NFTs erstellen und verkaufen – Anleitung für Anfänger

INHALTSÜBERSICHT

NFTs sind als Sammelobjekte, Statussymbole und digitale Vermögenswerte eine beliebte Anlagealternative unter Krypto-Fans. Aber auch mit dem Erstellen von eigenen NFTs kann man Geld verdienen, denn auf herkömmlichen Marktplätzen kann man sich schnell und unkompliziert als Creator anmelden. 

Wie genau erstellt man eigene Non-Fungible Token? Welche Art von digitalen Vermögenswerten kann man verkaufen? Und lohnt es sich überhaupt noch, eigene NFT-Kunst zu verkaufen? All diese Fragen beantworten wir in diesem Ratgeber für Anfänger! 

Was sind NFTs? Definition und Erklärung

Der Begriff NFT ist die Abkürzung für Non-Fungible Token und beschreibt eine nicht austauschbare Wertmarke. NFTs sind also im Gegensatz zu herkömmlichen Kryptowährungen wie Bitcoin & Co. nicht austauschbar, sondern ein völlig einzigartiger Vermögenswert. Mit ihnen kann man sowohl Bilder als auch einzigartige Kunstwerke oder sogar virtuelle Charaktere für das Metaverse in einen digitalen Token verpacken und mit anderen Interessenten handeln. 

Für den NFT-Handel werden alle Transaktionen über die Blockchain-Technologie erfasst. Die Daten werden unveränderlich, transparent und effizient gespeichert, so dass Krypto-Fans über einen vollwertigen Eigentums- und Echtheitsnachweis verfügen. 

Non-Fungible Token werden, ähnlich wie Kryptowährungen, auf speziellen Handelsplattformen zum Verkauf angeboten. Auf einem NFT-Marktplatz sind nicht nur Bilder, sondern auch exklusive Videos, Musikstücke, Sammelkarten, Gaming-Items, Domain-Adressen und sogar Metaverse-Grundstücke erhältlich. 

Wie erstellt man eigene NFTs? Schritt-für-Schritt-Anleitung für Anfänger

Während es in der Anfangsphase von NFT, Metaverse & Co. nicht ganz einfach war, eigene NFTs zu erstellen und zum Verkauf anzubieten, können heutzutage auch Anfänger schnell und unkompliziert in den Markt einsteigen. Wer vom Mega-Trend profitieren möchte, kann sich an folgender Schritt-für-Schritt-Anleitung orientieren: 

1. Krypto Wallet einrichten

Wer bislang Bitcoin & Co. bei Krypto Börsen wie Binance mit Kreditkarte, Banküberweisung oder Apple Pay gekauft hat, muss sich beim Handel von NFTs etwas umorientieren. Der Kauf von Non-Fungible Token wird über ein eigenes Krypto Wallet abgewickelt, denn nur so können die digitalen Vermögenswerte aufbewahrt werden. Wer also NFTs selbst erstellen und verkaufen möchte, benötigt für die Gutschrift möglicher Erträge ebenso ein kompatibles Krypto Wallet, das mit einem ausgewählten Marktplatz verknüpft werden kann. 

Eines der bekanntesten Krypto Wallets ist MetaMask, denn dieses ist mit fast allen Krypto-Börsen und NFT-Marktplätzen kompatibel. Angehende NFT-Verkäufer können sich das Browser Add-On ganz einfach über die offizielle Homepage des Anbieters herunterladen und installieren. Auch eine spezielle MetaMask App sorgt dafür, dass Krypto-Fans ihren Bestand ganz einfach über das Smartphone verwalten und optimieren können. 

2. NFTs erstellen

Bevor man NFTs als digitale Token verkaufen kann, muss man sie selbstverständlich erstellen. Hier können Krypto-Fans ihrer Kreativität freien Lauf lassen, denn sowohl Bilder als auch Videos oder GIFs kann man auf einer Vielzahl von Marktplätzen verkaufen. Wer mehr Fachwissen mitbringt und über fortgeschrittene Programmierkenntnisse verfügt, kann sich auch an der Entwicklung von NFT-Games und Metaverse-Lösungen versuchen – für Anfänger dürfte dieser Schritt aber in der Regel zu aufwendig sein. 

Mit einer guten Bildbearbeitungs- und Designsoftware wie Adobe Photoshop, Adobe Lightroom oder gar kostenlosen Programmen kann man eigene Grafiken kinderleicht erstellen. Allerdings sollte man darauf achten, die potenziellen NFTs im richtigen Dateiformat (etwa .jpg, .mp4 oder .gif) zu speichern, denn für einen erfolgreichen Verkauf müssen die Token mit den Upload-Bedingungen einer Verkaufsplattform übereinstimmen. 

3. NFT Marktplatz auswählen & Wallet verbinden

Wer die wichtigen Schritte zur Vorbereitung abgeschlossen hat, sollte sich nun nach einem passenden NFT-Marktplatz umsehen. Hier kann man sowohl als Creator NFTs verkaufen als auch als Käufer in attraktive Token investieren. 

Um eine gute Verkaufsplattform zu finden, sollten sich Anfänger vorrangig mit der Kostenstruktur, dem Handelsvolumen und dem Sicherheitsniveau eines Anbieters auseinandersetzen. Während OpenSea die größte Auswahl an handelbaren NFTs bietet, kann Binance NFT im Gegenzug mit niedrigen Gebühren überzeugen. Es hängt also ganz davon ab, welche Bedürfnisse und Wünsche erfüllt werden sollen.

Hat man einen passenden NFT-Marktplatz zum Verkauf eigener Token gefunden, muss man nur noch das eigene Krypto Wallet mit der Plattform verbinden. 

4. NFTs hochladen und verkaufen

Jetzt kann man seine erstellten Dateien hochladen und mit den nötigen Verkaufsdetails versehen. So können NFT-Verkäufer nicht nur einen eigenen Namen für ihre Token oder gar eine ganze Kollektion vergeben, sondern auch eine Beschreibung hinzufügen oder exklusiven Content ergänzen. 

Anschließend geht es um die Preisgestaltung der eigenen NFTs. Man kann entweder einen festen Verkaufspreis hinzufügen oder die eigenen Token per Auktion versteigern. Egal, für welche Variante man sich entscheidet: Nach dem Verkauf werden noch etwaige Gebühren und Netzwerkkosten abgezogen. Die restliche Summe wird dem verknüpften Krypto Wallet gutgeschrieben. 

Welche NFTs kann man am Markt verkaufen? 

Welche NFTs man am überzeugendsten verkauft, hängt vorwiegend von den eigenen Fähigkeiten und Kenntnissen ab. Während sich Anfänger meist am Verkauf von Bildern oder Grafiken versuchen, können erfahrene IT-Experten auch tiefer in die Erstellung von NFTs eintauchen und ganze Online-Welten erstellen. In diesen Kategorien werden die meisten Non-Fungible Token verkauft:

  • Bilder, Kunstwerke & Grafiken: Hier werden nicht nur exklusive Profilbilder, sondern auch einmalige Kunstwerke als NFT verkauft. Besonders bekannt und beliebt sind die lustigen Comic-Affen des Bored Ape Yacht Clubs oder die im Pixel-Stil erstellten Avatare der CryptoPunks Kollektion. 
  • Videos & GIFs: Lustige Katzenvideos gehören zu den langjährigen Entertainment-Klassikern. Heute kann man witzige Videos als NFT handeln und für einzigartigen YouTube-Content in Form von digitalen Token Geld verlangen. 
  • Sammelkarten, Autogrammkarten & Sport-Kollektionen: Früher war ein papierhaftes Autogramm von großen Stars ein hochwertiges Sammlerstück. Heute werden Sport-Kollektionen von Paris Saint-Germain bei Crypto.com gehandelt. Aber auch die Basketball-Mannschaft des FC Bayern München hat eine exklusive Kollektion in Kooperation mit Fanzone.io veröffentlicht. 
  • Musik: Spotify-Streams und YouTube-Musikvideos werden immer schlechter vergütet. Kein Wunder also, dass sowohl bekannte als auch beginnende Musiker immer häufiger auf den NFT-Handel zurückgreifen. Auf diesem Weg wird meist exklusiver Content veröffentlicht, der nur für die Käufer der NFTs zur Verfügung steht. Was früher die versteckten Songs auf einer gekauften CD waren, sind heute Non-Fungible Token. 
  • Virtuelle Welten: The Sandbox und Decentraland haben es vorgemacht. Im Metaverse werden Grundstücke, Kleidungsstücke, Accessoires und ganze Avatare als NFT gehandelt. Du möchtest deiner virtuellen Persönlichkeit einen neuen Look verpassen oder neue Fähigkeiten erlernen? Kein Problem, mit dem Kauf von NFTs ist im Metaverse (fast) alles möglich.

Eigene NFTs verkaufen – Beste Marktplätze im Überblick

Wer NFTs verkaufen möchte, muss sich zwingend nach einem passenden Marktplatz umsehen. Auf den meisten Plattformen ist die Registrierung als Verkäufer unkompliziert möglich, was Anfänger zugutekommt. Allerdings lohnt es sich, auch die Verkaufsgebühren und das Handelsvolumen eines Anbieters im Blick zu behalten:

  • OpenSea: Die Plattform zählt zu den größten Handelsplattformen für digitale Token, denn mehr als 40 Millionen NFTs aus verschiedensten Kategorien werden dort zum Verkauf angeboten. Anfänger können sich dort unkompliziert als Verkäufer registrieren und ab einer Gebühr von 2,5% eigene Token verkaufen. Gehandelt wird auf OpenSea mit Ethereum (ETH), was etwas höhere Netzwerkkosten zur Folge hat.
  • Binance NFT: Die asiatische Krypto Börse hat einen eigenen NFT Marktplatz in ihr System integriert. Dort können Creator exklusive Bilder, Videos oder GIFs als NFT verkaufen und von einer niedrigen Gebühr von 2% profitieren. Der Handel wird mit Binance Coin (BNB) abgewickelt, denn die Handelsplattform basiert auf der Binance Smart Chain – niedrige Netzwerkkosten garantiert.
  • Coinbase NFT: In einer Beta-Phase können Nutzer von Coinbase auch auf einen NFT-Marktplatz zugreifen. Dort können Investoren der Krypto-Börse ganz einfach ihr bestehendes Benutzerkonto verknüpfen und das dazugehörige Coinbase Wallet für den Handel von NFTs nutzen. 
  • Crypto.com NFT: Die Krypto Börse bildet die absolute Ausnahme was Zahlungsmethoden angeht, denn hier können Krypto-Fans ihre NFTs auch mit Kreditkarte bezahlen. Dazu benötigt man lediglich ein aktives Benutzerkonto, das mit dem hauseigenen NFT-Marktplatz verknüpft wird. Anfänger profitieren von einer einfachen Handhabung, die auch mit einer kostenlosen Mobile App gewährleistet wird. 

Lohnt es sich, eigene NFTs zu verkaufen? Vor- und Nachteile im Faktencheck

Kreativ sein, eigene NFTs erstellen und damit Geld verdienen – für viele Krypto-Fans hört sich das zu schön an, um wahr zu sein. Lohnt sich der Verkauf von NFTs überhaupt noch? Abschließend lässt sich diese Frage nicht beantworten, denn der Erfolg einer solchen Tätigkeit hängt immer von den gegebenen Voraussetzungen und den eigenen Fähigkeiten ab. Wer insbesondere eine hohe Reichweite in den sozialen Netzwerken generiert, kann relativ einfach eine hohe Nachfrage nach NFTs erzielen. 

Anfänger sollten sich aber nicht zu viele Hoffnungen machen. NFTs müssen einzigartig, hervorstechend und aufsehenerregend sein, um viel Geld damit zu verdienen. Bei Non-Fungible Token handelt es sich schließlich um nicht austauschbare Wertmarken – fehlt die Nachfrage, bleibt man unter Umständen auch auf den eigenen Token sitzen. 

Neben der Frage nach dem Verdient ist das Erstellen und Verkaufen von eigenen NFTs aber auch mit einer Menge Spaß verbunden. Wer ohnehin kreativ veranlagt ist und eigene Kollektionen veröffentlichen möchte, kann sich ganz ohne Zwang an den NFT-Markt heranwagen. 

Alle Vor- und Nachteile haben wir hier noch einmal zusammengefasst:

VorteileNachteile
✅ NFTs liegen absolut im Trend und werden als Markt mit Wachstumspotenzial bezeichnet❌ Bleibt die Nachfrage aus, kann man NFTs kaum oder nur zu einem geringen Preis verkaufen 
✅ Mit dem Verkauf von NFTs kann man bei hoher Nachfrage viel Geld verdienen❌ Als Anfänger ist es schwer, aus der Masse hervorzustechen
✅ Der Verkauf von NFTs ist unkompliziert und vergleichsweise günstig über ausgewählte Marktplätze möglich❌ Ohne Vorkenntnisse kann man nur einfache Grafiken und Bilder als NFT verkaufen 
✅ Das Erstellen von NFTs funktioniert auch mit kostenloser Bildbearbeitung-Software und geringen Fachkenntnissen❌ Einnahmen durch NFTs müssen versteuert werden und lösen ggf. eine unternehmerische Tätigkeit aus 
✅ NFTs bringen Spaß, Unterhaltung und kreative Momente mit sich

Fazit

Der Verkauf von eigenen NFTs ist eine kreative Möglichkeit, um regelmäßige Einnahmen zu generieren. Anfänger können auch ohne Vorkenntnisse spannende Bilder, Grafiken oder Videos erstellen und diese zu einem festen oder variablen Preis auf bekannten NFT-Marktplätzen verkaufen. 

Allerdings sollten Einsteiger auch die Risiken des NFT-Handels beachten. Generiert man keine ausreichende Nachfrage nach den eigenen Token, bleibt man auf diesen sitzen und verdient unter Umständen gar kein Geld. Bei der großen Auswahl an handelbaren NFTs kann es schwer sein, aus der Masse hervorzustechen und mit der Einzigartigkeit des eigenen Contents zu überzeugen. 

Allerdings haben kreative Köpfe, die ohnehin leidenschaftliche Designs und Kunstwerke erstellen, nichts zu verlieren. Die Registrierung als Verkäufer ist bei den meisten Handelsplattformen ohne großen Aufwand und kostenfrei möglich. 

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