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In der Welt des Finanzmarktes stehen Investoren oft vor der wichtigen Entscheidung: Soll ich mich auf den Handel mit Aktien konzentrieren oder mich den verlockenden Möglichkeiten des CFD-Handels zuwenden? Die Unterschiede zwischen CFDs und Aktienhandel sind teils deutlich:

CFDs:Aktien:
Derivat auf zugrundeliegende BasiswerteEigentumsanteil an Unternehmen
Kein tatsächlicher Besitz des zugrundeliegenden BasiswertsInvestoren besitzen Anteile am Unternehmen
Profit an steigenden (Long) und fallenden (Short) Kursen möglichNur Long-Positionen (steigende Kurse) möglich
Geringer Eigenkapitaleinsatz durch HebelwirkungHoher Eigenkapitaleinsatz
Keine DividendenausschüttungDividendenausschüttung

In diesem Artikel erfahren Sie alles über die wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten von CFDs und Aktien.

Das Wichtigste zu den Unterschieden im Überblick:

  • CFDs: Derivate auf Basiswerte, kein tatsächlicher Besitz des Basiswerts, Profit an steigenden und fallenden Kursen möglich, geringer Eigenkapitaleinsatz durch Hebelwirkung, keine Dividendenausschüttung.
  • Aktien: Eigentumsanteil an Unternehmen, Investoren besitzen Anteile, nur Profit an steigenden Kursen, hoher Eigenkapitaleinsatz, Dividendenausschüttung.
  • Hauptunterschied: Beim CFD-Handel spekuliert man auf den Marktpreis, während man beim Aktienhandel einen Vermögenswert kauft und dessen Eigentümer wird.

Aktien vs. CFDs:

Der Hauptunterschied zwischen dem Aktien- und CFD-Handel besteht darin, dass Sie beim Handel mit CFDs auf den Marktpreis spekulieren. Beim Aktienhandel dagegen kaufen Sie einen Vermögenswert und werden dessen Eigentümer. Darum ist die anfängliche Investition beim Aktienkauf deutlich höher als bei CFDs.

Auf der anderen Seite sollte man auch immer bedenken, dass man beim Kauf einer Aktie oder eines anderen Wertpapiers auch einen handfesten Vermögenswert in der Hand hat.  Allerdings hat auch das CFD-Trading einen tragenden Vorteil.

Beim Handel mit CFDs können Sie die Hebelwirkung nutzen, was bedeutet, dass Sie nur einen Bruchteil des vollen Handelsgegenwerts – die sog. „Margin“ – investieren müssen, um das volle Ergebnis zu erzielen, zumindest in der Theorie. In der Praxis können unterschiedliche Gebühren das Ergebnis etwas schmälern.

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Die Vor- und Nachteile von CFD und Aktien im schnellen Überblick

Wie schon im vorherigen Paragrafen angedeutet haben CFD und Aktien beide ihre Vor- und Nachteile. Deshalb haben wir Ihnen hier eine kleine Auflistung der größten Unterschiede und Vorteile der beiden Anlagemöglichkeiten zusammengestellt. Wir werden uns außerdem noch mal etwas mehr mit den Vorteilen des CFD-Tradings beschäftigen.

CFD Handel:Aktienhandel:
Vielzahl unterschiedlicher Finanzinstrumente zu handeln, wie z. B. Aktien, Indizes, Forex, ETFs, Kryptowährungen und Rohstoffe. Nur Aktien, ETFs oder Fonds
Hohe Positionsgrößen bei geringem Kapitaleinsatz durch HebelHohe Mengen an Eigenkapital notwendig
Hohes Risiko durch HebelRisiko die anfängliche Investition beschränkt
„Long“ als auch „Short“-Positionen möglichNur „Long“-Positionen
Barausgleich statt DividendenausschüttungenRecht auf Dividendenausschüttungen
Rund um die Uhr handelbarNur zu den Börsenöffnungszeiten handelbar
Keine Aktionärs-Privilegien Aktionärs-Privilegien (z.B. Stimmrechte)

Durch CFD Hedging das Aktiendepot absichern

Sie haben z. B. Amazon-Aktien in ihrem Portfolio, die Sie langfristig halten wollen. Sie sind jedoch der Meinung, dass diese Aktien in der nächsten Zeit wahrscheinlich an Wert verlieren werden. Die Verluste, die Ihnen dadurch entstehen, können Sie durch eine Investition in Amazon-CFDs ausgleichen.

Dort setzen Sie auf „short“, also einem fallenden Kurs. War Ihre Vermutung richtig, machen Sie mit Ihren CFDs Gewinn und können Ihre kurzfristigen Verluste bei Ihren Aktien ausgleichen. Steigt aber der Kurs der Amazon-Aktie, dann können sie die CFD-Position schließen und den Verlust mit zukünftigen Gewinnen verrechnen – Stichwort: Kapitalertragssteuer.

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CFD Handel mit Hebel

Wir möchten nun noch etwas detailierter auf den CFD Handel mit Hebel eingehen. Da CFDs Hebelprodukte sind, muss für die Eröffnung einer Position nur ein Bruchteil des eigentlichen Handelswerts aufgebracht werden.

Wissenswert:
Wie hoch die Einlage (Margin) ist, hängt vom Markt der Positionsgröße und dem Margin-Faktor ab.

Beispiel:

Sie wollen eine Position mit einem Wert von 1.000 € zu einem Margin-Faktor von 5 % erstehen. In diesem Fall müssen Sie beim Broker eine Margin von 50,- € hinterlegen. Beim klassischen Aktienhandel müssten Sie dagegen die vollen 1.000 aufbringen.

Beispiel für den CFD Handel mit Hebel

Steigt der Wert Ihrer Aktienposition um 25 €, machen Sie einen Gewinn von 25 €. Das klingt zwar nicht sehr viel, aber sehen Sie sich einmal das Verhältnis von Einsatz und Rendite an.

  • Aktienhandel: 25×100/1000= 2,5 % Gewinn
  • CFD: 25×100/50= 50 % Gewinn
Wissenswert:
Beim CFD-Handel kann sich der große Vorteil der Hebelwirkung aber auch ins Negative umkehren. Die Summe, die Sie hier verlieren können, kann theoretisch höher sein als ihr vorher investiertes Kapital. Beim Aktienhandel ist das nicht der Fall. Dort können sie nur das Kapital verlieren, das sie eingesetzt haben.

Auf „steigende“ oder „fallende“ Kurse spekulieren

Während Sie beim Aktienhandel nur von steigenden Kursen profitieren, können Sie beim CFD-Trading auf „steigende (short)“ oder „fallende (long)“ Kurse setzen.

CFD Trading – Mehr Märkte als beim Aktienhandel

Mit CFDs können Sie auf über 17.000 Märkten handeln, darunter Aktien, Indizes, Rohstoffe, Devisen und mehr. Darüber hinaus können Sie über eine einzige Plattform auf alle Märkte zugreifen. Beliebte Plattformen für das CFD-Trading sind Metatrader 4 und 5 oder auch WebTrader. Der große Vorteil dabei ist, dass Sie, wann immer Sie möchten und wo immer Sie sind mit dem Handeln beginnen können, die unterschiedlichen Märkte sind mit nur einem einzigen Log-in verfügbar. 

Sie können webbasierten Handel von Ihrem PC, Smartphone oder Tablet aus durchführen und damit auch von unterwegs auf neue Marktbewegungen reagieren. So können Sie auch auf einigen Märkten außerhalb der Handelszeiten handeln, um sofort von Unternehmensnachrichten zu profitieren.

Bitte beachten Sie jedoch, dass die Preise während der Öffnungszeiten von den Preisen außerhalb der Geschäftszeiten abweichen können. So kann es vorkommen, dass Positionen deutlich teurer oder billiger gehandelt werden. Im Gegensatz dazu steht der traditionelle Aktienmarkt, der Ihnen deutlich weniger Märkte bietet und strikt an die Öffnungszeiten der Börsen gebunden ist. 

Den richtigen CFD Broker auswählen

Die offizielle Webseite von XTB

Hier empfehlen wir Ihnen, sich Vergleiche der unterschiedlichen CFD Broker durchzulesen, um den passenden Anbieter zu finden. Dank der Hebelwirkung wird, wie bereits erwähnt, Ihr Investment durch den Liquiditätsanbieter multipliziert, d. h die Rendite steigen. Allerdings kann die Hebelwirkung auch der Grund für hohe Verluste sein. Diese können sogar so hoch sein, dass sie sogar die Einzahlungen eventuell übersteigen.

Darum gilt es bei der Entscheidung, ob Aktien- oder CFD-Handel unbedingt abzuwägen, was sich für Sie in Ihrer aktuellen Lebenslage mehr lohnt. Vor allem da man bei CFD-Trading „dran“ bleiben muss, um Gewinne zu erzielen, während man Aktien auch mal über mehrere Jahre laufen lassen kann. 

Aktien vs CFDs: Unterschiede kennen und zum eigenen Vorteil nutzen

Aktien und CFDs sind beide Finanzinstrumente, die es Tradern und Anlegern ermöglichen, auf Preisbewegungen von Basiswerten zu spekulieren. Allerdings gibt es auch wichtige Unterschiede zwischen den beiden. Aktien und CFDs, die bei der Entscheidung für eine Anlagemöglichkeit berücksichtigt werden sollten. Anleger sollten ihre finanziellen Ziele, Risikotoleranz und Anlagehorizont berücksichtigen, um die für sie geeignete Anlagemöglichkeit zu wählen.

Aktien sind Eigentumsanteile an einem Unternehmen und geben den Besitzern Privilegien wie Stimmrechte und Dividenden. Sie können langfristig gehalten werden und bieten die Möglichkeit, an der Wertentwicklung eines Unternehmens teilzuhaben. Gewinne sind mit Aktien allerdings nur bei steigenden Kursen möglich.

CFDs hingegen sind finanzielle Derivate, die es ermöglichen, sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse von Basiswerten zu spekulieren, ohne sie tatsächlich zu besitzen. Sie können für eine Vielzahl von Anlageklassen wie Aktien, Indizes, Devisen, Rohstoffe und Anleihen genutzt werden und bieten hohe Hebelwirkung, was bedeutet, dass Anleger mit einem geringen Kapitalaufwand größere Positionen eröffnen können. Allerdings birgt dies auch ein erhöhtes Risiko, da Verluste schnell die Einlage übersteigen können.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu CFDs vs Aktien:

Was sind CFDs und wie unterscheiden sie sich von Aktien?

CFDs (Contracts for Difference) sind Finanzderivate, die es ermöglichen, auf die Kursentwicklung von Aktien, Indizes, Währungen oder Rohstoffen zu spekulieren. Man kauft oder verkauft dabei CFDs auf die jeweiligen Märkte und erzielt Gewinne oder Verluste, je nachdem, ob sich der Kurs in die gewünschte Richtung entwickelt. Im Gegensatz zu Aktien besitzt man beim Handel von CFDs keine echten Vermögenswerte, sondern spekuliert lediglich auf deren Kursentwicklung.

Was sind die Vorteile von CFDs gegenüber Aktien?

Ein Vorteil von CFDs gegenüber Aktien ist, dass man keine echten Vermögenswerte besitzt und daher auch keine Dividenden erhält. Stattdessen wird der Gewinn oder Verlust aus der Kursentwicklung der Aktie berechnet. Zudem bieten viele Broker den Handel von CFDs mit Hebel an, was es ermöglicht, mit einem kleineren Kapitaleinsatz größere Positionsgrößen zu handeln.

Was sind die Nachteile von CFDs gegenüber Aktien?

Ein Nachteil von CFDs gegenüber Aktien ist, dass man keine echten Vermögenswerte besitzt und daher auch keine Dividenden erhält. Zudem ist der Handel von CFDs mit einem höheren Risiko verbunden, da Gewinne und Verluste multipliziert werden. Es besteht daher die Gefahr, dass man seine gesamte Sicherheitsleistung verliert, wenn sich der Markt anders entwickeln sollte, als man ursprünglich angenommen hat. Ein Verlustrisiko ist also immer vorhanden.

Für wen eignen sich CFDs und für wen eignen sich Aktien?

CFDs eignen sich insbesondere für Trader, die auf kurzfristige Marktbewegungen spekulieren und bereit sind, das Risiko eines Trades einzugehen, bei dem ein Hebel genutzt wird. Das ermöglicht das eröffnen größerer Positionen, als man eigentlich an Eigenkapital zur Verfügung hat. CFDs eignen sich weniger für langfristige Investoren, die Dividenden erzielen und an der langfristigen Wertentwicklung von Unternehmen interessiert sind. Aktien hingegen eignen sich eher für langfristige Anleger geeignet, die in echte Vermögenswerte investieren und von Dividenden profitieren möchten.

Oliver Schoch
Oliver Schoch ist gelernter Bankkaufmann und er hat sich 2008 als Finanz-Journalist selbstständig gemacht. Seitdem verfasst er in Vollzeit als Freiberufler nahezu ausnahmslos Beiträge zu Finanz- und Wirtschaftsthemen wie Börse, Trading, Geldanlage, Vermögensaufbau, Versicherungen und Finanzierungen. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Ratgeber, Fachtexte, News, Blogbeiträge und eBooks auf Trading.de. Er ist experte für CFDs sowie Optionen und Technische Analyse.
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