Was ist eine Zuteilung?

Definition

Der Begriff Zuteilung ist auch als Rationierung bekannt. Sie tritt in der Ökonomie ein. Ein Preismechanismus, der Angebot und Nachfrage nicht ausgleicht, kann hierfür der Grund sein. Ein Nachfrageüberschuss ist vorhanden, sobald eine größere Nachfrage besteht. Somit müssen jegliche Nachfrager rationiert werden. Damit die Zuteilung gerecht erfolgen kann, wird ein Rationierungsmechanismus angewendet. Damit Wertpapiere zugeteilt werden können, ist eine Überzeichnung bei der Emission erforderlich. Das bedeutet, dass die Nachfrage das Angebot übersteigen muss. Die Zuteilung kann entweder an der Börse oder im Handel mit Aktien stattfinden.

Erklärung

Direkt an der Börse ist es dem Investor möglich, zugeteilte Aktien zu erwerben. Damit von Beginn an Übersichtlichkeit gewahrt wird, werden zugeteilte bzw. rationierte Aktien mit dem Kurssatz „r“ auf dem Kurstableau geführt. Somit ist dem Investor bewusst, dass es sich um zugeteilte Aktien handelt. Eine Zuteilung erfolgt beim Kauf von Wertpapieren, wenn mehr Aufträge zu den festgestellten Kursen vorliegen. Im nachvollengten Schritt werden diesen Aufträgen bestimmte Teilbeträge zugewiesen. Die Zuteilung erfolgt in der Regel durch ein Losverfahren. Hierbei wird den Investoren eine festgelegte Anzahl an Aktien zugeteilt. Normalerweise findet eine Zuteilung am Aktienmarkt keine Anwendung, es sei denn, dass die Nachfrage höher ist als das Angebot.

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