Lombardsatz ++ Definition & Erklärung

INHALTSÜBERSICHT

Sobald Banken bei der Deutschen Bundesbank einen sogenannten Lombardkredit aufnahmen, mussten sie für den Erhalt des Kredits den Lombardsatz bzw. Lombardzinssatz entrichten.

Was ist ein Lombardkredit?

Bei einem Lombardkredit handelt es sich um einen Kredit mit einer kurzen bis mittelfristigen Laufzeit. Die Besonderheit dabei ist, dass die Besicherung des Kredits über festverzinsliche Wertpapiere, Aktien und andere Vermögenswerte erfolgt, die sich auf dem Kapitalmarkt einfach zu Geld machen lassen.

Wissenswert: Bis der Kredit beglichen ist, wird die Deutsche Bank zum Besitzer der Sicherheiten. Die Schuldner-Bank bleibt aber weiterhin der Eigentümer.

Der Lombardsatz wurde bis Ende 1998 von der Deutschen Bundesbank bestimmt.  Einschließlich des Diskontsatzes war der Lombardsatz ein wichtiges Werkzeug, um die geldpolitischen Ziele der Bank durchzusetzen.   Mit der Einführung des Euros 1999 war der Lombardsatz nicht mehr von Relevanz. Er wurde von der Spitzenrefinanzierungsfaszilität (EZB) abgelöst.

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