Deutsche Börse Clearing AG

Begriff und Definition

Bis zum Jahr 2000 war die Deutsche Börse Clearing AG für die zentrale Verwaltung von Wertpapieren und Effekten zuständig. Inzwischen fand eine Fusion des Unternehmens mit Cedel International zur Clearstream International S.A. statt. Alleiniger Gesellschafter dabei ist die Deutsche Börse AG.

Clearingstellen, auch zentrale Gegenparteien (CCPs) genannt, existieren, um dieses Risiko für die einzelnen Handelsteilnehmer und den Markt als Ganzes zu minimieren.

Die Eurex Clearing AG und die European Commodity Clearing AG, die Clearinghäuser der Gruppe Deutsche Börse, fungieren als zentrale Gegenparteien, d.h. als Käufer gegenüber jedem Verkäufer und Verkäufer gegenüber jedem Käufer, um das Ausfallrisiko zu minimieren. Sie bieten effizientes Clearing für alle Arten von Transaktionen, sowohl börslich als auch außerbörslich.

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