Was versteht man unter einer Aktienanleihe? – Definition & Erklärung

Bei Anleihen handelt es sich um verzinsliche Wertpapiere, die einer langfristigen Kreditaufnahme dienen. Wenn die Rückzahlung an eine Aktie gebunden ist, handelt es sich um eine Aktienanleihe. Was bedeutet das genau?

Was für Anleihen gibt es?

Zunächst handelt es sich bei Anleihen um festverzinsliche Wertpapiere, die im Wesentlichen von drei verschiedenen Gruppen herausgegeben werden.

  • Staatsanleihen, Schatzbriefe und Bundesschatzbriefe werden von der öffentlichen Hand wie zum Beispiel Gemeinden oder dem Staat herausgegeben.
  • Schuldverschreibungen und Pfandbriefe sind Anleihen, die von den Banken vergeben werden.
  • In der Wirtschaft werden Inhaberschuldverschreibungen und Bonds aufgelegt.

Wissenswert:

  • In der Regel haben Anleihen eine lange Laufzeit.
  • Festverzinsliche Wertpapiere können außerbörslich oder an der Börse gehandelt werden.
  • Die Rendite ist abhängig von der Einstufung der Sicherheit einer Anleihe. Eine hohe Sicherheit bedeutet eine geringere Rendite.
  • Eine Anleihe ist immer zweiteilig. Sie besteht aus dem Mantel, der die Forderung enthält und dem Bogen der Kupons enthält.

Was bedeutet eine Anleihe in Bezug auf Aktien?

Anleihen haben immer eine feste Laufzeit. Bei Beendigung muss die im Bogen der Anleihe genannte Forderung zurückgezahlt werden.  Bei Aktienanleihen gibt es dabei zwei verschiedene Möglichkeiten. Entweder der Betrag wird komplett zurückgezahlt oder die Forderung wird durch Aktien des Unternehmens ausgeglichen.

Da die Anleihe an dem Kurs der Aktie gebunden ist, spielt der Aktienkurs am Bewertungstag eine wichtige Rolle. Liegt der Kurs unter dem Basispreis, wird die Differenz in der Regel in Aktien ausgeglichen. Liegt der Kurs höher als der Basispreis wird die Differenz bar beglichen. Während der bei Aktienanleihen häufig Kürzeren, Laufzeit erhält der Investor Kuponzahlungen.

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