Deutscher Rentenindex – Definition & Erklärung

INHALTSÜBERSICHT

Deutscher Rentenindex ist ein Index, der die Performance von deutschen Staatsanleihen misst. Er wird von der Deutschen Börse als Preisindex (REX) und als Performance-Index (REXP) ermittelt. Beide sind als Marken geschützt.

REX ist ein Preisindex. Hierbei sind Preisänderungen und Zinserträge nicht enthalten. Der Index wird täglich von der Deutschen Börse auf Basis der Kassakurse von 30 typischen Bundesanleihen und ihren Spezialfonds ermittelt. Es werden idealtypische Anleihen mit vollen Laufzeiten von 1 bis 10 Jahren und drei Kuponsätzen von 6%, 7,5% und 9% betrachtet.
Die Anleihen werden dabei nach ihrem Marktanteil in den letzten 25 Jahren gewichtet. Der Index hat keine Grundlage, es handelt sich immer um Durchschnittspreise. Der REX wird seit dem 11. Juni 1991 von der Deutschen Börse börsentäglich berechnet. Bei seiner Einführung wurden die Berechnungen bereits 1988 (Tagessätze) und 1967 (Monatssätze) durchgeführt.

Was ist der REXP?

REXP ist ein Performance-Index. Hier werden zusätzlich zu den REX-Kursen auch Preisänderungen und Zinserträge in die Berechnung einbezogen. Dieser Index steht somit für den Gesamterfolg der Investition. Um den Index an den deutschen Aktienindex DAX anzugleichen, erhielt der REXP am 30. Dezember 1987 die neue 100-Punkte-Basis. Die Zeitreihe von 1967 bis 1987 wurde daher neu formuliert und beginnt am 31. Januar 1967 mit 21,24 Punkten. Der REXP wird seit dem 27. April 1992 börsentäglich von der Deutschen Börse ermittelt. Bei seiner Einführung wurden die Berechnungen bereits 1988 (Tagessätze) und 1967 (Monatssätze) durchgeführt. Seit 2008 hat der REXP-Index eine von den realen Staatsanleihen abweichende Performance gezeigt.

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