Berichtigungsaktie (Gratisaktien) – Definition & Erklärung

INHALTSÜBERSICHT
Gratisaktien

Das Bonuskontingent wird oft als freies Kontingent bezeichnet. Erhöht ein Unternehmen das Aktienkapital aus eigenen Mitteln (z. B. Rücklagen), erhalten die Aktionäre für eine bestimmte Anzahl von Aktien eine neue Aktie (Gratisaktie bzw. Berichtigungsaktie). Dadurch sinkt der Aktienkurs, aber das Gesamtvermögen des Aktionärs bleibt durch die zusätzlichen Aktien gleich.

Wissenswert:

  • Gratisaktien werden auch als „Scrip Shares“ bezeichnet.
  • Gratisaktien werden in der Regel im Rahmen einer Kapitalerhöhung mit eigenen Mitteln ausgegeben.

Wann werden Berichtigungsaktien ausgegeben?

  • Gratisaktien bzw. Berichtigungsaktien gelegentlich als Alternative zu Dividendenzahlungen ausgegeben (Stichwort: Bargeldlose Gewinnausschüttung). Wenn das Unternehmen beispielsweise in einem Geschäftsjahr einen Nettoverlust macht, stehen keine Mittel für Dividendenzahlungen zur Verfügung. Dies kann zur Unzufriedenheit der Aktionäre führen. Daher können Bonusaktien angeboten werden, um die fehlende Dividendenfähigkeit auszugleichen. Die Aktionäre können zur Deckung ihres Einkommensbedarfs Gratisaktien verkaufen.
  • Aufgrund des Kursrückgangs zu dem es durch die Ausgabe von Gratisaktien kommt, können Berichtigungsaktien gezielt dazu eingesetzt werden, um eine Verbesserung der Aktienfungibilität zu erreichen
  • Gratisaktien werden bei Erhöhung des gezeichneten Kapitals einer AG ausgegeben.
  • Natürlich werden Berichtigungs- bzw. Gratisaktien manchmal auch zur Vorbereitung einer Fusion ausgegeben.

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