Was sind Sachanlagen? – Definition & Erklärung

Sachanlagen sind in der Rechnungslegung materielle Vermögensgegenstände. Sie befinden sich im Eigentum des Unternehmens, sind dauerhaft und in der Regel für den Betrieb notwendig, das heißt, sie müssen den Betrieb und die Produktion aufrechterhalten. Sachanlagen können nicht schnell liquidiert werden und sind daher lange im Unternehmen gebunden. In dieser Lerneinheit erfahren Sie beispielsweise, was Sachanlagen sind, wie sie in der Bilanz eingeordnet werden und welche Anlagen dazu gehören. Außerdem haben wir erläutert, wie die Wertminderungen von Sachanlagen in der Rechnungslegung zu behandeln und zu erfassen sind. Am Ende des Kurses stellen wir Ihnen einige Übungsfragen zum Erlernen der Steuerung zur Verfügung.

Was sind Sachanlagen? – Definition & Erklärung

Sachanlagen sind ein wichtiger Bestandteil des Anlagevermögens eines Unternehmens. Sie werden über einen langen Zeitraum genutzt und stellen zusammen mit Finanzanlagen und immateriellen Vermögenswerten das Anlagevermögen der Aktivseite der Bilanz dar. Sachanlagen sind Bestandteil der Berechnung vieler betriebswirtschaftlicher Kennzahlen. Aus wirtschaftlicher Sicht sichern Sachwerte den Fortgang des Produktionsprozesses. In der Bilanz werden Waren zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet.

Was sind Sachanlagen?

In der Rechnungslegung umfassen Sachanlagen materielle Vermögensgegenstände, die drei Bedingungen erfüllen: 

  • Sachanlagen sind Eigentum des Unternehmens. 
  • Sachanlagen bleiben für immer im Unternehmen. 

Im Allgemeinen sind Sachanlagen für den Betrieb unabdingbar und notwendig, um den Betrieb und die Produktion aufrechtzuerhalten. Immobilien und Sachanlagen werden zusammen mit Finanzanlagen und immateriellen Vermögenswerten zum Anlagevermögen gezählt und auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. 

§ 266 HGB regelt die Klassifizierung von Sachanlagen. Sie sind grundsätzlich in absteigender Reihenfolge der Wiederverkäuflichkeit geordnet: Die letzte Position ist am einfachsten und am schnellsten zu liquidieren. Sie gliedert sich nach den HGB-Strukturvorschriften in die folgenden vier Unterpositionen: Grundstücke, Pachtrechte und Bauten, einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken, technische Geräte und Maschinen sowie sonstige Geräte, Fabriken und Büroausstattung Anlagen im Bau, Anlagenvorauszahlung Grundstücke, Pachtrechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken

Das Element ist ein Sammlungselement des benannten Teils des Assets. Das HGB schreibt zwar keine Wertaufteilung in Abnutzung vor, aber aus wirtschaftlicher Sicht ist die Aufteilung eindeutig notwendig. Abnutzung mindert den Wert, Sachanlagen sind entsprechend abzuschreiben.

Zu den Bilanzpositionen zählen: 

  • Gebäude und Grundstückemieten 
  • Erbbaurechte
  • Eigentum an Wohnungen
  • Bergwerke-Eigentum

Einrichtung für die Benutzung wie Tank- und Heizungsanlagen

Technische Geräte und Maschinen: In dieser Bilanzposition sind alle direkt in der Produktion eingesetzten Systeme enthalten. Dazu gehören beispielsweise Transportsysteme, Arbeitsmaschinen, Arbeitsbühnen etc. 

Sonstige Geräte, Fabriken und Büroausstattung: In dieser Bilanzposition sind alle Systeme enthalten, die nicht direkt in der Produktion eingesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise Kommunikationssysteme, der Fuhrpark, IT-Hardware usw. Auch Bürostühle und ähnliche Möbel können Bestandteil von Einrichtungsgegenständen und Accessoires sein. Dabei darf es sich jedoch nicht um geringwertige Wirtschaftsgüter handeln, da diese von der Gesellschaft in der Regel sofort vollständig abgeschrieben werden. 

Eine weitere Möglichkeit sind Anlagen im Bau und die Anlagenvorauszahlung. Verfügt das Unternehmen über eine zum Bilanzstichtag noch nicht fertiggestellte Anlage, wird diese der Bilanzposition zugeordnet. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sind Aufwendungen keine Aufwendungen, da sie später in das System einfließen. Daher müssen sie in der Bilanz aktiviert werden. Planmäßige Abschreibungen auf Immobilien und Sachanlagen: Das deutsche Handelsgesetzbuch (HGB) schreibt vor, dass Sachanlagen abgeschrieben werden müssen, da sie im Zeitablauf abnutzen (nützlich). Daher muss zwischen Verschleiß- und Nichtverschleiß-Assets unterschieden werden.

Abschreibungen einfach erklärt

Als Beispiel kann hier eine Produktionsmaschine angeführt werden, die während ihrer Lebensdauer verschleißt und eines Tages keinen Wert mehr hat. Bei Immobilien hingegen kommt es in der Regel zu keinem nachhaltigen Wertverlust. Auch nach zehn Jahren oder mehr ist es noch so viel wert wie beim Kauf. Handelt es sich bei der Sachanlage um eine abschreibungsfähige Anlage, ist die Anlage nach dem Abschreibungsplan abzuschreiben (Abschreibung = Abnutzungsabzug). Als Beispiel wird die Produktionsfirma „Hans Müller GmbH“ erwähnt. Diese hat zum 1. Mai 2018 ein CNC-Dreh- und Fräszentrum zum Nettopreis von 202.500 Euro erworben. Die Fabrik stellt aktivierungspflichtige Sachanlagen dar. Es kann separat bewertet und verkauft werden und wird dem Unternehmen wahrscheinlich zukünftige Vorteile bringen. Der Abschreibungsplan sieht eine lineare Abschreibung von 15 Jahren vor. Daher beträgt die jährliche Abschreibung 13.500 Euro.

Für 2018 wird die 8-monatige anteilige Abschreibung ermittelt. Am 31. Dezember 2018 wird die Anlage mit einem Wert von 193.500 Euro aktiviert. Es gibt Sonderabschreibungen auf Sachanlagen. In der Bilanz sind Vermögensgegenstände in Höhe ihrer Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen anzusetzen. Obwohl sich die planmäßige Abschreibung in der Regel nach dem Abschreibungsplan des Eidgenössischen Finanzministeriums richtet, sind außerplanmäßige Abschreibungen nur zulässig, wenn der Wertverlust dauerhaft ist. Ein Vergleich von kurz- und langfristigen Immobilien, Sachanlagen ergibt, dass als kurzfristige Sachanlagen Sachanlagen bezeichnet werden, die in kurzer Zeit in Zahlungsmittel umgewandelt werden können. Diese erscheinen als Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung. Das Firmeninventar ist ein Beispiel für kurzfristige Immobilien, Anlagen und Ausrüstungen.

Langfristiges Anlagevermögen

Langfristige Immobilien, Fabriken und Ausrüstungen werden auch Anlagevermögen genannt. Sie beziehen sich auf Immobilien, Fabriken und Ausrüstungen, die nicht innerhalb eines Jahres in Geld umgewandelt werden. Dadurch verlieren sie an Wert, weshalb ihre Kosten über ihre Nutzungsdauer verteilt werden. Maschinen sind ein Beispiel für langfristige Sachanlagen. Unterschiedliche Arten von Immobilien, Anlagen und Ausrüstungen werden in der Rechnungslegung unterschiedlich behandelt, da sie nur schwer in Zahlungsmittel umgewandelt werden können. Zum Beispiel haben Anlagegüter wie Immobilien eine geringe Marktliquidität und können nicht schnell verkauft werden. Vermögenswerte können materieller oder immaterieller Art sein. Sachanlagen sind sichtbare Sachanlagen. Dies können kurz- oder langfristige Vermögenswerte sein, beispielsweise handelt es sich um Bargeld oder Immobilien.

Langfristige Immobilien, Fabriken und Ausrüstungen, auch „Anlagevermögen“ genannt, beziehen sich auf Immobilien, Fabriken und Ausrüstungen, die nicht innerhalb eines Jahres in Geld umgewandelt werden. Dadurch verlieren sie an Wert, weshalb ihre Kosten über ihre Nutzungsdauer verteilt werden. Maschinen sind ein Beispiel für langfristige Sachanlagen. Sachanlagen werden zur Unterstützung des Tagesgeschäfts des Unternehmens verwendet und können bei Bedarf in Bargeld umgewandelt werden. Andererseits sind immaterielle Vermögenswerte nicht sichtbar, auch wenn sie für das Unternehmen noch wertvoll sind. Dies schließt Markennamen und geistige Eigentumsrechte ein. Immaterielle Vermögenswerte können nicht in Bargeld umgewandelt werden, tragen jedoch zu Umsatz und Umsatz bei.

Fazit

Immobilien, Anlagen und Ausrüstungen (PP&E) sind langfristige Sachanlagen im Eigentum des Unternehmens. Die meisten davon sind Anlagevermögen. PP&E umfasst Lastkraftwagen, Maschinen, Fabriken und Grundstücke, die es dem Unternehmen ermöglichen, sein Geschäft zu betreiben und zu erweitern.

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