberweisung, 50 USD bei anderen Zahlungsarten vom Konto auf das Depot
💻 Handelsplattform:Eigene Software, Kopplung des Depots an MetaTrader, L2 Dealer und ProRealTime möglich
📞 Kundenservice:Telefonisch erreichbar: Deutschsprachiger Support Mo.-Fr. von 08:30-20:00 Uhr, E-Mail-Kontakt verfügbar
🎁 Besonderheiten:Bei diesem Online Broker kannst du zahlreiche Indizes auch am Wochenende handeln

5. CapTrader: Wertpapiere, Fonds und Futures in breitem Angebot

Aktien Depot

Seit mehr als zwölf Jahren bietet CapTrader ein relativ klassisches Wertpapierdepot von Düsseldorf aus an und ist somit auch in Deutschland lizenziert. Dadurch steigen u. a. auch die Sicherheitssummen enorm und die Anleger dürfen sich über eine Notfalldeckung von bis zu 100.000 Euro freuen.

Depot Captrader

Heute kannst du bei dem Online Broker mehr als 1,2 Millionen Wertpapiere einkaufen. Diese stammen von 150 Börsen und garantieren somit einen optimalen Zugriff auf die internationalen Märkte. In erster Linie kannst du dabei Aktien, Futures, ETFs/Fonds, Optionen und Forex in dein Online Depot legen.

Das Besondere an CapTrader sind die sehr umfangreiche Beratung und die Fortbildungsmöglichkeiten. Die gelernten Fakten probierst du einfach im kostenlosen Demokonto aus. Vorteilhaft für eine sehr stabile Aufstellung des Depots sind die zahlreichen Auftragsarten, die von Limit Order über Stop Loss bis hin zu Pegged-to-Stock reichen.

Wichtig zu wissen ist, dass CapTrader pro Order Gebühren verlangt. Diese beginnen bei Aktien, Optionen, Futures, ETFs und CFDs bei 2 Euro. Im Zertifikate- und Anleihen-Handel musst du mit deutlich höheren Orderkosten rechnen. Depotgebühren gibt es an und für sich keine, jedoch musst du als erste Einlage mindestens 2.000 Euro hinterlegen, um ein Konto eröffnen zu können.

Captrader

Angesichts der Mindesteinlage und der Gebühren ist das CapTrader Online Depot also eher für Anleger mit professionellem Trading-Verständnis bzw. entsprechendem Kapital geeignet. Wer jedoch hohe Summen umschlägt, kann durchaus viele Vorteile an den Konditionen beim Depotanbieter CapTrader finden.

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Eigenschaften:CapTrader Fakten:
⚖️ Regulierung:Bafin, FCA, SEC, ASIC
⌨️ Demokonto:Broker bietet ein kostenloses Demo-Konto an
📊 Finanzinstrumente:Über 1,2 Millionen Wertpapiere, u. a. Aktien, ETF Sparpläne, Futures, Fonds, Forex, Optionen, Anleihen, CFDs
📈 Trading Hebel:Bis 1:40
💵 GebührenKeine Depotgebühren; im Vergleich hohe Orderkosten ab 2 Euro auf Aktien, ETF-Fonds, CFDs & Co.
💰 Mindesteinzahlung:Bei der Eröffnung des Depots muss man bei diesem Anbieter mindestens 2.000 Euro einzahlen
💻 Handelsplattform:CapTrader Mobile App, Trader Workstation TWS
📞 Kundenservice:Telefon-Hotline und E-Mail
🎁 Besonderheiten:Extrem große Auswahl an Assets und Zugriff auf etwa 150 Handelsplätze weltweit; Depots für Familien und Gemeinschaften verfügbar

6. Scalable Capital: Praktisches Flatrate-Depot für höhere Ordervolumen

Scalable Capital

Mit über 7.000 Aktien, mehr als 2.500 ETFs und 3.000 Fonds kann sich Scalable Capital problemlos einen Platz in den Top 5 bei unserem Depot-Vergleich sichern. Der Online Broker mit Sitz in München wird dabei durch die deutsche Bafin überprüft und garantiert dem Anleger somit eine sehr hohe Einlagensicherheit.

Scalable

Neben den Aktien und ETFs ist bei Scalable Capital der CFD-Handel möglich. Dieser bietet mehr Flexibilität, um das Aktiendepot diversifiziert aufzubauen. Du kannst zu diesem Anlass aus verschiedenen Konto-Arten wählen, welche dir u. a. eine Flatrate bei den Depotgebühren bzw. Orderkosten garantieren.

Beim Free Broker gibt es dabei keine Depotgebühren, du musst aber stets 0,99 Cent pro Order an Kosten einplanen. Solltest du allgemein ein hohes Ordervolumen haben, sind die Prime- oder Prime-Plus-Version praktischer. Dann bezahlst du 2,99 bzw. 4,99 Euro und dafür verzichtet der Anbieter komplett auf die Orderkosten. Zudem erhältst du unlimitierte Preisalarme und viele weitere Vorteile. Bei allen Konto-Varianten sind die Sparpläne grundsätzlich kostenfrei.

Konten
Verschiedene Kontenmodelle bei Scalable Capital

Ein Nachteil ist sicherlich, dass Scalable Capital derzeit nur eine eigene, jedoch gut funktionierende Software bzw. App für die Anleger bereitstellt. Das Online Depot kann somit nicht an externe Programme wie MetaTrader gekoppelt werden. Abgesehen davon müssen wir im Broker-Vergleich einige Abzüge geben, weil es bei Scalable Capital keine Demoversion gibt – weder kostenlos noch gegen Gebühren.

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Eigenschaften:Scalable Capital Fakten:
⚖️ Regulierung:Bafin
⌨️ Demokonto:Online Broker bietet kein Demo-Konto
📊 Finanzinstrumente:ca. 7.000 Aktien, 2.500 ETF Sparpläne und 3.000 Fonds
📈 Trading Hebel:1:30
💵 GebührenKostenlose Depotführung im Free Broker, aber 0,99 Euro Ordergebühr; bei Prime und Prime Plus Depotgebühren von 2,99 oder 4,99 Euro, dafür aber Flatrate bei den Orderkosten
💰 Mindesteinzahlung:Einzahlung auf das Konto ab 1 Euro
💻 Handelsplattform:nur broker-eigene Browser- und App-Programme
📞 Kundenservice:Anbieter mit sehr gutem Chat-Support; daneben Telefonnummer und E-Mail vorhanden
🎁 Besonderheiten:Neben dem Free Broker mit Gebühren pro Order gibt es Prime-Varianten mit einer praktischen Flatrate

7. Interactive Brokers: Vertrauenswürdiges Aktiendepot mit niedrigen Ordergebühren

Interactive Brokers

Der US-amerikanische Anbieter Interactive Brokers ist auch für deutsche Anleger nutzbar und bietet als sehr flexibles Online Depot zahlreiche Vorteile. Im Jahr 1978 gegründet hat das Unternehmen dabei eine sehr umfangreiche Erfahrung, was das Trading-Business betrifft. Heute kannst du über den Online Broker auf etwa 150 Handelsplätze zugreifen. Dort warten u. a. Aktien, Optionen, Futures, Währungen, Anleihen, Fonds und ETFs auf dich.

Depot

Wenn du in den Handel einsteigen möchtest, musst du anders als bspw. im Falle von Online Brokern wie eToro oder XTB mit Gebühren pro Order rechnen. Diese liegen bei Aktien und ETFs bei etwa 0,0005 bis 0,0035 USD je Stück. Bei ETFs ohne Transaktionsgebühren fallen die Orderkosten weg. Für Fonds musst du mit etwa 3 Prozent mal Handelswert bis zu 14,95 USD pro Order rechnen. Neben diesem gestaffelten Modell ist Interactive Brokers auch als Festpreis-Depot verfügbar. Aufgrund der Kosten landet Interactive Brokers im Depot Vergleich auch etwas weiter unten.

Interactive Brokers
Traders Workstation TWS bei Interactive Brokers

Das Standardprogramm, über welches du Zugriff auf dein Depot hast, ist IBKR GlobalTrader, welches vom Broker selbst gestellt wird. Ebenso offeriert der Anbieter eine praktische App sowie die Verwendung der Trader Workstation TWS. Hier ist eine gründliche Analyse ohne zusätzliche Gebühren möglich und du kannst verschiedene Arten von Aufträgen von der Limit Order bis zu Fill or Kill lancieren.

Ein Alleinstellungsmerkmal ist, dass der Anbieter die Leihe von Wertpapieren ermöglicht. Somit lassen sich die Aktien shorten und du kannst im Leerverkauf von fallenden Kursen profitieren. Über ein eigenes Lerncenter nimmt der Anleger des Weiteren Beratung und verschiedene Kurse in Anspruch. Dieses Angebot ist vollkommen kostenfrei.

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Eigenschaften:Interactive Brokers Fakten:
⚖️ Regulierung:SEC, FCA
⌨️ Demokonto:kostenloses Demo-Konto mit bis zu 1 Mio. USD
📊 Finanzinstrumente:Zugriff auf 150 Handelsplätze, u. a. klassische Wertpapiere, ETFs, Fonds, Futures, Optionen
📈 Trading Hebel:Mindesteinschuss von 25 Prozent
💵 GebührenKostenlose Depotführung; ETF Sparpläne und Aktien für eine Ordergebühr im niedrigen Cent-Bereich oder zum Festpreis verfügbar; höhere Orderkosten bei Investment Fonds
💰 Mindesteinzahlung:0 Euro
💻 Handelsplattform:IBKR GlobalTrader und Mobile App, Trader Workstation TWS, Client Portal und APIs
📞 Kundenservice:Telefon, Chat und E-Mail-Kontakt zum Online Broker
🎁 Besonderheiten:Leihe von Wertpapieren und somit shorten der Aktie möglich; etwa 75 Order-Typen verfügbar

8. Degiro: Im Vergleich vor allem ETF-Sparplan günstig zu haben

Degiro Logo

Degiro gilt als ein beliebter Discount-Broker mit Sitz in den Niederlanden und bietet dir im Trading mehr als 50 Handelsplätze an. Dabei haben die Anleger Zugriff auf Aktien und ETFs in mehr als 30 Ländern. Daneben sind in dem Aktiendepot viele weitere Werte wie Aktien-Fonds, Anleihen und Optionen verfügbar. Bei den CFDs lassen sich zudem praktische Hebel von 1:30 anwenden.

Degiro Depot

Praktisch ist beim Degiro Broker in jedem Fall, dass er in Deutschland reguliert wird und somit auch eine sehr hohe Einlagensicherung greift. Gerade bei Aktiendepots mit Discount-Angebot ist dies enorm wichtig, um im Zweifelsfall sein Geld zurückzubekommen.

Überzeugend ist bei Degiro nicht zuletzt, dass es keine Depotgebühren gibt und die Orderkosten angenehm niedrig sind. Bei US-Aktien fällt so eine Provision von 1 Euro an. Darüber hinaus musst du eine weitere Gebühr für die Bearbeitung in gleicher Höhe bezahlen. Die Kosten für XETRA-Werte sind dagegen höher. Überzeugen kann der Anbieter zudem, indem er ETF Sparpläne bereits ab 0 Euro Ordergebühr und 1 Euro Bearbeitungskosten offeriert.

Depot Degiro
Eigene Handelsplattform von Degiro

Deine Aktien, Aktien-Fonds, ETF Sparpläne, Anleihen & Co. analysierst du ganz einfach über die hochwertige Plattform von Degiro. Die Software des Depots wird direkt vom Online Broker gestellt und verfügt über alle wichtigen Analysetools. Die Aufträge lassen sich dabei mit verschiedenem Fokus platzieren, bspw. in Form einer Limit Order oder mit diversen Kombinationen.

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Eigenschaften:Degiro Fakten:
⚖️ Regulierung:Bafin, DNB und AFM (Niederlande)
⌨️ Demokonto:Kein virtuelles Konto verfügbar
📊 Finanzinstrumente:50 Handelsplätze mit Aktien, Aktien-Fonds, ETFs, Anleihen, Optionen
📈 Trading Hebel:Bis 1:30
💵 Gebührenkostenlose Depotführung, etwa 1 Euro Ordergebühren plus Kosten für die Bearbeitung bei US-Wertpapieren; Viele ETF Sparpläne ohne Ordergebühr, aber mit einem Bearbeitungszuschlag von 1 Euro handelbar
💰 Mindesteinzahlung:1 Euro
💻 Handelsplattform:Eigene Handelsplattform und Online Broker App
📞 Kundenservice:Help Center, telefonische Anfragen und E-Mail
🎁 Besonderheiten:Vergleichsweise günstiges Angebot, vor allem im Bereich der ETFs und Fonds

9. Trade Republic: Flexibles Aktiendepot für den Sparplan-Aufbau

Trade Republic

Von Berlin-Mitte aus operiert der innovative Online Broker Trade Republic. Das Unternehmen versteht sich als klassischer Free Broker und bietet somit Trading ohne Provisionen bzw. Ordergebühren an. Zudem kannst du dich auf eine kostenlose Depotführung freuen. Während Aktien, Krypto und ETF Sparpläne ohne Provision platziert werden können, fallen bei anderen Services einige Gebühren an. Das betrifft vor allem die Eintragung von Namensaktien und den Sparplan-Verkauf.

Traden

Was bei Trade Republic besonders ist, sind sicherlich die Sparpläne. Derer gibt es über 4.900 und sie ermöglichen dem Anleger, auf Dauer hohe Gewinne zu erzielen. Ein solcher Sparplan ist eine hervorragende Idee für ein langfristiges Investment und beinhaltet u. a. flexible Positionen von Aktien über ETF und andere Fonds bis hin zu Kryptowährungen.

Abgesehen davon kannst du in das Wertpapierdepot auch viele andere Produkte aufnehmen. Abseits der Sparpläne sind auch separate Aktien und ETFs, Kryptowährungen sowie CFDs mit reichlich Flexibilität verfügbar. Diese kannst du dann in der broker-eigenen Plattform über die detaillierten Charts analysieren.

Trade Republic
Aktien ab 1 Euro kaufen

Preislich hat Trade Republic in unserem Depot-Vergleich sicherlich die Nase sehr weit vorne. Das Angebot ist extrem günstig und garantiert einen sehr flexiblen Handel mit den Aktien, Fonds, ETFs & Co. Generell haben die Anleger bisher sehr gute Erfahrungen mit diesem Aktiendepot gemacht und entsprechend schafft es der Anbieter auch ohne Probleme in die Top 10.

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Eigenschaften:Trade Republic Fakten:
⚖️ Regulierung:Bafin
⌨️ Demokonto:Innerhalb des Aktiendepots keine Demofunktion
📊 Finanzinstrumente:Mehr als 4.900 Sparpläne, zahlreiche Aktien und ETF-Fonds, Kryptowährungen sowie Derivate
📈 Trading Hebel:Bis 1:30
💵 Gebührenkostenlose Depotführung, keine Ordergebühren; lediglich einige kleinere Gebühren, z. B. beim Sparplan-Verkauf und bei der Namenseintragung von Aktien
💰 Mindesteinzahlung:1 Euro
💻 Handelsplattform:Eigene Plattform für Browser und Handy
📞 Kundenservice:Help Center und E-Mail
🎁 Besonderheiten:Trade Republic bietet dem Anleger die Option, einen umfangreichen Sparplan mit Aktien, Fonds und Kryptos zu kaufen

10. Flatex: Extrem günstige Konditionen für ETFs und Fonds

Flatex Aktien Depot

Flatex bietet den Vorteil, als Broker über eine Vollbanklizenz zu verfügen und somit ein besonders sicheres Aktiendepot anbieten zu können. Dabei hast du einen direkten Zugriff auf Handelsplätze in aller Welt, von denen du Aktien, ETFs/Fonds und Zertifikate in deinen Sparplan aufnehmen kannst. Zudem sind diverse Hebelprodukte verfügbar.

Flatex Webseite

Die Depotführung wird komplett ohne Gebühren angeboten. Wenn du in einen Sparplan investieren möchtest, darfst du zudem ohne Provisionen für die Order handeln. Dasselbe gilt für ETFs und Fonds sowie für Zertifikate und Hebelprodukte. Bei den Aktien aus Deutschland, USA/Kanada und dem sonstigen Ausland verlangt Flatex eine Ordergebühr von 5,90 Euro. Hinzukommen immer die marktüblichen Spreads und Zuwendungen.

Daneben müssen Anleger mit einigen Kosten durch externe Anbieter, Börsen und Handelsplätze rechnen. Immerhin gibt es keine Mindesteinlage, was den Kauf und Verkauf der Wertpapiere deutlich flexibler macht.

Webfiliale
Plattformen bei flatex

Analysen lassen sich die Wertpapiere für den Handel über die eigene Software flatex-Trader 2.0, Webfiliale Classic und Stock3. Darüber hinaus hast du über die App flatex next Zugriff auf dein Aktiendepot. Die verschiedenen Funktionen sind einfach verständlich und erleichtern es dem Anleger, Aktie für Aktie zu bearbeiten.

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Eigenschaften:Flatex Fakten:
⚖️ Regulierung:Bafin
⌨️ Demokonto:Aktuell bietet diese Depotbank kein Demokonto an
📊 Finanzinstrumente:Über 15.000 Aktien, ca. 4.500 ETFs und Fonds, diverse Sparplan-Optionen
📈 Trading Hebel:1:30 (bei Währungen), Wertpapiere bis 1:5
💵 GebührenKeine Ordergebühren auf ETFs, Fonds, Sparplan-Modelle, Zertifikate, Hebelprodukte; 5,90 Euro Ordergebühr auf Aktien verschiedener Börsen und Handelsplätze
💰 Mindesteinzahlung:0 Euro Mindesteinlage für das Aktiendepot
💻 Handelsplattform:Eigene Depot-Plattform flatex-Trader 2.0, App flatex next, Webfiliale Classic und stock3
📞 Kundenservice:Kontakt zum Anbieter über Telefon und FAQ-Bereich
🎁 Besonderheiten:Sparplan mit ETFs, Fonds, Aktien etc. verfügbar; mehr als 4.500 Sparplan-Angebote ohne Ordergebühren; Kunde kann Kunde werben und Belohnung kassieren

Definition: Was ist ein Aktien Depot?

Unter einem Aktien Depot versteht man nichts anderes als ein Konto, auf welchem man seine Aktien und Wertpapiere ablegt. Neben diesen Anlagen kann man auf einem solchen Depot ebenso ETFs, ETCs, Sparpläne, Rohstoffe, Edelmetalle, Währungen, Cryptos und Positionen im CFD Handel platzieren.

Bei klassischen Banken musste man einst noch relativ hohe Kosten für die Führung und Unterhaltung des Depots einplanen. Bei Online Brokern fallen diese Gebühren meist weg. Dennoch kommen immer gewisse Abgaben hinzu, zu denen Orderkosten, Spreads und eventuell Verwahrungsentgelte gehören.

Wie haben wir Aktien Depots bewertet?

Bei unserem Depot Vergleich sind verschiedene Faktoren in die Bewertung eingeflossen. Auf der einen Seite haben wir uns natürlich die Preise angeschaut. Diese müssen in jedem Fall transparent sein, um für unsere Liste relevant zu sein. Abgesehen davon landen Anbieter von Aktiendepots weiter oben, die auf Depotgebühren und die meisten Ordergebühren verzichten.

Das heißt natürlich nicht, dass Anbieter mit Ordergebühren grundsätzlich schlechter sind. In einigen Fällen lohnt es sich, diese Kosten pro Order oder aber auch eine Flatrate zu tragen, um andere Vorteile beim Kauf der Wertpapiere zu erhalten. Entsprechend finden sich weiter unten im Broker Vergleich Anbieter, die durchaus mit einer Ordergebühr arbeiten, diese aber sehr fair und transparent gestalten.

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Abgesehen davon sind für uns der Zugang zu verschiedenen Börsen und Anlageklassen ebenso wichtig wie die Geschwindigkeit der Order-Ausführung, die Order-Arten, die Einlagensicherung durch die Lizenzierung in sicheren Staaten sowie die Handhabung von Mobile App bzw. Browser-Software. Im Folgenden zeige ich dir, welche Eigenschaften bei der Wahl des Depots besonders wichtig sind.

Was ist bei der Auswahl des Aktiendepots zu beachten?

  • Transparente und niedrige Kosten (faire Konditionen)
  • Keine Depotführungskosten und wenn, dann als faire Flatrate oder Premium-Paket gestaltet
  • Viele Handelsplätze und Börsen weltweit verfügbar
  • Diverse Wertpapiere im Angebot, um möglichst diversifiziert arbeiten zu können
  • Neben Aktien sollte man auch ETF Sparpläne, Fonds, Kryptowährungen, Währungen und CFDs in das Depot aufnehmen können
  • Offizielle Lizenzierung in einem westlichen Staat mit hoher Einlagensicherheit von zwischen 20.000 und 100.000 Euro pro Anleger
  • Konstante Überprüfung durch staatliche Behörden wie Bafin, FCA, SEC und ASIC
  • Kostenlose Nutzung von Charts, Analysewerkzeugen und Kennzahlen
  • Schnelle Ausführung der Order, um einen sicheren Handel zu garantieren
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Trading Kosten und Gebühren

Gerade im Vergleich zu den Banken sollten die Broker dem Anleger ein besseres Angebot machen. Während die klassischen Banken nämlich sehr hohe Trading Gebühren für die Order und den Handel, die Führung des Aktiendepots, die Verwahrung und das Management verlangen, fallen viele dieser Posten beim Online Broker weg.

Grund dafür sind natürlich die niedrigeren Kosten der Broker im Vergleich zu den Banken. Diese sollten entsprechend auf die Anleger umgelegt werden, dass auch sie die Vorteile der zusammengeschrumpften Verwaltung nutzen können. Was für gute Konditionen beim Anbieter von Depots spricht, ist der Wegfall von Basiskosten. Du solltest nichts dafür bezahlen, nur um ein Depot eröffnen oder führen zu dürfen.

Kosten BrokerKosten Depotbank
Keine DepotführungskostenDepotführungskosten
Geringe ProvisionenOrderkosten
Swaps beim Halten der CFD-Positionen über NachtVerwaltungskosten
SpreadsBearbeitungsgebühren
Verwahrentgelte

Abgesehen davon sollten die Kosten pro Order möglichst niedrig sein. Am besten fallen auf klassische Produkte wie Aktien und ETF Sparpläne überhaupt keine Gebühren für den Handel an. Bei CFDs ist es dagegen üblich, dass man einen kleinen Prozentsatz an Bearbeitungsgebühr abgibt. Die Höhe hängt dann stark von dem Ordervolumen ab. Zudem werden beim Halten der Positionen über Nacht so genannte Swap-Kosten fällig.

Worüber viele der Anbieter in unserem Broker Vergleich Geld machen, sind die Spreads. Es handelt sich um die Differenz zwischen den Preisen für den Kauf und Verkauf der Wertpapiere. Für schlechte Konditionen würde hier sprechen, dass die Spreads weit über dem Standard am Markt liegen. Kosten, die an den Börsen üblich sind, können dagegen als absolut fair gelten.

Verfügbare Anlageklassen, Finanzprodukte und Börsenplätze

Wer als Anleger an den Börsen erfolgreich sein und sein Geld nicht unnötigen Risiken aussetzen möchte, muss diversifizieren. Das bedeutet u. a. auch, dass die verwendeten Depotbanken und Aktiendepots den Zugriff auf eine breite Auswahl an Börsen gewährleisten müssen. So sollte der Handel mit Positionen aus verschiedensten Ländern und Branchen möglich sein.

Das betrifft allem voran Wertpapiere aus den USA und Europa, aber eben auch aus wichtigen Schwellenländern wie China, Indien, Nigeria, Brasilien und Südafrika. Durch die breite Streuung des Kapitals sinken die Risiken und das Geld kann wesentlich sicherer angelegt werden.

Märkte bei eToro

Darüber hinaus sollte auch Vielfalt bei den Arten von Finanzprodukten und Anlageklassen herrschen. Wenn ein Anleger z. B. alles nur auf Aktien setzt, kann er schnell im Handel in Schieflage geraten. Als eine sichere Basis sollte er daher immer auch über einen ETF Sparplan, Fonds und Anleihen nachdenken. Um die Kurse dagegen etwas zu pushen, sind volatilere Werte wie Kryptowährungen und Forex sinnvoll. Diese sollte man allerdings mit Bedacht verwenden.

Über verschiedene Order-Arten lassen sich weitere Eigenschaften und Sicherheitsnetze einfügen. Neben den klassischen Aufträgen sind Stop Loss und Take Profit besonders relevant, um sein Geld gewinnbringend anlegen zu können. Diese automatisierten Funktionen lösen einen Verkauf aus, sobald ein Minimal- oder Maximalpreis an den Börsen erreicht wird. Auf der anderen Seite kann man den Handel vorab einrichten und einen Trigger-Preis über die Limit Order bestimmen.

Ausführungszeiten und Handelszeiten an den Börsen und im außerbörslichen Handel

An den Börsen ist es wichtig, dass man schnell reagiert und selbst bei den kleinsten Kursveränderungen mit einem Klick die Order ausführen kann. Eine Sekunde zu spät und man verliert durch die Slippage womöglich bereits wertvolles Geld im Handel. Entsprechend sollten Broker, die zu den Handelszeiten der Börsen Aufträge annehmen, Orders möglichst sofort ausführen.

Orders
Schnelle Orderausführung ohne Slippage bei IG.com

Daneben gibt es zahlreiche Depot-Anbieter, bei denen die exakten Zeiten der Börsen keine tragende Rolle spielen. Diese Broker offerieren z. B. einen außerbörslichen Handel echter Wertpapiere, ebenso wie das Trading mit Differenzkontrakten, also CFDs. Bei diesen Werten handelt es sich um keine echten Wertpapiere, weswegen die Ausführung teilweise variabel gehandhabt wird. Abgesehen davon kannst du bei allen Anlagen immer auch Orders vor der Öffnung der Börsen in Auftrag geben.

Verfügbare Orderzusätze im Handel mit Aktien

Order-Zusätze können den Handel mit Aktien und anderen Positionen deutlich erleichtern. Egal, ob Wertpapiere oder Sparplan: Durch die Beauftragung einer Orderausführung vor der Öffnung der Börsen, muss man als Anleger wesentlich weniger aufmerksam sein. Du stellst einfach ein, ab welchem Preis die Position in das Portfolio aufgenommen werden soll und der Depot-Anbieter erledigt den Rest.

Stop Loss Order bei eToro

Bei CFDs im Speziellen gibt es häufig noch eine Erweiterung in Form der Hebel. Bei solchen Margin-Trades schießt dir der Broker Geld zu und du bezahlst lediglich eine kleinere Sicherheitseinlage. Beispielsweise könntest du so 100 Euro auf eine Position setzen und einen 1:5 Hebel wählen. Dann fügt dir der Anbieter nochmal vier Anteile hinzu und der Einsatz wächst auf 500 Euro.

Solche Hebel können die Gewinne deutlich steigern, sind im Zweifelsfall aber auch mit gewissen Risiken verbunden. So wirken sie genauso ins Negative hinein und erhöhen die Verluste. Du musst daher sicherstellen, dass du genau weißt, in welche Trendrichtung du investierst. Zudem sollte der Depot-Betreiber keine Nachschüsse fordern und einen Schuldenstopp haben, sobald dein Konto-Guthaben auf 0 Euro sinkt.

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Einlagensicherung

Die Einlagensicherung ist immer eine Frage der Lizenz und Prüfung durch die staatlichen Behörden. Wenn die Broker z. B. in der Europäischen Union registriert sind, genießen die Anleger die entsprechenden Konditionen für den Handel über dieses Depot. Sollte der Anbieter so bankrott gehen, sind alle Einlagen pauschal bis zu einem Wert von 20.000 Euro abgesichert.

Einlagensicherung der Bafin bis zu 100.000 Euro

In Deutschland liegen die Sicherheiten sogar höher. Sobald die Bafin involviert ist, kannst du mit noch besseren Konditionen rechnen. In der Regel ist der Kunde dann bis zu einem Wert von 100.000 Euro vor einem Verlust der Sparpläne durch ein Versagen der Banken und Online Broker geschützt. Diese Regelung gilt pro Kreditinstitut.

Bei der Wahl der Depot-Anbieter solltest du also genau darauf achten, wo dieser lizenziert ist. Selbst wenn es in einem exotischeren Staat wie Belize oder den Cayman Islands eine hohe Einlagensicherung gibt, kann es im Zweifelsfall schwer für Anleger sein, das Geld von den Behörden einzufordern.

Wie eröffnet man ein Depot?

Um ein Depot zu eröffnen, muss man eigentlich nur auf die Seite der Depotbetreiber gehen oder sich die App herunterladen. Dort richtet man dann das Konto durch einen einfachen Klick auf die Anmeldemaske ein. Es werden meist persönliche Daten wie der Name, eine E-Mail-Adresse und die Telefonnummer benötigt.

Anmeldemaske auf der Webseite von Freedom24
Anmeldemaske bei Freedom24

Depot eröffnen: Schritt 1 nach der Anmeldung

Nach der ersten Anmeldung über die Kontomaske hast du noch keinen Zugriff auf die Börsen. Du musst zunächst deine E-Mail bestätigen und einige Fragen beantworten, um in den Handel einsteigen zu können. Hierüber müssen die Direktbanken und Depot-Anbieter dein Wissen prüfen. Erst danach findet eine erweiterte Verifizierung der persönlichen Informationen statt.

Schritt 2: Verifizierung

Im nächsten Schritt wird der Broker einen Blick auf deine Ausweisdokumente werfen wollen. Hiermit weist du nach, dass du z. B. in Deutschland oder an einem anderen Ort gemeldet bist. Das ist vor allem in Hinsicht auf die Steuern wichtig. Wer nämlich in der BRD lebt und von hier aus im Handel an der Börse Gewinn macht, muss gewisse Abgaben einplanen. So werden 25 Prozent der Profite automatisch an den Fiskus weitergeleitet. Bei Brokern wie Freedom24 findet die Verifizierung über eine App statt.

Verifizierung in der Freedom24 App
Die Verifizierung wird bei Freedom24 per App durchgeführt

Schritt 3: Geld beim Broker aufladen

Um mit dem Handel beginnen zu können, musst du nun noch Geld auf dein Konto aufladen. Das geht meist über die einfache Überweisung beim Online Banking. Viele der Direktbanken und Online Broker erlauben darüber hinaus die Zahlung per Kreditkarte und über verschiedene MicroPayment-Dienste wie PayPal.

Achte darauf, dass bei den Transaktionen von Banken oder Kreditinstituten gewisse Gebühren anfallen können. Zudem haben die meisten Depots ein gewisses Limit nach oben. Zudem wird teilweise eine Mindesteinlage verlangt, die oft nur bei 20 bis 100 Euro liegt. Einige Broker fordern jedoch sogar, dass die Anleger mindestens 500 Euro auf dem Konto hinterlegen.

Zwischenschritt und Tipp: Im Trading Demokonto Funktionen und Dynamiken an der Börse einüben

Gerade Anfänger müssen zunächst einmal verstehen, wie die Dynamiken an der Börse funktionieren. Es ist wichtig, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich das Wachsen und Absinken von Nachfrage und Angebot auf die Preise auswirkt. Über einen längeren Zeitraum hinweg lassen sich die Vorgänge am Markt im virtuellen Modus besser verstehen.

Demokonto bei Freedom24
Der Demobereich von Freedom24

Wichtig ist ein Trading Demokonto aber eben auch, um die spezifischen Funktionen zu verstehen, welche einem der Depot-Anbieter offeriert. Du solltest den Umgang mit den Charts und den verschiedenen Werkzeugen in- und auswendig lernen, um diese später für deine Investition in Wertpapiere sicher verwenden zu können.

Wer in unserem Depot Vergleich weit oben landet, bietet seinen Kunden daher meist auch ein kostenloses Demokonto. Die Betreiber ermöglichen es dem Anleger damit, ein besseres Verständnis von der Börse zu erlangen und den Aufbau der Sparpläne zu verinnerlichen.

Schritt 4: Börsen analysieren und Geld investieren

Ein guter Broker stellt dir alle Werkzeuge bereit, um den Handel sicher und gewinnbringend durchführen zu können. Du kannst nach der Überweisung von Geld auf dein Konto in die einzelnen Aktienprofile hineingehen und dir dann im Detail die Kursbewegungen auf den Charts anschauen.

Einzahlungsmethoden in der App von Freedom24
Geld einzahlen bei Freedom24: Es wird eine Mindesteinlage von 25 USD verlangt

Verwende nun die verschiedenen technischen Indikatoren, um Trendentwicklungen kenntlich zu machen. Wichtig sind nicht zuletzt die Umkehrpunkte, an denen sich eine gewisse Bewegung umdreht. Hier könnte man z. B. bei echten Aktien in den Long-Handel einsteigen.

Positionen bei Freedom24 in der App kaufen
Kaufmaske in der App von Freedom24

Du wählst nun die passende Order aus, legst eine Summe oder Anzahl an Aktien fest und gehst schließlich auf „Kaufen“. Die Positionen landen dann in deinem Portfolio und du hast stets von deinem Laptop oder Handy Einblick in deine Besitztümer.

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Wie wechselt man sein Depot?

Wenn sich in deinem Depot echte Aktien oder ETF Sparpläne befinden, ist ein Wechsel vergleichsweise einfach. Du musst eigentlich nichts weiter machen, als bei einem neuen Anbieter ein Depot zu eröffnen und die Übertragung deines bisherigen Portfolios zu beantragen.

Deine eigentlichen Wertpapiere liegen nämlich nicht bei den Banken oder Brokern. Sie werden in einer Verwahrstelle gelagert und dem Broker sowie deinem Namen zugeordnet. Hier können sie dann entsprechend in den Bereich des neuen Anbieters verschoben werden. Dein Name bleibt bestehen.

Clearstream Aktien
Clearstream ist eine der wichtigsten Verwahrstellen weltweit

Dieser Vorgang ist zumindest innerhalb von Deutschland kostenfrei. In den USA und anderen EU-Staaten musst du eventuell eine kleine Gebühr einplanen. Zudem kann es einige Monate dauern, bevor der gesamte Vorgang abgeschlossen ist.

Solltest du dagegen ein Depot gewählt haben, in dem hauptsächlich mit CFDs gehandelt wird, ist deine Position als Anleger weniger sicher. Geht der Broker pleite, kann es sein, dass du dein gesamtes Investment verlierst. Durch die staatliche Einlagensicherung bekommst du in der EU immerhin bis zu 20.000 Euro, in Deutschland sogar 100.000 Euro zurück, wenn Banken und Depot-Anbieter Insolvenz anmelden.

Wie sicher ist ein Depot?

Grundsätzlich dürfen Depots als sehr sicher gelten. Das hat z. B. damit etwas zu tun, dass die Aktien, ETFs und Sparpläne gar nicht physisch hier aufbewahrt werden. Stattdessen liegen sie bei einer Verwahrstelle oder einer Fondsgesellschaft.

Die Dokumente sind immer deinem Namen zugeordnet und liegen unter diesem sozusagen in der Box des Brokers oder der Bank. Sollte dein Depot-Anbieter pleite gehen oder sich auflösen, bist du immer noch Inhaber der Aktien und kannst sie übertragen lassen.

Regulierung
Achte darauf, dass der Broker umfassend reguliert ist

Deutlich riskanter sind die CFD-Angebote. Hier gehst du einen Vertrag einzig und allein mit dem Broker ein. Ein solcher Handel lässt sich nur in bedingtem Maße absichern, u. a., indem man einen Anbieter wählt, der durch westliche Staaten geprüft wird. Dadurch ist eine Einlagensicherheit gegeben.

Abgesehen davon solltest du immer Direktbanken und Broker wählen, die transparent und klar bezüglich der Gebühren, Konditionen und dem Hebeleinsatz sind. Nur dann lässt sich das Risiko von gefährlichen Investitionen mit hohen Verlusten reduzieren.

Gibt es Depots für Kinder?

Ja, es ist in der Tat möglich, bei Brokern und Direktbanken ein Aktiendepot für Kinder einzurichten. Dieses sollte man aber eher als einen langfristigen Sparplan sehen und es darf in vielen Fällen erst dann angetastet werden, wenn der Nachwuchs 18 Jahre alt ist.

Die Regeln variieren hier jedoch von Anbieter zu Anbieter und von Land zu Land. Bei deutschen Banken ist das Kinderkonto meist als Junior-Depot bekannt. Die Depotführung ist meist kostenlos und es lässt sich regelmäßig Geld für einen Sparplan einzahlen. Dieses wird dann auf diverse Fonds, ETF-Sparpläne für Kinder und Aktien verteilt. Es handelt sich überwiegend um risikoarme Investitionen.

Depot für Kinder
Junior Depots werden meist von Direktbanken wie der Consorsbank angeboten

In Deutschland haben die Eltern jedoch immer den vollen Zugriff auf das Junior Depot und können den Inhalt des Portfolios variabel verändern. Mit dem 18. Geburtstag des Kindes erlischt dann das Zugriffsrecht der Eltern und der Sprössling kann selbst bestimmen, wie er das Geld weiter verwenden möchte.

Gibt es Depots für Rentner?

Einige Banken bieten neben klassischen Depots auch einen Sparplan mit speziellen Konditionen für Rentner. Für Personen, die sich noch vor der Rente befinden, werden vor allem sichere Anleihen als Anlage vorgeschlagen. Diese staatlichen Wertpapiere haben feste Zinsen und nach Ablauf einer Frist eine garantierte Rendite.

Senioren Depot

Als Rentner selbst sollte man gewisse Voraussetzungen und Faktoren beachten. So möchte man in der Regel, dass die Erträge aus dem Depot die Lebenshaltungskosten decken. Auf diese Weise generiert man passives Einkommen und kann seinen Lebensabend in vollen Zügen genießen.

Rentnerdepots haben daher meist einen gewissen Auszahlungsplan und sollten nicht mehr nur auf lange Sicht ausgerichtet sein. Lange Laufzeiten sind so meist ein Tabu. Verträge mit zwei bis drei Jahren sind aber durchaus akzeptabel.

Risiken von Aktien Depots

Die Börsen und Handelsplätze weltweit sind natürlich nicht ganz ohne Risiken. Selbst echte Profis können nicht immer voraussagen, wie sich die Kurse entwickeln werden. Ein Blick in die Zukunft ist mit Hilfe von Kennzahlen in der fundamentalen Analyse dennoch möglich. Hierüber kann man sich ebenso absichern wie durch einen diversifizierten Ansatz.

Krise, Kriege, Inflation und Pandemien haben dennoch einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung von Werten an der Börse. Solche Ereignisse können plötzlich auftreten und für einen radikalen Absturz der Kurse sorgen. In diesem Fall heißt es, entweder schnell zu handeln oder aber die Ruhe zu bewahren. Panische Verkäufe können alles noch schlimmer machen.

Emotionen sollte man beim Trading aus dem Spiel lassen

Nach einem Tief kommt letztlich meist ein Bullenmarkt, in dem die Kurse gewisser Investitionen wieder nach oben gehen. Diese Schwankungen lassen sich kurz- und langfristig nutzen, um sein Geld innerhalb von einem Sparplan zu vermehren.

Ein weiteres Risiko liegt natürlich darin, dass der Broker pleite gehen könnte. Dann müssen die staatlichen Institutionen eingreifen und einen gewissen Verlustbetrag ausgleichen. In der EU gilt das pro Person und Bank für eine Summe von bis zu 20.000 Euro, in Deutschland sogar für bis zu 100.000 Euro.

Um das Risiko, das mit dem Handel an der Börse verbunden ist zu senken, solltest du:

  • einen Broker wählen, der in der EU oder einem westlichen Staat mit hoher Einlagensicherung registriert ist
  • dein Portfolio diversifizieren
  • keine hohen Ordervolumen auf eine einzige Aktie setzen
  • bei fallenden Kursen nicht sofort in Panik geraten und verkaufen
  • einen kühlen Kopf bewahren und die Lage an den Börsen gründlich analysieren

Was passiert mit meinen Aktien, wenn der Broker pleite geht?

Falls du echte Aktien von der Börse gekauft hast, passiert bei einem Bankrott des Brokers eigentlich nicht viel. Du bist weiterhin Inhaber der Wertpapiere und musst sie nur durch die Verwahrstelle oder einen neuen Anbieter übertragen lassen. Dieser Prozess kann einige Monate dauern und dich eventuell einige Gebühren kosten.

Gesetze

Bei CFDs und dem nicht investierten Guthaben auf deinem Depot ist die Situation eine andere. Das Geld ist hier zunächst weg, jedoch greifen im Notfall meist staatliche Institutionen ein und gleichen den unverschuldeten Verlust sofort aus.

In Deutschland sind die Einlagen dabei mit bis zu 100.000 Euro pro Person und Kreditinstitut abgesichert. Für andere EU-Länder gelten meist 20.000 Euro als oberes Limit. Selbst in exotischeren Ländern wie Belize oder den Cayman Islands gibt es eine Einlagensicherung. Hier kann es aber eventuell zu langwierigen Rechtsstreitigkeiten kommen, bis man als Anleger sein Geld zurück bekommt.

Kann mein Broker meine Aktien verleihen?

Prinzipiell ist es möglich, als privater Anleger Aktien zu verleihen und somit für andere Investoren Leerverkäufe zuzulassen. Diese machen dann aus einem fallenden Kurs Gewinn und du nimmst eine Leihgebühr ein.

Die Konditionen sind meist vorbestimmt, da du beim Verleih von Aktien immer über einen Broker oder die Banken gehen musst. Diese möchten als Vermittler ein Stück vom Kuchen abhaben und legen in der Regel die Prämien fest, welche der Verleiher an dich abgeben muss.

Aktuell gibt es nur wenige Broker, die den Kunden die Option geben, Aktien zu verleihen. Bevor du also dieses Element in deinen Handel integrierst, solltest du dir im Detail den Depot Vergleich anschauen.

Den ersten Trade absetzen im Depot: Schritt für Schritt Anleitung

Den ersten Handel einzuleiten, ist eigentlich ganz einfach. Nachdem du Geld auf das Konto geladen hast, öffnest du das Profil der jeweiligen Aktie. Nun kannst du das Wertpapier genau analysieren und schaust dir die Bewegungen auf den Charts an. Indikatoren wie die Pivot Points und die Bollinger Bänder helfen dir dabei, einen sicheren Zeitpunkt für die Platzierung deines Trades festzulegen.

Analysechart von Freedom24 mit MACD
Analyse-Charts bei Freedom24 mit MACD und Trendrichtung

Passen alle Voraussetzungen, dann klickst du auf „Traden“, „Buy“ oder „Kaufen“. In der Order-Maske trägst du die gewünschte Anzahl an Aktien oder eine Summe ein. Du bestimmst nun, welche Art von Order du nutzen möchtest. Der Handel lässt sich so sicherer gestalten, wenn du dich für Stop Loss und Take Profit entscheidest – also Verlustbegrenzung und Gewinnmitnahme.

Stop Loss bei Freedom24 einstellen
Kaufmaske bei Freedom24 mit Stop Loss Option

Weitere Funktionen umfassen die Hebel bzw. Margin Trades. Beim Margin-Handel fragst du beim Broker nach einem Zuschuss an. Dieser gibt bei einem Verhältnis von 1:5 beispielsweise vier Anteile zu deiner Anlage hinzu. Dadurch werden aus 100 Euro Investition plötzlich 500 Euro. Gleichzeitig besteht das Risiko, dass du die Margin aufstocken oder sogar höhere Verluste verkraften musst. Entsprechend ist der Margin-Handel immer mit Vorsicht zu genießen.

Solange du in den Aktien investiert bleibst, hast du die Gewinne niemals sicher. Die Kurse können sich wieder verändern und somit wäre auch deine Anlage dahin. Entsprechend ist es wichtig, dass du die Wertpapiere irgendwann auch wieder an der Börse verkaufst. Somit tauschst du sie quasi in echtes, real nutzbares Geld um.

Ein solcher Verkauf geht einfach über einen Klick genauso wie die Aufnahme der Aktien vonstatten. Du gehst in diesem Fall in dein Portfolio, öffnest die Order-Maske zur etwaigen Position und legst dann fest, wie viele Anteile du abgeben möchtest. Diese werden im nächsten Schritt an den Börsen veräußert und die Erlöse deinem Guthaben gutgeschrieben.

Trading Steuern und Abgaben im Handel mit Wertpapieren

Wenn du deinen Wohnsitz in Deutschland hast, musst du auf alle Kapitalerträge Trading Steuern bezahlen. Diese liegen pauschal bei 25 Prozent und werden automatisch vom Broker an den Fiskus weitergeleitet. Zusätzlich musst du beim Handel mit Aktien immer mit 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag auf die Steuersumme und eventuell mit Kirchensteuer rechnen.

Diese Abgaben werden nicht nur auf Aktiengewinne, sondern auch auf Dividenden erhoben. Ein Teil deiner Profite ist immer steuerfrei. Du darfst so allgemein mehr als 11.000 Euro im Jahr als Grundfreibetrag verdienen. Hinzukommen 1.000 Euro Sparer-Pauschbetrag nur an Kapitalerträgen, auf welche keine Steuern und Abgaben erhoben werden.

Steuern
Steuern in der Anlage KAP zurück fordern

Um dieses Geld wieder zu bekommen, reichst du im darauffolgenden Jahr eine Steuererklärung ein und machst dein Recht geltend. Alternativ kannst du dem Broker Bescheid geben, dass er bis zu einem Wert von 1.000 Euro keine Steuern von den Gewinnen aus dem Handel mit Aktien an den Staat abführen soll.

Aktiengewinne

Sobald du Gewinne aus dem Handel mit Aktien erzielst, fallen darauf auch Steuern an – das ist allerdings nur der Fall, wenn sich dein Wohnsitz auch in Deutschland befindet. Solltest du z. B. in Zypern wohnen, musst du keine Abgaben einplanen. Als Quellensteuer werden die 25 Prozent in Deutschland sofort beim gewinnbringenden Verkauf von den Einnahmen abgezogen. Sie kommen also gar nicht erst auf deinem Konto an.

Klickst du auf „Verkaufen“, bekommst du zunächst eine Übersicht zu den anfallenden Kosten und Gebühren. Hier wird auch der Betrag aufgelistet, der vom Broker an den Fiskus weitergeleitet wird. Somit weißt du dann genau, was an den Staat geht und was du behalten darfst. Ein Freistellungsauftrag kann sich lohnen, um mehr Geld für den weiteren Handel zur Verfügung zu haben.

Dividenden

Dividenden sind die Gewinnbeteiligungen, welche die Unternehmen an ihre Aktionäre ausschütten, um sie längerfristig an sich zu binden. Solche Ausschüttungen finden pro Aktie statt und werden ein- bis viermal im Jahr durchgeführt. In den USA kommen die Dividenden meist pro Quartal beim Anleger an. Einige Firmen wie Realty Income zahlen sogar monatlich aus.

Die Broker und Banken sind auch in diesem Fall dazu verpflichtet, die Gewinnbeteiligungen zu besteuern. Was bei dir auf dem Konto landet, ist daher immer abzüglich der 25 Prozent zu verstehen. Bei einem guten Depot kannst du stets deine Abrechnung einsehen. Außerdem erhältst du am Ende des Jahres eine Übersicht zu allen Transaktionen sowie den Abzügen.

Trading Strategien im Handel

Je nach Ziel der Investition können andere Trading Strategien im Handel sinnvoll und erfolgreich sein. Bei einem Vermögensaufbau über mehrere Jahre hinweg, schaut man sich so meist die Kennzahlen an und versucht mit der fundamentalen Analyse weiterzukommen. Dabei vergleicht man den inneren Wert eines Unternehmens mit der Bewertung an den Börsen. Eine Unterbewertung könnte interessant für ein Value Investment sein.

Angabe von Kennzahlen bei Freedom24
Die Broker geben die stets einen Überblick zu den Kennzahlen (Screenshot von Freedom24)

Alternativ dazu kann man seinen Blick auf die Charts richten und kurzfristig durch Trendanalysen Gewinne erzielen. Hierbei achtet man auf gewisse Signale, die mit Hilfe von Indikatoren erzeugt werden. Daneben helfen gewisse Formationen und Muster dabei, bestimmte Kurse vorauszusagen.

Diese mögliche Strategien gibt es

  • Value Investing: Value Investoren interessieren sich vor allem für Aktien, die an den Börsen trotz guter Gewinne, Umsätze, Cashflowzahlen u. ä. eine niedrige Bewertung aufweisen. Hier kann man günstig einkaufen und auf Dauer ein starkes Wachstum mitnehmen.
  • Growth Investing: In diesem Fall sucht man sich als Trader die Aktien mit Überbewertung heraus. Man möchte also Unternehmen finden, die gerade noch am Anfang stehen, aber bereits sehr hohes Vertrauen von Seiten der Märkte genießen.
  • Daytrading: Während die ersten beiden Strategien im Handel auf mehrere Jahre ausgerichtet sind, findet das Daytrading immer nur an einem einzelnen Tag statt. Die Idee dahinter ist es, bei der Öffnung der Börsen Geld in einen Wert zu investieren und am Abend einen veritablen Gewinn mitzunehmen. Für diese Methode benötigst du die Indikatoren der technischen Analyse.
  • Swing Trading: Swing Trader verwenden in der Regel CFDs, da sie mit den Trends nach oben und nach unten handeln möchten. Bei einigen Brokern sind jedoch auch Leerverkäufe mit echten Aktien möglich. Anstatt hier an einem langfristigen Sparplan zu arbeiten, schaut man direkt auf die Umkehrpunkte, die sich z. B. anhand von Pivot Points und Bollinger Bändern erkennen lassen. Dort wo der Trend von fallend nach wachsend wechselt, wird man in den Long-Handel einsteigen. Sobald der Gipfel erreicht ist, verkauft man die Aktien und shortet sie eventuell.
  • Scalping: Scalper konzentrieren sich auf einen sehr kurzen Ausschnitt auf den Charts. Die Investition wird oft nur wenige Minuten gehalten, bevor man sie mit einem minimalen Gewinn veräußert. Durch die ständige Wiederholung dieses Vorgangs häuft sich dann eine stattliche Summe an.
  • News Trading: Diese Strategie nutzt den Effekt, den bestimmte Nachrichten wie die Bekanntgabe von Quartalszahlen auf die Kurse haben. Fallen solche Daten z. B. überraschend positiv aus, so steigen die Werte der Aktien rasant an. Wer kurz davor investiert, kann im Börsen-Handel lukrative Gewinne erzielen.

Wie erstellt man einen Sparplan?

Bei einem klassischen Sparplan wird man für mehrere Jahre investieren wollen. Hierfür sollte man sich zunächst eine stabile Basis zulegen. So können die großen S&P 500 und MSCI World ETFs das Investment stetig nach oben treiben. Da es sich um ein sehr hohes Maß an Diversifikation handelt, wird der Fonds jedoch nur langsam wachsen.

Wer Zeit, Nerven und Muße hat, kommt mit einem selbstständigen Aufbau von Portfolios oft besser. Hierfür muss man z. B. analysieren, welche Unternehmen bessere Zukunftsaussichten haben, wo es mehr Volatilität gibt als anderswo und welche Branchen in der Zukunft große Wachstumschancen haben. Die Ergebnisse nimmt man dann genauer unter die Lupe und mischt sie nun in einem angemessenen Verhältnis.

Watchlist bei Freedom24 aufbauen
Watchlists helfen dabei, eine Strategie aufzubauen (Screenshot von Freedom24)

Wichtig ist, dass dein Sparplan immer gut diversifiziert ist. Umso mehr Positionen du aus verschiedenen Branchen und Ländern hältst, desto stabiler wird das Portfolio wachsen. Das Risiko sinkt und es kommt zu einem konstanten Zugewinn. Da dieser im Vergleich zu einzelnen Aktien immer langsamer sein wird, musst du den Sparplan über mehrere Jahre hinweg anlegen.

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Weitere Alternativen als Depot: moderne Direktbanken

Neben den Brokern sind moderne Direktbanken eine interessante Alternative zum Handel über die Online-Plattformen. Das Besondere an diesen Finanzinstituten ist, dass sie kaum noch Filialen haben und stattdessen ebenfalls mehr auf das Online-Angebot setzen. Im Folgenden stelle ich dir einige Alternativen zu den Online Brokern vor.

Comdirect

comdirect

Comdirect ist eine der größten Direktbanken in Deutschland und eng mit der Muttergesellschaft Commerzbank verbunden. Gegründet wurde das Finanzinstitut vor allen Dingen, um den Tradern einen Zugang zu den Börsen im Neuen Markt zu gewähren.

Webseite Depotbank
Webseite von Comdirect

Wie bei den Brokern lässt sich über Comdirect ein kostenloses Depot in wenigen Schritten eröffnen. Wichtig zu wissen ist, dass nach drei Jahren Kosten anfallen können, wenn man nicht mindestens zwei Trades pro Quartal tätigt oder regelmäßig in einen Sparplan einzahlt.

Anmelden
Depot eröffnen bei Comdirect

Praktisch ist, dass über 200 kostenlose ETF-Sparpläne ab 25 Euro Sparrate verfügbar sind. Wenn du dich statt Sparplan für eine Aktie entscheidest, musst du pro Order 3,90 Euro, nach dem Ablauf von zwölf Monaten 9,90 Euro einplanen. Das ist im Vergleich zu allen oben genannten Brokern wesentlich teurer.

Consorsbank

Die Consorsbank ist eine weitere deutsche Direktbank, welche dir von Nürnberg aus ein hochwertiges Depot für Aktien sowie andere Wertpapiere anbietet. Das Konto kannst du hier kostenlos eröffnen und führen. Wer ein Volumen von bis zu 10.000 Euro aufbaut, erhält sogar eine Prämie.

Depot
Webseite des Consorsbank Depots

Gebühren für die einzelne Order sowie Spreads sind bei der Consorsbank üblich: Du musst über den Handelsplatz Tradegate immer mit 0,95 Euro pro Auftrag rechnen. Das gilt für den einzelnen Sparplan ebenso wie für Aktien und ETFs. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass im Depot ein Tagesgeldkonto mit 3,50 % Zinsen p. a. integriert ist.

Wertpapierdepot bei Consorsbank eröffnen

Die Ordergebühren fallen übrigens bei einigen Anlageklassen weg. Das betrifft mehr als 150 ETFs sowie zahlreiche Derivate, die im außerbörslichen Handel getradet werden können. Beachten solltest du jedoch, dass es einige Gebühren je Sparplan gibt, die im Schnitt bei 1,50 Prozent liegen.

ING Direkt Depot

Von der deutschen Direktbank ING-DiBa mit Sitz in Frankfurt gibt es ein praktisches Depot, auf welchem du deinen Wertpapier-Sparplan bereits ab 1 Euro einrichten kannst. Eröffnet wird das Konto vollkommen kostenlos und du hast direkt danach Zugriff auf über 800 ETFs, zahlreiche Fonds und Aktien.

ING Direkt Depot
Webseite Direkt Depot von ING

Die Grundgebühr beim Kauf der Sparpläne und Aktien liegt bei 4,90 Euro plus 0,25 % vom Kurswert. Das ist durchaus konkurrenzfähig, wird jedoch von vielen Online Brokern deutlich unterboten.

Direkt Depot
ING Direkt Depot in wenigen Schritten eröffnen

ING Direkt Depot bietet eine ausgezeichnete Software mit vielen erweiterten Funktionen. Dazu gehören die kostenlosen Realtime-Kurse und Depotbewertungen, der einfache Depotübertrag sowie die integrierte Watchlist mit Demokauf. Neukunden bekommen meist einen Bonuszins, wenn sie mindestens sechs Monate Mitglied bleiben.

Smartbroker+

Smartbroker ist ein relativ junges Unternehmen, welches von mehreren Standorten in Deutschland und der Schweiz aus agiert. Die Kunden dürfen sich hierbei auf ein kostenloses Depot freuen, auf dem man ohne Mindesteinlage und Gebühren traden kann.

Smartbroker
Smartbroker Angebot

Die entfallenen Orderkosten gelten über gettex jedoch erst ab einem Volumen von 500 Euro. Für kleinere Handelsbeträge werden 4 Euro pro Trade erhoben.

Depot
Depot bei Smartbroker eröffnen

Neben Aktien und Derivaten ist ein ETF-Sparplan eine spannende Option für die Nutzer. Unter den ca. 600 Fonds dieser Art gibt es dabei 24 kostenfreie Anlagen. Abgesehen davon sind Anleihen, Zertifikate und Optionsscheine verfügbar.

DKB

Die Deutsche Kreditbank DKB mit Sitz in Berlin konzentriert sich ebenfalls zunehmend auf das Segment des Wertpapierhandels. Bei diesem Unternehmen ist das Depot ebenfalls kostenfrei, jedoch musst du mit Orders ab 10 Euro mit einer relativ hohen Gebühr rechnen. Diese lohnt sich an und für sich nur bei entsprechenden Volumen.

Online Depot
Webseite von DKB

Ein Vorteil ist immerhin die enorme Menge an Wertpapieren: Es sind mehr als 1,5 handelbare Sorten im Angebot. Dabei kannst du neben Aktien auch einen Sparplan aufstellen – etwa 1.000 davon auf ETF- und 2.000 auf Fondsbasis. Sparpläne sind ab einem Preis von 1,50 Euro pro Order dabei deutlich günstiger als Aktien. Im außerbörslichen Handel musst du mit 25 Euro Gebühr rechnen.

DKB eröffnen
DKB eröffnen

Die DKB ist dafür bekannt, eine sehr gute Software zu nutzen und dir von jedem Ort der Welt per App oder Browser-Banking Zugang zu deinem Portfolio zu gewähren. Im Vergleich mit der Preisstruktur der zehn besten Online Depots von Brokern hat die Bank aber das Nachsehen.

Aktien Broker vs. Bank Depot

Auch wenn es mittlerweile bessere Direktbanken mit Depot-Angeboten gibt, sind die Konditionen bei den Brokern in der Regel besser. Da die Online-Plattformen mit wesentlich weniger Personal arbeiten, können sie Kostenpunkte wie die Depotführung und die Ordergebühren abschaffen oder zumindest stark reduzieren. Somit hast du mehr Flexibilität, in den Handel an der Börse einzusteigen.

Im Gegensatz zur Bank bist du dabei weitaus unabhängiger und kannst dein Portfolio ganz ohne den Einfluss durch die Manager ausgestalten. Das bedeutet auf der einen Seite mehr Freiheit und auf der anderen mehr Selbstverantwortung. Wer mit einem Aktien Broker arbeitet, muss also immer mehr Zeit darin investieren, die Grundlagen im Handel zu erlernen.

Handel über den Aktien BrokerHandel über die Bank
Mehr FlexibilitätMeist sehr hohe Gebühren für Depot und Orders
Niedrige und transparente GebührenKeine eigene Kontrolle über das Portfolio
Eigene Analyse der ChartsStarke Verzögerungen bei der Ausführung
Unabhängig vom Urteil der BankmanagerPrinzipiell gute Beratung für einen Sparplan
Leerverkäufe durch CFD-Konstrukte möglichKeine Leerverkäufe möglich
Handel von jedem Ort der Welt per Laptop oder AppKeine Live-Preise

Fazit: Sparen mit unseren besten Depots im Vergleich

Wer in den Handel mit Aktien, ETFs, Sparplan-Modellen und anderen Wertpapieren einsteigen möchte, sollte sich zunächst genau über die besten Broker und Depots informieren. Durch optimale Konditionen kann man viel Geld sparen und die Kosten, auf welche der Anbieter verzichtet, zurück in den Markt stecken.

Neben den Preisen und Gebühren sind natürlich die Funktionalität, die Geschwindigkeit der Ausführung und das Angebot an kostenlosen Analysetools wichtig. Mit letzteren arbeitet man eine Strategie aus und kann erkennen, welche Trends sich in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln.

Das Aktien Depot ist dabei der wichtigste Partner und ein sicherer Ablageort für die eingekauften Wertpapiere. Diese werden in die Box des Brokers bei der Verwahrstelle gelegt und nach dem Kauf mit deinem Namen versehen.

Die oben genannten Anbieter von Aktien Depots sind allesamt von Top-Konditionen geprägt und können den Tradern tatkräftig beim Aufbau ihres Portfolios helfen. Hierbei hängt es aber immer auch von persönlichen Präferenzen sowie dem eigenen Können ab.

Finde jetzt den passenden Broker und eröffne in wenigen Schritten deinen Sparplan auf dem Aktien Depot.

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FAQs zu Online Depots

Was ist ein Aktien Depot und warum benötige ich eins?

Auf einem Aktien Depot bewahrst du deine Wertpapiere auf bzw. sind die dort gehaltenen Positionen bei einer Verwahrstelle an deinen Namen gebunden. Über dieses Konto kannst du nun flexibel in den Handel einsteigen. Die Depot-Anbieter ermöglichen dir nicht nur den Kauf und Verkauf von Aktien, sondern auch von ETFs, Rohstoffen, Edelmetallen, Währungen, Anleihen, Sparplänen & Co.

Welche Kriterien sollte ich bei einem Aktien Depot berücksichtigen?

Zunächst einmal sollte der Broker in einem westlichen Staat registriert und dort überprüft werden. Eine umfangreiche Einlagensicherheit ist Grundvoraussetzung für den sicheren Handel. Abgesehen davon müssen Gebühren und Preise transparent, niedrig und fair sein. Kostenfrei sollte der Depot-Anbieter Live-Daten, Charts und Analysetools offerieren.

Welche Kosten erwarten mich bei einem Aktien Depot?

Die meisten Online Broker verzichten komplett auf die Depotführungskosten. Ebenso fallen bei vielen Anlagearten die Ordergebühren weg. Dennoch musst du z. B. bei Aktien und CFDs mit einigen Provisionen rechnen. Werden Derivate über Nacht gehalten, kommen die Swaps hinzu. Außerdem gibt es immer einen Unterschied zwischen dem Ankaufs- und dem Verkaufspreis – der so genannte Spread sorgt ebenfalls für einen gewissen Abfluss an Geld von deinem Konto.

Sind Aktien Depots sicher?

Echte Aktien Depots sind absolut sicher, weil deine Wertpapiere hier stets auf deinen Namen ausgestellt und in einer externen Verwahrstelle hinterlegt werden. Handelst du mit CFDs, gehst du dagegen einen Vertrag ausschließlich mit dem Broker ein. Ebenso ist das nicht investierte Guthaben nicht durch die Verwahrstelle abgesichert. Wer ein Depot mit EU- oder sogar deutscher Lizenz wählt, kann jedoch mit einer Einlagensicherheit von 20.000 bis 100.000 Euro rechnen.

Wie einfach kann ich ein Aktien Depot wechseln?

Wenn du echte Aktien gekauft hast, benachrichtigst du einfach deinen neuen Depot-Anbieter und leitest oft sogar kostenfrei einen Depotübertrag ein. Bei CFDs ist der Übertrag dagegen nicht ohne Weiteres möglich. In diesem Fall solltest du die Positionen erst verkaufen und das Portfolio neu anlegen.

Wie eröffne ich ein Aktien Depot?

Um ein Aktien Depot zu eröffnen, gehst du einfach auf die Seite des Anbieters und klickst auf „Konto eröffnen“. Nun trägst du deine E-Mail-Adresse, einen Namen und eine Telefonnummer ein. Danach bestätigst du die Mail und beantwortest einige Fragen zu deinem Trading-Wissen sowie deinen Erfahrungen. Verifiziere nun noch deinen Wohnsitz, lade Geld auf und bezahle damit für deine Aktienkäufe.

Markus Müller
Markus Müller arbeitet als professioneller, selbständiger Autor in den Bereichen Trading und Reisen. Mit dem Thema Trading beschäftigt er sich seit vielen Jahren und hat selbst mit diversen Brokern Erfahrung im Wertpapierhandel gesammelt. Auf Trading.de erklärt er die Mechanismen am Markt und die Arbeit mit technischen Indikatoren sowie fundamentalen Kennzahlen.
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