Differenzkontrakt

Begriff und Definition

Der Begriff Differenzkontrakt wird auch CFD genannt und ist eine Abkürzung für ‚contract-for-difference‘.

CFDs bieten die Möglichkeit, eine Position zu eröffnen, wenn der Wert eines Finanzmarktes, z.B. einer Aktie, eines Rohstoffs, eines Währungspaares oder eines Aktienindexes, kurz-, mittel- oder langfristig steigen oder fallen wird.

Wenn Sie glauben, dass der Kurs eines Instruments steigen wird, kaufen oder eröffnen Sie eine Long-Position und profitieren von jeder Kursbewegung nach oben.

Wenn Sie glauben, dass der Preis eines Vermögenswerts fallen wird, verkaufen Sie oder eröffnen Sie eine Short-Position und Sie werden von jedem Preisrückgang profitieren. Wenn sich der Kurs jedoch entgegen Ihren Schätzungen entwickelt, werden Sie einen Verlust erleiden.

Beim Handel mit CFDs halten Sie den Basiswert nicht, sondern spekulieren auf die Veränderung seines Preises. Es fallen also keine physischen Handelskosten wie die Stempelsteuer an.

CFDs sind gehebelte Produkte, d.h. Sie müssen nur zu Beginn einen kleinen Geldbetrag einzahlen, um ein viel größeres Engagement an den Märkten zu erhalten.

Es besteht die Möglichkeit, CFDs auf mehr als 1500 globale Märkte und eine Vielzahl von Anlageklassen zu handeln, und zwar mit der Möglichkeit, einen Hebel einzusetzen und von fallenden oder steigenden Kursen zu profitieren.

Das Wichtigste, was Sie bei der Hebelwirkung beachten sollten, ist, dass sie nicht nur Gewinne, sondern auch Verluste verstärken kann. Wenn sich also der Kurs entgegen Ihren Schätzungen verändert, kann der Verlust Ihre ursprüngliche Einlage übersteigen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie wissen, wie Sie Ihr Risiko verwalten können.

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