CFDs vs. Aktienhandel: Was sind die Unterschiede? 

Gerade in Zeiten der anhaltenden niedrig Zinsen vernichtet die Inflation das Geld der Deutschen, da man kaum noch Prozente auf das klassische Sparbuch oder Tagesgeldkonto bekommt. Deshalb schauen sich immer mehr Leute nach alternativen Investmentoptionen um, dabei rücken vor allem Aktien in den Vordergrund, aber auch CFDs (Contract for Difference) werden immer beliebter. Vor allem junge Leute interessieren sich vermehrt für die Finanzmärkte als eine alternative Altersvorsorge vor dem Hintergrund der sinkenden Renten und der Überalterung der Gesellschaft. In unserem Artikel werden wir Ihnen die unterschiedlichen Anlagemöglichkeiten kurz vorstellen und den Unterschied zwischen Aktien und CFDs genauer behandeln. 

Definition der Anlagemöglichkeiten

Bevor wir uns die Unterschiede genauer anschauen, wollen wir zuerst das Investment 1 x 1 wiederholen, das mag für manche jetzt etwas langweilig sein ist ab wichtig, um alle auf denselben Wissensstand zubringen. Sollten Sie sich schon in der Welt der Investments auskennen dann können Sie die Folgen Abschnitte auch überspringen oder Sie lesen weiter und lernen eventuell sogar etwas Neues.

Tagesgeld- und Festgeldkonto – Die Geschwister des Sparbuchs 

Nun ist der Schritt in die Welt der Investments für viele beängstigend, da man mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen wird. Eine gute Alternative für diejenigen, die ihr Geld schon seit je her zu Bank bringen, ist daher das Tagesgeld- bzw. das Festgeldkonto. 

Bei einem Tagesgeldkonto wird das eingezahlte Vermögen für einen kurzen Zeitraum angelegt, der große Vorteil ist dabei, dass man immer an sein Geld rankommt und dieses auch kurzfristig nutzbar ist. Der große Nachteil, das Geld wird kaum verzinst, ein kurzer Vergleich zeigt, dass die höchsten Zinsen bei ca. 0,25 % pro Jahr liegen. Zum Vergleich die Inflation in Deutschland lag zuletzt bei 4,9 % (Stand: Januar 2022). Zugeben diese Inflation ist ein Ausreißer, allerdings liegt die durchschnittliche Inflation der vergangenen Jahre bei ca. 1 % – 1,5 % pro Jahr.

Allerdings sieht es beim Festgeldkonto nicht viel besser aus. Hier wird das eigene Vermögen für eine vorher festgelegte Zeit investiert, in der Regel für mehrere Jahre. Es ist dabei wichtig, dass Sie nur Geld anlegen, welches Sie nicht brauchen. Einmal angelegt können Sie beim Festgeldkonto nicht mehr auf Ihr Vermögen zugreifen. Auch hier sind die Zinsen niedrig, unsere Recherche hat Verzinsungen von ca. 0,5 % bis 0,75 % gezeigt. 

In die gleiche Richtung wie das Festgeldkonto gehen auch Sparbriefe. Hier wird vorher ein Zeitraum ausgewählt, für den das Geld angelegt wird. Sie erhalten dann dafür einen vorher festgelegten Zinssatz, umso länger Sie ihr Geld anlegen, umso höher ist der Zins. Aber auch hier kommen Sie selten in die Nähe von 1 %. Man sollte aber nie vergessen, dass es sich sowohl beim Sparbrief als auch beim Festgeldkonto um eine sehr sichere Anlage handelt, bei der es zu keinen Verlusten kommt, mit Ausnahme der Inflation. 

ETF, Aktien und Fonds 

Viele erinnern sich noch an das Telekom Fiasko, seitdem haben die Deutschen fast schon eine Phobie vor Aktien. Dabei schwingt aber auch immer die verständliche Angst vor dem Totalverlust mit. Diese Angst hat natürlich ihre Daseinsberechtigung. Sollte eine Firma Konkurs anmelden, dann ist das Geld weg. Deshalb gilt hier der Grundsatz, das man diversifizieren muss, das bedeutet, das man sein Geld auf verschiedene Unternehmen und vor allem auf verschiedene Branche verteilen sollte. Eine gute Möglichkeit, um dies ohne viel Kopfzerbrechen zu tun sind Fonds oder ETFs. 

Fonds legen dabei das Geld in unterschiedliche Aktien oder Immobilien an. Das gleiche gilt auch für ETFs, welche Ihr Geld über unterschiedliche Aktien und Branchen verteilt. Der Hauptunterschied zu einem Fond ist dabei, dass ETFs einen passiven Index abbilden, der an der Börse gehandelt wird. Ein Fond hingegen wird aktiv von einer Bank oder Fondsgesellschaft verwaltet. Die dahinterstehende Gesellschaft versucht dabei besonders hohe Renditen zu erzielen und so den Markt zu übertreffen. Dadurch entstehen bei Fonds auch Kosten für die Verwaltung, welche bei ETFs nicht anfallen. Zwar ist das Risiko bei dieser Anlagemethode überschaubarer, trotzdem kann es auch bei Fonds oder ETFs zu erheblichen Verlusten kommen. Bei Fonds und ETFs sollten sich aber immer darauf achten, ob es ich um „auszahlende“ Anlagen handelt. Bei ETFs können Sie das am Ende des Namens ablesen. Ausschüttende ETFs sind mit: D; Dis oder Dist gekennzeichnet. Thesaurierende, also ETFs, die die Zinsen wieder anlegen, sind mit C oder Acc gekennzeichnet.

Immobilien die „nutzbare“ Investition

Vermutlich jeder ist sich bewusst, dass die Immobilienpreise in Deutschland, eigentlich ganz Europa in den letzten Jahren rasant angestiegen sind. Viele Anleger fragen sich aber, ob dieser Höhenflug sich in den nächsten Jahren noch fortsetzen wird oder ob wir uns in einer Blase befinden, die bald platzt. Darauf gibt es leider keine klare Antwort. Experten gehen zwar davon aus, dass der Immobilienmarkt noch weiter ansteigen wird, sehen aber schon jetzt Anzeichen für eine Blase, zumindest in einigen europäischen Städten. 

Allerdings sind beim Immobilienkauf noch mehr Faktoren wichtig. So ist die Lage entscheidend, vor allem wenn man die Immobilie vermieten will. Dabei ist eine gute Verkehrsanbindung sowie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten in der Umgebung immer ein Pluspunkt. Vor dem Immobilienkauf sollten Sie sich also immer beraten lassen. Doch auch nach dem Kauf verwandelt sich die Immobilie nicht in einen Selbstläufer. So müssen Mieter gefunden werden, Renovierungen durchgeführt werden und andere Kosten übernommen werden. Diese Faktoren sollte Sie immer in die Renditeberechnung mit einfließen lassen. Diese Form der Investition lohnt sich vor allem für Anleger, die bereit sind, regelmäßig Zeit, Arbeit und Geld in das Objekt zu investieren. Wenn man aber bereit ist, diese Zeit zu investieren, dann können sich Immobilien aufgrund der Mieteinnahmen schnell rentieren und solides monatliches Einkommen liefern. Allen anderen würden wir zu einem Immobilien ETF oder Fond raten. 

Kryptowährungen und Rohstoffe

Eine beliebte Alternative ist für viele auch der Kauf von Gold oder Bitcoin. Vor allem die Kryptowährungen haben in den letzten Jahren einen rasant Wertanstieg vorzuweisen. Dieser hat sich aber in den letzten Monaten verlangsamt. Während dessen gilt vor allem Gold noch immer als ein sicherer Hafen für Anleger, dass einem hier ein stabiler und vor allem greifbar reeller Wert geboten wird.

Doch beide Anlageformen haben denselben Nachteil. Sie spekulieren allein auf die potenzielle Wertsteigerung der Anlage. Sie erhalten keine weiteren Vorteile wie zum Beispiel jährliche Zinsausschüttungen oder Dividenden. Bei Gold kommt noch hinzu, dass der Kauf oft mit hohen Gebühren verbunden ist und das ganz auch noch irgendwo lagern muss. Bei Kryptowährungen hingegen muss oft mit hohen Auszahlungs- oder Transaktionsgebühren gerechnet werden. Außerdem kann es bei Kryptowährungen noch zu Veränderungen in den regulatorischen Bestimmungen kommen, welche ein schwer einzuschätzendes Risiko darstellen. 

Was ist eine CFD Aktie?

CFDs (Contracts for Difference) sind Derivate, die nicht auf dem Preis des Basiswerts basieren, sondern auf der Differenz zwischen dem Geld- und Briefkurs. Als solche bilden sie Kursbewegungen genau ab, bieten dabei auch den Vorteil, dass Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Anleihen mit einem Bruchteil des Kapitals gehandelt werden können. Positionen werden zu unterschiedlichen Margen gekauft. Das bedeutet, dass der Anleger nur eine geringe Marge hinterlegen muss und damit dann mit einem entsprechenden Hebel auf seine Aktien handelt. Er kann daraufsetzen, dass der Kurs steigt (long) oder fällt (short). Die Laufzeiten sind grundsätzlich unbeschränkt, der jeweilige CFD Broker kann jedoch wahlweise Nachzahlungen verlangen oder Positionen schließen, wenn die Verluste im Portfolio zunehmen oder den Portfolio Wert überschreiten. 

An dieser Stelle wollen wir auch noch einmal explizit auf die Risiken des CFD Tradings hinweisen, da es sich dabei um ein hochriskantes Investment handelt. Im Schnitt verlieren 75 % der privaten Investoren beim CFD Trading Geld, während die Gewinne der restlich 25 % teilweise nicht über den Mindestlohn hinauskommen. Seien Sie sich dieses Risiko bewusst, bevor Sie mit dem Traden beginnen und nutzen Sie wie bei jedem Investment nur Geld, das Sie auch verlieren können, nutzen Sie auf keinen Fall Geld, das für andere wichtigere Ausgaben vorgesehen ist. Außerdem stellt dieser Artikel lediglich Informationen für Sie bereit und sollte in nicht als Anlageberatung oder dergleichen verstanden werden.  

Was ist der Unterschied zwischen Aktien und CFD? 

Der Hauptunterschied zwischen dem CFD Handel und dem Aktienhandel besteht darin, dass Sie beim Handel mit CFDs auf den Marktpreis spekulieren, anstatt Eigentümer des zugrunde liegenden Vermögenswerts zu werden, während Sie beim Handel mit Aktien den zugrunde liegenden Vermögenswert besitzen müssen. Das spiegelt sich vor allem in der anfänglichen Investition wider, die natürlich bei Aktien deutlich höher ist als bei CFDs. Auf der anderen Seite muss man auch immer bedenken, dass man Ende bei einer Aktie auch einen handfesten Vermögenswert. 

Dafür können Sie auf der anderen Seite beim Handel mit CFDs die Hebelwirkung nutzen, was bedeutet, dass Sie nur einen Bruchteil des vollen Werts des Handels – die sog. „Margin“ – investieren müssen, um das volle Ergebnis zu erzielen, zumindest in der Theorie, in der Praxis können unterschiedliche Gebühren das Ergebnis etwas schmälern. Hier empfehlen wir Ihnen sich Vergleiche der unterschiedlichen Broker durchzulesen, um den passenden Anbieter zu finden. Dank der Hebelwirkung, wie schon erwähnt Ihr Investment wird durch den Liquiditätsanbieter multipliziert, werden in der Folge auch alle Gewinne vergrößert, allerdings bedeutet das aber auch, dass Ihre Verluste vergrößert sind und die Einzahlungen eventuell sogar übersteigen können. Hier gilt es wirklich ab zu wägen, was sich für Sie in Ihrer aktuellen Lebenslage mehr lohnt, vor allem da man bei Trading „dran“ bleiben muss, um einen Gewinn zu machen, während man Aktien auch mal über mehrere Jahre laufen lassen kann. 

Die Vor- und Nachteile von CFD und Aktien im schnellen Überblick

Wie schon im vorherigen Paragrafen angedeutet haben CFD und Aktien beide ihre Vor- und Nachteile. Deshalb haben wir Ihnen hier eine kleine Auflistung der größten Unterschiede und Vorteile der beiden Anlagemöglichkeiten zusammengestellt. Wir werden uns außerdem noch mal etwas mehr mit den Vorteilen des CFD Tradings beschäftigen.

CFD HandelAktienhandel
Es ist möglich, mit einer Vielzahl unterschiedlicher Finanzinstrumente zu handeln, wie Aktien, Indizes, Forex, ETFs, Kryptowährungen und Rohstoffe. Beim Aktienhandel können Sie prinzipiell nur Aktien, ETFs oder Fonds (bei ausgewählten Anbietern) kaufen. 
Dank der Hilfe der Hebelwirkung können Sie in der Theorie Ihr Kapital weiter streuen und die Gewinne um ein Vielfaches steigern. Um in den Aktienhandel einzusteigen müssen Sie in der Regel den vollen Wert der Aktie im Voraus bezahlen.
Aufgrund der Hebelwirkung ist es allerdings auch möglich, dass Verluste die anfänglichen Einlagen übersteigen und das eigene Kapital vernichten. Das Risiko beim Aktienkauf ist auf die anfängliche Investition beschränkt und kann das eigene Kapital nur bei einem Totalverlust des Unternehmens verlieren. 
Mit „Long“ und „Short“ können Sie sich beim CFD Trading die Marktentwicklung zu nutze machen.Beim Aktienhandel geht es nur um steigende Kurse, sobald der Kurs fällt verlieren Sie Geld. 
Die Positionen beim CFD Trading werden in der Regel so angepasst um die Veränderungen durch Dividenden auszugleichen.Sie erhalten auf die unterschiedlichen Anlagen in der Regel Dividenden, wenn diese ausgezahlt werden. 
Mit CFD ist es möglich rund um die Uhr auf den unterschiedlichen Finanzmärkten zu handeln. Bei Aktien handeln Sie nur wenn die jeweiligen Börsen geöffnet haben.
Sie haben keine Aktionär-Privilegien, da Sie auch keine Aktien direkt halten.Der Kauf von Aktien gibt Ihnen in der Regel auch die Aktionär-Privilegien, das bedeutet Sie können zum Beispiel auf wichtige Unternehmensfragen Einfluss nehmen. 

Die Vorteile des CFD Tradings im Detail

Vorteil 1: Der Handel mit dem Hebel 

Dank der Hebelwirkung von CFDs ist es möglich, dass Sie Ihr eigenes Kapital effektiv auszubauen, da nur ein Bruchteil des eigentlichen Handelswertes eingesetzt wird, um eine Position bei der gewählten Aktie, Rohstoff, ETF etc. zu eröffnen. Wie schon erwähnt, wird diese anfängliche Einlage Margin genannt. Wie viel Geld Sie anfänglich investieren müssen, hängt von der Größe Ihrer Position und dem jeweiligen Markt und Margin Faktor des gewählten CFD ab. Um diesen Punkt zu verdeutlichen, haben wir für Sie ein kurzes Zahlenspiel vorbereitet:

Besitzt ein von Ihnen gewählter CFD einen Margin Faktor von 5 %, bei einer erforderten Position von 1.000 € dann beträgt die Einzahlung, welche Sie leisten müssen, lediglich 50 €. Im Vergleich müssten Sie beim traditionellen Aktienhandel die vollen 1.000 € investieren. Sollte der Wert der Position nun auf 1.025 € steigen, dann haben Sie in beiden Fällen 25 € Gewinn gemacht, allerdings ist der prozentuale Gewinn deutlich anders. So können Sie bei der CFD Position einen Gewinn von 50 % verbuchen, bei der herkömmlichen Aktienposition nur 2,5 %. Das Gleiche gilt auch für den Fall, in dem die Aktie um 25 € fällt. Es ist deshalb auch theoretisch möglich, dass Sie bei einem Investment von 50 € einen Verlust von 100 € oder mehr einfahren, also 50 € mehr als Ihr anfängliches Investment, während Sie beim Aktienhandel maximal die Anfangsinvestition verlieren können. 

Vorteil 2: Man kann „Long“ oder „Short“ gehen. 

Da CFDs eine Vereinbarung zum Austausch der Differenz zwischen den Eröffnungs- und Schlusskursen Ihrer Positionen sind, ist der CFD-Handel flexibler als jede andere Form des Handels. Auf diese Weise können Sie sowohl steigende als auch fallende Märkte handeln und sich die Volatilität des Marktes zunutze machen. Auch ermöglicht diese Art des Handels, schnell auf unterschiedliche Marktbewegungen zu reagieren. Im traditionellen Aktienhandel können Sie nur auf steigende Kurse setzen. Sollte der Kurs fallen, dann verlieren Sie Geld. 

Wenn Sie CFDs über die Handelsplattform handeln, werden die Preise in zwei Notierungen ausgedrückt: dem Geldkurs und dem Briefkurs. Wenn Sie glauben, dass der Markt steigen wird, nehmen Sie den Kaufkurs (Sie gehen „long“). Wenn Sie glauben, dass der Markt fällt, nehmen Sie den Briefkurs (Sie „gehen short“). Durch diese Möglichkeit ergeben sich unterschiedliche Handelsstrategien mit denen Sie Ihr Geld vermehren können. Beim Aktienhandel sind Sie beschränkter in Ihren Möglichkeiten und können weniger flexibel reagieren. 

Vorteil 3: Mehr Märkte als beim Aktienhandel

Mit CFDs können Sie auf über 17.000 Märkten handeln, darunter Aktien, Indizes, Rohstoffe, Devisen und mehr. Darüber hinaus können Sie über eine einzige Plattform auf alle Märkte zugreifen. Beliebte Plattformen für das CFD Trading sind Metatrader 4 und 5 oder auch WebTrader. Der große Vorteil dabei ist das, wann immer Sie möchten und wo immer Sie sind mit dem Handeln beginnen können, die unterschiedlichen Märkte sind mit nur einem einzigen Log-in verfügbar. 

Sie können webbasierten Handel von Ihrem PC, Smartphone oder Tablet aus durchführen und damit auch von unterwegs auf neue Marktbewegungen reagieren. So können Sie auch auf einigen Märkten außerhalb der Handelszeiten handeln, um sofort von Unternehmensnachrichten zu profitieren. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Preise während der Öffnungszeiten von den Preisen außerhalb der Geschäftszeiten abweichen können. So kann es vorkommen, dass Positionen deutlich teurer oder billiger gehandelt werden. Im Gegensatz dazu steht der traditionelle Aktienmarkt, der Ihnen deutlich weniger Märkte bietet und strikt an die Öffnungszeiten der Börsen gebunden ist. 

Vorteil 4: Eine fast exakte Abbildung des zugrunde liegenden Marktes

CFDs sind so konzipiert, dass sie den zugrunde liegenden Markt so genau wie möglich widerspiegeln. Beispielsweise entspricht der Kauf eines Apple-Aktien-CFDs dem Kauf einer Apple-Aktie – wenn Sie den Gegenwert von 2000 Apple-Aktien kaufen möchten, dann kaufen Sie 2000 Apple-Aktien-CFDs. Hier gleichen sich der CFD und der klassische Aktienmarkt also bis in Detail. 

Andererseits entspricht der Kauf oder Verkauf eines Devisen-CFDs dem Verkauf eines entsprechenden Betrags der Notierungswährung und dem Kauf eines bestimmten Betrags der Basiswährung. Daher birgt der Kauf eines EUR/USD-CFD-Kontrakts für 1 EUR das gleiche Risiko wie der Kauf von 100.000 EUR in USD. Wenn Sie bereits Erfahrung mit dem ungehebelten Handel haben, werden Ihnen CFDs im Gegensatz zu anderen gehebelten Produkten schnell vertraut vorkommen.

Vorteil 5: Durch Hedging Ihr Aktiendepot absichern

Angenommen, Sie besitzen eine bestimmte Anzahl von HSBC-Aktien und möchten diese langfristig in Ihrem Portfolio halten. Sie glauben jedoch, dass sich der Bankensektor in einem Abschwung befindet und versuchen daher, potenzielle Verluste durch Investitionen in CFDs auszugleichen. Also gehst du bei den HSBC CFDs short. Wenn Ihre Prognose richtig ist und der Kurs der HSBC-Aktien fällt, wird Ihre CFD-Position an Wert gewinnen und Ihre potenziellen Verluste ausgleichen. 

Wenn der Kurs der HSBC-Aktien jedoch steigt, schließen Sie Ihre CFD-Position und verrechnen den Verlust mit zukünftigen Gewinnen für Zwecke der Kapitalertragsteuer. Außerdem kann es vorkommen, dass sich die Position kurzzeitig nach unten bewegt, in welchem Fall Sie gewinne durch einen „short“ CFD mitnehmen können, der Markt sich aber längerfristig positiv entwickelt und dadurch die Aktie nach einiger Zeit ebenfalls Gewinne abwirft, eine Win-Win Situation, die vor allem bei ETF CFDs interessant ist. 

Vorteile 6: Der Direct Market Access 

Direct Market Access, auch bekannt als DMA, hilft Ihnen bei der Interaktion mit den Orderbüchern von Börsen und Devisenanbietern. Sie können jederzeit alle angebotenen Geld- und Briefkurse überwachen und entscheiden, zu welchem Marktpreis gehandelt werden soll, anstatt auf der IG-Quote zu kaufen oder zu verkaufen.

Wenn Sie über DMA handeln, zahlen Sie keine IG-Spreads. Stattdessen werden Provisionen (Provisionen) auf DMA-Transaktionen erhoben. Während DMA ein mächtiges Werkzeug sein kann, gibt es keine Garantie dafür, dass Sie anderswo einen besseren Kurs finden als hier. Außerdem wird DMA nur erfahrenen Händlern empfohlen. Um mit Forex DMA handeln zu können, müssen Sie sich für ein professionelles Handelskonto qualifizieren.

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