Investmentfonds – Definition & Erklärung

INHALTSÜBERSICHT

Bei einem Investmentfond zahlen alle Anleger eine vorher festgelegte Summe ein, fast wie bei einem Investmentclub. Trotzdem sind Investmentfonds nicht mit Investmentclubs gleichzusetzen, da hier nicht die Anleger entscheiden in welche Wertpapiere investiert wird, sondern ein sogenannter Fondsmanager. Er wählt letztendlich die Wertpapiere aus, in die das Kapital des Fonds investiert werden soll.

Warum in Investmentfonds investieren?

  • Schließen sich mehrere Anleger zusammen, steht mehr Investitionskapital zur Verfügung, wodurch auch die Investitionsmöglichkeiten zunehmen.
  • Investmentfonds werden von einem Fachmann, dem Fondsmanager, verwaltet. Dieser wird von einem erfahrenen Analystenteam unterstützt.
  • In der Regel sind Investmentfonds breiter aufgestellt – Stichwort: Diversifizierung/Risikostreuung.

Geld in Fonds investieren: die Risiken

  • Bei der Investition in Fonds besteht das Risiko, dass Sie weniger Geld bekommen als Sie eingezahlt haben, weil deren Wert nicht nur steigen, sondern auch fallen kann.
  • Fonds fallen in die Kategorie „mittel- bzw. langfristige Geldanlage“, d. h. in einen Fond sollte Kapital für mindestens 5 Jahre investiert werden.

Welche Fonds-Arten gibt es?

Anleihe- und Rentenfonds

Bei Renten- und Anleihefonds wird in sogenannte festverzinsliche Wertpapiere (z. B. Unternehmens- oder Staatsanleihen) investiert. Der Anleger profitiert von der Wertsteigerung des Fonds und regelmäßigen Zinszahlungen. Allerdings kann diese Art an Fond an Wert verlieren. Zudem darf das Emittentenrisiko nicht vergessen werden.

Multi Asset-Fonds

Bei Multi-Asset- bzw. Mischfonds wird in verschiedene Anlageklassen investiert, wie z. B. Rohstofftitel, Anleihen oder Aktien. Der große Vorteil von Misch- bzw. Multi-Asset-Fonds ist, dass sie äußerst flexibel an die sich veränderte Marktsituation angepasst werden können.

Geldmarktnahe Fonds (Geldmarktfonds)

Bei diesem Fond-Typ wird in relativ sichere Wertpapiere mit kurzer Restlaufzeit investiert, wie z. B. Anleihen oder Bankeinlagen. Das Risiko ist bei Geldmarktfonds ist äußerst gering. Dementsprechend gering ist auch die Rendite.

Wissenswert: Geldmarktnahe Fonds sind eine gute Wahl, wenn es darum geht Geld kurzfristig zu parken.

Rohstofffonds

Anleger können über Rohstofffonds von der Entwicklung der internationalen Rohstoffmärkte profitieren.  Bei einem Rohstofffond wird aber normalerweise nicht in physische Waren investiert, sondern in Finanzinstrumente, wie z. B. CFDs und anderen Terminkontrakte.

Indexfonds

Bei diesem Fondstypen wird ein Börsenindex (Dow Jones, Dax usw.) genau nachgebildet. Damit das gelingt investiert der Fond in dieselben Wertpapiere wie der Index.

Wissenswert: Indexfonds werden in der Regel passiv verwaltet. Einen Fondsmanager gibt es nicht. Genau das ist Grund, warum die Gebühren auch deutlich geringer sind als bei aktiv verwalteten Fonds.

Garantiefonds

Bei sogenannten Garantiefonds, bekommen Investoren nach der Beendigung der vereinbarten Laufzeit eine gewisse Mindestsumme zurück.

Wissenswert: Dieser Fondstyp ist sehr kostenaufwendig und weniger flexibel.

ETFs

Bei ETFs (Exchange Traded Funds) bzw. börsengehandelte Fonds handelt es sich um Investmentfonds, die an der Börse ge- und verkauft werden können. Genau wie Indexfonds sind ETFs passiv verwaltete Indexfonds.

Immobilienfonds

Bei offenen Immobilienfonds wird das Kapital in Gebäude, wie z. B. Bürogebäude, Wohnmobilien oder Einkaufszentren investiert. Die Rendite der Immobilienfonds berechnet sich aus den Mieteinnahmen abzüglich Instandhaltungs-, Verwaltungs- und Zinskosten. Hier können die Erträge entweder ausgeschüttet oder reinvestiert werden.

In Fonds investieren – unsere Tipps

Sie wollen in Fonds investieren, dann sollte Sie die Angebote genau prüfen, um den richtigen zu finden. Nachfolgend haben wir für Sie einige Kriterien aufgeschlüsselt anhand derer Sie die Qualität und die Zuverlässigkeit eines Fonds beurteilen können.

  • Wie lange existiert der Fond? Neue Fonds bieten in der Regel eine bessere Rendite, dafür ist aber auch das Risiko. Wer das Risiko Geld zu verlieren minimieren möchte, sollte bereits etablierte Fonds bevorzugen.
  • Wie lange ist der Fondsmanager für den Fond tätig? Wird der Fond von einem fähigen Fondsmanager betreut, sind gute Rendite garantiert. Wechselt der Fondmanager ständig, dann ist davon auszugehen, dass etwas mit dem Fond in Argen liegt.
  • Wie wird der Fond von unabhängigen Ratingagenturen bewertet? Anhand der Bewertung unabhängiger Rating-Agenturen, wie z. B. Moodys, Morningstar und Co., lässt sich feststellen, wie es um die Bonität des Fonds und dessen Management bestellt ist.
  • Welche Gebühren und Kosten fallen bei der Investition in den Fond an? Wie hoch sind die laufenden Kosten? Drohen Verluste, wenn Anteile des Shops verkauft werden?

Indexfonds: ETFs vs. Indexfonds im Vergleich

Bei einem Indexfond kann in verschiedene Anlageklassen (z. B. Anleihen, Rohstoffe oder Aktien) investiert werden. Dabei wird das Portfolio nicht vom Fondsmanager zusammengestellt, da sich dessen Zusammensetzung am deutschen Leitindex (DAX) orientiert.  Das bedeutet, ein Indexfond hat in etwa dieselben -Rendite wie der Index. Abzüglich der Gebühren natürlich.

Index – einfach erklärt
Bei einem Index handelt es sich um eine Wertpapiersammlung, die ein bestimmtes Marktsegment darstellt.   Wissenswert: Indizes werden von der Deutschen Börse AG, Dow Jones oder MSCI erstellt.

Exchange Traded Funds (börsengehandelte Fonds) fallen auch in die Kategorie „Investmentfonds“. Anteile des Fonds oder der komplette Fond kann an der Börse gehandelt werden.

Wissenswert: In der Regel sind ETFs sogenannte passiv verwaltete Indexfonds.

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