NFT kaufen: So kann man unkompliziert & günstig in Non-Fungible Token investieren

INHALTSÜBERSICHT

NFT-Kollektionen wie die des Bored Ape Yacht Clubs sind im vergangenen Jahr explodiert und erhalten sogar prominente Unterstützung. Aber auch im Jahr 2022 sorgen Non-Fungible Token, die vorrangig als digitale Kunstwerke ausgegeben werden, für Diskussionen unter der Fangemeinde der Kryptowelt. Sind NFTs ein lohnenswertes Investment oder geht dem Trend eines Tages die Puste aus?

In diesem Ratgeber erklären wir, was NFTs sind und wie man sie sicher und unkompliziert kaufen kann. Dazu stellen wir die besten Marktplätze vor, die wir anhand der Benutzerfreundlichkeit und der anfallenden Kosten untersucht haben. Auf Einsteiger wartet am Ende noch eine ausführliche Anleitung, wie der Kauf von Non-Fungible Tokens ohne Probleme gelingen kann.

Was sind NFTs und wie funktionieren sie?

NFT steht für Non-Fungible Token – auf Deutsch bedeutet das etwa so viel wie „nicht austauschbare Wertmarke“. NFTs sind im Grunde genommen also das komplette Gegenteil von herkömmlichen Kryptowährungen wie Bitcoin, Ripple oder Dogecoin, denn diese Coins können jederzeit eingetauscht werden. 

Non-Fungible Token hingegen sind im Wert einzigartig und ein echtes Unikat. Ob man mit dem Kauf der digitalen Vermögenswerte einen Gewinn oder Verlust erzielt, hängt also immer von der aktuellen Nachfrage am Markt ab. NFTs sind deshalb so einzigartig, weil sie den exklusiven Besitz oder das Eigentum an einem digitalen Wert nachweisen – unveränderlich und jederzeit transparent. Sie eignen sich deshalb besonders gut, um digitale Kunstwerke zu verkaufen. Aber auch rare Sammelkarten, komponierte Musikstücke oder sogar virtuelle Grundstücke werden als Non-Fungible Token ausgegeben. 

Zu den bislang bekanntesten NFTs zählen unter anderem:

  • Bored Ape Yacht Club: Die Sammlung von 10.000 Comic-Affen zählt zu den erfolgreichsten ihrer Zeit. Nach dem Launch im April 2021 konnte das Projekt zügig prominente Anhänger wie Madonna, Eminem oder Snoop Dogg gewinnen – seither gilt der Besitz eines BAYC-NFTs als echtes Statussymbol. Während die Bilder von Comic-Affen zu Beginn für weniger als 200 USD verkauft wurden, kostet der günstigste NFT der Kollektion derzeit knapp 200.000 USD.
  • CryptoPunks: Die Kollektion beinhaltet ebenfalls 10.000 einzigartige NFTs, die Charaktere im Pixel-Stil darstellt. Was daran so besonders ist? Vermutlich der Preis, denn einige der digitalen Kunstwerke wurden für mehrere Millionen USD verkauft. Insgesamt konnte die Kollektion bis 2020 einen Umsatz von fast einer Milliarde USD erreichen. 
  • Beeple: Ein Grafikdesigner, des sich selbst als „Beeple“ bezeichnet, konnte durch ein enormes Engagement auf Social Media eine erfolgreiche NFT-Kollektion umsetzen. Mit „Everydays“ hat der Künstler über 5.000 Tage neue Selfies aufgenommen und diese in einer einzigartigen Collage zusammengefasst. Im März 2021 konnte die Sammlung für knapp 69 Millionen USD versteigert werden – rekordverdächtig! 

Diese Beispiele zeigen, dass man mit dem Kauf von NFTs tatsächlich in kurzer Zeit viel Geld verdienen kann. Aber wie findet man neue Trends? Welche Non-Fungible Token können wirklich explodieren? In der Praxis ist das Ganze schon etwas schwieriger, weshalb man mit dem Kauf der digitalen Vermögenswerte auch eine Menge Geld verlieren kann. Bei einem folgenden Wiederverkauf ist man jederzeit von der Nachfrage am Markt abhängig: Sofern niemand an dem NFT interessiert ist, muss man unter Umständen sogar mit einem Totalverlust rechnen. 

Welche NFTs gibt es?

Wenn man sich näher mit NFTs auseinandersetzt, stellt man schnell fest, dass es bei den Token meist um digitale Kunstwerke geht. Egal, ob „Bored Ape Yacht Club“ oder „CryptoPunks“, die meisten dieser NFTs stellen ein Bild mit einem digitalen Avatar dar. Aber am Markt gibt es noch ein größeres Potenzial, denn mit Non-Fungible Token kann man auch weitere Vermögenswerte abbilden:

  • NFT-Musik: Bekannte Künstler setzen immer häufiger auf NFTs. Damit möchten Sie der Fan-Gemeinde etwas zurückgeben und gleichzeitig die eigenen Einnahmen erhöhen. Beispielsweise kann man über einzigartige Musik-NFTs neue Songs hören, die sonst niemandem zugänglich gemacht werden – Exklusivität garantiert. 
  • NFT-Games: Im Metaverse können Krypto-Fans nicht nur einer realistischen Online-Welt beitreten, sondern dort auch von spannenden Play-2-Earn-Games profitieren und mit dem Handel von NFTs Geld verdienen. So kann man unter anderem seinen Avatar mit hilfreichen Fähigkeiten, einer neuen Frisur oder weiteren exklusiven Features ausstatten und anschließend gewinnbringend weiterverkaufen.
  • NFT-Sammelkarten: Wer kennt es nicht? In der nächsten Pause auf dem Schulhof endlich wieder Sammelkarten und -sticker tauschen! Damit ist es jetzt vorbei, denn all das ist auch mit Non-Fungible Token möglich. Aber nicht nur rare Sammelkarten kann man in der Kryptowelt sammeln, auch gefragte Autogramme von Stars werden mittlerweile als NFT gehandelt. 
  • NFT-Grundstücke: Wer sich im Metaverse ein eigenes Zuhause aufbauen möchte, kann über einige Projekte auch virtuelle Grundstücke kaufen. Das ist gar keine so schlechte Idee, denn auch bekannte Marken wie Adidas oder Gucci haben den Trend erkannt und bereits in NFT-Grundstücke im Metaverse von „The Sandbox“ investiert. 

Wo kann man NFTs kaufen? Die besten Anbieter im Überblick

Wer NFTs kaufen möchte, sollte sich nach einem geeigneten Anbieter umschauen. Fans der digitalen Kunst können sich entweder für einen reinen NFT-Marktplatz oder eine Krypto-Börse mit Anbindung an den NFT-Handel entscheiden. Welche Plattformen überzeugen können, erklären wir im folgenden Abschnitt:

OpenSea

Bei OpenSea handelt es sich um einen bekannten NFT-Marktplatz, der seit der Einführung im Jahr 2017 das Vertrauen von mehr als einer Million aktiven Nutzern gewinnen konnte. Der Anbieter kann vorwiegend mit einer großen Auswahl punkten, denn derzeit kann man mehr als 80 Millionen NFTs handeln. Dabei stehen nicht nur digitale Kunstwerke, sondern auch Musikstücke, Sammelkarten, Online-Welten und Internet-Domains zur Verfügung.

OpenSea ist aber nicht nur für interessierte Käufer, sondern auch für Künstler eine hervorragende Plattform. Wer seine eigenen Werke verkaufen möchte, muss lediglich sein Krypto Wallet mit OpenSea verbinden und die selbsterstellten NFTs auf dem Marktplatz positionieren. 

Allerdings musste OpenSea in den vergangenen Monaten schlechte Nachrichten verkraften. Im Februar wurden durch einen Hackerangriff NFTs im Wert von knapp 1,7 Millionen USD entwendet. Außerdem gab der Anbieter selbst zu, dass 80% der angebotenen NFTs mit Betrugsabsichten verbunden sind. Obwohl OpenSea der wohl größte NFT-Marktplatz ist, sollten sich interessierte Investoren vorab immer mit dem jeweiligen NFT-Projekt auseinandersetzen und eigene Recherchen dazu anstellen. 

Bei OpenSea kann man … 

✅ … mehr als 80 Millionen NFTs handeln.

✅ … in bekannte Kollektionen wie „Bored Ape Yacht Club“ oder „CryptoPunks“ investieren

✅ … NFTs mit einer Transaktionsgebühr von 2,5% kaufen

✅ … als Künstler kostenlos eigene Non-Fungible Token veröffentlichen

✅ … als Anfänger von einer unkomplizierten Bedienung profitieren

Crypto.com

Obwohl Crypto.com eher als Handelsplattform für Kryptowährungen bekannt ist, konnten die Entwickler vor einiger Zeit erfolgreich einen eigenen NFT-Marktplatz an die Krypto-Börse anschließen. Mit mehr als 50 Millionen Usern zählt Crypto.com zu den absoluten Top-Anbietern am Krypto-Markt. 

Fans der digitalen Kunst können auf der Plattform mehr als 100.000 gefragte NFTs handeln, darunter Kollektionen wie „Loaded Lions“ oder „PsychoKitties“. Aber auch einige Kooperationen konnte sich die Plattform sichern, denn sowohl Aston Martin als auch Snoop Dogg veröffentlichen bei Crypto.com eigene Kollektionen. Wer sich Informationen zu den heißesten Drops sichern möchte, kann sich für den Crypto.com Newsletter anmelden. 

Bei Crypto.com kann man … 

✅ … mehr als 100.000 NFTs handeln

✅ … bekannte Marken wie Snoop Dogg, Aston Martin oder Paris Saint-Germain finden

✅ … mit einem exklusiven Newsletter vor allen anderen von neuen Drops erfahren

✅ … auch als Künstler unkompliziert eigene NFTs veröffentlichen

✅ … von weiteren Features wie Krypto Staking und einer eigenen Kreditkarte profitieren

Binance

Wer gefragte NFTs besonders günstig kaufen möchte, sollte einen Blick auf Binance werfen. Die asiatische Krypto-Börse verlangt für den Handel von digitalen Kunstwerken lediglich eine Gebühr von 1% – im Konkurrenzvergleich sind das die besten Konditionen. Die Plattform setzt dabei auf drei verschiedene Funktionen: Events, Marketplace und Mystery Box.

Besonders der letztgenannte Punkt ist spannend, denn mit einer Mystery Box kann man sich – ähnlich einer Wundertüte – überraschen lassen und unter Umständen rare Token erhalten. Wem der Handel von NFTs nicht genügt, kann bei Binance außerdem mehr als 600 Kryptowährungen handeln, von Krypto Staking profitieren oder von der Binance Card Gebrauch machen.

Bei Binance kann man … 

✅ … NFTs zu günstigen Gebühren von 1% kaufen

✅ … mit einer Mystery Box rare Token erwerben

✅ … von exklusiven NFT-Events profitieren

✅ … gefragte NFTs der Bored Ape Yacht Club Kollektion kaufen

✅ … von weiteren Features wie Krypto Staking oder der Binance Card Gebrauch machen

Coinbase

Obwohl die US-amerikanische Krypto-Börse Coinbase zunächst für den hauseigenen NFT-Marktplatz belächelt wurde, findet sich hier eine ordentliche Auswahl an beliebten Token. Fans der digitalen Kunst können etwa NFTs aus den Kollektionen von „Bored Ape Yacht Club“, „Mutant Ape Yacht Club“ oder „CryptoPunks“ kaufen. 

Die NFT-Plattform von Coinbase überzeugt mit einem smarten Design und einer einfachen Handhabung. Wer noch eine Entscheidungshilfe benötigt, kann mit dem Filter sowohl nach besonders gefragten als auch nach günstigen NFTs Ausschau halten. Für die Zukunft planen die Entwickler die Einführung von Kreditkarten als Zahlungsmethode – das könnte dem Coinbase NFT-Marktplatz eine höhere Attraktivität verleihen. 

Bei Coinbase kann man … 

✅ … beliebte NFT-Kollektionen kaufen

✅ … den besten Künstlern folgen und selbst zum Creator werden

✅ … mit einem NFT-Newsletter jederzeit über neue Drops informiert bleiben

✅ … von einem smarten Design und einer einfachen Handhabung profitieren

NFT kaufen: Schritt-für-Schritt-Anleitung für neue Krypto-Investoren

Der Kauf von NFTs muss keineswegs kompliziert sein. Für Anfänger haben wir eine Anleitung zusammengestellt, die zeigt, wie man beispielsweise bei Crypto.com unkompliziert NFTs kaufen kann: 

  • 1) Anmelden: Wer den NFT-Marktplatz von Crypto.com betritt, kann sich direkt über die Schaltfläche „Sign Up“ registrieren. Dazu müssen Krypto-Fans lediglich einige persönliche Angaben ergänzen und die AGB der Plattform akzeptieren.
  • 2) Verifizierung: Wer bereits einen bestehenden Crypto.com Account besitzt, kann diesen ganz einfach mit dem Profil für den NFT-Handel verknüpfen. Alle anderen Nutzer können sich auch mit einer gültigen Handynummer verifizieren.
  • 3) Zahlungsmethode auswählen: Sofern man seine Accounts erfolgreich verknüpft hat, kann man nun mit Kredit-/Debitkarte oder Crypto.com Pay in NFTs investieren. Aber auch das Guthaben des Crypto.com Trading-Kontos kann man für den Kauf von Non-Fungible Token nutzen.
  • 4) NFTs kaufen: Wer den gewünschten NFT ausgewählt hat, kann diesen jetzt mit verschiedenen Methoden kaufen. Während meist ein fester Preis zum Sofortkauf angegeben wird, kann es unter Umständen auch zu Auktionen kommen, bei denen die Zuteilung des NFTs an den Höchstbietenden erfolgt.

Fazit

NFTs sind unter Krypto-Fans gefragter denn je. Sie werden nicht nur als absolutes Statussymbol für digitale Kunstwerke angesehen, sondern bilden auch Sammelkarten, Musikstücke oder Online-Games ab. Anders als Kryptowährungen, gibt es für NFTs keinen festgelegten Wert – ob man mit dem Weiterverkauf von Non-Fungible Token Geld verdienen kann, hängt immer von der tatsächlichen Nachfrage am Markt ab.

Wer NFTs kaufen möchte, kann entweder auf einen ausgeschriebenen NFT-Marktplatz wie OpenSea zurückgreifen oder herkömmliche Krypto-Börsen wie Crypto.com, Binance oder Coinbase verwenden. Fans der digitalen Kunst sollten dabei auf ihre persönlichen Bedürfnisse Rücksicht nehmen und im Vorfeld die Gebühren, die Auswahl und die Benutzerfreundlichkeit des jeweiligen Anbieters vergleichen.

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