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Stablecoins wie Tether oder USD Coin landen immer häufiger in den Wallets von aufgeschlossenen Investoren. Solche Kryptowährungen werden von Teilnehmern des Kryptomarkts in erster Linie nicht als renditestarke Geldanlage, sondern viel mehr für den schnellen und kostengünstigen Geldtransfer genutzt, denn der Wert von Stablecoins schwankt nur geringfügig

Wie aber sieht es bei der bekanntesten Cyberwährung aus? Zählt der Bitcoin zur Kategorie der Stablecoins? Das sehen wir uns in diesem Ratgeber genauer an. 

Bitcoin ein Stablecoin

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Stablecoins handelt es sich um eine Kryptowährung, die an einen festgelegten Referenzwert gekoppelt ist, beispielsweise Rohstoffe, Gold oder Fiat-Währungen.
  • Der Bitcoin nicht zur Kategorie der Stablecoins, denn er ist an keinen Referenzwert gekoppelt und verfügt über einen eigenen Zweck.
  • Beispiele für ein Stablecoin sind Tether, USD Coin oder Binance Coin. Diese haben oftmals eine tiefere Volatilität als andere Kryptowährungen.
  • Stablecoins sind für Investoren kein klassisches Renditeobjekt, sondern vielmehr eine hervorragende Möglichkeit, um Kapital am Kryptomarkt zu lagern.

Was ist ein Stablecoin? Erklärung & Definition 

Ein Stablecoin ist eine Kryptowährung, die an einen festgelegten Basiswert geknüpft ist. In der Regel stellen diese Coins das Bindeglied zwischen dem Kryptomarkt und den Devisenmärkten der gesamten Welt dar, denn als Referenzwert werden stark frequentierte Währungen wie USD oder EUR verwendet. So werden beispielsweise die zwei wertvollsten Stablecoins – Tether (Marketcap: 68,1 Mrd. USD) und USD Coin (Marketcap: 41,5 Mrd. USD) – an den US-Dollar gekoppelt. 

Stablecoins Grafik
Stablecoins

Aus diesem Grund sind Stablecoins weit weniger volatil als andere Kryptowährungen wie Dogecoin, XRP oder Solana, denn der Wert von Tether & Co. bewegt sich immer um die wichtige Kursmarke von einem US-Dollar. Unter Krypto-Investoren könnte man Stablecoins also auch als „Tagesgeldkonto des Kryptomarkts“ bezeichnen, denn sie werden meist als Lösung zur Zwischenlagerung von Kapital genutzt, um Transaktionsgebühren beim Tausch von Fiat- in Krypto-Geld einzusparen. 

Nicht immer aber sind Stablecoins an eine Fiat-Währung gekoppelt. So wird unter anderem der Stablecoin Tether Gold (XAUT) an den Goldpreis gebunden und gilt durch die Besicherung durch den echten Rohstoff als besonders sicher. 

Dass Stablecoins nicht immer ohne Risiko einhergehen, zeigt das Beispiel von Terra (LUNA), das im Mai 2022 für Aufsehen sorgte: Der algorithmisch abgesicherte Stablecoin UST und das gesamte Ökosystem von Terra sind infolge von starken Abverkäufen und daraus resultierenden Schwierigkeiten im Verbrennungsprogramm des Netzwerks in eine nicht aufzuhaltende Schieflage geraten. 

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Zählt der Bitcoin zu den Stablecoins? 

Der Bitcoin wurde erstmals im Jahr 2008 in einem Whitepaper erwähnt und feierte bereits im darauffolgenden Jahr seinen Handelsstart. Die Cyberwährung des Erfinders Satoshi Nakamoto verfügt über eine eigene Blockchain und gehört damit einem selbstständigen Netzwerk an, das an keinen Referenzwert gebunden ist. 

Der Bitcoin ist folglich kein Stablecoin, sondern vielmehr ein Currency Coin, der andere Zahlungsmittel auf lange Sicht ablösen soll. Investoren müssen bei einem Kauf der Kryptowährung auch deutlich höhere Schwankungen hinnehmen, denn der Bitcoin selbst ist eine der beliebtesten Anlagealternativen unter Investoren am Kryptomarkt. 

Bekannte Stablecoins im Überblick

Obwohl der Bitcoin selbst nicht zur Kategorie der Stablecoins zählt, gibt es einige Kryptowährungen, die in diesem Zusammenhang erwähnenswert sind: 

Tether (USDT)

Tether ist mit einer Marktkapitalisierung von knapp 68,1 Milliarden USD die wertvollste Kryptowährung in der Kategorie der Stablecoins. Der Coin ist an die Entwicklung des US-Dollars gekoppelt, so dass infolgedessen der Kurs von Tether rund um die Schwelle von einem USD notiert. 

Tether Coin
Tether Coin

Bei seiner Ausgabe im Sommer 2014 wurde Tether noch Realcoin genannt und erst einige Monate später auf den aktuellen Namen getauft. Während zu Beginn die Absicherung noch mit einer physischen Barreserve aufrechterhalten wurde, nutzen die Verantwortlichen heute auch andere Finanzinstrumente, um das Kursniveau von Tether stabil zu halten. 

USD Coin (USDC) 

Mit einer Marktkapitalisierung von 41,5 Milliarden USD ist der USD Coin nicht nur der zweitgrößte Stablecoin, sondern zählt zusätzlich zu den Top 5 der wertvollsten Kryptowährungen am Gesamtmarkt. Auch hier wird auf einer 1:1-Basis die Kopplung an den Preis des US-Dollars hergestellt und sowohl mit einer physischen Barreserve als auch durch US-Staatsanleihen abgesichert. 

USD Coin
USD Coin

Seine Markteinführung feierte der Stablecoin im Jahr 2018. Seither wird USDC immer häufiger als Ersatz für Fiat-Transaktionen verwendet und von einer zunehmenden Anzahl an Anbietern von Wallets oder dezentralen Apps akzeptiert. 

Binance USD (BUSD)

Der Binance USD ist ein Stablecoin mit Anbindung an den US-Dollar, der von den Entwicklern der Kryptobörse Binance auf den Markt gebracht wurde. Während die Absicherung zu mehr als 95 % in Form von physischem Bargeld erfolgt, kommen auch US-Staatsanleihen zur Deckung von BUSD ins Spiel. 

Binance USD Coin
Binance USD Coin

Investoren können den Binance USD aber nicht nur bei der hauseigenen Exchange kaufen, staken oder als Absicherung für den Handel von Futures hinterlegen, sondern auch bei anderen Handelsplattformen mit der Kryptowährung traden. Mit einer Marktkapitalisierung von 16,1 Milliarden USD zählt BUSD zu den Top 10 der wertvollsten Kryptowährungen am Gesamtmarkt

Dai (DAI) 

Zwar wird auch Dai als Stablecoin an die Entwicklung des US-Dollars geknüpft, jedoch nicht mit echten Barreserven oder US-Staatsanleihen abgesichert. Damit die Deckung des Coins gewährleistet wird, werden andere Kryptowährungen als Rücklage hinterlegt. Um den starken Kursschwankungen vorzubeugen, werden Stablecoins dieser Art häufig überbesichert. 

Dai Coin
Dai Coin

Mit einer Marktkapitalisierung von 5,8 Milliarden USD zählt Dai zu den Top 20 der wertvollsten Kryptowährungen am Gesamtmarkt. Obwohl aufgrund der Krypto-Besicherung ein höheres Risiko für Anleger vorliegt, zählt die dezentrale Steuerung von Dai zu den größten Pluspunkten des Ökosystems. 

Fazit

Stablecoins sind für Investoren kein klassisches Renditeobjekt, sondern vielmehr eine hervorragende Möglichkeit, um Kapital am Kryptomarkt zu lagern und kostengünstig für den weiteren Transfer einzusetzen. Die Wertschwankungen von Stablecoins fallen äußerst moderat aus, denn meist sind sie an Fiat-Währungen wie den US-Dollar geknüpft, dessen Preis sich nur geringfügig ändert. 

Der Bitcoin ist kein Stablecoin, denn er ist an keinen Referenzwert gekoppelt und verfügt über einen eigenen Zweck: Die Blockchain-Technologie soll langfristig andere Zahlungssysteme ablösen und aufgrund der Dezentralität für eine höhere Transparenz unter allen Marktteilnehmern sorgen. 

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FAQs – Meist gestellte Fragen zu, ob Bitcoin ein Stablecoin ist:

Was ist ein Stablecoin? 

Ein Stablecoin ist eine Kryptowährung, die an einen festgelegten Referenzwert gekoppelt ist. Vornehmlich handelt es sich um eine Anbindung an den Preis von Fiat-Währungen, aber auch Rohstoffe wie Gold oder Öl können als Referenzwert hinterlegt werden. 

Ist der Bitcoin ein Stablecoin? 

Der Bitcoin ist kein Stablecoin, denn er ist an keinen Referenzwert gebunden und verfügt über keine Absicherung. Infolgedessen kommt es zu höheren Wertschwankungen, die Investoren gezielt für ein spannendes Investment nutzen können. 

Welche Coins sind Stablecoins?

Stablecoins mit einer hohen Marktkapitalisierung sind Tether (USDT), USD Coin (USDC) oder Binance USD (BUSD). Alle von ihnen finden sich in den Top 10 der wertvollsten Kryptowährungen des Gesamtmarkts wieder.

Sollte man in Stablecoins investieren? 

Ein Stablecoin ist aufgrund der geringen Wertschwankungen nicht die erste Wahl für ein klassisches Investment, sondern vielmehr ein Instrument, um Kapital in der Kryptowelt zu lagern und dieses für günstige Transaktionen zu verwenden. Ob sich der Kauf von Stablecoins lohnt, sollten Anleger mit ihrer eigenen Anlagestrategie abgleichen. 

Niklas Mueller
Niklas Mueller ist ein Content-Manager und Autor, der sich auf den Finanzbereich spezialisiert hat. Während seines BWL-Studiums an der Universität zu Köln entwickelte er eine Leidenschaft für Trading und verfügt nun über fundiertes Wissen über Forex, CFDs, Aktien und technische Analyse. Niklas verfasst hochwertige Beiträge, einschließlich Broker Reviews, um den Lesern die besten Angebote zu präsentieren. Sein Ziel ist es, das Trading Verständnis zu erhöhen und den Lesern zu helfen bessere Trading Entscheidungen zu fällen.
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