Nominalzins ++ Definition & Erklärung

INHALTSÜBERSICHT

Beim Nominalzins (Sollzins) handelt es sich um die Zinsen, die jährlich für ein aufgenommenes Darlehen zu entrichten sind. Dabei werden rein nur die Zinsen betrachtet, ohne Erträge oder weitre Kosten.

Wissenswert: Der Nominalzins wird bei Krediten und Finanzierungen immer für die komplette Laufzeit des Darlehens bestimmt. Jedoch gibt es auch so genannte variable Darlehen. Hier orientiert sich die Höhe des Nominalzinses am Kapitalmarkt. Es erfolgen regelmäßige Anpassungen.

Wovon wird die Höhe des Nominalzinssatzes beeinflusst?

Wie hoch der Nominalzinssatz ist, hängt davon ab, wie lange die Zinsbindung gilt. Grundsätzlich kann man sagen, je länger der Nominalzinsbindung, desto höher der Zinssatz. Daneben spielt auch die Bonität des Kreditnehmers eine wichtige Rolle. Je schlechter die Bonität und je höher das Risiko, dass der Kredit nicht mehr zurückgezahlt wird, desto höher der Nominalzinssatz.

Wissenswert: Der Beleihungsauslauf hat bei Immobilienkrediten ebenfalls Einfluss auf die Höhe des Nominalzinssatzes. Das bedeutet, je höher der Eigenkapitalanteil, der in die Finanzierung eingebracht wird, desto niedriger ist der Nominalzinssatz.

Nominalzins vs. Effektivzins – die Unterschiede

Neben dem Nominalzins müssen Kreditinstitute den effektiven Zinssatz angeben, wodurch ein besseres Vergleichen von Krediten möglich ist. Der Effektivzins ist für einen Vergleich einfach besser geeignet, da hierbei noch weitere für den Kredit kostenrelevante Faktoren berücksichtigt werden, wie z. B. das Disagio, die Höhe der Monatsrate, der Tilgungssatz usw.

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