Zur Ausbildung!

In diesem Ratgeber für Trader sehen wir uns an, wie das Trading mit dem S&P500 im Detail aussieht. Dabei gehen wir nicht nur fünf verschiedene Tradingstrategien ein, sondern erklären Einsteigern in einer ausführlichen Anleitung, wie sie ihre erste Order eröffnen und was man dabei beachten muss. 

So gehst du vor beim S&P500 Trading

  1. Den passenden Broker mit guten S&P500 Handelskonditionen wählen
  2. Trading Konto für deine zukünftigen Investitionen eröffnen
  3. Übungskonto oder direkt den Echtgeldhandel nutzen
  4. Für Anfänger lohnen sich die Kurse zum S&P500 Trading Lernen bei Trading.de
  5. Trade im S&P500 absetzen
  6. Trade schließen und Gewinn mitnehmen

S&P 500 Trading lernen: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Anfänger 

S&P 500 Trading lernen Schritt-für-Schritt-Anleitung für Anfänger

Wer ins S&P 500 Trading einsteigen und seine erste Order eröffnen möchte, muss nicht nur nach dem passenden Broker Ausschau halten, sondern auch einige andere wichtige Aspekte beachten. Mit Hilfe des folgenden Tutorials erklären wir Anfängern anschaulich, wie sie den S&P 500 erfolgreich im Rahmen des Tradings von Aktienindizes handeln können und welche Schritte eine besondere Aufmerksamkeit erfordern: 

1. Den passenden Broker auswählen

Für die Auswahl eines passenden Trading Brokers sollten Anleger ausreichend Zeit einplanen, denn nicht nur eine übersichtliche Benutzeroberfläche, sondern auch anfallende Gebühren und getroffene Sicherheitsmaßnahmen bestimmen darüber, welcher Anbieter am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. Wir haben einige Trading-Plattformen getestet und folgende Anbieter als Testsieger eingestuft: 

Broker:
Regulierung:
Spread & Assets:
Vorteile:
Das Angebot:
Broker:
capital.com
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5.0 / 5
Testbericht lesen
Regulierung:
CySEC, ASIC, FCA, SCB
Rendite & Märkte:
Ab 0,3 Pips Spread
3.000+ Märkte
Vorteile:
  • Sehr nutzerfreundliche Plattform
  • Großes Angebot an 3.000+ CFDs auf Anlageklassen
  • 24/7 Kundenservice
  • Konkurrenzfähige Spreads
  • 0% Provision (andere Gebühren fallen an)
  • Vielfältiges Weiterbildungsangebot
  • TradingView, MT4 & mehr
Das Angebot:
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Jetzt anmelden (Risikohinweis: 75% der CFD Konten verlieren Geld)
Broker:
xtb logo
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5.0 / 5
Testbericht lesen
Regulierung:
BaFin, KNF
Rendite & Märkte:
Ab 0,5 Pips Spread
6.300+ Märkte
Vorteile:
  • BaFin Lizenz und Regulierung durch KNF
  • Einlagensicherungsfonds
  • Mehr als 6.300 Finanzinstrumente
  • Dax unter 1 Punkt Spread
  • Kostenloses Demokonto
  • 4,2% Zinsen auf Guthaben
Das Angebot:
Live-trading ab 0€
Jetzt anmelden (Risikohinweis: 77% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter)
Broker:
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5.0 / 5
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Regulierung:
CySEC
Rendite & Märkte:
Variable Kommissionen
3000+ Märkte
Vorteile:
  • Mehrfach regulierter Broker
  • Copy Trading (kopiere andere Trader)
  • Multi-Asset Broker
  • Viele Krypto CFDs zum investieren
  • Echte Aktien & ETFs
Das Angebot:
Live-trading ab 50€
Jetzt anmelden (Risikohinweis: 51% der privaten CFD Konten verlieren Geld.)

2. Neues Konto eröffnen

Wie man ein Konto für S&P 500 Trading eröffnet
Wie man ein Konto für S&P 500 Trading eröffnet

In unserem Tutorial haben wir uns für Capital.com als Broker entschieden. Um ein neues Konto zu eröffnen, besuchen Anfänger einfach die Homepage des Anbieters und klicken auf „Jetzt registrieren“. In einem neuen Fenster muss man nun eine E-Mail-Adresse angeben und sich für ein sicheres Passwort entscheiden. Nun folgen einige Fragen, um die Kenntnisse und Erfahrungen neuer Kunden festzuhalten. 

Nachdem der Prozess abgeschlossen wurde, landen Anleger direkt auf der Handelsoberfläche. Klickt man auf das Account-Symbol, wird der Status „Nicht verifiziert“ angezeigt. Damit man alle Funktionen von Capital.com nutzen kann, muss man ein Ausweisdokument bzw. einen Wohnsitznachweis bereithalten und ein Selfie zum Abgleich machen. 

3. Demokonto nutzen oder Live-Trading

CAPITAL COM DEMOKONTO

Bevor Einsteiger mit dem Live-Trading vom S&P 500 oder anderen Indizes starten, empfehlen wir die Nutzung der Demoanwendung. Um diese zu aktivieren, klickt man wieder auf das Account-Symbol und auf „Zum Demo-Modus wechseln“. 

Nun kann man nach Belieben die Hebelwirkung testen, Trades eröffnen und die Handelsoberfläche von Capital.com kennenlernen. Ist das anfängliche Spielgeld von 1.000 Euro verbraucht, klickt man auf das Account-Symbol und wählt „Um €10.000 erhöhen“ aus, um das Demokonto mit neuem Guthaben aufzufüllen. 

4. Geld einzahlen

Geld einzahlen bei Capital.com
Capital.com Geld einzahlen

Bevor man seinen ersten richtigen Trade eröffnen kann, muss man Geld auf sein Benutzerkonto bei Capital.com einzahlen. Auch hier klickt man wieder auf das Account-Symbol und wählt „Mittel einzahlen“ aus. In einem neuen Fenster kann man auf der linken Seite die gewünschte Zahlungsmethode auswählen und anschließend den Einzahlungsbetrag eingeben. 

Einzahlungen sind schon ab 20 Euro je Vorgang möglich – sogar Paypal steht bei Capital.com zur Auswahl. 

5. Trade absetzen: Ordereröffnung

S&P500 Trading

Sofern sich Anleger noch im Demomodus befinden, klicken sie auf das Account-Symbol und wählen „Zum Live-Modus wechseln“ aus, um mit dem Live-Trading zu beginnen. Um die erste Order auf den S&P 500 zu eröffnen, sucht man nach „US 500“. Jetzt können Capital.com-Kunden zwischen folgenden Optionen wählen:

  • US 500 verkaufen: Damit eröffnen Anleger eine Short-Position, wenn sie von fallenden Kursen des S&P 500 ausgehen. 
  • US 500 kaufen: Damit eröffnen Anleger eine Long-Position, wenn sie von steigenden Kursen des S&P 500 ausgehen. 

Wenn man sich für eine Strategie entschieden hat, muss man nur noch die Kontraktgröße festlegen. Unter der „Marginhandel erklärt“ erhalten Anleger noch einmal eine detaillierte Übersicht über die Sicherheitsleistung (Margin), die vom Tradingkonto einbehalten wird, und der Gesamtgröße des Trades. 

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, direkt vor Ordereröffnung schon festzulegen, ob der Trade bei Erreichen einer Gewinn- oder Verlustschwelle automatisch geschlossen werden soll. Sobald die Order erfolgreich eröffnet wurde, wird die aktuelle Entwicklung unter dem Menüpunkt „Portfolio“ angezeigt. 

6. Trade schließen mit Gewinn oder Verlust

Trade schließen bei Capital.com

Wer zuvor keine automatische Schließung des Trades erfasst hat, kann seine Position jederzeit manuell selbst schließen. Dazu wählt man im Portfolio einfach den gewünschten Trade aus und klickt auf die jeweilige Gegenposition. 

Wer also zuvor eine Short-Position eröffnet hat, klickt nun auf „Kaufen“, um den Trade in derselben Kontraktgröße zu schließen. Bei einer Long-Position muss dagegen „Verkaufen“ gewählt werden.

Unter dem Menüpunkt „Berichte“ kann man alle Vorgänge abrufen und deren Wertentwicklung auch im Nachhinein nachvollziehen.

S&P 500 Trading Beispiel:

Auswahl S&P 500 bei Broker Capital.com
Auswahl S&P 500 bei Broker Capital.com

Damit sich Anfänger das S&P 500 Trading auch in Zahlen vorstellen können, haben wir eine beispielhafte Order bei Capital.com mit folgenden Eckdaten eröffnet: 

VermögenswertUS 500
Aktueller Kurs4.400
Kontraktgröße1,00
Hebel20:1
Margin 200 Euro
Geld aus Hebelwirkung3.800 Euro
Tradegröße 4.000 Euro 

Hier sieht man, wie sich der eingesetzte Hebel auf ein Investment auswirkt: In unserem Beispiel müssen Anleger lediglich 200 Euro als Sicherheitsleistung (Margin) beim Broker hinterlegen, um mit insgesamt 4.000 Euro traden zu können. Selbst Anfänger setzen also mit kleinem Kapitaleinsatz große Geldbeträge um und erzielen damit höhere Gewinne.

Je nachdem, ob Anleger short oder long gehen und auf fallende oder steigende Kurse des S&P 500 wetten, können sie noch stärker an der Entwicklung des US-amerikanischen Aktienindex partizipieren. Liegt der Gewinn eines Investments bei 10 %, dürfen sich Anleger aus unserem Beispiel über 400 Euro freuen. Hätten sie ihr Eigenkapital von 200 Euro einfach in einen ETF investiert, der den S&P 500 nachbildet, würde der Gewinn bei derselben Wertentwicklung gerade einmal 20 Euro betragen. 

Bei Capital.com werden Anleger aber auch gegen Verluste geschützt. Das Trading von CFDs ist sehr risikoreich und nicht selten mit großen Gefahren verbunden. Durch einen Negativsaldoschutz wird vermieden, dass offene Trades mehr als das vorhandene Kontoguthaben vernichten. Bevor offene Positionen zu einem negativen Saldo führen, werden sie vom Broker automatisch geschlossen. 

Welche Faktoren beeinflussen den Preis des S&P 500? 

Welche Faktoren beeinflussen den Preis des S&P 500 

Wer den S&P 500 traden möchte, sollte sich nicht nur mit dem Index selbst auseinandersetzen, sondern auch wissen, welche Faktoren den Preis beeinflussen können. Zusammenfassend solltest du folgenden Aspekten Beachtung schenken: 

➡️ Entwicklung der US-Wirtschaft: Da der S&P 500 gewissermaßen das Spiegelbild der US-Wirtschaft darstellt, ist es klar, dass verschiedene Wirtschaftsdaten die Entwicklung des Index beeinflussen. Dazu zählen etwa aktuelle Informationen zum BIP, Inflation und Arbeitslosenzahlen. Besonders relevant ist der Konsumerpreisindex (CPI), der einmal im Monat vom Bureau of Labor Statistics (BLS) herausgegeben wird.

➡️ Politische Entscheidungen: Auch politische Entscheidungen können Einfluss auf den Kurs des S&P 500 nehmen. Dabei sind es nicht nur Richtlinien im eigenen Land, welche die Wirtschaftsleistung fördern oder unter Druck setzen. Selbst neue Import- oder Exportvorgaben anderer Staaten wirken sich auf die Kurse des Index aus. Unter Umständen können einzelne Branchen, die im S&P 500 vertreten sind, stark von gesetzlichen Änderungen beeinflusst werden. 

➡️ Bullen- oder Bärenmarkt: Sind Anleger in Kauflaune oder bauen sie lieber ihre Cash-Position aus? Auch verschiedene Zyklen im Bullen- oder Bärenmarkt entscheiden darüber, ob der Kurs des S&P 500 steigt oder fällt. Trader, die mit technischen Analysetools arbeiten, können Trendkanäle sowie Unterstützungslinien im Chartbild erkennen. 

➡️ Geschäftszahlen der im Index enthaltenen Unternehmen: Der Kurs einer Aktie verändert sich meist stark, sobald positive oder negative Geschäftszahlen veröffentlicht wurden. Auch der Preis des S&P 500 kann deshalb in einer laufenden Berichtssaison stark schwanken – je nachdem, welche Unternehmen die Analystenmeinungen geschlagen oder verfehlt haben. 

Mit welchen Finanzprodukten kann man den S&P 500 traden? 

Da es sich beim S&P 500 um einen Aktienindex handelt, der insgesamt 500 verschiedene Unternehmen abbildet, kann man diesen lediglich mithilfe verschiedener Finanzprodukte traden. Welche sich davon der größten Beliebtheit erfreuen und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen, sehen wir uns hier genauer an: 

CFDs auf den S&P 500 traden

S&P500 -CFDs

Die beliebteste Möglichkeit, den S&P 500 zu traden, sind CFDs. Kein Wunder, denn das Trading der so genannten Differenzkontrakte ist bei zahlreichen Brokern wie Capital.com, XTB oder eToro möglich. Trader können hier short oder long gehen – also auf fallende oder steigende Kurse des Index setzen. Durch die Hebelwirkung werden Kursveränderungen noch einmal deutlich verstärkt, denn Anleger müssen lediglich eine kleine Sicherheitsleistung beim Broker hinterlegen, um höhere Summen zu traden. 

Das Trading von CFDs eignet sich für Anleger, die … 

  • ✅ bereits über Vorkenntnisse verfügen und sich mit der Funktionsweise von CFDs auseinandergesetzt haben 
  • ✅ die höhere Gewinne mit Hilfe einer Hebelwirkung erzielen möchten 
  • ✅ schon mit kleinen Geldbeträgen an der Kursentwicklung des S&P 500 partizipieren möchten 
  • ✅ sich den Verlustrisiken bewusst sind 

ETFs, die den S&P 500 abbilden, handeln

Unter Anfängern ebenfalls beliebt ist der Handel von ETFs, die den S&P 500 nachbilden. Hier investieren Anleger in ein Finanzprodukt, das sich am US-amerikanischen Index orientiert und alle enthaltenen Unternehmen entsprechend ihrer Gewichtung in einem Investmenttopf darstellt. Anleger kaufen Anteile am ETF und profitieren damit von einer ausgewogenen Streuung aller vorhandenen Risiken. 

Zu den bekanntesten S&P 500 ETFs zählen: 

  • ➡️ iShares Core S&P 500 UCITS (WKN: A0YEDG) mit dem größten Fondsvolumen 
  • ➡️ Invesco S&P 500 UCITS ETF (WKN: A1CYW7) mit niedrigem TER ab 0,05 % 
  • ➡️ Vanguard S&P 500 UCITS ETF (WKN: A1JX53) als ausschüttende Variante 

Der Kauf von ETFs ist sowohl einmalig als auch wiederkehrend mit Hilfe monatlicher Sparpläne möglich. Anfänger können auch schon mit kleinen Beträgen, meist ab 25 Euro, in diese Finanzprodukte investieren. Da ETFs mit einer WKN gehandelt werden, benötigt man aber nicht selten ein echtes Wertpapierdepot. 

Der Kauf von ETFs eignet sich für Anleger, die … 

  • ✅ mit einer deutlich geringeren Risikobereitschaft in den S&P 500 investieren möchten
  • ✅ auch monatlich Kapital zur Seite legen wollen
  • ✅ einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont mitbringen 
  • ✅ sich zunächst ohne großes Startkapital ein eigenes Vermögen aufbauen möchten 

Einzelaktien aus dem S&P 500 kaufen 

Wer das höchste Maß an Flexibilität genießen möchte, kann sich auch selbst auf die Suche nach den besten Einzelaktien aus dem S&P 500 machen und diese separat in das eigene Portfolio aufnehmen. Der Vorteil: Anleger können die Gewichtung aktiv verändern und gezielt auf US-Unternehmen setzen, denen sie ein besonders starkes Wachstum zutrauen. Allerdings benötigt man auch die entsprechende Zeit, um sich in die Kennzahlen eines jeden Unternehmens einzuarbeiten. 

Der Kauf von echten Aktien ist unter anderem auch bei eToro möglich – Anleger sind dann sogar zum Erhalt einer Dividende berechtigt. Bei einigen Brokern ist sogar der Kauf von Bruchstücken eine Option, was insbesondere Anfängern ohne großem Startkapital einen Vorteil verschafft. 

Der Kauf von Einzelaktien eignet sich für Anleger, die … 

  • ✅ selbst bestimmen möchten, welche Aktien in ihrem Portfolio landen
  • ✅ die nötige Zeit besitzen, sich mit einer Vielzahl von Unternehmenskennzahlen auseinanderzusetzen 
  • ✅ sich ein reines Dividendenportfolio aufbauen möchten

Futures und Optionen auf S&P 500

Fünf Strategien zum S&P 500 Trading:

Fünf Strategien zum S&P500 Trading

Wie tradet man den S&P 500 erfolgreich? Das kommt ganz darauf an, welche Vorkenntnisse man besitzt und wie viel Zeit man mit dem Handel des Aktienindex verbringen kann. Wir haben fünf verschiedene Handelsstrategien auf Erfolg getestet: 

Daytrading

Beim Daytrading eröffnen und schließen Trader ihre Positionen auf Basis eines Handelstages. Während einige Trades nur wenige Sekunden aufrechterhalten werden, kann es auch zu einer Haltedauer von mehreren Minuten und Stunden kommen. Allerdings liegt der Fokus hier auf einer taggleichen Schließung von Positionen – Übernachtgebühren fallen deshalb nur selten an. 

Um als Daytrader erfolgreich durchzustarten, benötigt es ein enormes Trading-Fachwissen und die Bereitschaft, sich tagtäglich mit dem Marktgeschehen auseinanderzusetzen. Nicht selten üben Daytrader ihre Tätigkeit als Hauptbeschäftigung aus, denn der Zeitaufwand ist nicht zu unterschätzen. Um die besten Ein- und Ausstiegszeitpunkte zu finden, wenden Daytrader in der Regel technische Indikatoren und weitere Analysetools an. 

Scalping

Scalping

„Die Menge macht’s“ ist das Motto von Tradern, die Scalping betreiben. Ihr Ziel ist es, mit einer vielen kleinen Trades einen großen Haufen an Gewinnen zu erwirtschaften. Positionen werden meist schon nach wenigen Sekunden mit winzigen Gewinnsummen wieder geschlossen. Damit diese Tradingstrategie funktioniert, müssen Trader äußerst aufmerksam agieren und einen Broker auswählen, der die schnelle Ausführung von Transaktionen gewährleistet. Gutes Konzentrationsvermögen ist die Grundvoraussetzung für diese Strategie.

Trader sollten im Vorfeld aktives Risikomanagement betreiben und schon vor der Eröffnung von Positionen festlegen, wann Trades geschlossen werden. Eine hohe Liquidität ist beim Scalping von Vorteil, weshalb deutsche Anleger einen Blick auf die Handelszeiten des S&P 500 werfen sollten. 

Swing Trading 

Swing Strategie

Wer nicht täglich mit dem Trading des S&P 500 und anderen Indizes beschäftigt sein möchte, findet womöglich im Swing Trading seine Bestimmung. Hier konzentrieren sich Anleger auf mittel- bis langfristige Trendkanäle, die dank verschiedener Widerstandslinien eine Auskunft über geeignete Ein- und Ausstiegszeitpunkte liefern. Obwohl sich das Swing Trading mit dem Daytrading überschneiden kann, wenn Positionen nur wenige Stunden aufrechterhalten werden, werden Trades in der Regel für mehrere Tage und Wochen gehalten. 

Auch beim Swing Trading kann es helfen, technische Indikatoren zur Bestimmung des Trendkanals zu verwenden. Besonders das Candlestick-Chartbild hilft dabei, Richtungswrchsel frühzeitig zu erkennen. 

Technische Analyse

Indikatoren

Bei der technischen Analyse konzentrieren sich Trader darauf, den vergangenen Kursverlauf eines Assets zu bewerten und daraus Rückschlüsse auf künftige Kursbewegungen zu ziehen. So lässt sich nicht nur erkennen, ob sich beispielsweise der S&P 500 in einem Aufwärts- oder Abwärtstrend befindet, sondern auch, welche Unterstützungen den Index im jeweiligen Kanal halten. Mit Hilfe der 38-Tage- und der 200-Tage-Linie lässt sich zudem ein gleitender Durchschnitt bestimmen. 

Wer sich über die technische Analyse ans S&P 500 Trading heranwagen möchte, sollte sicherstellen, dass der ausgewählte Broker die richtigen Werkzeuge zur Verfügung stellt. So können Anleger bei Capital.com auf Schnittstellen zu TradingView und MetaTrader 4 zurückgreifen, die zahlreiche Tools bereitstellen. Andere Trader bevorzugen wiederum den MetaTrader 5.

Fundamentalanalyse

Bei der Analyse fundamentaler Daten geht es darum, die Kennzahlen einzelner Aktienunternehmen zu bewerten und so herauszufinden, ob ein Wert über- oder unterbewertet ist. Vor allem für Trader, die sich auf den Handel einzelner Aktien aus dem S&P 500 konzentrieren möchten, kann die Fundamentalanalyse einen großen Teil einer erfolgreichen Handelsstrategie ausmachen. 

So wird unter anderem das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), aber auch das Gewinn- oder Umsatzwachstum sowie die Dividendenrendite bestimmt und ins Verhältnis gesetzt. Die Fundamentalanalyse wird allen Anlegern gerecht, die langfristig in ein Aktienunternehmen investieren möchten. Aber auch für das kurzfristige Trading einzelner Werte aus dem S&P 500 kann sie genutzt werden, um mögliche Einstiegszeitpunkte zur Eröffnung von Long- oder Short-Positionen zu finden. 

S&P 500 Trading Strategien mit Trading.de lernen

Vor- und Nachteile des S&P 500 Tradings 

Sollte man den S&P 500 traden oder nicht? Welche Chancen und Risiken der US-amerikanische Aktienindex mit sich bringt, haben wir hier gegenübergestellt: 

Vorteile des S&P 500:Nachteile des S&P 500: 
✅ Die US-Wirtschaft gilt als besonders wachstumsstark, woraus sich eine überdurchschnittlich hohe Rendite ergeben kann ❌ Hohes Länderrisiko, da Anleger ausschließlich in US-amerikanische Aktienunternehmen investieren 
✅ Der S&P 500 kann dank vieler unterschiedlicher Finanzprodukte kurzfristig, langfristig und sogar monatlich über einen Sparplan gehandelt werden❌ Hohes Branchenrisiko, da einzelne Branchen (u.a. Techsektor mit Apple, Microsoft und Amazon) übergewichtet sind 
✅ Verlustrisiken werden auf insgesamt 500 verschiedene Unternehmen verteilt 
✅ Je nach Finanzprodukt können Anleger sogar Dividenden einzelner Unternehmen aus dem S&P 500 erhalten 

Gebühren und Kosten beim S&P 500 Trading 

Bei der Auswahl des passenden Brokers lohnt es sich, einen Blick auf die Handelsgebühren des jeweiligen Anbieters zu werfen. Wer mit geringen Kosten ins S&P 500 Trading einsteigt, kann insgesamt eine deutlich bessere Rendite erzielen. Damit sich Anfänger selbst ein Bild über die Kostenstruktur einzelner Broker machen können, haben wir hier die Handelsgebühren der von uns getesteten Anbieter zusammengefasst: 

eToroXTBCapital.com
EinzahlungenKostenlosKostenlosKostenlos
ProvisionKeineKeineKeine
SpreadVariabel, ab 0,7 PipsVariabel, ab 0,9 PipsVariabel, ab 0,2 %
Swap-Gebühren Variabel, ab 0,02 %Variabel, ab 0,02 %Variabel, ab 0,01 %
Auszahlungen5 USD je VorgangKostenlos Kostenlos

Erfreulich ist, dass sowohl Capital.com als auch XTB bei Ein- und Auszahlungen gänzlich auf Gebühren verzichten. Während die Übernachtgebühren bei allen Brokern nahezu gleich ausfallen, gibt es beim Spread, dem Unterschied zwischen Geld- und Briefkurs, erkennbare Unterschiede. 

Allerdings ist nicht nur der Preis allein ein Kriterium bei der Auswahl eines Brokers. Auch die dafür versprochenen Leistungen spielen eine wichtige Rolle. So ist etwa Copy Trading ausschließlich bei eToro möglich. Capital.com hingegen punktet mit Schnittstellen zu TradingView und MetaTrader4.

X

Handelszeiten des S&P 500

Da es sich beim S&P 500 um einen US-amerikanischen Aktienindex handelt, sollten Anleger die Handelszeiten verschiedener Börsen in den USA beachten, um von einer möglichst hohen Liquidität und somit geringeren Spreads zu profitieren: 

BörseHandelszeiten
NYSEMontag bis Freitag von 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr (EST)
NASDAQMontag bis Freitag von 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr (EST)

Anleger in Deutschland können sich also einen entspannten Vormittag gönnen, denn nach mitteleuropäischer Zeit beginnt der Handel der beiden wichtigsten US-Börsen um 15:30 Uhr und endet um 22:00 Uhr. 

S&P 500 Trading: Steuern in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Egal, auf welche Weise man Erträge aus dem Trading des S&P 500 erzielt – sie unterliegen in den meisten Fällen der Steuerpflicht. Wir haben uns genau angesehen, mit welchen Steuerarten Anleger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz konkret rechnen müssen: 

LandSteuerabgabenGilt für
🇩🇪 Deutschland25 % Abgeltungsteuer zzgl. Soli + ggf. Kirchensteuer Aktien, CFDs, ETFs 
🇦🇹 Österreich27,5 % KapitalertragsteuerAktien, CFDs, ETFs 
🇨🇭 SchweizSteuerfrei bei privatem TradingAktien, CFDs, ETFs 

Trader in Deutschland können zumindest den persönlichen Freistellungsauftrag (1.000 Euro für Ledige oder 2.000 Euro für Verheiratete) geltend machen. Außerdem gilt es, den ausgewählten Broker zu analysieren: Werden Steuern automatisch abgeführt oder müssen die Erträge zunächst im Rahmen der Einkommensteuer angegeben werden? In jedem Fall lohnt es sich, alle Abrechnung und Kontoauszüge aufzuheben, um den Überblick – auch für vergangene Jahre – sicherzustellen. 

Fazit: S&P 500 Trading ist in vielen Varianten möglich 

Der S&P 500 ist unter Investoren einer der beliebtesten Aktienindizes. Das ist nicht verwunderlich, denn er beherbergt nicht nur wachstumsstarke Unternehmen wie Apple, Microsoft oder Amazon, sondern repräsentiert mit insgesamt 500 Positionen die gesamte amerikanische Wirtschaft. 

Wer den S&P 500 traden möchte, kann auf verschiedensten Wegen an der Kursentwicklung des Index partizipieren. Für Anfänger mit einer weniger ausgeprägten Risikobereitschaft können ETFs, die den S&P 500 abbilden, in Kombination mit einer monatlichen Sparrate die richtige Wahl sein. Hat man sich bereits ausführlich mit der Funktionsweise von CFDs auseinandergesetzt, kann man dank der Hebelwirkung auch mit kleinen Einsätzen hohe Gewinne erzielen. Für das höchste Maß an Flexibilität kann der Kauf einzelner Aktienunternehmen aus dem S&P 500 empfehlenswert sein. 

Wer den S&P 500 mithilfe von CFDs traden möchte, kann bei zahlreichen Brokern von exklusiven Funktionen profitieren. Bei Capital.com, XTB und eToro können Anfänger sich in einer Demoversion ausprobieren und sich dank verschiedener Lernanwendungen schnell und spielend leicht in das Trading des US-amerikanischen Aktienindex einfinden. 

Häufig gestellte Fragen:

Was ist der S&P 500? 

Der S&P 500 ist ein US-amerikanischer Aktienindex, der erstmals im Jahr 1957 von der Ratingagentur Standard & Poor’s ausgegeben wurde. Im Index selbst werden die 500 wichtigsten Aktienunternehmen der US-Wirtschaft abgebildet und anhand ihrer Marktkapitalisierung gewichtet. Allein Apple, Microsoft und Amazon machen fast 18 % am S&P 500 aus. 

Wie kann man den S&P 500 traden? 

Der S&P 500 ist ein Aktienindex, den man mithilfe verschiedener Finanzprodukte handeln kann. Während einem das CFD Trading des S&P 500 hohe Gewinne dank der Hebelwirkung verschaffen kann, ist ein Investment in einen ETF, der den US-Index abbildet, deutlich risikoärmer. Wer sich mehr Flexibilität wünscht und nicht 500 verschiedene Unternehmen in seinem Portfolio haben möchte, kann auch Einzelwerte auswählen und diese im Rahmen eines Aktienkaufs erwerben. 

Bei welchem Broker kann man den S&P 500 traden? 

Wer mit einem geringen Kapitaleinsatz tendenziell höhere Gewinne erzielen und einen Hebel einsetzen möchte, sollte sich nach einem passenden CFD-Broker umsehen. Wir haben Capital.com, XTB und eToro getestet und alle Anbieter überzeugen mit unterschiedlichen Vorteilen. Eins haben alle gemeinsam: Mit einem Demokonto kann man risikolos ins S&P 500 Trading einsteigen und mit virtuellem Spielgeld das Eröffnen und Schließen von Positionen üben. 

Andre Witzel
Andre Witzel ist selbstständiger Trader und der Gründer von Trading.de. Er teilt seine Strategien und Methoden mit seinen Lesern. Er weiß genau welche Fehler Anfänger machen und kann ihnen die besten Tipps geben. Lernen Sie von seinen Erlebnissen auf Trading.de.
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