Anteilschein – Definition & Erklärung

INHALTSÜBERSICHT

Unabhängig von seiner Form (elektronisch oder Papierform) verbrieft ein Anteilschein die Ertragsansprüche bzw. die Eigentumsrechte des Besitzers. Wird der Anteilschein vom Veräußerer an den Käufer übertragen, gehen alle Ansprüche auf dem Käufer über, wie z. B. der Anspruch auf die Ertragsbeteiligung, Anspruch auf ordnungsgemäße Verwaltung des Sondervermögens usw.

Wissenswert:

  • Mit einem Anteilschein beteiligt sich der Anleger rein mit Kapital an einem Unternehmen, ohne dabei Mitarbeit oder Arbeitsleistung einzubringen.
  • Anteilscheine können auf Namen lauten oder als Inhaberpapiere ausgegeben werden. Ist Ersteres der Fall, werden die Anteilscheine wie Namensaktien behandelt.
  • Der Preis, für den ein Anteilschein ausgegeben wird, muss dem Wert des Sondervermögenanteils plus des in den Vertragsbedingungen festgesetzter Aufschlag.

Was ist ein Anteilsschein?

Beim Anteilschein handelt es sich um eine Wertpapierurkunde, die einen Teil am Vermögen einer Kapitalgesellschaft, die diesen ausgegeben hat, verbrieft. Der Anteilschein beschreibt einen Besitztitel, den ein Anleger erwirbt und der in Verbindung mit Rechten steht. Der Anteilschein führt zur Belegung des anteiligen Nennbetrags, der von einem Anleger am Grundkapital eines ausgebenden Betriebs gekauft worden ist. 

Beispiele für Anteilscheine wären:
Girosammelverwahrung
– elektronisches Aktienbuch
Aktien
Anteil an einem Investmentfond usw.  

Welche Vorteile bieten Anteilscheine?

  • Anders als bei einer Beteiligung an einem Unternehmen, das nicht an der Börse gelistet ist, lassen sich Anteilscheine jederzeit weiterverkaufen.
  • Anteilscheine sind standardisiert. As bedeutet, ein Anteilschein hat immer denselben Wert. Wollen Sie also mehr Geld investieren, bekommen Sie keinen neuen Schein ausgestellt, sondern Sie erhalten eine höhere Anzahl an Anteilscheinen.
  • Anteilscheine punkten durch eine hohe Skalierbarkeit, das bedeutet, die Scheine lassen sich ohne Zeitverlust kaufen und verkaufen.
  • Die Verteilung des Ertrags erfolgt nicht pro Kopf, sondern pro Anteil.

Fazit: Alles in Allem sind Anteilscheine eine gute Anlagemöglichkeit, um in ein Unternehmen zu investieren. Vor allem, weil sich die Anteile genauso einfach kaufen, wie verkaufen lassen.

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