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Um Trader bei einer Bank zu werden, benötigt man typischerweise mindestens einen Bachelor-Abschluss in Finanzen, Wirtschaft oder einem verwandten Feld. Praktische Erfahrungen durch Praktika oder Junior-Positionen sind ebenfalls essenziell. Starke analytische Fähigkeiten, Risikobereitschaft und Kenntnisse über Finanzmärkte sind zudem vorteilhaft, um möglicherweise sogar einen Quereinstieg zu schaffen

Im folgenden Beitrag werfen wir einen Blick auf Anforderungen und Möglichkeiten, um Trader bei einer Bank zu werden.

Anforderungen für einen Trader bei einer Bank

Der Weg zum Beruf des Traders bei einer Bank ist oft durch eine Kombination aus akademischer Bildung, praktischer Erfahrung und persönlichen Eigenschaften geprägt. Diverse Anforderungen existieren, um als Trader einer Bank erfolgreich zu sein. Werfen wir einmal einen Blick auf die wichtigsten Anforderungen für angehende Trader bei einer Bank:

Anforderungen für Trader in einer Bank

1. Akademische Qualifikationen

Akademische Qualifikationen sind zwar nicht ausnahmslos erforderlich, aber zweifelsfrei vorteilhaft, um als Trader bei einer Bank zu arbeiten.

Studium: Ein Bachelor-Abschluss in Finanzen, Wirtschaft, Mathematik oder einem verwandten Bereich ist häufig der Ausgangspunkt für die professionelle Laufbahn als Trader. Einige Händler entscheiden sich auch für weiterführende Studiengänge wie einen MBA oder einen Master in Finance, um spezialisierte Kenntnisse zu erwerben, die sicherlich bei einer Bewerbung äußerst positiv aufgenommen werden.

Zertifizierungen: Je nach Region und Handelsbereich können bestimmte Zertifizierungen oder Lizenzen erforderlich sein. Weiterbildungen sind wünschenswert und immer gern gesehen.

2. Praktische Erfahrung

Praktische Erfahrungen sind beim Handel an den Märkten das A und O, um sich ein gewisses Gefühl für den Markt zu erarbeiten.

Praktika: Ein oder mehrere Praktika bei Banken, Handelshäusern oder anderen Finanzinstitutionen können entscheidend sein, um praktische Erfahrungen zu sammeln und Netzwerke zu knüpfen.

Junior-Positionen: Viele Trader beginnen ihre Karriere in Junior-Positionen, wie zum Beispiel als Trading-Assistenten, und arbeiten sich dann im Laufe der Zeit hoch. Hier ist auch ein Einstieg bereits im Studium möglich, beispielsweise als Werkstudent. Je mehr praktische Erfahrung im relevanten Bereich vorzuweisen ist, desto reibungsloser gelingt später der Einstieg.

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Persönliche Eigenschaften

Ferner braucht es auch persönliche Eigenschaften, die für das Trading wichtig sind. Diese Charakteristika werden auch im Vorstellungsgespräch meist genau abgefragt.

Analytische Fähigkeiten: Die Fähigkeit, komplexe Daten zu analysieren und schnelle, fundierte Entscheidungen zu treffen, ist grundlegend. Denn die Märkte entwickeln sich dynamisch und schnelllebig.

Risikomanagement: Ein gutes Verständnis für Risikomanagement und die Fähigkeit, unter Druck ruhig zu bleiben, sind entscheidend. Denn das Money Management ist die Basis für Profitabilität. Zugleich müssen sich die Trader in Banken meist an strikte Vorgaben hinsichtlich des Risikomanagements halten.

Kommunikationsfähigkeiten: Trader müssen effektiv mit Kollegen, Kunden und anderen Marktteilnehmern kommunizieren können. Selten arbeiten Trader bei einer Bank vollständig allein. Bei Teamsitzungen werden beispielsweise der Handel perfektioniert und gemeinsame Vorgehensweisen abgestimmt.

Marktkenntnisse

Relevante Marktkenntnisse müssen Trader bei einer Bank vorweisen, die sich natürlich je nach Zielmarkt unterscheiden. Denn Trader bei einer Bank können Aktien, Devisen, Rohstoffe und vieles mehr handeln.

Finanzprodukte: Ein tiefes Verständnis der verschiedenen Finanzprodukte und -instrumente, mit denen gehandelt wird, ist unerlässlich. Hier lohnt es sich, möglichst breit aufgestellt zu sein. Damit generieren die Trader für die Bank großen Mehrwert, obgleich auch Spezialisierungen wünschenswert sind. Denn große Banken haben eigene Abteilungen für verschiedene Assetklassen.

Markttrends: Die Fähigkeit, Markttrends zu verstehen und vorherzusagen, ist für den Erfolg als Trader entscheidend. Dies gilt sowohl für technische Analysen als auch fundamentales Verständnis.

Technologische Skills

Auch technologische Fähigkeiten sind in Zeiten einer fortschreitenden Digitalisierung mitsamt Implementierung neuer Technologien zwingend erforderlich.

Handelsplattformen: Kenntnisse im Umgang mit elektronischen Handelsplattformen und -tools sind von Vorteil. Bestenfalls weisen die Trader Erfahrung mit den verschiedenen, führenden Technologien auf – vorzugsweise vom Handelssystem der jeweiligen Bank.

Programmierkenntnisse: Einige Trader nutzen Programmierkenntnisse, um algorithmischen Handel zu perfektionieren oder Datenanalyse zu betreiben. Je nach Stellenangebot kann dieser Benefit von der Bank hoch geschätzt werden.

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Compliance

Die Kenntnis und Einhaltung der Regularien und internen Vorschriften ist für Banken von hoher Bedeutung. Auch diesbezügliche Kenntnisse sind wünschenswert.

Rechtliche Kenntnisse: Ein Verständnis für die rechtlichen Rahmenbedingungen und Compliance-Anforderungen des Handels ist wichtig. Da sich diese fortlaufend ändern, müssen Trader stets informiert sein.

Ethik: Ein ethischer Ansatz und Integrität sind entscheidend, um das Vertrauen von Kunden und Arbeitgebern zu gewinnen.

Kontinuierliche Weiterbildung

Weiterbildung ist in einer dynamischen Finanzwelt obligatorisch. Trader müssen offenbaren, dass sie sich ständig verändern können und offen für Neues bleiben, um den Anforderungen einer Laufbahn bei einer Bank zu genügen.

Entwicklung der Branche: Trader müssen ständig auf dem Laufenden bleiben, bezüglich der neuesten Entwicklungen in der Finanzwelt.

Weiterbildung: Die Teilnahme an Kursen und Workshops zur Weiterentwicklung von Fähigkeiten und Kenntnissen ist oft notwendig. Derartige Nachweise aus der jüngeren Vergangenheit sind vorteilhaft.

Damit erfordert eine Karriere als Trader bei einer Bank eine Mischung aus theoretischem Wissen, praktischer Erfahrung und einer Reihe von technischen und weichen Fähigkeiten, um in diesem dynamischen Umfeld erfolgreich zu sein.

Der Bewerbungsprozess bei einer Bank

Der Bewerbungsprozess für eine Position als Trader bei einer Bank kann je nach Institution variieren, folgt jedoch häufig einem strukturierten und mehrstufigen Verfahren. Ein idealtypischer Ablauf könnte aus Sicht motivierter Händler wie folgt aussehen.

Vorbereitung

Trader stellen zunächst sicher, dass sie die notwendigen akademischen Qualifikationen und ggf. Zertifizierungen besitzen. Häufig gibt es Stellenanzeigen, die das Mindestmaß formulieren. Zugleich informieren sich die Trader, welche Bank zu den eigenen Fähigkeiten passt. Nun erstellen die Händler bereits einen prägnanten, professionellen Lebenslauf und ein Anschreiben, das Erfahrungen, Fähigkeiten und Motivation professionell hervorhebt. Bei Networking-Events, Messen und Plattformen lassen sich Kontakte in der Branche knüpfen, um schnell von Vakanzen zu erfahren und sich einen Namen zu machen.

Bewerbung

Nun steht die Bewerbung an. Diese erfolgt heutzutage fast ausnahmslos online. Trader reichen ihre Bewerbungsunterlagen über das Online-Bewerbungsportal der Bank ein. Vollständigkeit und Professionalität sind hier wichtige Parameter.

Auswahlprozess

Die zuständigen Teams in den Banken prüfen nun die eingegangenen Bewerbungen auf Übereinstimmung mit den Anforderungen. Anschließend könnten nach einer ersten Vorauswahl potenzielle Kandidaten aufgefordert werden, Online-Assessment-Tests zu absolvieren, die ihre analytischen und numerischen Fähigkeiten prüfen. Möglicherweise gibt es auch schon eine Einladung, sodass große Banken derartige Events vor Ort durchführen.

Interviews

Häufig führen die Banks nun erste Interviews durch, um mehr über den Bewerber und seine Motivation zu erfahren. Mit Fachleuten aus dem Trading-Bereich geht es weiter, um technisches Wissen und marktspezifische Kenntnisse zu prüfen. Ggf. müssen die Kandidaten nun bereits eine Fallstudie oder ein Handelsszenario präsentieren, um ihre analytischen Fähigkeiten mit Marktkenntnissen zu demonstrieren.

Praktikum oder Probezeit

Viele Banken bieten den geeigneten Bewerbern nun Praktika an, die als verlängerte Bewerbungsphase dienen können. Viele Positionen beginnen mit einer Probezeit, um die Fähigkeiten des Kandidaten in der Praxis zu bewerten. Wer sich nun unter Beweis stellt, kann fest mit einer Einstellung rechnen.

Einstellung

Bei erfolgreicher Bewältigung aller Phasen folgen Vertragsverhandlungen bezüglich Gehalt, Beginn und weiteren Konditionen. Die Bewerber haben nun gute Chancen, dass die Bank ihre Fähigkeiten erkennt und diese in der Verhandlung honoriert. Nach Annahme des Angebots beginnt der Onboarding-Prozess, um den neuen Trader in die Organisation einzuführen. Dafür sind meistens einige Tage vorgesehen.

Weiterbildung

Viele Banken bieten spezielle Trainingsprogramme für neue Trader an. Ein erfahrener Trader könnte mitunter auch als Mentor fungieren, um den Einstieg zu erleichtern.

Der Bewerbungsprozess kann je nach Bank und Region variieren. Dennoch gibt dieser Abschnitt einen allgemeinen Überblick über die Schritte, die Bewerber typischerweise durchlaufen, wenn sie sich um eine Tätigkeit als Trader bei einer Bank bewerben. Jederzeit ist es wichtig, sich während des gesamten Prozesses professionell zu präsentieren und sowohl technische als auch kommunikative Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

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Möglichkeiten: Was machen Trader bei einer Bank?

Trader bei einer Bank spielen eine zentrale Rolle im Handel mit einer Vielzahl von Finanzinstrumenten und sind in verschiedene spezialisierte Bereiche unterteilt, je nachdem, mit welchen Produkten sie handeln und welche Strategien sie verfolgen. Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Je nach Bank kann sich dies gänzlich unterschiedlich darstellen. Dennoch gibt es beliebte Möglichkeiten und Tätigkeitsbereiche, nach denen sich die Arbeit als Trader bei einer Bank unterteilen lässt.  

Mögliche Tätigkeitsbereiche von Tradern in einer Bank

Marktsegmente

Trader agieren in unterschiedlichen Marktsegmenten, wie dem Aktienhandel, dem Rohstoff-Trading oder am Devisenmarkt. Zugleich können die Trader bei einer Bank sowohl auf Eigenbasis der Bank handeln als auch den Kauf und Verkauf für Kunden übernehmen. Auch Derivate oder festverzinsliche Wertpapiere spielen in Banken eine größere Rolle als dies mitunter bei privaten Händlern der Fall ist.

Strategien

Trader bei Banken verwenden unterschiedliche Strategien, um profitable Gewinne zu erzielen. Beispielsweise gibt es die folgenden Ansätze überwiegend in Banken.

Eigenhandel: Hier handeln die Trader mit dem Eigenkapital der Bank, um direkt von Marktbewegungen zu profitieren.

Market Making: Trader stellen kontinuierlich Kaufs- und Verkaufspreise für Finanzinstrumente bereit, um Liquidität zu bieten und im Gegenzug von der Bid-Ask-Spread zu profitieren.

Arbitrage: Nutzen von Preisunterschieden desselben Vermögenswerts auf verschiedenen Märkten oder in verschiedenen Formen.

Sales Trading: Hier agieren Trader als Vermittler zwischen den Kunden und dem Markt, wobei sie Handelsmöglichkeiten identifizieren und Handelsaufträge für Kunden ausführen.

Risikomanagement

Eine wichtige Tätigkeit für Trader bei Banken ist auch das Risikomanagement, da diesbezüglich deutlich größere Anforderungen an institutionelle Händler als private Trader gestellt werden. Beispielsweise können Trader Hedging-Strategien implementieren, um das Risiko von Preisbewegungen in bestimmten Positionen zu minimieren. Einige Trader spezialisieren sich darauf, von der Volatilität der Preise verschiedener Vermögenswerte zu profitieren, indem sie komplexe Derivate-Strategien nutzen. Damit wird die omnipräsente Volatilität zur Chance für die Trader bei Banken.

Programmieren von Algorithmen fürs Trading

Eine weitere Tätigkeit vieler Trader bei einer Bank ist die Programmierung von Algorithmen für das Trading. Dies gilt insbesondere in Bereichen wie dem Hochfrequenzhandel und dem algorithmischen Trading.

Trader, die hier beispielsweise in der Lage sind, Algorithmen zu entwickeln, haben einen deutlichen Vorteil. Diese nutzen ihre Kenntnisse in Programmiersprachen wie Python oder C++, um Handelsstrategien zu kodifizieren, die automatisch auf Marktsignale reagieren können. Diese Algorithmen analysieren dann kontinuierlich eine Vielzahl von Datenpunkten für die Bank, um Handelsmöglichkeiten zu identifizieren und Trades unmittelbar auszuführen. Dabei sind die Algorithmen schneller als der menschliche Trader. Zugleich können diese deutlich mehr Daten in Echtzeit scannen und verarbeiten.

In einem Marktumfeld, das zunehmend von technologischen Innovationen geprägt ist, ist die Fähigkeit, Algorithmen zu entwickeln und anzupassen, ein wichtiges Werkzeug für Trader bei einer Bank, um die Handelsstrategien weitgehend zu automatisieren.

Kundeninteraktion

Auch die Interaktion mit Kunden ist bei einigen Tradern bei einer Bank obligatorisch und fester Bestandteil der Tätigkeit. Dies kann sich beispielsweise in der Bereitstellung von Markteinsichten und -strategien für institutionelle und private Kunden darstellen. Zugleich erfolgt häufig auch die Durchführung von Handelsaufträgen im Namen von Kunden unter Berücksichtigung von Timing, Preis und Umfang.

Trader bei einer Bank müssen folglich ständig die Marktdynamik, regulatorische Änderungen und technologische Entwicklungen im Auge behalten, um effektive Handelsstrategien zu entwickeln und umzusetzen. Dabei ist die Tätigkeit eine vielseitige Mischung aus analytischen Fähigkeiten, schnellen Entscheidungen und einem tiefen Verständnis der Marktmechanismen.

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Wie viel verdient ein Trader bei einer Bank?

Das Gehalt eines Traders bei einer Bank kann stark variieren und ist abhängig von diversen Faktoren. Dazu gehören insbesondere Erfahrung, Position, Standort und die spezifische Bank, für die der Trader arbeitet. Die folgenden Gedankengänge sind beim Gehalt eines Traders wichtig.

Einstiegsposition

Gehalt: Einsteiger im Trading-Bereich können je nach Standort und Institution ein Grundgehalt zwischen 60.000 und 80.000 US-Dollar erwarten.

Bonus: Boni können das Gesamteinkommen erheblich steigern und basieren oft auf der individuellen sowie der gesamten Performance des Teams und der Bank. Boni können das Grundgehalt durchaus um 50 % bis 100 % oder mehr erhöhen.

Erfahrene Trader

Gehalt: Mit mehr Erfahrung können Trader ein Grundgehalt von 100.000 bis 150.000 US-Dollar oder mehr erreichen.

Bonus: Boni für erfahrene Trader können beträchtlich sein, insbesondere wenn sie in profitablen Sektoren oder mit risikoreichen Strategien arbeiten.

Senior Trader

In leitenden Positionen können die Grundgehälter sogar bis zu 200.000 US-Dollar betragen. Auch bei den Boni sind den Vorstellungen kaum Grenzen gesetzt.

Doch auch über die Position hinaus spielen verschiedene Aspekte eine wichtige Rolle, um als Trader bei einer Bank zu arbeiten und das maximale Gehalt zu verdienen.

Standort: Trader in Finanzzentren wie New York, London oder Hongkong tendieren dazu, höhere Gehälter und Boni zu erhalten als in kleineren Märkten. Dies gilt in Deutschland auch noch für Frankfurt am Main.

Bankgröße: Große Investmentbanken und Hedgefonds neigen dazu, höhere Gehälter und Boni zu zahlen als kleinere Banken oder Handelshäuser. Je größer die Institution, desto größer sind meist potenzielle Gehälter. Die Ausnahme machen professionelle Finanzdienstleister, die auf Spezialisierung und eine kleine elitäre Gruppe setzen.

Spezialisierung: Trader, die mit komplexen Finanzprodukten oder in volatilen Märkten handeln, können aufgrund der zusätzlichen Risiken und Fähigkeiten höhere Boni erhalten.

Aussagen zum Gehalt der Trader bei einer Bank sind stets problembehaftet, da zahlreiche Aspekte Einfluss ausüben. Gehalt und Boni hängen nämlich stark von der individuellen, teambezogenen und institutionellen Performance ab. In Jahren, in denen die Bank oder das Handelsteam nicht gut abschneiden, können Boni natürlich auch ausfallen.

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Trading bei Banken: Alles Wissenswerte

Doch was müssen Händler noch über das Trading bei Banken wissen? Diese Trends und Charakteristika sind elementar.

1.    Technologie

Die Einführung von Technologie im Bankwesen hat das Trading fundamental verändert. Algorithmischer Handel und High-Frequency Trading (HFT) nutzen komplexe Algorithmen, um Handelsstrategien in Millisekunden umzusetzen. Dies ermöglicht es, von minimalen Preisunterschieden in blitzschnellen Trades zu profitieren. Zudem könnten KI-gestützte Technologien das Trading bei Banken weiter verändern. Hier gilt es, eine Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Technologien zu behalten.

2.    Risikomanagement

Risikomanagement ist im Trading essentiell, um potenzielle Verluste zu minimieren und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben sicherzustellen. Trader nutzen verschiedene Hedging-Strategien, um Positionen gegen unerwünschte Marktbewegungen abzusichern. Das Money Management kommt auch und gerade bei Tradern bei Banken großer Bedeutung zu. Hier gilt es sowohl die Risiken für die Kunden als auch für die eigene Institution gekonnt zu händeln.

3.    Compliance

Zudem ist Compliance eine zentrale Herausforderung: Banken müssen eine Vielzahl von regulatorischen Anforderungen erfüllen, wie MiFID II in Europa, die Transparenz fördern und das systemische Risiko reduzieren sollen. Auch Trader müssen sich an externe und interne Vorschriften halten, um einen rechtskonformen und ethischen Rahmen beim Trading für Banken zu berücksichtigen.

4.    Globaler Handel

Die globalen Finanzmärkte sind nahezu rund um die Uhr aktiv. Die Öffnungszeiten der Handelsplätze überlappen sich teilweise, was zu erhöhter Volatilität und Handelsvolumen führt. Trader müssen ständig aufmerksam sein, um globale Ereignisse und Marktbewegungen zu verfolgen. Insbesondere Forex Trader müssen die verschiedenen Zeitzonen und Marktbedingungen berücksichtigen. Der globalisierte Handel bietet viele Chancen, aber auch einige Risiken.

5.    Karriere und Weiterentwicklung

Eine Karriere im Trading erfordert nicht nur ggf. eine fundierte akademische Ausbildung und praktische Erfahrung, sondern auch eine kontinuierliche Weiterbildung. Der Markt entwickelt sich ständig weiter und ist dynamisch. Trader müssen hier neue Produkte, Strategien und regulatorische Änderungen verstehen und umsetzen. Weiterbildungskurse und Zertifizierungen sind wesentlich bei einer Karriere als Trader einer Bank und dienen der Sicherstellung, dass die Fähigkeiten der Trader aktuell und relevant bleiben.

Fazit – Solide akademische Ausbildung als Grundlage für Trader in einer Bank

Trader bei einer Bank navigieren durch das komplexe und dynamische Umfeld der Finanzmärkte, wobei sie eine Vielzahl von Finanzinstrumenten handeln und dabei sowohl Kundeninteressen als auch Eigenhandelsstrategien verfolgen. Der Weg in diesen Beruf erfordert häufig eine solide akademische Grundlage, relevante Weiterbildungen, typische Fähigkeiten und praktische Erfahrung.

Im täglichen Handelsgeschäft sind analytische Kenntnisse, eine schnelle Entscheidungsfindung und ein robustes Risikomanagement unerlässlich, während auch technologische Kompetenzen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Das Gehalt, oft eine Kombination aus Grundgehalt und leistungsabhängigen Boni, kann beträchtlich variieren – je nach Erfahrung, Position und Handelserfolg.

Damit ist eine Karriere im Trading bei Banken zwar mitunter herausfordernd, allerdings auch ein vielseitiger und lohnender Beruf.

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FAQs – häufige Fragen zum Trading bei Banken

Wie wird man Trader bei einer Bank?

Um Trader bei einer Bank zu werden, benötigen die meisten Bewerber einen Bachelor-Abschluss in einem relevanten Fachbereich, ggf. relevante Praktika oder praktische Erfahrungen. Auch spezielle Zertifizierungen sind vorteilhaft. Quereinsteiger müssen ihre Fähigkeiten häufig im Assessment-Center unter Beweis stellen.

Was macht ein Trader bei einer Bank?

Ein Trader bei einer Bank ist verantwortlich für den Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten, entweder im Auftrag von Kunden oder im Eigenhandel. Dafür nutzen sie fundiertes Marktwissen, analytische Fähigkeiten und verschiedene Handelsstrategien, um Gewinne zu erzielen und Risiken zu managen.

Welche Eigenschaften hat ein Trader bei einer Bank?

Ein erfolgreicher Trader bei einer Bank hat ausgeprägte analytische Fähigkeiten, eine hohe Stressresistenz, und die Fähigkeit, unter Druck fundierte Entscheidungen zu treffen. Zudem sind ein tiefes Verständnis der Finanzmärkte, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten und Bereitschaft zur Weiterbildung erforderlich.

Welche Banken haben Trader?

Große Investmentbanken wie J.P. Morgan, Goldman Sachs und Morgan Stanley oder auch Finanzhäuser wie die Deutsche Bank beschäftigen Trader, um verschiedene Handelsaktivitäten durchzuführen. Auch regionale Banken und spezialisierte Handelshäuser haben teilweise Abteilungen, in denen Trader in spezifischen Marktsegmenten tätig sind.

Wie viel verdient man als Trader im Monat?

Das monatliche Gehalt eines Traders variiert stark. Dieses ist abhängig von Faktoren wie Erfahrung, Position und der spezifischen Bank. Das monatliche Gehalt beträgt für Einsteiger zwischen 3.000 und 6.000 Euro, später sind auch Einkommen von über 10.000 Euro verbreitet.

Andre Witzel
Andre Witzel ist selbstständiger Trader und der Gründer von Trading.de. Er teilt seine Strategien und Methoden mit meinen Lesern. Er weiß genau welche Fehler Anfänger machen und kann ihnen die besten Tipps geben. Lernen Sie von seinen Erlebnissen auf Trading.de.
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