Was sind Bären an der Börse? – Definition & Erklärung

Bei Bären handelt es sich um pessimistische Anleger an der Börse. Sie spekulieren auf fallende Kurse, kaufen Verkaufsoptionen oder glauben zumindest an einen derartigen Abwärtstrend. Der Bär symbolisiert an der Börse das „Ab“, da er mit seinen Tatzen von oben nach unten angreift. Er bewegt sich eher schwerfällig. In der Fachsprache wird der derzeitige Stand der Börse je nach Börsenlage als „bearish“ bezeichnet.

Baerisch – die Wortherkunft

Das Sinnbild des Bärs an der Börse findet seinen Ursprung im Amerikanischen. Er verkörpert das Sinnbild des Pessimisten oder Baissiers. Der Begriff „bearish“ wird von „Bear“ abgeleitet und findet Verwendung bei der Beschreibung der Stimmung an den Märkten im Allgemeinen oder gegenüber Aktien, Anleihen oder Rohstoffen. Um Anglizismen zu meiden, kann ebenfalls der Begriff baisseträchtig verwendet werden. Aus Sicht der Börsianer steht die Richtung der Körperbewegungen, mit denen sich der Bär gegen andere Tiere verteidigt als Sinnbild für die Bewegungen am Markt. Der Bär kämpft von oben nach unten. Im Zentrum der bärischen Strategie steht die Erwartungshaltung des Investors. Wählt er die Ansicht des Bären, konzentriert er sich bei seinen strategischen oder taktischen Optionen auf fallende Kurse. Wird der Markt von Bären beherrscht, richten sich die Investitionen auf eine negative, also fallende Börsenkursentwicklung. 

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