Zur Ausbildung!

Beim Daytrading können Spekulanten zwischen zahlreichen Basiswerten wählen. Neben Kryptowährungen, Aktien und Devisen sind darüber hinaus ebenfalls Rohstoffe beliebt. Das Daytrading mit Rohstoffen weist einige Besonderheiten auf, über die Sie sich vorab informieren sollten. In unserem Beitrag möchten wir zunächst darauf eingehen, was eigentlich Rohstoffe sind und in welche Kategorie die einzelnen Stoffe eingruppiert werden. 

Ferner gehen wir auf die meist gehandelten Rohstoffe ein, welche Möglichkeiten des Rohstoffhandels sich Ihnen bieten und welche Rohstoffe aus welchen Gründen gut für das Daytrading geeignet sind. Darüber hinaus geben wir Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Ergebnisse beim Daytrading mit Rohstoffen verbessern können.

Schritte zum Daytrading von Rohstoffen:

  1. Vergleich der Broker
  2. Anmeldung nebst Identifikation bei einem Broker (Handelskonto eröffnen)
  3. Asset wählen und über den Markt informieren
  4. Demokonto zum Testen nutzen
  5. Geld auf Handelskonto einzahlen
  6. Optimale Positionsgröße bestimmen
  7. Ersten Handelsauftrag erteilen
Daytrading
mit Rohstoffen -
So funktioniert es!

Daytrading: Rohstoffe handeln auf verschiedenen Wegen

Wenn Sie sich für den Handel mit Rohstoffen interessieren, stellt sich schnell die Frage, welche Methoden es in dem Bereich gibt.

Sie haben die folgenden Auswahlmöglichkeiten, wenn Sie Rohstoffe handeln möchten:

  • Direkthandel der Rohstoffe
  • Futures
  • Optionen
  • CFDs
  • Aktien
  • ETFs

Lassen Sie uns kurz auf einige dieser Handelsmöglichkeiten eingehen. Ein direkter Handel von Rohstoffen wird für die meisten Privatpersonen unattraktiv und nicht realisierbar sein. Wer würde tatsächlich zum Beispiel ein Barrel Öl kaufen und im Zweifelsfall vom Lieferanten abnehmen wollen? Um beim Beispiel zu bleiben, müssten Sie zudem den Transport und die Lagerung finanzieren, was schlichtweg für private Spekulanten unrealistisch ist. 

Aus dem Grund ist beim Daytrading mit Rohstoffen ein anderer Weg deutlich interessanter, wenn Sie zum Beispiel Futures, Optionen und vor allem Aktien sowie Rohstoff-CFDs nutzen. So haben Sie beispielsweise über einen CFD Broker die Möglichkeit, Rohstoffe indirekt über die entsprechenden Differenzkontrakte zu handeln. Zu den am häufigsten angebotenen CFDs in dieser Rubrik zählen:

  • Rohöl CFDs
  • Erdgas CFDs
  • Gold CFDs
  • Silber CFDs

Bevor Sie sich für den Handel mit Rohstoffen entscheiden, sollten Sie vorher einen Vergleich der Broker vornehmen. Wir möchten Ihnen im Folgenden den aus unserer Sicht momentan besten Rohstoff Broker vorstellen, wenn Sie gerne per Differenzkontrakten auf steigende oder fallende Preise eines Grundstoffs spekulieren möchten. 

Welche Kategorien gibt es am Rohstoffmarkt?

Wenn es um den Handel von Rohstoffen an den Rohstoffmärkten gibt, dann lassen sich die Stoffe in vornehmlich vier Hauptkategorien einteilen. Das sind:

  • Rohstoffe aus dem Energiesektor
  • Metallrohstoffe
  • Landwirtschaftlichen Rohstoffe
  • Viehbestand

Die Rohstoffe aus dem Energiesektor werden gleichzeitig mit am häufigsten gehandelt. Dazu gehören in erster Linie Rohöl und Erdgas. Gleiches gilt für einige Metallrohstoffe, zu denen in erster Linie Gold, Silber und Platin zählen. Darüber hinaus werden dieser Gruppe auch sogenannte Basismetalle zugeordnet, zu denen beispielsweise Kupfer gehört. 

Zu den landwirtschaftlichen Rohstoffen zählen insbesondere Zucker, Weizen, Kaffee und Kakao. In die Rubrik Viehbestand fallen hingegen insbesondere Rinder, Schweine, Geflügel und weitere Tierarten. Daytrading mit Rohstoffen bedeutet demnach, dass Sie entsprechende Stoffe handeln. 

Daytrading Rohstoffe werden nicht alle im gleichen Umfang an den Märkten gehandelt. Das ist für Daytrader wichtig zu wissen, denn manche Grundstoffe werden deutlich häufiger als andere Rohstoffe gehandelt. Wie unterschiedlich die Handelsmengen sein können, zeigt zum Beispiel ein Blick auf das Transaktionsvolumen an der weltweit führenden Rohstoffbörse, der Chicago Mercantile Exchange, aus dem Jahre 2018 von Futtervieh auf der einen und Rohöl auf der anderen Seite. Dort gab es vor einigen Jahren die folgenden Transaktionsvolumina im November bzw. Dezember 2018: 

  • Futtervieh: 1.365 Trades
  • Rohöl: 866.628 Trades

Zu den im vergangenen Jahr (2022) am häufigsten gehandelten Rohstoffen gehören insbesondere Rohöl, Erdgas, Gold, Silber, Kupfer, Kaffee und Zucker.

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Bester Broker für Daytrader – Capital.com

Capital.com Webseite Screenshot

Unserer Auffassung nach ist Capital.com der momentan beste Rohstoff Broker, wenn Sie Differenzkontrakte handeln möchten. Der Broker ist einer der grössten und reputabelsten Anbieter auf dem Markt. Capital.com bietet sehr hohe Sicherheitsstandarts und ist von unabhängigen, staatlichen Aufsichtbehörden in Europa (z.b. CySEC und FCA) Kunden profitieren von einem sehr gut erreichbaren Kundensupport, den Sie auch telefonisch kontaktieren können.

Weiterhin zeichnet sich Capital.com durch eine sehr funktionale Trading Plattform aus, die mit zahlreichen Tools ausgestattet ist. Zudem ist die Handelsplattform in mehreren Sprachen, unter anderem neben Englisch auch auf Deutsch, nutzbar. Für das Daytrading mit Rohstoffen und anderen Basiswerten ist eine schnelle Ausführung der Orders sowie eine intuitiv bedienbare Trading Plattform wichtig. Das ist beim Broker Capital.com ebenfalls gewährleistet. Auch die Auswahl an Rohstoffen ist beim Broker für das Daytrading sehr gut, denn über die entsprechenden Differenzkontrakte können Sie die weltweit am häufigsten gehandelten Grundstoffe traden.

Vor- und Nachteile von Capital.com im Überblick

Capital.com hat wie alle Broker einige Vor- und Nachteile, die wir Ihnen in der nachfolgenden Tabelle gerne übersichtlich auflisten möchten:

Vorteile Nachteile
✔ Große Auswahl an Handelsinstrumenten, auch bei Rohstoffen✘ Keine Regulierung oder Niederlassung in Deutschland
✔ Trading Plattform intuitiv bedienbar und leicht mit externer Software kombinierbar
✔ KI-gestützte Handelsplattform mit zahlreichen Funktionen und Tools
✔ Kostenloses Daytrading Demokonto unbegrenzt nutzbar
✔ Herausragende Ausbildungsmaterialien für neue Trader inklusive eigener App
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Wie daytrade ich mit Rohstoffen – eine Schritt-für-Schritt Anleitung

An der Stelle möchten wir Ihnen gerne anhand einer Schritt-für-Schritt Anleitung aufzeigen, was Sie tun müssen, um mit Rohstoffen zu handeln. Wir gehen davon aus, dass Sie Anfänger sind und bisher noch nie am Daytrading teilgenommen haben. Unter dieser Voraussetzung sind es die folgenden Schritte, die Sie bis zum ersten Handelsauftrag absolvieren sollten bzw. müssen:

  • Vergleich der Broker
  • Anmeldung nebst Identifikation bei einem Broker (Handelskonto eröffnen)
  • Asset wählen und über den Markt informieren
  • Demokonto zum Testen nutzen
  • Geld auf Handelskonto einzahlen
  • Optimale Positionsgröße bestimmen
  • Ersten Handelsauftrag erteilen

Lassen Sie uns auf diese Schritte etwas näher eingehen.

Step 1: Vergleich der Broker

Broker:
Vorteile:
Bewertung:
Das Angebot:
Broker:
capital.com
Vorteile:
  • Keine Gebühren für Ein- und Auszahlungen
  • Sehr nutzerfreundliche Plattform
  • Großes Angebot an CFDs auf Anlageklassen
  • 24/7 Kundenservice
  • Konkurrenzfähige Spreads
  • 0% Provision (andere Gebühren können anfallen)
  • Vielfältiges Weiterbildungsangebot
Bewertung:
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5.0 / 5
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Broker:
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  • BaFin Lizenz und Regulierung durch KNF
  • Einlagensicherungsfonds
  • Mehr als 5.800 Finanzinstrumente
  • Dax unter 1 Punkt Spread
  • Kostenloses Demokonto
  • Deutschsprachiger Support
Bewertung:
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5.0 / 5
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Broker:
gbe-brokers-logo-1
Vorteile:
  • Sicher und reguliert
  • Hebel bis 1:30
  • TradingView verfügbar
  • Kostenloses Demokonto
  • Zuverlässiger Kundensupport
  • Einlagensicherung bis 100.000 EUR
  • Negativsaldoschutz
Bewertung:
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5.0 / 5
Das Angebot:
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Die Vorteile von Capital.com

Grundvoraussetzung für das Daytrading mit Rohstoffen ist, dass Sie ein Handelskonto bei einem Broker besitzen. Um welche Art von Anbieter es sich handeln muss, hängt davon ab, welche Assets Sie traden möchten. Möchten Sie zum Beispiel aktiv im Bereich Rohstoffaktien sein, würden Sie ein Konto bei einem gewöhnlichen Online-Broker eröffnen. In den meisten Fällen werden Sie sich jedoch für Rohstoff CFDs entscheiden, sodass Sie ein Handelskonto bei einem CFD Broker brauchen.

Bevor Sie allerdings ein Daytrading Konto eröffnen, sollten Sie die Anbieter miteinander vergleichen. Das ist sinnvoll, denn nicht nur bei den Konditionen gibt es einige Unterschiede zwischen den Daytrading Brokern. Sie sollten beispielsweise auf die Handelsplattform mit ihren Funktionen achten, auf eine möglichst hohe Sicherheit, der Broker sollte reguliert sein und zudem ist es für Anfänger hilfreich, wenn ein Weiterbildungsbereich existiert.

Step 2: Anmeldung nebst Identifikation bei einem Broker (Handelskonto eröffnen)

Konto eröffnen bei Capital.com
Konto eröffnen bei Capital.com

Nachdem Sie sich für einen Daytrading Broker entschieden haben, nehmen Sie dort die Anmeldung vor. Dazu gehört auch, dass Sie sich legitimieren. Das passiert heute durch das moderne VideoIdent-Verfahren. Ist dieser Teil der Anmeldung absolviert, erhalten Sie vom Broker die Zugangsdaten.

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Step 3: Asset wählen und über den Markt informieren

Assets wählen bei Capital.com

Im nächsten Schritt sollten Sie sich fragen, welche Assets Sie konkret handeln möchten. Wenn es um das Daytrading mit Rohstoffen geht, sind das zum Beispiel:

  • Erdöl
  • Erdgas
  • Edelmetalle wie Gold und Silber
  • Weizen
  • Mais

Haben Sie sich entschieden, sollten Sie dort zum Markt Informationen einholen.

Step 4: Demokonto zum Testen nutzen

Demokonto testen bei Capital.com

Die Informationen können Sie anschließend verwerten, indem Sie über das Demokonto des Brokers Tests durchführen. Dazu kann gehören, dass Sie Daytrading Strategien ausprobieren oder beobachten, wie sich welche Kurse unter welchen Voraussetzungen entwickeln. Das Testkonto ist kostenlos und wird heute von faktisch jedem Broker angeboten.

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Step 5: Einzahlung auf das Trading-Konto

Geld einzahlen bei Capital.com

Haben Sie auch diesen Schritt absolviert, müssen Sie Geld auf Ihr Handelskonto einzahlen. Nur bei entsprechendem Guthaben, welches als Margin dient, können Sie anschließend aktiv mit Rohstoffen handeln. Die Daytrading Broker stellen mehrere Zahlungsmethoden zur Verfügung, wie zum Beispiel Kreditkarte oder Banküberweisung.

Step 6: Festlegung der optimalen Positionsgröße

Festlegung der Positionsgröße bei Capital.com

Es ist empfehlenswert, dass Sie nun die für Sie optimale Positionsgröße bestimmen. Diese legt fest, welchen Teil Ihres für das Daytrading mit Rohstoffen geplanten Vermögens Sie pro Trade einsetzen möchten. Die passende Größe liegt meistens bei ein bis zwei Prozent.

Step 7: Platzierung der ersten Order

Order platzieren bei Capital.com

Nach der Einzahlung auf Ihr Konto und wenn Sie sich etwas mit den Märkten beschäftigt haben, können Sie Ihre erste Order platzieren. Bei vielen Brokern können Sie das One Click Trading nutzen.Sie wählen lediglich den Basiswert aus, welche Menge an CFDs Sie kaufen möchten und ob Sie ein Limit vorgehen wollen. Sind die Angaben getätigt, können Sie dann in wenigen Sekunden Ihren ersten Auftrag im Bereich Daytrading mit Rohstoffen tätigen.

Daytrading: Rohstoffe unter die Lupe nehmen

Wie bei anderen Basiswerten, so ist ebenfalls nicht jeder Rohstoff bestens für das Daytrading geeignet. Sie sollten daher zunächst einige Grundstoffe unter die Lupe nehmen, um herauszufinden, ob die Rohstoffe im Bereich des Tageshandels geeignet sind. In dem Zusammenhang sollten Sie insbesondere auf die folgenden Kriterien achten:

  • Handelsvolumen
  • Liquidität
  • Bekanntheit der Rohstoffe

Diese drei Faktoren sind teilweise miteinander verbunden. Sie können davon ausgehen, dass die bekanntesten Rohstoffe auch ein höheres Handelsvolumen haben und deshalb liquide sind.

Das gilt insbesondere für die folgenden Grundstoffe: 

  • Erdöl
  • Erdgas
  • Gold
  • Silber
  • Kupfer
  • Mais

Ein ebenfalls wichtiger Punkt ist für viele Daytrader die Volatilität, insbesondere beim Scalping als Handelsstrategie. Hier gilt ebenfalls, dass Sie sich an den bekanntesten Rohstoffen orientieren können, denn diese haben in aller Regel eine für den Handel ausreichend hohe Volatilität. Dies gilt zwar noch mehr für kleinere Rohstoffe, jedoch werden diese nicht so häufig gehandelt und es könnte zu Liquiditätsproblemen kommen.

Optimieren Sie Ihre Ergebnisse beim Daytrading mit Rohstoffen

Jeder Trader ist bestrebt, sehr gute Ergebnisse beim Handel mit Rohstoffen zu erzielen. Gerade dann ist es hilfreich, in dem Zusammenhang einige Tipps zu beachten. Wir möchten im Folgenden vier Tipps geben, mit denen vielleicht auch Sie den Rohstoffhandel optimieren, damit Sie noch bessere Ergebnisse erzielen und auf Dauer beim Daytrading mit Rohstoffen erfolgreich sein können. Dabei beschäftigen wir uns mit den folgenden Themen:

  • Marktanalyse
  • Diversifizierung
  • Risikomanagement
  • Aus- und Weiterbildung

Analyse der Rohstoffmärkte

Eine wichtige Basis für das möglichst erfolgreiche Daytrading mit Rohstoffen ist die Analyse der Märkte. Dazu gehört, dass Sie ein grundlegendes Verständnis dafür haben, warum sich welche Rohstoffe so oder so entwickeln. Bei den Analysen gibt es im Wesentlichen zwei Hauptmethoden, nämlich zum einen die Fundamental- und zum anderen die Chartanalyse. 

Für Daytrader ist die Fundamentalanalyse meistens weniger relevant, weil diese eher längerfristige Daten und Zahlen betrachtet. Trotzdem können einige Marktdaten auch für kurzfristig orientierte Daytrader von Interesse sein, da sie sich manchmal auf die Rohstoffpreise auswirken.

Das sind zum Beispiel: 

  • Trends beim BIP
  • Beschäftigungs- und Einzelhandelszahlen
  • Angebotsniveau
  • Marktzyklen
  • Veränderte Politik in großen Ländern 

Diese Daten und Entwicklungen können Einfluss darauf haben, wie sich zumindest die längerfristige Tendenz bei manchen Rohstoffen darstellt. Noch wichtiger ist allerdings für Daytrader die Chartanalyse. Dort versuchen Sie, auf Basis historischer Entwicklungen möglichst genaue Vorhersagen zu treffen, wie sich die Preise einzelner Rohstoffe entwickeln könnten. Beliebt ist zum Beispiel die Trendfolgestrategie, die auch beim Daytrading mit Rohstoffen gerne genutzt wird.

Diversifizierung

Metallrohstoffe traden

Ein ebenfalls interessanter Tipp im Zusammenhang mit dem Daytrading von Rohstoffen ist die Diversifizierung. Ohnehin sollten Sie im Zuge des Positionsmanagements nur einen kleinen Teil Ihres Kapitals auf einen Trade setzen. Darüber hinaus macht es ebenfalls Sinn, wenn Sie sich nicht nur auf Rohstoffe einer bestimmten Kategorie konzentrieren, sondern auch in dieser Hinsicht Ihr Kapital streuen. So könnten Sie zum Beispiel auch beim Daytrading mit Rohstoffen die Grundstoffe aus folgenden Rubriken wählen:

  • Metallrohstoffe
  • Energierohstoffe
  • Landwirtschaftliche Rohstoffe

Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, dass Sie das Daytrading mit Rohstoffen nicht nur mittels CFDs durchführen, sondern ebenso Aktien für eine Spekulation nutzen. Es ist allerdings vom jeweiligen Anlegertyp und vom Trading Stil abhängig, mit welchen Finanzprodukten Sie aus Ihrer Sicht am besten auf die Entwicklung der Rohstoffpreise spekulieren.

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Risikomanagement

Unabdingbar ist für einen möglichst erfolgreichen Handel mit Rohstoffen, insbesondere beim Daytrading, ein gut funktionierendes Money- und Risikomanagement. Das gilt umso mehr, wenn Sie sich für das CFD Trading und damit für den Handel mit Hebeln entscheiden. Wichtige Bestandteile eines Risikomanagements sind in dem Bereich:

  • Money-Management
  • Passende Positionsgröße
  • Stop-Loss und Take-Profit Orders
  • Trading Strategie

Mit einem effektiven Money-Management ist insbesondere gemeint, dass Sie nur mit Geldern handeln, die Sie nicht anderweitig benötigen. Damit verbunden ist eine vernünftige Positionsgröße. Hier gilt auch beim Daytrading mit Rohstoffen die Faustregel, dass Sie pro Trade nicht mehr als maximal ein bis zwei Prozent Ihres Guthabens auf dem Handelskonto einsetzen sollten. Haben Sie auf dem Handelskonto zum Beispiel 5.000 Euro an Guthaben, sollten Sie je Trade nicht mehr als maximal 100 Euro einsetzen. 

Ebenfalls zum Risikomanagement gehören effektive Maßnahmen, um Verluste beim Handel zu begrenzen. Weitere Mittel sind in erster Linie die Stop-Loss und die Take-Profit Orders. Mit diesen Instrumenten sorgen Sie dafür, dass Positionen automatisch geschlossen werden, wenn ein von Ihnen vorgegebener Kurs erreicht ist. Das hat den Vorteil, dass Sie nicht den gesamten Tag über die Märkte und Ihre Positionen überwachen müssen.

Eine gute Handelsstrategie ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Risikomanagements, wenn Sie sich für das Daytrading mit Rohstoffen entscheiden. Sie sollten darauf achten, dass die Strategie zu Ihrem Trading Stil und zu Ihrem Trading Typ passt. Ferner ist es wichtig, dass Sie sich konsequent an Ihre eigene Handelsstrategie halten.

Aus- und Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten im Daytrading

Als Anfänger ist es wichtig, dass Sie sich zunächst mit dem Thema Daytrading von Rohstoffen beschäftigen. Das bedeutet, dass Sie sich im ersten Schritt möglichst viel Wissen aneignen, was in den Bereich Ausbildung fällt. Dazu stehen Ihnen mehrere Mittel zur Verfügung, insbesondere: 

  • Seminare
  • Webinare
  • Trading Kurse
  • Fachartikel
  • eBooks
  • Bücher

Danach geht es von der Theorie in die Praxis. Sie sollten sich für einen passenden Broker entscheiden. Im ersten Schritt können Sie dann ein kostenfreies Demokonto nutzen. Dort können Sie Ihre Handelsstrategie ausprobieren, die Trading Plattform kennenlernen und sich intensiver mit den Rohstoffmärkten beschäftigen. Sie können beispielsweise verfolgen, wann welche Rohstoffpreise warum auf bestimmte Situationen und Veränderungen reagieren. 

Das Thema lautet nicht ohne Grund Aus- und Weiterbildung. Nicht nur als Anfänger sollten Sie sich Wissen aneignen, sondern auch als erfahrener Trader ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben. Für eine Weiterbildung stehen Ihnen die gleichen Instrumente zur Verfügung, die wir zuvor genannt haben. 

Fazit zum Daytrading mit Rohstoffen 

Rohstoffe sind beliebte Basiswerte, die gerne für den Tageshandel genutzt werden. Sie sollten sich insbesondere auf die häufig gehandelten Grundstoffe konzentrieren, da dort eine gute Liquidität und ausreichende Handelsvolumina gewährleistet sein. Das sind insbesondere Energierohstoffe wie Rohöl und Erdgas, Metallrohstoffe wie Gold und Silber sowie einige landwirtschaftliche Rohstoffe, beispielsweise Zucker und Kaffee. 

Im Allgemeinen gelten Rohstoffe als besonders volatil, sodass sich das Daytrading in dem Bereich von dem anderer Basiswerte etwas unterscheiden kann. Ganz besonders wichtig ist deshalb ein gutes Risikomanagement, wie zum Beispiel die optimale Positionsgröße und das Nutzen von Stop-Loss und Take-Profit Orders. Insgesamt betrachtet ist das Daytrading mit Rohstoffen für alle relativ spekulativ eingestellten Trader interessant, weil oft schon in kurzer Zeit höhere Gewinne möglich sind. Auf der anderen Seite sollten Sie das ebenfalls überdurchschnittlich hohe Risiko beachten, das an den Rohstoffmärkten vorhanden ist.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Daytrading mit Rohstoffen:

Was sind die Hauptkategorien des Rohstoffmarktes im Daytrading?

Es gibt vier Hauptkategorien des Rohstoffmarktes, die für Daytrader relevant sind. Das sind insbesondere Energierohstoffe (z.B. Rohöl, Erdgas), Metallrohstoffe (z.B. Gold, Silber, Platin, Kupfer), Agrarrohstoffe (z.B. Zucker, Weizen, Kaffee, Kakao) und Vieh (z.B. Rinder, Schweine, Geflügel). All diese Kategorien können auf gängigen Plattformen gehandelt werden.

Welche wichtige Methoden der Marktanalyse ist für Daytrader im Rohstoffhandel besonders relevant?

Die Fundamentalanalyse und die Chartanalyse gehören wohl zu den wichtigsten Methoden der Marktanalyse für Daytrader, die im Rohstoffhandel aktiv sind. Hier ist insbesondere die Chartanalyse relevant, da sie Einblicke zu den Kursverläufen der gehandelten Rohstoffe verleiht. Diese Kenntnis ist besonders wichtig, um fundierte Entscheidungen zu treffen.

Warum ist Diversifikation beim Daytrading mit Rohstoffen wichtig und welche Möglichkeiten der Diversifikation gibt es?

Diversifikation ist wichtig, um das Risiko zu streuen und nicht nur auf eine Rohstoffklasse oder ein Finanzprodukt zu setzen. Die Diversifikation nach Rohstoffkategorien (Metallrohstoffe, Energierohstoffe, Agrarrohstoffe) und die Nutzung verschiedener Finanzprodukte wie CFDs und Aktien werden hierbei gerne an erster Stelle genannt, wenn es darum geht, Rohstoffe im Daytrading zu nutzen.

Welche Elemente gehören zum Risikomanagement beim Daytrading mit Rohstoffen?

Zum Risikomanagement gehört viel mehr, als eine Stop-Loss-Order zu setzen. Beim Daytrading mit Rohstoffen gehören zusätzlich eine angemessene Positionsgröße (maximal ein bis zwei Prozent des Handelskontos pro Trade) sowie eine gut durchdachte Handelsstrategie, die zum eigenen Risikoprofil passt, dazu. Zusätzlich sollten die Take-Profit-Levels auf einem Niveau gesetzt werden, das nicht zu hoch angesetzt ist, da Rohstoffe im Vergleich zu anderen Assets eine geringere Schwankungsbreite haben.

Andre Witzel
Andre Witzel ist selbstständiger Trader und der Gründer von Trading.de. Er teilt seine Strategien und Methoden mit meinen Lesern. Er weiß genau welche Fehler Anfänger machen und kann ihnen die besten Tipps geben. Lernen Sie von seinen Erlebnissen auf Trading.de.
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