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Ja, Trader ist ein Beruf (oder kann es zumindest sein). Denn viele Menschen arbeiten Vollzeit als Trader, sei es für Finanzinstitutionen oder auf eigene Rechnung, und verdienen ihren Lebensunterhalt ausschließlich durch Handelsaktivitäten. Jedoch muss muss ein Trader nicht immer beruflich arbeiten sondern kann die Tätigkeit auch privat durchführen.

Im folgenden Artikel werfen wir einen Blick auf den Beruf des Traders, welche Möglichkeiten existieren und wie man eigentlich Trader werden kann.

TIpps für den Beruf des Traders

Welche beruflichen Möglichkeiten existieren für Trader?

Für Trader eröffnen sich in der Finanzwelt vielfältige berufliche Möglichkeiten, je nach ihren Fähigkeiten, Interessen und der gewählten Spezialisierung. Hier sind einige der beruflichen Optionen für Trader – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, da Assetklassen, Handelansätze und vieles mehr variieren können.

Zehn Möglichkeiten für Trader

1. Daytrader

Diese Trader spezialisieren sich auf den Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten innerhalb eines einzigen Handelstages (Daytrading). Sie nutzen kurzfristige Preisbewegungen und schließen ihre Positionen in der Regel vor Marktschluss.

2. Swing-Trader

Sie halten Positionen über Tage oder Wochen und versuchen, von mittelfristigen Marktbewegungen zu profitieren. Beim Swing Trading werden große Bewegungen in den Märkten mitgenommen und von Hochs zu Tiefs getradet.

3. Positionstrader

Diese Trader nehmen eine langfristige Perspektive ein und halten ihre Positionen oft über Monate oder Jahre, basierend auf einer tiefgehenden fundamentalen Analyse.

4. Arbitrage-Trader

Sie suchen nach Preisunterschieden für dasselbe Finanzinstrument auf verschiedenen Märkten oder Plattformen und nutzen diese Unterschiede für Gewinne.

5. Trader bei Finanzinstitutionen

Große Banken, Hedgefonds und Investmentgesellschaften stellen professionelle Trader ein, um das Kapital der Institution zu verwalten und zu vermehren.

6. Rohstoffhändler

Sie spezialisieren sich auf den Handel mit physischen oder derivativen Rohstoffen wie Öl, Gold oder landwirtschaftlichen Produkten.

7. Forex-Trader

Diese Händler konzentrieren sich auf den Devisenmarkt und handeln mit Währungspaaren.

8. Beratung

Einige Trader nutzen ihre Marktkenntnisse, um Kunden bei Investitionsentscheidungen zu beraten oder deren Vermögen aktiv zu verwalten.

9. Bildung und Coaching

Erfahrene Trader bieten oft Schulungen, Workshops oder Einzelcoaching für angehende Trader an.

10. Technologie und Algo-Trading

Mit einem Hintergrund in Informatik können Trader auch in den Bereich des algorithmischen Handels eintreten, bei dem Handelsentscheidungen durch Computerprogramme getroffen werden. Diese Algo-Bots lassen sich auch selbstständig entwickeln.

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Wie wird man ein beruflicher Trader?

Ein beruflicher Trader zu werden, erfordert eine Kombination aus Bildung, praktischer Erfahrung und der richtigen Einstellung. Werfen wir einen Blick auf einige Voraussetzungen für erfolgreiche, hauptberufliche Trader.

7 Tipps, die es braucht um Trader zu werden

1. Bildung: Händler sollten zunächst ein solides Verständnis der Finanzmärkte entwickeln. Ein Studium in Finanzen, Wirtschaft oder einem verwandten Bereich kann hilfreich sein, ist aber nicht zwingend erforderlich. Es gibt viele Kurse, Seminare und Online-Ressourcen, die speziell auf den Handel ausgerichtet sind.

2. Praktische Erfahrung: Mit einem Demokonto bei einem Broker schaffen Trader den Einstieg in die faszinierende Welt des aktiven Handels. In einem virtuellen Konto können diese das Trading ohne echtes Geld üben. Dies ermöglicht es Ihnen, Strategien zu testen und ein Gefühl für den Markt zu bekommen.

3. Kapital: Startkapital ist notwendig, um als Trader zu beginnen. Die Höhe hängt von den Handelszielen und dem gewählten Markt ab.

4. Weiterbildung: Die Finanzmärkte sind dynamisch. Kontinuierliche Weiterbildung und Anpassung an Marktveränderungen sind unerlässlich, um stets auf der Höhe der Zeit zu agieren. Einen gewichtigen Teil des Alltags beschäftigen sich Trader mit Informationsbeschaffung und Weiterbildung.

5. Netzwerk: Händler können sich mit anderen Tradern austauschen, um neue Anreize zu schaffen und in einem vielseitigen Netzwerk neue Perspektiven einzunehmen.

6. Risikomanagement: Das Risiko- und Money-Management ist die grundlegende Voraussetzung für langfristige Profitabilität. Hier müssen die Trader lernen, Risiken zu managen. Dafür setzen diese Stop-Loss-Orders und definieren klare Exit-Strategien.

7. Mentoring: Ein erfahrener Mentor kann wertvolle Einblicke und Anleitungen bieten. Hier bieten sich auch Lerngruppen wie bei Trading.de an, um sich zu vernetzen und den Mehrwert erfahrener Marktteilnehmer zu nutzen.

Durch konsequentes Lernen, Disziplin und Engagement kann der Weg zum beruflichen Trader erfolgreich beschritten werden. Dabei gibt es keinen vorgefertigten Weg. Zugleich kann der Handel zunächst privat und nebenberuflich begonnen werden, um sich später immer stärker auf Trading zu konzentrieren.

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Private Trader vs. Berufliche Trader

Das Trading übt auf viele Menschen einen Reiz aus. Zugleich ist der Handel privat und beruflich möglich. Doch was unterscheidet private Trader von beruflichen Händlern?

Private Trader:

Definition: Private Trader (Retail Trader) handeln in der Regel mit ihrem eigenen Geld und nicht im Auftrag von Dritten oder einer Institution. Ihr Hauptziel ist oft, ein zusätzliches Einkommen zu erzielen oder ihr Vermögen zu steigern. Zugleich lässt sich natürlich auch der private Handel hauptberuflich als Selbstständiger ausüben.

Kapital: Private Händler starten oft mit einem kleineren Kapital, das sie bereit sind zu riskieren, und ihre Handelsentscheidungen können stärker von persönlichen finanziellen Zielen beeinflusst werden. Dieses Kapital wird dann sukzessive gemehrt. Zugleich nutzen private Trader eben nur ihr eigenes Kapital.

Ausbildung: Während viele private Trader gut ausgebildet sind, ist ihre Ausbildung oft weniger formalisiert. Sie sind in der Regel Autodidakten oder nutzen Online-Ressourcen und Kurse.

Risikotoleranz: Private Trader haben meist eine höhere Risikotoleranz, da sie mit ihrem eigenen Geld handeln und persönliche Entscheidungen über Gewinne und Verluste treffen.

Berufliche Trader:

Definition: Berufliche Trader arbeiten für Finanzinstitutionen wie Banken oder Hedgefonds. Sie handeln mit dem Kapital der Institution und müssen oft strenge Handelsrichtlinien befolgen.

Kapital: Berufliche Trader haben Zugang zu einem größeren Kapital und können daher größere Positionen eingehen und diversifizierter handeln.

Ausbildung: Berufliche Trader haben oft eine formelle Ausbildung im Finanzwesen oder in einem verwandten Bereich. Anschließend werden interne Schulungsprogramme genutzt, um die Trader zu spezialisieren.

Risikotoleranz: Die Händler müssen ein strenges Risikomanagement befolgen, da sie mit dem Geld Dritter handeln. Ihre Entscheidungen werden oft von den Risikomanagementrichtlinien der Institution beeinflusst, bei denen es wenig Spielraum gibt. Hedging spielt eine wichtige Rolle.

Sowohl private als auch berufliche Trader haben ihre eigenen Herausforderungen und Vorteile. Während private Trader mehr Freiheit in ihren Entscheidungen haben, verfügen berufliche Trader über mehr Ressourcen und häufig eine formelle Ausbildung.

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Trader als Beruf: Wie hoch ist das Gehalt?

Das Gehalt eines Traders variiert stark und hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Einsteiger, die für große Finanzinstitutionen arbeiten, können ein Brutto-Jahresgehalt von etwa 50.000 € bis 120.000 € erwarten. Erfahrene Trader oder solche in spezialisierten Rollen können jedoch Boni erhalten, die ihr Grundgehalt mehrfach übersteigen, wodurch auch Jahresgehälter von 200.000 € bis 400.000 € oder sogar mehr möglich sind. Insoweit verdienen Trader in Institutionen überdurchschnittlich, sofern man einen Vergleich mit dem durchschnittlichen Verdienst in Deutschland durchführt.

Für unabhängige Trader, die mit ihrem eigenen Geld handeln, reicht das Einkommen von minimalen Beträgen bis hin zu Millionen, je nach Erfolg ihrer Strategien und auch dem verfügbaren Kapital. Denn letztendlich verdienen Trader eben immer eine prozentuale Rendite, sodass sich die absoluten Gewinne je nach Positionsgröße unterscheiden. Das Potenzial für Gewinne ist hier nahezu unbegrenzt, da es stark von der Positionsgröße, dem Gesamtvermögen, der angewandten Strategie und den Marktbedingungen abhängt.

Zugleich ist das Trading natürlich auch keine Garantie auf Gewinne, wenn Trader mit dem eigenen Kapital handeln. Ein erheblicher Teil der privaten Händler ist nicht profitabel und macht sogar Verluste, was eine strukturierte Herangehensweise zwingend erforderlich macht. Daher sollte das potenzielle Gehalt immer im Kontext des damit verbundenen Risikos betrachtet werden.

Trader zum Beruf machen: diese fünf Eigenschaften sind wichtig

Das Trading zum Beruf zu machen, erfordert mehr als nur Marktkenntnisse und Kapital. Bestimmte persönliche Eigenschaften können den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen. Werfen wir einen Blick auf fünf entscheidende Eigenschaften, die angehende professionelle Trader besitzen sollten:

1. Disziplin: Trading erfordert Disziplin. Trader müssen in der Lage sein, ihren Plan konsequent zu befolgen, unabhängig von Emotionen wie Gier oder Angst. Dies bedeutet auch, Gewinne rechtzeitig mitzunehmen, Verluste zu begrenzen und nicht von der festgelegten Strategie abzuweichen, selbst wenn der Markt volatil ist. Ein striktes Befolgen der Setups erfordert viel Disziplin.

2. Geduld: Nicht jeder Moment ist der richtige Zeitpunkt zum Handeln. Auch das Over-Trading birgt Gefahren. Erfolgreiche Trader wissen, wann sie warten müssen, und springen nicht auf jeden vermeintlichen Trend auf. Mitunter ist es besser, an der Seitenlinie zu stehen, bis sich eine wirklich gute Gelegenheit bietet.

3. Lernbereitschaft: Die Finanzmärkte sind ständig in Bewegung und entwickeln sich weiter. Ein guter Trader hat den unermüdlichen Wunsch, ständig zu lernen, sich anzupassen und seine Strategien zu verfeinern. Dies beinhaltet auch, aus Fehlern zu lernen und ständig nach Wegen zu suchen, sich zu verbessern.

4. Risikomanagement: Ein zentrales Element des Tradings ist das Verständnis von Money Management und die Anwendung von Risikomanagement-Prinzipien. Dies bedeutet, den potenziellen Verlust jeder Position zu kennen und Mechanismen wie Stop-Loss-Orders zu verwenden, um das Kapital zu schützen.

5. Emotionale Belastbarkeit: Der Handel kann emotional belastend sein, insbesondere in Zeiten hoher Volatilität. Trader müssen in der Lage sein, mit dem Druck umzugehen, ruhig zu bleiben und rationale Entscheidungen zu treffen, auch wenn der Markt gegen sie läuft. Hier helfen ggf. auch gewisse Techniken für das Stressmanagement, um eine erforderliche, grundsätzliche Gelassenheit zu behalten.

Fazit: Trader kann ein Beruf sein oder nur privater Handel

Die Frage, ob Trader ein Beruf ist, hat in der Finanzwelt schon zu vielen Diskussionen geführt. Während einige das Trading als reines Hobby oder Nebenbeschäftigung betrachten, ist es für andere eine Vollzeitbeschäftigung und Hauptquelle des Einkommens. Tatsächlich hängt die Antwort stark vom Kontext und der Herangehensweise ab. Für diejenigen, die für Finanzinstitutionen arbeiten, strukturierte Ausbildungen durchlaufen und täglich Handelsentscheidungen treffen, ist Trading zweifellos ein Beruf. Für Hobby-Trader, die gelegentlich handeln, mag es eher ein Nebenverdienst oder ein Interessengebiet sein. 

Letztlich kommt es darauf an, wie man das Trading angeht: Mit der richtigen Einstellung, Ausbildung und Hingabe können Trader diese Tätigkeit als Beruf ausüben und primär an den Finanzmärkten agieren. Letztendlich ist die Bezeichnung jedoch auch wenig entscheidend. Vielmehr kommt es darauf an, dass die Händler mit einer guten Strategie, einem adäquaten Money Management, ständiger Weiterbildung und gefestigtem Mindset langfristig profitabel traden.

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Meistgestellte Fragen:

Wie hoch ist das Trader Gehalt?

Das Gehalt eines Traders variiert stark je nach Erfahrung und Arbeitsumfeld, wobei Einsteiger zwischen 50.000 € und 120.000 € in den Institutionen verdienen können, während erfahrene Trader auch deutlich höhere Gehälter haben. Unabhängige Trader haben ein Einkommen, das stark von ihrer Handelsperformance und dem verfügbaren Kapital abhängt. Hier reichen die Zahlen von wenigen Euros als monatlicher Zusatzverdienst bis zu einem nahezu unbegrenzten Einkommen.

Ist Trader ein Beruf?

Ja, Trader ist ein anerkannter Beruf. Viele Menschen arbeiten Vollzeit als Trader, sei es für Finanzinstitutionen oder auf eigene Rechnung.

Wie kann man Traden zum Beruf machen?

Um Trading zum Beruf zu machen, sollte man sich intensiv mit den Finanzmärkten beschäftigen, eine fundierte Ausbildung absolvieren und praktische Erfahrungen sammeln. Ein solides Risikomanagement und eine klare Handelsstrategie sind ebenfalls unerlässlich.

Was braucht man für Trading als Beruf?

Man benötigt Marktkenntnisse, ausreichend Kapital, eine Handelsstrategie, Disziplin und die Fähigkeit, Emotionen beim Handeln zu kontrollieren. Zudem sind fortlaufende Weiterbildung und ein gutes Risikomanagement entscheidend.

Was verdienen Trader?

Das Einkommen von Tradern variiert stark. Während einige konstante Gewinne erzielen und hohe Summen verdienen, erleiden andere Verluste. Institutionelle Trader erhalten oft ein Grundgehalt plus Boni.

Welche Ausbildung braucht man als Trader?

Es gibt keine spezifische Ausbildung, die man benötigt, aber viele Trader haben einen Hintergrund in Finanzen, Wirtschaft oder Mathematik. Wichtiger sind Marktkenntnisse, die durch Kurse, Seminare und praktische Erfahrung erworben werden können. Beispielsweise bietet Trading.de einen Kurs von erfahrenen Tradern an.

Gibt es eine Trader Ausbildung?

Ja, es gibt spezialisierte Kurse und Programme, die sich auf Trading Strategien konzentrieren. Mit den erprobten Trading Strategien von Trading.de können sich Anfänger breiter aufstellen und die Erkenntnisse erfahrener Marktteilnehmer für sich nutzen.

Andre Witzel
Andre Witzel ist selbstständiger Trader und der Gründer von Trading.de. Er teilt seine Strategien und Methoden mit meinen Lesern. Er weiß genau welche Fehler Anfänger machen und kann ihnen die besten Tipps geben. Lernen Sie von seinen Erlebnissen auf Trading.de.
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